Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Religion und Gender als Gegenteil von Intelligenz

Hadmut
3.7.2017 23:24

Es scheint wissenschaftliche Forschung zu geben, die meine Sichtweise bestätigt.

Ich habe schon einige Male beschrieben, dass ich die Vermutung hege, dass das Gehirn im Laufe der Evolution in mehreren Schichten und verschiedenen Hirnarealen enstanden ist, und wir mit einer umfangreichen evolutionär entstandenen Verhaltensprogrammbibliothek geboren werden (also genau das Gegenteil der Ideologie der Soziologen und Genderisten), die wir durch adaptives Lernen (genannt Intelligenz) überlagern können, um uns an Umweltbedingungen anzupassen.

Manche machen davon mehr, andere weniger Gebrauch.

FOCUS (ja,ja…) berichtet über ein wissenschaftliches Paper, wonach Religion quasi das komplementäre Gegenstück zu Intelligenz und selbst ein evolutionäres Programm ist. Dass es anscheinend eine Art evolutionär entwickelten Schalter gibt, der steuert, wann wir auf Intelligenz setzen und wann wir eher darauf verzichten. Religion als der Zustand, in dem der Intelligenz-Schalter auf „Aus“ steht.

The Intelligence-Mismatch Association Model proposed by the two authors tries to explain why historical evidence and recent survey data in different countries and between various groupings supports the stance that intelligence seems to be negatively associated with being religious.

Their model is based on the ideas of evolutionary psychologist Satoshi Kanazawa’s Savanna-IQ Principles, according to which human behavior will always be somehow anchored in the environment in which their ancestors developed.

Dutton and van der Linden argue that religion should be regarded as a separate evolved domain or instinct, whereas intelligence allows people to rise above their instincts. Rising above instincts is advantageous because it helps people to solve problems. .

Wenn sie damit richtig lägen, wären nicht nur (schon längst) die Gender Studies, sondern mehr oder weniger die gesamte Soziologie der letzten 40 Jahre reif für den Müll, denn die unterstellen ja immer, dass der Mensch als „leeres Blatt“ geboren und alles erst nachgeburtlich durch Gesellschaft, Diskurse, Erziehung aufgezwungen und antrainiert wird.

“If religion is an evolved domain then it is an instinct, and intelligence – in rationally solving problems – can be understood as involving overcoming instinct and being intellectually curious and thus open to non-instinctive possibilities,” explains Dutton.

In the proposal of their Intelligence-Mismatch Association Model, Dutton and van der Linden also investigate the link between instinct and stress, and the instinctiveness with which people tend to operate during stressful periods. They argue that being intelligent helps people during stressful times to rise above their instincts.

“If religion is indeed an evolved domain – an instinct – then it will become heightened at times of stress, when people are inclined to act instinctively, and there is clear evidence for this,” says Dutton. “It also means that intelligence allows us to able to pause and reason through the situation and the possible consequences of our actions.”

Das trifft genau meine Einschätzung und meine Vermutung, dass Intelligenz und Religion komplementär gegenüberstehen, denn Religion gehört nach meiner Einschätzung in den Bereich des Tribalismus, des Herdentriebs. Das blinde Folgen nach einem Leithammel, das aggressive Durchsetzung gruppeneinheitlicher Verhaltensnormen, das aggressive Abgrenzen von Herdenfremden. Religion nach Logik einer Tierherde.

Es gab ja auch schon mal (ich hatte es damals im Blog schon verarbeitet) den Artikel darüber, dass Religiöse den Intelligenzbereich im Gehirn strukturell einfach abschalten.

Wie oft habe ich schon geschrieben, dass Genderismus im Prinzip eine Religion ist, und die Funktion einer Religion besetzt, und dass ich schon so oft den starken Eindruck hatte, dass Genderisten der Teil des Gehirns, in dem die Logik stattfindet, gar nicht erst gewachsen ist?

Was, wenn das genau so ist, wie ich den Eindruck hatte, nämlich dass die den Teil des Gehirns mit der Intelligenz einfach außer Funktion setzen und ihrem Messias folgen? Deshalb drehen die auch alle durch, weil Simone de Beauvoir oder Judith Butler einfach irgendwas gesagt hat. Es ist die Rolle des Propheten – oder des Leithammels, tierisch gesprochen. Die suchen sich irgendjemanden, irgendeinen Guru, und dem rennen sie dann hinterher. Und das funktioniert eben fundamental über das Abschalten (bzw. gar nicht erst in Betrieb nehmen) des Intelligenzbereichs des Gehirns.

Ich habe mich allerdings gefragt, was die Ursache dafür ist, dass manche eine funktionierende Intelligenz haben und andere nicht. Das wäre freilich ordentlich erklärt, wenn es da einen evolutionär entwickelten Schalter gäbe, der je nach Situation für das Ein- und Ausschalten sorgt. Und, wie sie schreiben, stattdessen ein „empathisches Nervennetz“ aktiviert. Das könnte die Social Justice Warriors erklären – ein krankhaft übersteigertes Abschalten von Intelligenz bei gleichzeitigem Durchdrehen des Tribalismus, des Herdentriebs, und der Empathie.

Und es wäre dann auch evolutionär geradezu naheliegend, wenn sich dieser Schalter bei Männern und Frauen anders verhält, weil andere Aufgaben zugrundeliegen.

Mir ist schon oft aufgefallen, dass Gender Studies keine Wissenschaft enthalten, und nur auf selbstverstärkenden Rhetorik-Übungen basieren. Und dass sie wirklich alles tun, um jede Art von Intelligenz zu vermeiden, sie als „truth regime“ zu beschimpfen und so weiter.

Man wird sich überlegen müssen, ob man das mit einer Art meditativer Übungen zu vergleichen ist, die die Religiosität steigern, die Intelligenz also niedrig halten.

Und man wird sich die Frage stellen müssen, ob man eher religiös ist, wenn man sich in der „Herde“ bewegt, weil es da einen Gruppenzwang gibt und braucht, und eher intelligent, wenn man alleine und auf sich gestellt ist. Was nahelegen würde, warum männliches Verhalten eher zu intelligenzorientiertem Verhalten tendieren würde.

Fatal ist dann natürlich, wenn man in der irrigen Annahme, dass das ja alles nur gesellschaftliches Verhalten sei, die Aufnahmekriterien an Universitäten senkt und sie mit „Intelligenz-Abgeschalteten“ flutet. Die richtige Gegenreaktion wäre, ein besonderes Training zur Förderung der Intelligenz zu entwickeln, das darauf hinausläuft, die Intelligenzfunktionen zu trainieren und die Religionsfunktionen auszusperren. Und genau das machen ja die Naturwissenschaften, die MINT-Fächer.

Und das erklärt dann im Prinzip auch den Krieg der Genderisten gegen die Naturwissenschaft. Krankhaft übersteigerte Empathie gegen Intelligenz.

Wie gesagt, so ungefähr die gesamte Soziologie der letzten 40, 50 Jahre wäre für den Müll.