Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Suche

Kategorien

Spenden

Wer mein Blog unterstützen möchte, kann spenden:


Per Überweisung:
Hadmut Danisch
Berliner Bank
Konto 305193500
BLZ 10070848
IBAN DE45100708480305193500
BIC/SWIFT DEUTDEDB110


Per Paypal:


(Paypal zieht Provision ab)

Versorgungsfall Frau: Idiotenförderstelle in Gender-Physik

Hadmut
30.1.2016 12:59

Ein Leser schickt mir gerade einen Link auf eine Stellenausschreibung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Institut für Angewandte Physik (Nachtrag: Link bei der Uni direkt):

Im Institut für Angewandte Physik der Universität Münster sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei Stellen

einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin/
eines wissenschaftlichen Mitarbeiters
(Entgeltgruppe 13 TV-L, 50%)

im Rahmen des Schwerpunktes Geschlechterforschung in der Physik besetzen. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt zurzeit 19 Stunden 55 Minuten. Die Stellen sind zunächst auf drei Jahre befristet. Die Möglichkeit zur weiteren wissenschaftlichen Qualifizierung ist gegeben. Eine Verlängerung wird angestrebt.

Aufgaben:
Im Rahmen des Projekts Geschlechterforschung in der Physik sollen neben dem bereits etablierten Themenstrang zur Geschlechtergleichstellung mit dem Schwerpunkt Studien-und Berufsorientierung von Mädchen, die Themenfelder Gendergerechtigkeit in der Physik sowie Genderinhaltsforschung
in der Physik als weitere Schwerpunkte der genderspezifischen Forschung etabliert werden. Beide Arbeitsbereiche werden eng mit der Arbeit im Schülerlabor MExLab ExperiMINTe und dessen Interessenförderung von Mädchen verzahnt, sind jedoch darüber hinaus auch auf Karrierewege von
Wissenschaftlerinnen ausgerichtet.

Die Gendergerechtigkeit soll im Rahmen von Längs- und Querschnittstudien die strukturellen, institutionellen und individuellen Einflussfaktoren der Karriereverläufe von Physikerinnen untersuchen. Im Bereich der Genderinhaltsforschung steht die Frage im Vordergrund, ob und in welcher Form der Habitus des Fachs Physik in Arbeitsweisen, Arbeitsstrukturen und fachlicher Kommunikation geschlechtlich geprägte Handlungsmuster enthält. Dieses „doing gender“ soll ebenfalls Untersuchungsgegentand in ethnographischer Form sein.

Voraussetzung:
Der/die Bewerber/in soll Erfahrungen im Bereich empirischer Forschungsansätze, bevorzugt im Bereich der Genderforschung sowie ein naturwissenschaftliches oder technisches Studium vorweisen. Erfahrungen in der Gleichstellung in den Naturwissenschaften sind wünschenswert. Eine Beteiligung an den Aktivitäten der Schülerlabore MExLab ExperiMINTe oder MExLab Physik wird erwartet. Neben fachlicher Kompetenz erwarten wir eine hohe Leistungsbereitschaft, die Fähigkeit zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten sowie ausgeprägte Team- und Kommunikationsfähigkeiten.

Besondere Hinweise:
Die WWU Münster tritt für die Geschlechtergerechtigkeit ein und strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht; Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt,
sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.

Das muss man sich mal klarmachen: „Geschlechtergerechtigkeit – Frauen werden deshalb bevorzugt”

Man muss sich das aber auch mal inhaltlich durchlesen: Man will den Frauenanteil in der Physik erhöhen. Deshalb schafft man hier Physikerinnen-Stellen, die mit Physik überhaupt nichts zu tun haben. Man muss nichts mit Physik können und nichts mit Physik machen. Höchste Anforderung: »Schülerlabore«, irgendwas helfen.

Und dann das: „Erfahrungen im Bereich empirischer Forschungsansätze, bevorzugt im Bereich der Genderforschung”, wo doch gerade die Genderforschung jede Empirie ablehnt und sich rein im Esoterischen und im willkürlichen Behaupten bewegt.

Als Mann käme ich mir da massiv verarscht vor, weil Männer Leistung in Physik bringen müssen, Frauen aber gar nichts können müssen außer bisschen Sozio-Geschwafel, und da kommt’s ja so gar nicht auf Qualität oder Richtigkeit an, Hauptsache quasseln ohne Unterlass. Bundeswehrsyndrom.

Ich käme mir aber auch als Frau massiv vearscht vor.

Könnte man Frauen denn noch stärker als in Physik unfähig darstellen als damit, dass man erklärt, dass man solche Stellen schafft, um den Frauenanteil zu erhöhen? So ne Art Behinderte-Inklusions-Pseudostelle?

Bei mir entwickelt sich immer stärker die Sichtweise, dass dieser Gender-Quatsch stark kontraproduktiv ist. Denn ich wenn ich mir vorstelle, ich wäre eine kompetente Physikerin, würde ich eine solche Universität möglichst meiden, weil spätestens nach einer so ultradämlichen Stellenausschreibung klar ist, dass Frauen dort nichts zählen, als geistig behinderte Dummchen angesehen werden, für die man so ne geistige Rollstuhlrampe baut, und denen man als Aufgabe so ein bisschen Sozio-Schwafel und „kümmer Dich mal um die Schüler (=Kinder) während die Männer die richtige Arbeit machen” zumutet.

Vielleicht denke ich da einfach zu männlich, aber aus meiner Sichtweise hielte ich mich dadurch für degradiert, entwertet, als minderbemittelt kategorisiert.

Das wäre einfach unter meinem Stolz, unter meiner Selbstachtung, so eine Idioten-Förder-Stelle anzunehmen.

Außerdem ist es eine Beleidigung für jede echte Physikerin. Denn „Physikerin” wird durch sowas zum geduldeten Förderdummchen, Sozioschwätzerin, Kindergartentante. Was ja paradoxerweise noch damit zusammenwirkt, dass die Feministinnen – strunzdumm, wie sie eben sind – immer so großen Wert auf die weibliche Form legen und „liebe Freundinnen und Freunde”, „Professorinnen und Professoren” und so weiter erzwingen. Auf diese Art und Weise erreichen sie, dass das immer weiter auseinanderdriftet und mit unterschiedlichen Bedeutungen belegt wird. Ursprünglich war doch ihr Ziel, »Geschlechterstereotypen« zu bekämpfen. Ein angebliches vorgebliches Ziel war, der Bevölkerung auszutreiben, bei »Arzt« an »Mann« zu denken.

Genau das wird aber aufgebaut. Liest man nämlich solche Anzeigen, denkt man bei Physik automatisch an »Mann«, denn »Frau« ist ja nur noch als Verzierung da, als Christbaumschmuck und für die Kinderbetreuung an der Fakultät. Genau durch sowas schafft man erst unterschiedliche Auffassungen von »Physiker« und »Physikerin«. Bisher haben die Frauen immer darauf bestanden, nicht mit der männlichen Form angeredet zu werden. Das könnte sich in Zukunft ändern, und dann die Männer verlangen, dass solche Frauen sich nicht „Physiker” nennen sondern die weibliche Form nehmen. Das hört sich dann an wie der Unterschied zwischen „Pilot” und „Saftschubse”. Oder Unterschied zwischen Friseurin und Friseuse. Masseurin und Masseuse.

„Informatikprofessorin” ist inzwischen schon auf dem Clowns-Niveau angekommen, „Physikerin” wird damit auch zum Deppen-Stigma. Zumal unsere Bundeskanzlerin die Sache ja auch gerade mit aller Macht vorantreibt. Ist „Physikerin” nun sowas wie Arschgeweih? Dummenzucht, die erst alle haben wollen, und sich hinterher grämen, wie man das Deppenbrandzeichen wieder los wird?

Ich frage mich da immer, von welcher geistigen Konstellation und wie vorgeschädigt man sein muss, um sich auf so einen Scheiß einzulassen und sich von vonherein selbst als physik-unfähige Fakultätsidiotin mit Förderungstufe geistiger Behinderung einstellen zu lassen (und dann darüber zu plärren, dass es einen Gender Pay Gap gibt und man nicht ernst genommen wird). Allerdings habe ich die Beobachtung gemacht, dass gerade Feministinnen häufig die Mentalität einer Straßenhure haben: Für Geld machen sie alles.

Apropos Gender Pay Gap: Ich glaube auch, dass der Gender Pay Gap (der frei erfunden ist und den es eigentlich gar nicht gibt) durch solche Stellen erst erzeugt wird, weil damit nämlich von vornherein Frauenstellen produziert werden, die zum Arbeitsergebnis keinen Beitrag liefern. Diese Stelle ist doch von vornherein dazu verdammt, komplett nutzlos zu sein und überhaupt nichts an Leistung hervorzubringen, also mit einem enormen Gender Performance Gap vorzulegen, und trotzdem gleich bezahlt zu werden wie Männer, die wirklich was leisten.

Da schreien sie immer „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit”.

Wie wär’s denn mal mit „Gleiche Arbeit für gleichen Lohn”?

(Und nebenbei: Wer denkt sich denn eine „wöchentliche Arbeitszeit von 19 Stunden 55 Minuten” aus? Muss wohl irgendeine Tarifsache sein, dass ab 20 Stunden irgendwelche Anforderungen oder Pflichten oder Abgaben gelten. Zeigt doch schon, dass das Ding faul und gemogelt ist.)

Was ich mich allerdings auch frage: Die Professorin, die da als die Ausschreibende angegeben ist, hat laut ihrer Selbstdarstellung doch mal Physik studiert und war in der Physik tätig. Und ist schon – wie auffällig – mit 31 Jahren Physikprofessorin geworden. Stinkt nach Frauenquote und -förderung.

Wie kann man als Wissenschaftlerin so tief sinken, so herunterkommen, um sich auf so ein Schwachsinnsniveau einzulassen? Andererseits: Feministinnen darf man ihre Lebenslaufangaben eh nicht glauben, da ist so viel Schwindel und Quotenkarriere mit drin. Vielleicht muss man die Frage genau umgekehrt stellen: Wie tief ist die Physik gesunken, wenn Leute auf diesem Schwachsinnsniveau im Eiltempo Physikprofessorin werden können?

Man könnte es auch anders betrachten: Die Frauenförderung beruht ja auf der Sozio-Hypothese, dass es Wissenschaften eigentlich nicht gibt und das alles nur Sozialisierungsumfelder sind. Man muss Leute nur zwangsweise reindrücken, dann würden die automatisch sozialisiert und zu »Wissenschaftlern«. Das ist ja immer so deren Sichtweise: Man lernt nicht vorher, was man dazu braucht, sondern man wird einfach – als Quereinsteiger oder wie auch immer – in ein Sozialumfeld gedrückt und durch dieses dann sozial geformt, das zu werden, was man werden soll. Der übliche Quatsch, dass alles nur sozial geformt und er Mensch beliebig formbar ist. Drück einfach irgendwelche Frauen per Gesetz in Professuren, Vorstände, Aufsichtsräte, und nach ein paar Jahren wachsen die dann von selbst da rein und werden automatisch nach ihrem Umfeld.

Die Realität sieht anders aus. Die enden dann als Gender-Professorin und ähnliches und schreiben dann – als Physikerin! – solche Stellenanzeigen.

Finanziell sind sie zwar als Beamte abgesichert, aber geistig-intellektuell werden sie, um die Metapher zu gebrauchen, verwahrloste Obdachlose, die auf der Straße rumlungern und um Almosen betteln.

Und letztlich erreicht man damit genau das Gegenteil einer Stärkung der Rolle der Frau. Man zementiert das Bild von Frauen damit in der Rolle des nutzlosen und unfähigen Versorgungsfalles, den man leider durchfüttern und mit Beschäftigungstherapie unterhalten muss, Schülerlabor betreuen und sowas.

Wer könnte Frauen in der Physik noch ernst nehmen, wenn man solche Stellenanzeigen liest?


Ein Kommentar (RSS-Feed)

[…] Quelle: Danisch​.de » Blog Archive » Ver­sor­gungs­fall Frau: Idio­ten­för­der­stelle in Gender-… […]