Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Suche

Kategorien

Spenden

Wer mein Blog unterstützen möchte, kann spenden:


Per Überweisung:
Hadmut Danisch
Berliner Bank
Konto 305193500
BLZ 10070848
IBAN DE45100708480305193500
BIC/SWIFT DEUTDEDB110


Per Paypal:


(Paypal zieht Provision ab)

Dachschaden 2.0: Lesertest in Lesekompetenz und Logikrätselei

Hadmut
16.9.2015 20:41

Wir hatten es ja gerade in vorangehenden (und älteren) Blog-Artikeln: Sogar die Präsidenten Obama und Putin sprechen in Einfach-Sprache zu ihrem Volk, damit man sie versteht, und auch in Deutschland entsteht zaghaft eine „einfache Sprache”. [Nachtrag] Vielleicht ist das gar nicht so falsch, die Sprache einfach zu halten um verständlich zu bleiben.

Der geneigte Leser möge ich dazu mal an diesem Text versuchen, ihn so oft lesen, wie er möchte (und kann…), und dann seine Textlesekompetenz erproben, nämlich darzustellen, worum es da geht und was da passiert ist (es geht darin um ein Seminar der „Profx Lann Hornscheidt”):

fachschaftsinitiative gender studies: Statement zum Ausschluss von R.

Haben sie auch als PDF.

(Kann mich jetzt nicht schocken, ich habe schon das Buch „Feminismus schreiben lernen” vom AK Feministische Sprachpraxis der HU, u.a. von Lann Hornscheidt, da drin geht’s noch wüster und verschrobener zu. Anleitung zum Schreiben von Dyke_Trans.)

Ich will den Text mal, soweit ich kann, ins Deutsche übersetzen.

Es gibt da eine Fachschaft Gender-Studies. Obwohl die da ständig gegen »Vorurteile« und »Stereotypen« wettern und die konstruieren wollen, ist es für die ungemein wichtig, jedwede Person sofort in irgendeine Kategorie (weiß, farbig, CIS, Trans, …) einzuordnen, aus der sie nicht mehr herauskommt und mit deren zugewiesenen Eigenschaften (Privilegen, Schuld usw.) sie unweigerlich identifiziert wird, ohne noch zu fragen, um wen es geht. Es wird – wie ich schon öfters erwähnte – eine Art Kastenwesen wie in Indien gebildet. Als CIS-Gender bezeichnen sie jemanden, der bei seinem Geschlecht bleibt (also keine Transe).

Im Zuge eines Seminars der Gender Studies bei Lann Hornscheidt im Sommersemester 2015 wurde gegen den, von Lann Hornscheidt ausgeübten, Rassismus interveniert. Eine beteiligte, cis-positionierte, PoC (N.) hat nach der Intervention die FSI davon in Kenntnis gesetzt.

Wir hatten hier schon geschrieben, dass es schwierig ist, von Lann Hornscheidt eine Lehrtätigkeit zu finden, das scheint sich auf Seminare zu reduzieren. In so einem Seminar muss sich Lann Hornscheidt in einer Weise geäußert haben, die als Rassismus aufgefasst wurde. Nun könnte man sich amüsieren, dass ausgerechnet eine Gender-Profx als Rassistin bezeichnet wird, nachdem gerade Alice Schwarzer als Sex-verlangende Gewalttäterin geoutet wurde, aber eigentlich heißt es gar nichts. In solchen Kreisen gilt jeder als Rassist, egal was man sagt. Irgendwas hat das Hornscheidt gesagt, was dessen eigener Gefolgschaft nicht gepasst hat.

Wesentlich daran ist, dass in solchen Universitätsveranstaltungen die Lehrperson das Hausrecht und das Sagen und die Lehrfreiheit hat. Man kann die Inhalte schlecht finden und sich hinterher darüber beschweren oder andere Meinungen äußern, aber ein Recht, da einzugreifen und zu stören hat man nicht. Genau das bilden sich die Genderisten aber immer ein. Sie lernen (u.a. bei der Verfassungsrichterin Baer), dass man „intervenieren” dürfe und müsse, wenn irgendjemand was tut, was einem nicht gefällt. Gleiche Ideologie wie Antifa und die ganze linke Randale, die Autos anzündet, Stadtteile verwüstet und Polizisten mit Steinen und Flaschen bewirft. Leute, die glauben, gewaltsam alles verhindern zu können, was nicht in ihr Weltbild passt. Deshalb trauen sich Professoren in den USA schon nicht mehr, ihre Vorlesungen vollständig zu halten. (Safe Space, Trigger Warnung und sowas, sonst bekommen die Haue).

Und nachdem Lannscheidt da irgendwas gesagt hat, was denen nicht gefallen hat, kam es da zu irgendeiner „Intervention”. Auf deutsch: Die haben sich da irgendwie gezofft, gekracht, angeschrien, vielleicht mit irgendwas beworfen. Eine an dieser Randale positionierte Person N., über die man uns unbedingt mitteilen will, dass sie erstens keine Transe ist (sie ist weiblich – während sie hier das Geschlecht verschleiern, bezeichnen sie sie weiter untern als WoC, Woman of Color), und zweitens farbig ist (man fragt sich, was das eigentlich für eine Rolle spielt, aber es soll wohl die Ermächtigung belegen, auf Rassismus mit Randale zu antworten. Diese Person hat sich hinterher bei der Fachschaft beschwert.

In der Fachschaft saß dann eine andere Person, nämlich R.

Und R. habe sich unmöglich benommen, indem er der Beschwerde von N nicht sofort eingestimmt hat, sondern zurückgefragt hat, was da los war.

R.s Reaktion darauf war in mehrfacher Hinsicht anmaßend und diskriminierend. Als weiße Trans*-Person verlangte R. von der WoC spezifische Auskünfte über die race- und gender-Positionierungen innerhalb der Interventions-Gruppe. Denn schließlich sei der weiße Raum, in dem interveniert wurde, ein Schutzraum für Trans*-Personen.

Es sei also ganz böse von R, danach zu fragen, welchen Rassen und Geschlechtern die beteiligten Personen angehören. Was paradox erscheint, denn sie schreiben ja bei jeder Person immer dran, welchem Geschlecht und welcher Hautfarbe jemand angehört. Der Punkt ist wohl, dass die böse Person R deshalb nicht danach fragen durfte, weil R zwar eine Transe ist, aber weiß. Transe allein reicht nicht, um alle Fragerechte zu haben. Was wiederum paradox ist. Denn wie der Bericht ja belegt, hängt es dort im Sinne des Kastenwesens ja ganz massiv von Geschlecht und Hautfarbe ab, welche Handlungs- und Fragerechte man hat. Demzufolge hätte R mit seiner Rückfrage ja eigentlich nur konsequent gehandelt, um beurteilen zu können, ob die Meute zur Intervention überhaupt berechtigt war.

Dummerweise kam R dabei zu dem Ergebnis, dass sie nicht hätten randalieren dürfen, weil das der falsche Raum war. Die Räume sind da Geschlechtern und Hautfarben zugeordnet. Der Seminarraum sei zwar ein weißer Raum, also schon mal Farbigenfeindlich, aber eben den Transen als Schutzraum gewidmet. Deshalb dürfe man in diesem Raum nur dann randalieren, wenn man durch die Beteiligung einer farbigen oder schwarzen Person mit Geschlechtskrankheiten Geschlechtsproblemen zur Randale »legitimert« ist:

Somit müsse, als Legitimation, ein_e Trans*Inter*GnC (Gender non Conforming) PoC oder Schwarze_r in die Intervention involviert sein.

Denn die, Farbige Transen, seien die einzigen, die erlaubnisfrei randalieren dürften. Alle anderen müssten sich dazu erst die Erlaubnis einer weißen Transe einholen, weil die für die Oberaufsicht über alle weißen Räume zuständig sind:

Wenn ein_e solche_r nicht gefragt werden könne, müsse letztlich eine weiße Trans*Inter*GnC Person die Erlaubnis erteilen, in einem „weißen Trans*Schutzraum“ zu intervenieren, zum Beispiel R. selbst.

Ich kann dem Text zwar nicht entnehmen, warum weiße Transen das Hausrecht und die Randalegenehmigungsmacht über alle weißen Räumen haben sollten, und nicht, wie im Gesetz steht, die jeweilige Lehrperson. Aber es bereitet mir größte Sorge. Denn die Wände in meiner Wohnung sind auch weiß, und ich bin keine Transe. Gottogott, was mache ich jetzt?

Verständnis kann ich allerdings dafür aufbringen, dass sich R da zunächst nach der Zusammensetzung der Gruppe erkundigt hat. Denn bei so komplexen Regelsystemen, anhand derer zu beurteilen ist, wer mit oder ohne Transengenehmigung randalieren darf, ist es doch nur pflicht- und sachgemäß, wenn zunächst der Sachverhalt bezüglich Geschlechtern und Hautfarben geklärt wird. Denn darauf kommt’s ja letztlich an.

Zudem hatte sich R. sicherlich in seinen Gefühlen verletzt gefühlt, denn er betrachtete das ja erkennbar als seinen Schutzraum, der da verletzt wurde.

Das wiederum hat N. nicht gepasst, die sich als farbige Frau nicht von einer weißen Transe ausfragen lassen wollte (naja, wer will das schon…). Auch das betrachtete N dann als Rassismus (wie ich schon schrieb, halten sie alles für Rassismus, wir können also keine Rückschlüsse darauf ziehen, was das Hornscheidt da konfliktauslösend gesagt haben könnte):

N. weigerte sich, Auskünfte über die Positionierungen der Beteiligten zu geben. Die WoC wies R.s uneinsichtiges Beharren auf Antworten und diese Argumentationsweise an sich, als Ausdruck rassistischen Derailings und weißen Dominanzgebärens entschieden zurück.

Man stellt also strikte, strenge Regeln anhand von Geschlechtern und Hautfarben auf, an die man sich aber auch nur wieder unter bestimmten Bedingungen halten darf. Eine weiße Transe darf sich gegenüber einer farbigen Frau nicht auf diese Regeln berufen, weil das nun wieder rassistisches Derailing und weißes Dominanzgebaren wäre. Ein Teufelskreis.

Wohlgemerkt, auf der ersten Meta-Ebene, das ist der Krach über den Krach.

Wir beobachten: Sie haben komplexe Regeln. R hält sich an die Regeln. N hält jeden für einen Rassisten.

Die Fachschaft schlägt sich jedoch auf die Seite der N, und ergänzt die Regelsätze durch andere Prioritäten:

Die FSI hält R.s Argumentation für falsch und rassistisch: Eine PoC oder Schwarze Person braucht weder die Erlaubnis einer weißen Person, um gegen Rassismus zu intervenieren, noch ist sie ihr Rechenschaft oder Auskunft schuldig.

Die Hauptfarbe hat also das höhere Gewicht gegenüber dem Geschlecht, oder in der Kartenspielersprache: Schwarz sticht Transe. (Was die Antwort auf die von mir neulich aufgeworfene Frage sein dürfte, warum der Feminismus keine Einwände gegen arabische Einwanderer hat.)

Die Kasten farbig und schwarz dürfen alles, müssen nicht fragen. Sie dürfen immer gegen Rassismus „intervenieren”, und weil praktischerweise alles Rassismus ist, heißt das, sie können machen, was sie wollen, ohne dass sich eine Transe ihnen in den Weg stellen dürfte. Klare Rangordnungen im Kastenwesen. (Ich wage gar nicht erst darüber nachzudenken, welche Rechte ich da als Angehöriger der allerniedrigsten Kaste weißer alter heterosexueller geschlechtsstabiler Mann hätte.)

R hat also nach Ansicht der Fachschaft den unverzeihlichen Fehler begangne, die Prioritäten falsch anzusehen und nicht zu berücksichtigen, dass die Hautfarbe der Universal-Trumpf im Kartenspiel ist. Ich hätte jetzt fast geschrieben „die Buben im Skat”, aber das wäre ja so sexistisch.

Deswegen sind die tatsächlichen gender- und race- Positionierungen an dieser Stelle auch irrelevant. Das Nachfragen an sich, als auch der Glaube, ein Recht auf eine Antwort zu haben, sind in diesem Zusammenhang rassistisch.

Das ist beachtlich. Denn eigentlich haben Universitäten doch etwas mit „wissen wollen” zu tun, und die Gender Studies brüsten sich doch immer damit, andere zu „hinterfragen”.

Aber schon eine Frage zu stellen, und – unerhört, noch viel schlimmer – eine Antwort zu erwarten, gilt als unentschuldbares Rassismus-Verbrechen. Hate Speech im Exzess. Was fällt dem ein, an einer Universität Fragen zu stellen!

Sie begründen das damit, dass er damit ja im Prinzip dem bösen weißen Hornscheidt zu Hilfe kommt, die ja schon als Rassistin entlarvt wurde:

Als weiße Person die Beteiligung einer Schwarzen oder PoC Trans*Inter*GnC-Person an einer antirassistischen Intervention gegen eine weiße Lehrperson zu fordern, verstehen wir als Tokenizing (Instrumentalisierung).

Man sieht darin also ein Verbünden von Rassisten.

Leute, das ist echt übel. Stellt Euch vor, die parkt mal falsch, und die Politesse, die ihr das Knöllchen an den Scheibenwischer nagelt, ist weiß… nicht auszudenken. Oder fährt ohne Fahrschein in der U-Bahn und die Kontrolleure…

Die Darstellung dieses, weiß dominierten, Seminarraums als Schutzraum für Trans*-Personen trifft unserer Ansicht nach nicht zu. Es handelt sich um ein Universitätsseminar und nicht um einen Schutzraum.

Uuuhhhh, das gibt Abzüge in der B-Note.

Da hat die Fachschaft in den Gender Studies nicht aufgepasst und Susanne Baer als Ideologie-Priesterin geschlampt. Denn in den USA, dem gelobten Land der Gender Studies, steht außer Frage, dass Hörsäle und Seminarräume Schutzräume sind, deshalb dürfen Professoren dort ja ihre Lehrinhalte nicht mehr bringen.

Selbst wenn der Raum trans*freundlich wäre, so wäre er dies nur für weiße Trans*-Menschen, da er rassistisch strukturiert ist, wie alle Uni-Räume hier.

Alles rassistisch. Sogar die Räume. (Denkt mal drüber nach, was das dann bedeutet, wenn Maas Facebook dazu bringen will, rassistische Texte zu löschen…).

Also selbst die Eigenschaft als Schutzraum ist relativ, weil die nur für Weiße und nicht für Farbige gilt. Die sollten sich mal ganz dringend mit den amerikanischen Gender-Studies in Verbindung setzen und klären, ob die dortigen Redeverbote für Professoren dann noch Bestand haben können, wenn der Professor farbig ist. Weil „Schutzraum” für den ja dann nicht mehr gilt.

Heieiei, langsam wird’s echt vertrackt. Da müssten wir mal eine Notation und ein Kalkül entwickeln.

Daher kann er kein „sicherer“ Raum für Schwarze oder PoC sein, gleich welcher Gender-Positionierung oder sexuellen Orientierung. Somit kann ein weißer Raum niemals als Schutzraum fungieren.

Ähm, ja. Dann sollten sie die halt anders streichen. Im Münchner Gasteig haben sie einen großen Medienveranstaltungssaal, der innen komplett schwarz ist. Kenne ich auch von professionellen Fotostudios. Leute, das ist echt bedrückend und finster, aber wenn man sich das so als „Schutzraum” wünscht – bitte, warum nicht. Jedem, wie es ihm gefällt. (Bedenke, worum Du bittest, es könnte Dir gewährt werden.)

Und außerdem war ja gar nicht die randalierende N. das Problem, sondern Hornscheidt und R sind schuld:

Und: Rassismuskritik zerstört oder destabilisiert keine Räume, sondern Rassismus und white supremacy (weiße Vorherrschaft)! Wenn weiße Räume als „meine Räume“ bezeichnet werden, wie R. es mehrfach tat, ist das nichts anderes als der traurige Versuch, den rassistischen Status Quo aufrechtzuerhalten.

Schon schwer mit der Wohnungsnot in Berlin, nun wohnen die Studenten schon in den Seminarräumen.

Aber dann habe ich ein Problem, denn das verstehe ich jetzt nicht vollständig:

Über diese rassistischen Äußerungen hinaus wurde N. fremdpositioniert und abgesprochen GnC zu sein. Ihr wurde vorgeworfen, das Konzept der Intersektionalität nicht zu verstehen. Dieser Vorwurf ist nicht nur gegenüber einer mehrfachdiskriminierten queeren WoC, sondern auch inhaltlich fehl am Platz. Neben der Zuschreibung Intersektionalität nicht zu verstehen, auch den Missbrauch der Definitionsmacht vorzuwerfen, ist zynisch. Strukturell besitzen weiße Menschen Definitionsmacht, insbesondere über Rassismus.

Ich bin mir nicht sicher, was GnC heißt. Vermutlich „Gender-non-conformant”. Transe R habe also der farbigen N vorgeworfen, kein Geschlechtsproblem zu haben. Schwerer Vorwurf. Wer keine Geschlechtsverwirrungen vorzuweisen hat, ist heute sowieso total out. So eine Beleidung.

Allerdings habe ich das Konzept der Intersektionalität auch nicht verstanden. Bisher hatte ich ja R für konsequent gehalten, aber hier bekäme dann eher N meine Zustimmung. Ich weiß zwar nicht, woran man das erkennt, aber N hat ja jede Menge magische Kräfte angehäuft, eine „mehrfachdiskriminierten queeren WoC”. Bei WoW (World of Warcraft, für Muggles) ist das dann wohl eine Magierien der Stufe 11 oder sowas.

Und dann gerät man in ein Logik-Paradoxon: „Strukturell besitzen weiße Menschen Definitionsmacht, insbesondere über Rassismus”.

„Alle Weißen sind Rassisten” – das ist noch besser als „Alle Kreter lügen”.

So weit, so gut. Dann ging das wohl weiter:

R. verübte massive Grenzüberschreitungen, unter anderem vor allem dadurch, dass N.s ausdrückliche Bitte, keine Mails mehr zu erhalten, nicht respektiert und stattdessen verhöhnt wurde. Vielmehr folgten daraufhin, über mehrere Tage hinweg, über 20 weitere E-Mails. Dabei gab es sexistisch-rassistische Beleidigungen und Drohungen durch R.

Das ist episch: Eine weiße Transe stalkt eine mehrfachdiskriminierte queere WoC.

Auf sowas wäre nicht mal J. K. Rowling gekommen.

Und zur Bekräftigung werden noch mal die Prioritäten und Regeln geklärt:

Die FSI hat den Anspruch, Trans*feindlichkeit ernst zu nehmen und begrüßt die Auseinandersetzung mit und das Vorgehen gegen diese Diskriminierungsform. Das Nicht-Eingehen auf rassistisch konnotierte Nachfragen zu einer antirassistischen Intervention ist jedoch keine Trans*feindlichkeit. Wir halten R.s Behauptung, N. hätte sich in diesem Konflikt trans*feindlich verhalten, für victim blaiming (Täter_innen-Opfer-Umkehr).

Nichts neues. Farbig sticht Transe.

Und Gegenwehr ist sowieso nicht erlaubt, denn als „mehrfachdiskriminierte queere WoC” hat N den 9. Dan in Opfertum. Das ist sowas wie das Gegenteil von Karate oder Aikido: Die verlieren immer. Man hat den Raum noch gar nicht betreten, da liegen die schon schreiend und besiegt am Boden und beschweren sich über die Gewalttat.

Deshalb darf sich N auch niemand, weder R noch Hornscheidt, irgendwie entgegen oder in den Weg stellen. Alles Rassisten. (Was bin ich froh, dass ich N noch nie begegnet bin, das muss schrecklich sein.)

Auf eine Rassismuskritik zu reagieren, indem die eigenen, weißen Befindlichkeiten und Bedürfnisse in den Mittelpunkt gestellt werden, verstehen wir als Derailing (Ablenkung vom eigentlichen Thema/ vom eigenen diskriminierenden Handeln).

Ah ja. Hätte Hornscheidt also das Hausrecht, das sie (oh, sorry, es) gesetzlich hatte, wäre auch das wohl unzulässiges Derailling gewesen. Man darf N. unter keinen Umständen irgendwie entgegentreten, die ist Opfer höchster Ordnung.

Die dargelegten rassistischen Handlungen können wir nicht tolerieren. Sie sind unvereinbar mit unserem Selbstverständnis als Fachschaft. Eine weitere Zusammenarbeit mit R. ist so nicht möglich.

Fachschaftsinitiative Gender Studies

Selbstverständnis der Fachschaft: Alles ist rassistisch. Sogar die Räume. Und Rassismus können wir nicht tolerieren. Jo, dann viel Erfolg. Ich hätte ja Zelten empfohlen, aber wenn dann der weiße Schnee fällt…

Nachtrag:

Es wird doch – gerade in Berlin und der Politik – so häufig darüber geschimpft, dass sich manche Immigranten eine Parallelgesellschaft und eine eigene Schattenjustiz mit eigenen Gesetzen schaffen. Stichwort „Scharia”.

Genau dasselbe sehen wir aber hier: Eine sektenartig organisierte Parallelgesellschaft, die sich nicht an allgemeine Gesetze hält und da ihre eigenen Gesetze und ihre eigenen Rechtsprechung aufbaut.

Angeleitet und angeführt von einer Verfassungsrichterin.

Dazu ein paar Anmerkungen von mir (unter der Annahme, dass das echt und kein Fake oder Satire ist, was übrigens alle behauptet haben, die mich darauf hingewiesen haben):

  • Eine Fachschaft kann niemanden ausschließen.

    In Berlin sind Fachschaften nämlich nach § 19 Landeshochschulgesetz nur Organisationseinheiten der Studierendenschaft, die nach § 18 eine rechtsfähige Teilkörperschaft der Hochschule bildet. Sie wird nach § 18 aus den immatrikulierten Studenten und Studentinnen gebildet.

    Man kann da also nicht ein- und austreten oder ausgeschlossen werden, sondern man gehört dieser Körperschaft kraft Gesetz an, solange man immatrikuliert ist, ob man will oder nicht und ob die wollen oder nicht. Ein Ausschluss ist nicht möglich.

    Schon daher also ziemlicher Blödsinn. Und weil es eine (Teil-)Körperschaft öffentlichen Rechts ist, ist der Verwaltungsrechtsweg gegeben, bis hin zur Verfassungsbeschwerde. „R.” kann also einfach Widerspruch einlegen, und sollte das auch tun.

    Bemerkenswert auch, dass die Studierendenschaften in Berlin sich dazu eine Satzung geben, dies ist die der HU. Von einem Ausschluss oder Ausschlussverfahren steht da nichts. Ein Ausschluss ist daher nicht nur gesetzlich nicht möglich, es gibt ihn überhaupt nicht.

    Rechtlich gesehen also mehrfacher grober Blödsinn.

    Da merkt man doch gleich, dass die Gender-Studies der HU von der Verfassungsrichterin Susanne Baer aufgebaut und geprägt wurden. So urteilt die nämlich auch als Verfassungsrichterin.

  • Habt Ihr den Text verstanden?

    Wisst Ihr jetzt, was da passiert ist?

    Könnt Ihr den Text flüssig vorlesen?

    Immer dran denken: Diese Leute da halten sich für unsere sprachliche Elite und maßen sich an, uns vorschreiben zu wollen, wie wir zu sprechen, zu schreiben und unsere Sprache zu ändern haben. Wir sollen alle so sprechen.

  • Das ist unsere Fahrstuhl-Elite. Diese Leute bekommen da alle vollautomatisch Bachelor, Master, Doktor, Professor, Lebenslange Verbeamtung, Freistellung, Freizeit, Drittmittel. Ohne jemals mehr zu können als man hier sieht.

    Das ist der Grund, warum die Zirkusdirektorin dieses Ladens, Baer, als Verfassungsrichterin jegliche Qualitätsanforderungen blockiert. Damit solche Leute ungehindert bis ganz nach oben kommen.

  • Dieselben Parteien, CDU und SPD, die diesen Schwachsinn im Land Berlin protegieren, regieren auch in der Bundeshauptstadt Berlin das ganze Land.
  • Insbesondere die SPD rekrutiert ihre Politiker und Minister aus diesen Kreisen.
  • Wir bezahlen das alles mit unseren Steuergeldern.
  • Wie gut, dass wir einen Gender-gestählten Justizminister Maas haben, der entschieden gegen Rassismus vorgeht. Hoffentlich überstehen es die weißen Räume im Justizministerium und Bundestag.
  • Die Fachschaft meint, dass alle außer N. schuld wären, weil die den höchsten Opferstatus hat. Ich sehe das genau umgekehrt: Die hat die erste inakzeptable Handlung begangen, es geht nicht an, dass jemand in Lehrveranstaltungen „interveniert”. Die hätte ich zuerst rausgeworfen.
  • Goethe: „Die ich rief, die Geister, Werd’ ich nun nicht los.“


180 Kommentare (RSS-Feed)

Alex Schwarzer
16.9.2015 20:50
Kommentarlink

“(Ich wage gar nicht erst darüber nachzudenken, welche Rechte ich da als Angehöriger der allerniedrigsten Kaste weißer alter heterosexueller geschlechtsstabiler Mann hätte.)”

Ganz einfach: Du hast das Recht das alles zu bezahlen. Ist doch auch toll so eine tragende Säule in einem derart progressiven und liberalen System zu sein, oder?


Das sollten die Genderisten mal für sich überarbeiten, damit jeder in seiner Bastel- und Spielecke an der Uni die Regeln erlernen kann:

http://minderheiten-quartett.de/


aga80
16.9.2015 21:13
Kommentarlink

Der Text ist wirklich eine Sprachvergewaltigung für Fortgeschrittene.

loooooool

Als ein Männlicher, Heterosexueller, Atheistischer, Ossi kann ich nur sagen, was kümmert mich diese [Moderator: Mäßige Deine Wortwahl!], mögen diese durchgegenderten Vollidioten sich weiter mit ihrem Lotusfach zu Lotusfresseren entwickeln, sich dann aber hinterher bitte nicht über ihre zu geringen Harz4 Sätze beschweren, die ich ihnen nicht mal gönne.

Grüße aus München.


Scriabin
16.9.2015 21:14
Kommentarlink

Deutschland ist auf einem guten Weg. Unsere besten Jahre kommen noch.

@Hadmut: Einerseits: Respekt, dass Du das Geschwurbel übersetzen kannst. Andererseits: Hättest Du stattdessen in der Zeit nicht sinnvoller Mandarin, Vietnamesisch und Portugisisch gelernt?


Hadmut
16.9.2015 21:17
Kommentarlink

@Scriabin:

> Hättest Du stattdessen in der Zeit nicht sinnvoller Mandarin, Vietnamesisch und Portugisisch gelernt?

Schon.

Aber: Ein befreundeter Israeli hat mir mal erklärt, warum sie in der Schule alle arabisch lernen müssen. Damit sie hören und verstehen können, wenn Terroristen Anschläge verabreden.


Wolf-Dieter
16.9.2015 21:30
Kommentarlink

Aua.


Roland S.
16.9.2015 21:31
Kommentarlink

ROFL, was habe ich gelacht! Wir können da gleich ein Kamerateam reinschicken und Idiocrazy 2 drehen. Mit ganz tiefen Kosten.


Rainer
16.9.2015 21:33
Kommentarlink

Lieber Hadmut,

ich lese Deinen Blog seit Jahren und bewundere immer wieder die Engelsgeduld, mit der Du Dir solche Webseiten nicht nur antust, sondern auch noch aus Sicht eines rationalen Menschen kommentierst. Ich habe mir auf Deinen Blogartikel hin die Seite angesehen und kann sie beim besten Willen nicht von begrenzt lustiger Satire unterscheiden. Alleim schon die mit 90% Gender Studies durchsetzten Lebensläufe der dort “schreiben*den” Sternchenschubser lassen mich verzweifelt hoffen, dass sich hier einfach jemand über die in durchgegenderten Laberstudiengängen erworbene Lebensuntüchtigkeit lustig macht.

Aber wahrscheinlich bin ich da zu optimistisch.


Alex
16.9.2015 21:38
Kommentarlink

Hadmut, ich glaube das viele Punkte genau gegenteilig gemeint sind, als du sie interpretiert hast.
Die weißen Räume zB bzw sich nicht auf Räume, in denen weiße geschützt wären, oder gar solche, die weiß gestrichen wären, sondern auf solche, in denen die beteiligten sich eher weiß definieren.
Gerade deshalb sind diese in sich auch rassistisch.

Ich würde das noch gerne genauer ausführen, aber alle meine Gedanken sind gerade bei Kartoffelsalat.

TL:Dr hätte auch anders interpretiert werden können, alleine die Unterstellung, dass es de ne wahre Übersetzung gäbe ist faschistische privilegierte kackscheise


osthollandia
16.9.2015 21:39
Kommentarlink

Fefe hatte ja auf diesen groben Unfug schon verlinkt, un da ist mir der Mund offen geblieben. Ich verstehe diesen Mumpitz nicht. Das ist noch viel viel übler, als gewöhnliches Juristendeutsch oder denglischer Managersprech.

Ich verneige mich tief vor Deinen Übersetzungskünsten!

Wo bin ich eigentlich im neuen Kastensystem, weiß, heterosexuell, katholisch, stabil weiblich, verheiratet, Mutter und Großmutter?


Heinz
16.9.2015 21:45
Kommentarlink

@Hadmut:

Kannst du dich nicht einfach aufgrund deines androgynen Vornamens und deiner nicht-deutschen Vorfahren als “mehrfachdiskriminierte queere WoC” definieren, den höchsten Opferstatus erlangen und auf Basis dessen sämtliche Gender-Fanatiker als unterdrücker definieren. So was wie das Genderiat (analog zum Patriarchat)?
Hätte einen gewissen Unterhaltungswert ;-).

Wenn ich so was lese und daran denke, dass das von Steuergeldern finanziert und an einer Uni als Wissenschaft gefeiert wird . . . Die alten Wissenschaftler würden so heftig im Grab rotieren wenn sie das wüssten, dass man damit Generatoren antreiben und die Energiewende vollziehen kann . . .


cm561
16.9.2015 21:50
Kommentarlink

Sehr amüsanter Text. Ich kannte das Original zwar schon (und weiß leider auch nicht darüber bescheid, ob das ernst gemeint ist), musste aber über deine Kommentare herzlich lachen. Oft kommt Kritik dieser Art arg gestelzt und aufgesetzt daher, aber bei dir liest sich das sehr natürlich. Übrigens meintest du vermutlich “einen Kalkül”, so wie es die Logiker sagen. Die Forderung danach unterstütze ich auf jeden Fall. Es ließe sich sicherlich leicht ein Widerspruch herleiten.


Artemi
16.9.2015 21:50
Kommentarlink

GnC heißt Gender non Conformant, wird sogar im Text selbst beim ersten auftauchen direkt dahinter in Klammern ausgeschrieben und die Stelle hast du auch zitiert: “Somit müsse, als Legitimation, ein_e Trans*Inter*GnC (Gender non Conforming) PoC oder Schwarze_r in die Intervention involviert sein.”

Ich kann mich irren, aber müsste das Intersektionalität im letzten Abschnitt in deren Geschreibsel nicht Intersexualität heißen, oder geben sie hier durch die Hintertür zu, verschiedenste Sekten zu bilden?


User
16.9.2015 21:59
Kommentarlink

die haben noch keinen einzigen Kommentar durchgelassen! Gab`s denn wirklich KEINEN EINZIGEN POSITIVEN?!
Dass es welche gab bin ich mir sicher – nach dem es bei Fefe ja schon drauf stand, muss es etliche gegeben haben


derdiebuchstabenzaehlt
16.9.2015 22:01
Kommentarlink

Die Wortwahl, oder vielmehr die Buchstabenwahl der Fachschaft ist doch nicht ernst gemeint?

R für Rassistin und N für Nergerin doch wohl nicht wirklich?


Hadmut
16.9.2015 22:20
Kommentarlink

> R für Rassistin und N für Nergerin doch wohl nicht wirklich?

Das ist mir gar nicht aufgefallen. Könnte aber Zufall sein.


Wile E Coyotee
16.9.2015 22:06
Kommentarlink

Ich habe auch versucht den Text zu verstehen. Mir ist es nicht gelungen.
Danke für die Übersetzung.


Olivetti
16.9.2015 22:18
Kommentarlink

@Hadmut
Du bist einfach der Genderfux! 🙂

Aber du bezeichnest Lannscheidt im Text als Rassistin, das müsste m.E. Rassix oder Rassisx heissen.

Arbeitest du eigentlich schon an einem Wörterbuch “Deutsch – Gendersprakx”?


jck5000
16.9.2015 22:25
Kommentarlink

Mir fehlt da irgendwie die Herausstellung des zentralen Punktes: Es wird nirgendwo erwähnt, worum es eigentlich geht, sondern es wird nur (bestenfalls) über Gefühlchen geredet- und wer über seine Gefühlchen reden darf.


[…] Gerade gesehen: Hadmut Danisch hat sich auch dieses Textes angenommen. […]


jck5000
16.9.2015 22:32
Kommentarlink

Btw. bezeichnen die sich als Fachschaftsinitiative, nicht als Fachschaft. Das macht die (sicher berechtigte) juristische Kritik ziemlich nutzlos.

Wir haben übrigens beschlossen, dass der Text gehaltloser Müll ist, als wir “ein_e Trans*Inter*GnC (Gender non Conforming) PoC oder Schwarze_r in die Intervention involviert” gelesen haben. Und wir können das, weil wir alle Doktortitel und damit Definitionsmacht haben.

Viele Grüße sendet das Internationale Institut für wissenschaftliche Forschung.


Hadmut
16.9.2015 22:45
Kommentarlink

@jck5000: Guck mal unter „über uns”. Da schreiben sie „Fachschaft” und dazu dann

Im Gegensatz zu einem Fachschaftsrat arbeiten bei uns keine gewählten Fachschaftsrät_innen. Wir organisieren uns und arbeiten auf freiwilliger Basis und nennen uns deshalb auch Fachschaftsinitiative.

Wenn das freiwillig und selbst organisiert ist, wieso glauben die dann, dass sie einen anderen ausschließen und abhalten können?

Die haben keine Sonderrechte in der Fachschaft und existierten als Gruppe nicht, also können sie niemanden von gar nichts ausschließen. Insbesondere können sie – was offenbar intendiert ist – R nicht davon abhalten, sich in die Fachschaftsräume zu setzen.


Jens
16.9.2015 22:32
Kommentarlink

aber müsste das Intersektionalität im letzten Abschnitt in deren Geschreibsel nicht Intersexualität heißen

https://de.wikipedia.org/wiki/Intersektionalit%C3%A4t

“Intersektionalität beschreibt die Überschneidung (engl. intersection = Schnittpunkt, Schnittmenge) von verschiedenen Diskriminierungsformen in einer Person.”


Hadmut
16.9.2015 22:41
Kommentarlink

> “Intersektionalität beschreibt die Überschneidung (engl. intersection = Schnittpunkt, Schnittmenge) von verschiedenen Diskriminierungsformen in einer Person.”

Doch, die meinen das schon so. Deshalb ist sie ja „mehrfachdiskriminiert”, so ne Art Opferpotenzierung. Deshalb kommst Du gegen die auch nicht an, sie haben einfach zu viele Opfer-Trümpfe.


N. Laus
16.9.2015 22:34
Kommentarlink

*lol*


Jens
16.9.2015 22:36
Kommentarlink

“Das neue Erkenntnisinteresse in der Intersektionalitätsforschung gilt den Verflechtungszusammenhängen, welche sich durch das Zusammenwirken verschiedener Diskriminierungsformen ergeben.”

Haben die sich auch schon mit weißen männlichen Cis-Heteros befasst?

Die werden ja nicht nur als Weiße oder als Männer oder als Cis-Personen oder als Heteros diskriminiert – vielmehr ist auch Diskriminierung als weißer Mann, als weiße Cis-Person, als weißer Hetero, als männliche Cis-Person, als männlicher Hetero, als Cis-Hetero, als weiße männliche Cis-Person, als weißer Cis-Hetero, als weißer mänlicher Hetero, als männlicher Cis-Hetero oder als weißer männlicher Cis-Hetero denkbar.


yasar
16.9.2015 22:37
Kommentarlink

Ich hatte mir den Text heute schon mal kurz angesehen, bevor du es geblogt hast. Ich habe es dann als groben Unfug eingeordnet und mir das Lesen des kompletten Textes erspart.

Aber manchmal denke ich mir, man müßte sich einfach mal in so einen Gender-Studiengang einschreiben um die intelektuell aufzumischen (udn vor allem aus erster Hand mal zu sehen, was da überhaupt gelehrt wird). Leider kann man sich das als normal arbeitender Mensch (zeitlich) nicht leisten.


Emil
16.9.2015 22:39
Kommentarlink

Das erinnert mich irgendwie an Poker, wo man auch auswendig lernen muss, welches Blatt welches andere schlägt: Frau ist besser als Mann, homo ist besser als hetero und schwarz/farbig ist besser als weiß. Generell ist die Hautfarbe wichtiger als das Geschlecht. Eine lesbische, PoC-Frau ist also sowas wie ein Royal Flush.

Nur wie Trans*Inter*GnC einzuordnen ist, ist mir noch nicht ganz klar. Wahrscheinlich mehr wert als ein Mann, aber weniger wert als eine Frau. Andererseits könnte es wegen der Normabweichung einen Bonus geben.

Egal, als weißer Hetero-Mann ist man auf jeden Fall ganz unten in der Rangordnung, noch weniger wert als ein Paar beim Poker. In der Welt des Pokers gibt es allerdings einen Trost: “Eine .44er Magnum schlägt 4 Asse!” 😉


Beratx
16.9.2015 22:40
Kommentarlink

Das gehört so. Dieses ganze Posing dient vor allem einem Zweck: der zu Zielgruppenansprache. Jedx Normalx, Verzeihung, alle cis-intelligent positionierten Menschen schauen sich das kurz an, schütteln den Kopf und verbringen den Rest ihres Lebens in angenehmerer Gesellschaft. In der Gruppe hängen bleiben nur jene bedauerlichen Einzelfälle, die den Unfug nicht durchschauen, die bereit sind, jemandes willkürliche Privatregeln zu befolgen, und die sich auch an der beliebigen Änder- und Umdeutbarkeit dieser Regeln nicht stören. Diese Zielgruppe diskriminiert sich selbst, indem sie mitspielt. Dummenfang funktioniert so.


flippah
16.9.2015 22:52
Kommentarlink

Ich hab mal bei Lann Hornscheidt nachgefragt, was da passiert ist. Mal sehen, ob ich eine Antwort bekomme – und wie sie ausfällt. Ich werde berichten…


anonKlaus
16.9.2015 22:53
Kommentarlink

lol, das liest sich wie ein Drehbuch zu einem Loriot-Sketch.


Kaffeetrinker
16.9.2015 23:10
Kommentarlink

Wow. Sozusagen die Meta-Meta-Meta-Meta-Ebene von Klapsmühle (das war vielleicht jetzt eine unzulässige Intervention). Und wir Steuerzahler finanzieren denen ihre schlechten Drogen… Eigentlich wäre das ja fast lustig. FAST. Mich gruselt’s.


Klaus
16.9.2015 23:14
Kommentarlink

@Hadmut

Wie kommst Du gerade auf Karate und Aikido?

cu


Hadmut
16.9.2015 23:22
Kommentarlink

> Wie kommst Du gerade auf Karate und Aikido?

Ist mir so als Kampfsportarten mit Dan-Graden eingefallen. Ich wollte erst „operierende Thetanen der x-ten Stufe” schreiben, weil ich Genderisten ja gerne mit Scientologen vergleiche. Ich fand die Analogie zum Dan-Grad in umgekehrter Karate aber besser.

Außerdem haben sich irgendwann mal Scientologen bei mir beschwert, sie wollten nicht mit Genderisten auf eine Stufe gestellt werden.


Stefan S.
16.9.2015 23:21
Kommentarlink

Bemerkenswert an dem Text ist aus meiner Sicht folgendes: An keiner Stelle erfährt man konkret, welcher rassistischen Äußerungen/Handlungen R. schuldig sein soll. Das erinnert mich an etwas. Damals[tm], als ich in der linken Szene aktiv war, gab es einen Fall, in dem einem Mann, der der Szene zugeordnet werden konnte, per anonymen Flugblatt “Sexismus” vorgewurfen wurde und als Konsequenz Ausschlüsse aus linken Projekten, Hausverbot in linken Kneipen u.ä. gefordert wurde. Das interessante daran war, daß niemand wirklich genau wußte, was diesem Mann vorgeworfen wurde. Auch auf Nachfrage konnten Projekte, die Ausschlüsse oder Hausverbote ausgesprochen haben, dem Mann nicht erklären, was ihm genau vorgeworfen wurde und was er zu tun bzw. zu lassen hat, um wieder akzeptiert zu werden.


Josh
16.9.2015 23:22
Kommentarlink

> Eine sektenartig organisierte Parallelgesellschaft, die sich nicht an
> allgemeine Gesetze hält und da ihre eigenen Gesetze und ihre eigenen
> Rechtsprechung aufbaut.

Offenbar nicht nur das, sondern auch ihre eigene Rechtschreibung und ihren eigenen eingeschränkten Sprachcode.

Falls die Sonderzeichen wie *_X/()Ii den Genderisten für ihre 23,4 Geschlechter in Zukunft nicht mehr ausreichen, kann man Ihnen eventuell die Verwendung des erweiterten IBM-Zeichensatzes empfehlen!


Klaus
16.9.2015 23:37
Kommentarlink

Der ist gut:

Außerdem haben sich irgendwann mal Scientologen bei mir beschwert, sie wollten nicht mit Genderisten auf eine Stufe gestellt werden.

Nein wirklich…..:-)

Danke für die Antwort. Ich hab mich nur gewundert, weil Karate und Aikido fundamental unterschiedlich sind. War einfach neugierig.

cu


Karsten
16.9.2015 23:42
Kommentarlink

Super!

Einfach super.

“Die Revolution frißt ihre Kinder”.

Hier sehen wir den Ansatzpunkt um diese Brut ruhig zu stellen: sie müssen sich nur gegenseitig hassen (was eh alle Linken, K-Gruppen und anderen Spinner untereinander tun). Wenn die sich alle gegenseitig unter ihren totalitären, inhumanen, wahnsinnigen, hass-erfüllten Shitstorms begraben, können wir normalen Menschen nur gewinnen.

Frage daher nur noch: wie kann man solche Situationen provozieren? Wie kann es öfter zu solchen Konflikten kommen? Was muß jeder einzelne (und jede einzelne!) tun, um diese Anti-Intellektuellen aufeinandern zu hetzen?


Manfred P.
16.9.2015 23:57
Kommentarlink

Äh… kann mir einer mal erklären, was da in dem Text steht?

Ich habe kein Wort davon verstanden…


Hadmut
17.9.2015 0:10
Kommentarlink

> Äh… kann mir einer mal erklären, was da in dem Text steht?

Und ich dachte, mein Blogartikel handelt davon, den Text zu erklären…


Manfred P.
16.9.2015 23:58
Kommentarlink

Ich meine diesen verlinkten Fachschaftstext.


Trollversteher
17.9.2015 0:00
Kommentarlink

https://en.wikipedia.org/wiki/Progressive_stack

Also selbst wenn die Story gefaked ist… Ähnliche Vorfälle gibt es sicherlich.


DerMichel
17.9.2015 0:02
Kommentarlink

Einfache Ansatz: die sollten einfach bei der nächsten Runde das Licht ausmachen, sich 5 Min zufällig im Raum umherbewegen und danach den Stimmverzerrer anstellen….weitere Regel bei Komplikationen: antatschen verboten.
Ich hab ja immer noch die Hoffnung, dass es wie zu Alibaba’s Zeiten eine Art Zauberformel gibt, und dieser Spuk ist mit einem Wisch beseitigt…wie bei Mars Attacks, wo zum Schluss zu Jodel Andys Musik die Köpfe der Marsianer platzen. Plopp und Gute Nacht.


ST_T
17.9.2015 0:07
Kommentarlink

Hahahaha!

Ich habe den Text erst kapiert, als ich deine Zerstückelung des Textes mit dazu gehörigem Artikel gelesen habe.

Entweder sagt das viel über mein beschränktes Leseverständnis oder über deren mangelhafte Sprachkenntnisse aus…
Und ich glaube so beschränkt bin ich eigentlich nicht.


Torsten
17.9.2015 0:11
Kommentarlink

Meine freie Übersetzung:

-(N.) sass allein in einem Ihren Studienkreis zugewiesenen Raum und machte da irgendwas.
– Lann Hornscheidt und Ihre Gruppe waren auf der Suche nach einem leeren Raum, weil die Räume in Ihrem Bereich alle belegt waren.
– Lann Hornscheidt und Ihre Gruppe entdeckten den von nur einer Person (N.) genutzten Raum.
– Lann Hornscheidt und Ihre Gruppe forderten (N.) auf den Raum zu verlassen.
#STREIT#
– (N.) beschwert sich bei (R.)
– (R.) weisst Lann Hornscheidt und Ihre Gruppe darauf hin, dass sie nicht so mir nichts dir nichts Seminarräume nutzen können, die Ihnen nicht zugewiesen sind und, auch wenn nur von einer Person(N.), gerade genutzt werden.

#Lann Hornscheidt ist verstimmt -> Statement zum Ausschluss von R.#


Benutzername
17.9.2015 1:06
Kommentarlink

Daß man nicht aus der Fachschaft nicht ausgeschlossen werden kann, da man als Student immer Teil eben dieser ist stimmt im Prinzip, aaaber jetzt kommt Eriwan: im Uni Sprachgebrauch wo wie Ich ihn kenne wird für die Fachschaftsinitiative verkürzt oft von “der Fachschaft” gesprochen. Also der Studentenvertretung nicht der gesamten Studenten. Meistens handelt es sich um einen gewählten Rat. Und dort kann man durchaus ausgeschlossen werden, abhängig von deren Satzung, welche sich jede Fachschaft selbst gibt. Angesichts der allgemeinen Unfähigkeit für Alles der Genderstudenten wird deren Satzung aber noch nicht einmal einen solchen Passus für einen geregelten Ausschluss haben vermute Ich.


jochenh
17.9.2015 1:12
Kommentarlink

ich finde das wirklich lustig, dass hadmut dieses zeug verstehen kann. Haha! erinnert mich irgendwie an die eigene sprache der world of warcraft spieler.


Benutzername
17.9.2015 1:15
Kommentarlink

Nach dem “Gemecker” auch Lob. Großartige Kommentare zu der Veröffentlichung der FSI Gender. Auch schön das Farbenspiel und Stiche heraus gearbeitet. 🙂

Eigentlich brachte Mich Dein Blogeintrag zum lachen, aber dann blieb es Mir im halse stecken als Ich Mich daran erinnerte, daß diese Leute unsere “Führungselite” irgendwann stellen sollen. Wie Du ja am Ende auch ausführst. Da bekommt man wirklich Angst.

Zum Abschluß noch eine Verständnisfrage:
ist mit “weißer Raum” die konkrete Wandfarbe gemeint?


Dr. No
17.9.2015 1:34
Kommentarlink

dies findet sich weiter Unten auf den Seiten der Fachschaft:
“Dabei wurde erneut auf vielfältige Weise Rassismus reproduziert. Beispielsweise wurden formale Verfahrensregeln herangezogen, um uns zum Schweigen zu bringen. Unser Protest dagegen wurde dann als zu aggressiv delegitimiert (tone policing). Gleichzeitig haben sich weiße Mitglieder des ZtG als die eigentlichen Opfer einer Diskussion über Rassismus dargestellt, die ständig und völlig unberechtigterweise mit Rassismusvorwürfen konfrontiert seien (Umkehr von Machtstrukturen). Dabei fielen unter anderem folgende Aussagen:
“Rassismusvorwürfe sind hier ständig im Raum. Wir können überhaupt nicht mehr miteinander reden, weil es nur noch darum geht Rassismusvorwürfe zu verbreiten.”
“Ich möchte, dass wir in der Sitzung fortfahren und dass das was wir gerade beschlossen haben auch gemacht wird. Das kann nicht sein, dass Sie hier einfach reinkommen und sagen wir haben ein Statement gemacht und Sie müssen das jetzt verbreiten. Wir müssen überhaupt nichts.”
“Ich finde auch anonyme Schreiben in denen Kolleginnen diffamiert werden (…) die sich dann nicht wehren können problematisch.”
“Ich finde es problematisch, dass immer die angegriffen werden, die sich mit Rassismus auseinandersetzen.”
“Die Organisationen, die das Statement unterschrieben haben waren NICHT MAL da auf dem Kolloquium.”
“Rassismus ist immer eure einzige Entschuldigung.”


Hadmut
17.9.2015 9:15
Kommentarlink

@Dr. No:

“Rassismusvorwürfe sind hier ständig im Raum. Wir können überhaupt nicht mehr miteinander reden, weil es nur noch darum geht Rassismusvorwürfe zu verbreiten.”

Wunderbar. 🙂

Kannst Du noch den URL dazu angeben?


Schänder-Mainstreaming
17.9.2015 1:35
Kommentarlink

“Als weiße Trans*-Person verlangte R. von der WoC”

HAHAHA….

Ich hab die ganze Problematik mal meinem Opa (Jahrgang 1925) versucht nahezubringen.

Er hat nur was gemurmelt was sich wie Erschiessungskommando und Lager angehört hat 😉


pufaxx
17.9.2015 2:14
Kommentarlink

Danke für die Übersetzung. Aber – Fuck – Du hättest mir da jetzt alles erzählen können. Von einer Schuh-Putz-Anleitung bis hin zum Tiefkühltruhen-Abtauen.

Dieser Text ist so dermaßen unverständlich geschrieben, dass ich einfach keinen Bock habe, mich da durch zu kämpfen. Und nachdem ich keinen Rosenkohl mag, kann mir “R.” (wer auch immer das sein mag, eventuell eine Abkürzung für “Rosenkohl”) komplett egal sein.

Ich hätte jetzt nicht einmal gemerkt, dass die Professx Hornhaut da irgendwie die Bösx gewesx ist … och, scheiß was drauf.

Probleme verschwinden nicht, wenn man sie unter den Tisch kehrt.
Probleme verschwinden aber erst recht nicht, wenn man sie gendert.

Ich würde mich ja super gerne aufregen. Macht schon irgendwie Spaß, zugegebenermaßen. Ich weiß bloß nicht, worüber.


quarc
17.9.2015 2:16
Kommentarlink

> | Die FSI hält R.s Argumentation für falsch und rassistisch:
> | Eine PoC oder Schwarze Person braucht weder die Erlaubnis
> | einer weißen Person, um gegen Rassismus zu intervenieren,
> | noch ist sie ihr Rechenschaft oder Auskunft schuldig.
>
> Die Hauptfarbe hat also das höhere Gewicht gegenüber dem
> Geschlecht, oder in der Kartenspielersprache: Schwarz sticht
> Transe.

Glaub ich nicht. Der Konflikt scheint eher so auszusehen:

– R ist der Auffassung, dass der Raumtyp bestimmt, welche Intervention zulässig ist. In einem Farbenschutzraum wäre die Intervention für N per default erlaubt, in einem Transenschutzraum jedoch erst nach nach Absprache mit der Cheftranse. Daher die Frage nach der Transenrelevanz der Interventionsgruppe.

– N (und die FI) ist der Auffassung, dass die Zulässigkeit der Intervention von der Person abhängt, in deren Interesse sie erfolgt, unabhängig davon, in welchem Raum sie stattfindet. Demnach trüge jede Person einen unveräußerlichen Katalog an speziellen Interventionsgründen mit sich, die überall zur Anwendung gebracht werden können.

Man beachte übrigens, dass hier N weiblich und R männlich war. Zur Gewichtung der einzelnen Merkmal müsste man mal als Vergleichstest einen farbigen Mann einer weißen trans-Frau gegenüberstellen.

Ich hätte auch eine Idee, wie man diese Raumprobleme an der HU mit einer einfachen baulichen Maßnahme lösen könnte:

Einzelzellen!

Dann hat jeder einen eigenen Schutzraum kann dort nach Lust und Laune intervenieren.


rleo
17.9.2015 2:25
Kommentarlink

Das gibt es schon länger:
http://www.straelener-manuskripte.de/phrasen-dreschmaschine.html
Aber auf deutlich höherem Niveau, für alle frei erhältlich und ohne Steuergeldverschwendung.


Almöhi
17.9.2015 2:35
Kommentarlink

> Aber manchmal denke ich mir, man müßte sich einfach mal in so einen Gender-Studiengang einschreiben um die intelektuell aufzumischen […]

Eine intellektuelle Auseinandersetzung bedarf eines Fundus an Basisregeln, denen beide Seiten zustimmen. Den sehe ich nicht.

Während ich für eine Regel “Wenn aus einer These sowohl A als auch das Gegenteil von A folgt, sollte man über die These noch einmal nachdenken” hier im Blog und in den echten Wissenschaften volle Zustimmung erwarten kann, lösen sich Pseudowissenschaften wie Gender&Co bei Anwendung der Regel in Unlogig-Wölkchen auf.

Während Inkonsistenz in den echten Wissenschaften einen katastrophalen Fehler anzeigt, fällt sie den Pseudowissenschaftlern nicht einmal auf.

Ich kann die Thesen der Genderellas formallogisch als Unfug beweisen, das mischt sie aber nur dann auf, wenn sie die verwendeten Schlussverfahren akzeptieren — und genau das tun sie nicht.

Jemandem, der sich jeder Logik verweigert, kann man nicht mit Logik beikommen.


user unknown
17.9.2015 4:24
Kommentarlink

Jede Person, die praktisch diskriminiert wird, und der dann von so einer Gruppe Hilfe angeboten wird, wird sich vorkommen wie in Kafkas Schloss.

Um sich mit denen unterhalten zu können müsste die ja erst mal einen mehrjährigen Intensivkurs absolvieren, um das komplexe Regelwerk zu verstehen und sich die richtigen Textbausteine draufzuschaffen.


_Josh
17.9.2015 5:32
Kommentarlink

1. Mist, ich komme jetzt zu spät zur Arbeit, konnte nicht aufhören mit Lesen und Lachen — und das zu dieser frühen Stunde;

2. Das alles erinnert mich an einen Filmplot, in dem der geniale Wissenschaftler, kurz vor seinem gewaltsamen Tod und ganz am Ende des Aktes in einer düsteren, grauenerregenden Sequenz noch leise röchelt: Oh mein Gott, was habe ich nur getan…


Will Anders
17.9.2015 5:52
Kommentarlink

Respekt Hadmut,

wie du das schaffst zu lesen und zu analysieren. Mir hat mein Gehirn schon nach zwei Absätzen gedampft, habe nix mehr geblickt, was die Profx Taugenix da ausbrüten. Einfach Kameras da in dem Irrenhaus laufen lassen – so nach BigBrother-Art – und daraus eine tägliche halbe Stunde zusammenschneiden. Irre Quoten garantiert. Dagegen ist Loriot ein müdes Lächeln wert.


stefan
17.9.2015 5:54
Kommentarlink

Irgendwie sehe ich der Islamisierung des Abendlandes viel gelassener entgegen, wenn ich solchen Käse lese.

Vielleicht ist es wirklich besser wenn wir untergehen.


Theoretiker
17.9.2015 6:15
Kommentarlink

Zur Frage, ob das Satire sein könnte:

Die von Hadmut besprochene Erklärung kann man direkt von den offiziellen Seiten der HU ansteuern:

Auf

https://www.gender.hu-berlin.de/de/studium/fachschaft/fachschaft

findet sich der Link zum Blog der Fachschaftsinitiative.

Bei dem, was man bei denen überhaupt noch sagen darf, wäre es auf jeden Fall erstaunlich, wenn das eine Satire der Fachschaftsinitiative selbst wäre – zumal Hornscheidt da als Rassist bezeichnet wird. Die Bezeichnung “N.” für die “Gute” (zusammen mit “R.” sieht das ja nicht nach Zufall aus) gibt schon zu denken und legt den Schluss nahe, dass der Beitrag zumindest nicht von der Fachschaftsinitiative autorisiert ist. Man wird ja sehen, ob der Beitrag da stehen bleibt oder demnächst gelöscht wird.

Apropos Satire:

Hadmut schreibt in seinem Bericht: “Da müssten wir mal eine Notation und ein Kalkül entwickeln.”

Das wäre in der Tat interessant. Wenn nämlich der Lambda-Kalkül (oder was Äquivalentes, z.B. Turing-Berechenbarkeit) den Gender-Formalismus nicht erfassen kann, könnte man den Begriff der Berechenbarkeit möglicherweise auf eine echte Oberklasse der \mu-rekursiven Funktionen ausweiten und die Churchsche These widerlegen. Das wäre eine Sensation ersten Ranges. Vielleicht sollten sich die Gender-Leute mal lieber mit solchen Dingen beschäftigen.


Heinz
17.9.2015 6:27
Kommentarlink

Also bin ich jetzt Trans-Neger_Trans-Frau um alle Vorteile abzugreifen?


Heinz
17.9.2015 6:28
Kommentarlink

> erinnert mich irgendwie an die eigene sprache der world of warcraft spieler.

Nein, die ist nicht annähernd so schlimm.


Arne
17.9.2015 8:03
Kommentarlink

Sehr geehrter Herr Danisch,

immer wieder staune ich über Ihre Sprachgewalt und -macht.

Aber diesmal staune ich noch viel mehr über die Zähigleit, mit der Sie der zugrundeligenden Bedeutung solcher Schwachsinnstexte und Irrsinnsveranstaltungen auf den Zahn fühlen.

Der Schmerz beim Lesen ist kaum zu ertragen, daher musste ich bei ca. 1/3 des Artikels aufhören. Dennoch besten dank für Ihre Analysen, ich lerne sehr viel von Ihnen.

Freundliche Grüsse!
A.


Rox
17.9.2015 8:12
Kommentarlink

Wenn man sich die Verlinkung und Rückverlinkung Richtung Facebook ansieht, dann ist mindestens die Seite als solche wohl tatsächlich echt. Dann müssten die den Fake schon selber gemacht haben, aber Fanatikern fehlt es in der Regel an Humor dieser Richtung.
Bliebe noch, dass die Seite gehackt ist. Aber dann müsste den Text jemand geschrieben haben, der selber durch diese Mühle gegangen ist – dafür ist er sprachlich viel zu gut.

Ansonsten: Ich habe dazu keine Meinung mehr, sondern eine Diagnose.


Christoph
17.9.2015 8:36
Kommentarlink

Wie ich auf Fefe gefunden habe, kann man diese diffuse Art der Anschuldigung und des Verfahrens als “Kafkatrapping” bezeichnen: http://www.thedailybell.com/editorials/35550/Wendy-McElroy-Beware-of-Kafkatrapping/

Ist ja vor allem unter SJWs stark verbreitet.


Hadmut
17.9.2015 9:06
Kommentarlink

> diese diffuse Art der Anschuldigung und des Verfahrens als “Kafkatrapping” bezeichnen:

Dazu gibt es eine wunderbare Szene im Roman und Film „Der Campus”.

Die bekloppte Frauenbeauftragte beschuldigt einen der Vergewaltigung, der leugnet, und sie nimmt das als Beweis für die Wahrheit.

Sie platzt dann aber, als ein Mathe-Prof dazu fragt, was denn, wenn ein Leugnen ein Schuldbeweis wäre, ein zu Unrecht Angeschuldigter korrekterweise sagen müsste, damit man ihm glaubt.


Stefan
17.9.2015 8:49
Kommentarlink

Danke für die Übersetzung.
Ich habe den Artikel gestern Abend auf dem Weg nach Hause bei Fefe gefunden und mir dreimal durchgelesen, konnte mir aber nur so ein ungefähres Bild davon machen was da wohl passiert ist. Mein Problem zum Verständniss war einfach, dass mir das Kastensystem der Genderisten unbekannt war. Das ist der Schlüssel zum Verständniss. Hat in der Tat was von WoW. Nochmal danke für die Aufklärung.
Die geistige Welt, die sich da offenbart macht Angst. Was muss im Kopf alles falsch laufen, um sich auf so eine Ebene zu begeben. Die Psychologen müssten eigentlich vor Freude platzen. Das müsste ein spannendes Thema für die sein und die Untersuchungsobjekte laufen auch noch direkt vor Ort rum. Man muss sich nur ruhig verhalten und kann sie in ihrem natürlichen Habitat, der HU Berlin, studieren. Wäre alles halb so schlimm, wenn man nicht wüsste, das diese Leute inzwischen Einfluss auf die Realität haben, in politische Schlüsselpositionen gehoben werden und das alles auch noch aus Steuergeldern finanziert wird. Mein Motto ist im Normalfall “Leben und Leben lassen”, aber diesem Unsinn gehört einfach der Geldhahn abgedreht. Solcher Schwachsinn ist durch nichts zu rechtfertigen. Das ist nicht mal mehr lustig.


Rox
17.9.2015 8:52
Kommentarlink

Nachtrag:
Die haben offenbar “Fachschaft” und “Fachschaftsini” begrifflich nicht sauber getrennt, aber wohl (?) nur die Fachschaftsinitiative gemeint. Also mit dem Ausschluss.

Trotzdem: Ich meine, die müssen ja irgendwie demokratisch legitimiert sein, zumindest solange die Demokratie noch besteht, also muss es eine Wahl gegeben haben. Und da können die nicht einfach einen rausschmeißen.
Stellt euch mal vor, der Bundestag würde beschließen, dass Gregor Gysi rausfliegt. Geht nicht.

Oder irre ich?


Krischan
17.9.2015 8:58
Kommentarlink

Meine Fresse…wenn das echt ist, dann ist das eigentlich der Beweis, daß dieser ganze Wahn sich nicht mehr allzu lange halten kann. Das müßte doch jedem Minderbemittelten in kürzester Zeit auffallen, daß da nur Wahnsinnige am Werk sind.

Aber Respekt an Hadmut. Er ist wahrscheinlich einer von sehr wenigen (intelligenten) Menschen, die diese ganze Geheimsprache mit ihren konfusen Regeln überhaupt noch entschlüsseln können.

@Hadmut, wenn Du Dich sowieso schon opferst und zu diesen ganzen Podiumsdiskussionen gehst (was mir einen Heidenrespekt abfordert), wäre es nicht auch mal interessant, diese Fachschaft von innen zu durchleuchten? Hat oben auch schon mal jemand angesprochen, wenn Du Dich mit Deinem ungewöhnlichen Vornamen auch einfach mal als queer, non-conformant, Transe, PoC im falschen (weißen) Körper oder was weiß ich positioniert, sprich: einfach mal mehrere Opferrollen abonnierst, wäre das nicht mal einen Erfahrungsbericht wert? Oder bist Du in den Kreisen schon so bekannt, daß sie Dich sofort erkennen würden?


Hadmut
17.9.2015 9:04
Kommentarlink

@Krischan:

> Oder bist Du in den Kreisen schon so bekannt, daß sie Dich sofort erkennen würden?

Sowieso. Außerdem kann ich die zwar (sprachlich) verstehen, aber mich nicht gut verstellen.

Das Hauptproblem ist aber, dass ich ja noch arbeiten gehen muss, um Geld zu verdienen…


prx
17.9.2015 9:08
Kommentarlink

ymmd


Fredi
17.9.2015 9:18
Kommentarlink

Das Problem bei diesem Gendergeschwurbel ist, dass die Worte gerne anders verwenden als im Duden beschrieben steht. Daher muss man grundsätzlich erstmal ein Dutzend andere Texte lesen um den Kram so zu verstehen wie er auch gemeint ist. “Räume” sind zum Beispiel in diesem Fall keine physischen Räume, sondern eher was metaphorisches. In der Ecke wird ja auch gerne von “Raum einnehmen” und “Raum zurückerobern” gesprochen, das ist auch nicht direkt wörtlich zu verstehen.
Wenn man da einmal durch die Sprache durchblickt, ist das gar nicht mal so schwer.
Hornscheidt hat wohl während ihrer (seltenen) Seminare irgendwelchen Dunst abgelassen, der bei anderen rassistisch angekommen ist. Wie das in Berlin halt so ist, haben N. et al. dagegen interveniert, sind also vermutlich in’s Seminar geplatzt und haben gestört und sich danach beim FSI damit gebrüstet.
R., als Fachschaftsmitarbeiter (also, Mitarbeiter in der aktiven Fachschaft, nicht nur passives Mitglied der Fachschaft wie es jeder Student ist), fand das dann nicht so schön und wollte wissen, warum eine Rassismus-“Intervention” gegen eine Trans*+’`^°-Veranstaltung lief, und was denn für Leute da “interveniert” haben. Warum? Naja, R. dachte wohl, dass “Intersektionalismus” heißt, dass nur Leute mit der richtigen Schnittmenge an Diskriminierungen über andere Leute richten dürfen, also, dass wer Rassismus in einer Trans*+’`^°-Veranstaltung niederbrüllen will doch bitte eine PoC UND Trans*+’`^° ist, und wenn das nicht geht, zumindest eine Person in der Schreihalsgruppe Trans*+’`^° sein muss, auch wenn die Person dann weiß ist. N. findet das natürlich nicht so toll, denn das würde bedeuten, dass eine PoC eine weiße Person um Erlaubnis fragen würde, und sowieso ist N. ja auch auf unbestimmte Art gender-queer und daher sowieso berechtigt alles zu tun und lassen was sie will.
Ansonsten geht es noch um wirre Definitionen, wann ein “Schutzraum” ein ebensolcher ist. R. findet, dass es “Schutzräume” für allgemein Trans*+’`^°-Personen gibt, aber N. findet, nö, das sind keine Schutzräume wenn da nicht People of Colour explizit auch geschützt werden (was ja wohl auch nicht der Fall ist, wenn da gegen Rassismus von Hornscheidts Seite aus “interveniert” werden musste).
Da sollte mal jemand eine ordentlich strukturierte Opfer-Tabelle anlegen, wer jetzt mehr oder weniger als wer anders diskriminiert ist zu welchen Zeiten und an welchen Orten.
Jedenfalls wurde R. nach einigem Hin und Her von der aktiven Fachschaftsarbeit an der FSI (aber logischerweise nicht aus der Fachschaft selbst) ausgeschlossen.
Ansonsten darf man bei diesem Geschwurbel niemals nie nicht mit “Recht” oder sonstwas argumentieren, das ist da rein subjektiv und moralisch zu sehen. Gerade wenn es um sowas wie diese “Interventionen” geht kann man nicht mit “Hausrecht” oder so argumentieren, das ist da völlig irrelevant für diese Leute.

Übrigens, Hadmut, den Abschnitt über “Tokenizing” hat Du falsch verstanden. Da geht’s nicht darum, dass man Hornscheidt zu Hilfe kommt, sondern, dass eine PoC-Trans*+’`^°-Person verlangt wird aus keinem anderen Grunde, als dass diese Person eben PoC und Trans*+’`^° ist. Also, dass diese Person außer ihrer Hautfarbe und Geschlechtsidentität keinen weiteren Beitrag leistet und einfach nur da ist, um die Sache legitim erscheinen zu lassen. Vergleiche den “Quoten-Schwarzen”.

Aber ich bin überrascht, wie wenig Kommentatoren hier den Text verstehen. Ich dachte, ihr seid alle vehement gegen diesen Unsinn, dabei scheint es, als fehlten euch komplett die Grundlagen um zu verstehen WARUM ihr eigentlich dagegen sein solltet o_O


Dr. No
17.9.2015 9:45
Kommentarlink

Horsti
17.9.2015 9:55
Kommentarlink

Danke für die Zusammenfassung, Hadmut. Alleine hätte ich den Text nicht geschafft.
Den Protagonisten sei eine Gruppentherapie in einem rassismusfreien Raum empfohlen. Letzterer sollte gummiert sein.


Unglaublich
17.9.2015 10:07
Kommentarlink

Ein Fall für Plasberg, rein um nochmals allesallesalles richtig zu stellen..


Beelzebub
17.9.2015 10:07
Kommentarlink

“Kannst Du noch den URL dazu angeben?”

Bitte sehr: https://akuniwatch.wordpress.com/2014/11/29/statement-zur-gk-des-ztg-am-24-11-2014/

Die – offenbar ernstgemeinten – Sprüche dort erinnern an eine Satire von Tucholsky, wo es in einem fiktiven Bericht über eine Konferenz der Heeresleitung im 1. Weltkrieg heißt:

“Tirpitz meldete gehorsamst, daß die Meldung, Radowitz habe Nostiz gemeldet, er werde Falkenhayn nicht melden, daß Bülow ihm eine Meldung gemeldet habe, unzutreffend sei.”

Jetzt hat die Wirklichkeit die Satire einge- bzw. überholt und für Sartirixse brechen schwere Zeiten an, denn der von den antirassitisch-antisexistisch-antiableistisch-antilookistisch-antisonstistisch hochengagierten Nachwuchs-Sozialgeschlechtshauptströmungs”wissenschaft”lixen produzierte Schmonzes kann nicht mehr satirisch übertrieben werden.


A.Lias
17.9.2015 10:13
Kommentarlink

@Hadmut: Über diesen Satz musste ich so lachen.

“Und Gegenwehr ist sowieso nicht erlaubt, denn als „mehrfachdiskriminierte queere WoC” hat N den 9. Dan in Opfertum. Das ist sowas wie das Gegenteil von Karate oder Aikido: Die verlieren immer. Man hat den Raum noch gar nicht betreten, da liegen die schon schreiend und besiegt am Boden und beschweren sich über die Gewalttat.”

Trifft den Nagel aber auf den Kopf!


Brak
17.9.2015 10:15
Kommentarlink

Das Ganze ist leider überhaupt nicht lustig. Es ist die Rechtsordnung des gefluteten Europas, die sich hier schon mal ausprobieren darf. Die her her geschickten und finanzierten Schwarzen sind doch schon genau instruiert. Die Warten jetzt nur noch auf die verabredeten Zeichen, während die Alteuropäer immer doch den ihnen in’s Hirn geschissenen “demokratischen Institutionen”, die längst abgeschrieben sind, vertrauen. Aufwachen ist schwer, besonders, wenn man Rauschgift intus hat.


Knirsch
17.9.2015 10:17
Kommentarlink

@Karsten

Seh ich genauso. “Man kann Probleme nicht unter den gleichen Bedingungen lösen, mit denen sie entstanden sind”, in etwa Einsteins
Resignationstheorie. Daher: Eskalation.
( Was allerdings auch wieder schwierig wird, bei den urchschnittlichen
Brennwerten der beteiligten Substanzen )

Macht die Natur ( wer mal wieder sonst ) schließlich auch so.
Mit den u.U. lustigsten Lösungen, bisweilen.

Apropos Naturverständnis: Nie werde ich die lustigste Antwort aller
Zeiten einer Frau ( Autorin ) auf die Frage:
” Verstehen Frauen mehr vom Leben als Männer ? ” vergessen:

“Ja natürlich ”

“Denn sie erschaffen es ja”, fügte sie noch hinzu, als sie merkte, das
ihr mitgelieferter, freundlicher Duldungsblick angesichts dieser Frage dem Interviewer dann doch noch nicht als Begründung reichte.

Es ist nur ein Erinnerungsfetzen an eine TV Berichterstattung von
irgendeiner Buchmesse, etwa 2008, und leider leider ist mir der Name
der Autorin versickert. Dieter Moor führte das Podium,
welches sich mit obiger Frage beschäftigte, weil die Messe
praktisch der Frauenberatungslitanei gehörte, mengenmäßig.
Das muss man sich mal vorstellen, und sowas schreibt Bücher !

“Verstehen” darf man ja wohl als Synonym für “Bewusst” nehmen,
zunächst einmal, spätestens nach dieser Begründung, jedoch.
Dann ist der Vorgang des Schwanger seins also ein gewollter,
bewusster ?
Wozu dann Verhütungsmittel ?

Und die restlichen vermutlich 183 Seiten ?
Verständnislosigkeit erzeugen, das können sie. Und wir sollten sie nicht dabei stören, im Gegenteil, immer alles posten, wo noch
nicht auf dem Baum 😉

Auf denen säßen wir nämlich ALLE noch, wenn’s nach denen gegangen wäre. Und würden uns mit faulen Äpfeln bewerfen, während unten
der Tiger säbelt.


enrico
17.9.2015 10:50
Kommentarlink

YMMD!

Das erinnert mich entfernt an eine Folge von Switch, in der eine Kochshow parodiert wird, er dort Bohneneintopf kocht und immer mehr aufteilt – bis hin zu einer Spezialversion für “fenchel-hassende vegetarische Bohnenallergiker, die salzarme Nahrung bevorzugen”

(was dann ungefähr die Entpsrechung für mehrfachdiskriminierte GnC Trans Person wäre, oder so)

Loriot hätte wohl seine Freude daran gehabt.


Ceo
17.9.2015 11:00
Kommentarlink

Herr Danisch,

Ihr Ticket in die Welt des unangreifbaren Trans-Messiah!
Nicht weniger als ein Gender Gott zu werden! 🙂

–> Sie fühlen sich Schwarz und Farbig!
–> Sie fühlen sich im ständigen Wandel ihres Geschlechts.
–> Sie fühlen zu jeder Zeit am jedem Ort jede sexuelle Orientierung.
–> Sie spüren in ihnen selbst den unangreifbaren Safe-Room

Da den Nachweiß zu verlangen schon – Zitat: “Anmaßend und Rassistich” ist, dürfte ihrer (Selbst)Ernennung als Gott von ihres Gnaden, absolut nichts mehr im Wege stehen! 🙂

Eigentlich sind Sie damit sogar die nächste Evolutionsstufe!

Der OMNI-GENDER 2000!

…oder 3000… je nachdem wie sehr sie Progressiv sie sein wollen. 😉


DDM_Reaper20
17.9.2015 11:01
Kommentarlink

Danke an Hadmut fuer diese Uebersetzung. Beim Versuch, mich durch den Unsinn, den diese, ahem, Leute verzapfen, ohne Hilfe durchzukommen, fuehlte ich Aggressionen in mir aufsteigen.

Im Rahmen meines Studiums (Englisch/Geschichte Lehramt — ja, einer von den Typen, die man davon abhalten muss, aus dem Putzeimer zu saufen 😉 hatte ich mal das Unglueck, in einen “Gender Studies”-Kurs reinzurutschen, und zwar waehrend meines Studiums in Schottland. Der Versuch, einen Schein so gut wie ohne Leistungen abzugreifen (man kann’s ja mal versuchen…) ging in die Hose. Buchstaeblich.

Nach einem sagenhaften Krach bin ich nicht mehr hingegangen (es ging darum, dass ich — bis aufs Messer — die Idee bekaempfte, Geschlecht sei rein sozial konstruiert. Mein Angebot, die Hosen herunterzulassen, um meine Sicht zu beweisen, wurde entsetzt abgelehnt, und mir wurde nahegelegt, nicht mehr zu erscheinen). Das war, wohlgemerkt, 1994. Damals trieb das schon Blueten.


Rox
17.9.2015 11:03
Kommentarlink

@Hadmut, zum Film „Der Campus”:
Für alle anderen: Eine Studentin und ein Professor haben ein Techtelmechtel. der Professor will das aber beenden, weil er das für ungehörig hält. Sie überredet ihn zu einem letzten Quickie, wobei sie aber durchs Fenster von Bauarbeitern gesehen werden. Die fanden das ganz lustig und fertig, aber als die Studentin das Fach wechselt zu Theaterwissenschaften o.ä., nimmt sie die Szene in veränderter Form ohne Namensnennung als Grundlage für eine dramatisierte Darstellung. Die anwesende Professorin behauptet daraufhin, hier würde eine traumatische Erinnerung nachgespielt und hängt das Ganze als angeblich wirklich passierte Vergewaltigung an die große Glocke.
So. Das passt dem Uni-Präsidenten ganz gut in den Kram, weil der angeschuldigte Professor aus anderen Gründen lästig war. Als Werkzeug greift er sich die karrieregeile neue Frauenbeauftragte. Und die basteln dann ein Hearing – sowas wie eine Uni-Gerichtsverhandlung. Muss aus historischen Gründen an mehreren Unis noch existieren, weil Studenten früher nicht von der lokalen Justiz belangt werden durften.
Die hatten dann bei dem Hearing als “Sachverständige” eine Psychiaterin, die Anhängerin der Psychoanalyse war, auch so eine spekulierende Pseudowissenschaft, die Empiriker strikt ablehnen, also die Psychoanalyse, nicht die Psychatrie. Und die hatte was über innere Abwehrmechanismen gefaselt, die es der angeblich vergewaltigten Studentin angeblich unmöglich machen würden, ihr Trauma noch einmal hochkommenzulassen. Nur deshalb hätte sie ausgesagt, /nicht/ vergewaltigt worden zu sein.
Und dann fragte ein Mathematikprofessor im Podium: “Wie müsste die Studentin denn antworten, um sagen zu können, dass sie *nicht* vergewaltigt wurde?”

Großartige Stelle… – Man muss glaube ich gar nicht erwähnen, dass Film und Buchvorlage (der Autor hatte seine eigenen Erfahrungen aufgearbeitet) von der PC-Fraktion völlig verrissen wurde.

Einschränkung: Alles aus dem Gedächtnis.


HF
17.9.2015 11:08
Kommentarlink

Hadmut Danisch als Ethnologe und Verhaltensforscher, einfach köstlich.


Rox
17.9.2015 11:15
Kommentarlink

Noch einer:
Mal Catch 22 (Titel in der DDR: Der IKS-Haken) gelesen? Ich übertrage mal:

Angenommen, ein Flüchtling würde sofort eine Aufenthaltsgenehigung bekommen,wenn er das in einem entprechenen Formular beantragt, in dem -zig Fragen ausführlich zu beantworten sind.
ABER. Das Formular ist selbstverständlich nicht-rassistisch, gerecht und gendersensibel (siehe oben) formuliert.

Das als Vorschlag einem dieser PC-Sprachheinis und -ernas vorgelegt. Wie würden die sich entscheiden?

Aber mal ernsthaft: Damit einen Sprachtest und die Hälfte der Bevölkerung müsste ausgebürgert werden.


Max
17.9.2015 11:30
Kommentarlink

https://www.youtube.com/watch?v=qjhWuPQVyoY

Roberto Blanco trifft……


Manfred P.
17.9.2015 11:34
Kommentarlink

OK. Nach diversen Bechern Kaffee, ausgeruhtem Kopf, einigen ruhigen Minuten lese ich mir den Interpretationskommentar nochmal durch und denke: Hä?

Es hört sich an wie irgend so eine Kinderkacke, da denen aber das Hirn komplett verranzt ist, können die sich nicht mehr wie normale Leute aufführen.

Ansonsten empfehle ich denen eine Rules Engine:

http://www.easyrules.org/

Damit müsste man in der Lage sein festzustellen, wer wen wann in welchem Raum diskriminieren darf.

Bei jeglichem Disput startet man also die Rules Engine, setzt Häkchen an die ganzen Geschlechter, klickt auf Start und bekommt dann die korrekten Diskriminierungs- und Rassismusvorwürfe ausgespuckt.

Man müsste allerdings darauf achten, dass der Computer in einem cis-trans-schwuchtel Gehäuse steckt, sonst wäre das ja diskriminierend.

Bin ich übrigens rassistisch, weil mein Laptop ein schwarzes Gehäuse hat?


Frieder
17.9.2015 11:44
Kommentarlink

Wenn dieser Text Satire ist – wo ist da die Übertreibung ? So klingt doch alles, was von denen kommt !?


tuka
17.9.2015 11:46
Kommentarlink

Das mit dem verschwurbelten Text kann schlicht ein Erbe aus der Soziologie ala Luhmann sein:

Beobachtung: Mathematiker und Physiker schreiben schwer verständliche Texte mit vielen Symbolen. Mathematiker und Physiker sind Wissenschaftler. Mathematiker und Physiker kann man als redundante Information wegfallen lassen, daraus folgt: Schwer verständliche Text mit vielen Symbolen ist wissenschaftlich.


Gedöns
17.9.2015 12:16
Kommentarlink

An diesem Text wird sich die NSA die Zähne ausbeißen – wir haben hier ja zum Glück Hadmut.
Der Genderismus könnte aber eine Blütezeit erleben, wenn man die Genderisten in Kriegen einsetzt, wie es die USA im 2.WK mit den Indianern gemacht hat, deren Sprache auch niemals entschlüsselt wurde. Ja, geschickt eingefädelt!


Dirk S
17.9.2015 12:55
Kommentarlink

@ jochenh

ich finde das wirklich lustig, dass hadmut dieses zeug verstehen kann.

Ist wie eine Fremdsprache lernen: Üben, üben, üben. Auch wenn’s in so einem Fall echt hart sein dürfte.

Haha! erinnert mich irgendwie an die eigene sprache der world of warcraft spieler.

Die Sprache der WOWler dürfte eher ein Sozio-Dialekt sein, da die sich mehr oder weniger auf Deutsch mit gruppenspezifischen “Fachbegriffen” unterhalten. Also, ich gehe mal davon aus, ich kenne WOW nur aus der Werbung.

Was Gendersprech betrifft, würde ich eher zu einer eigenen Sprache tendieren, da diese nur noch wenig mit ihrer Muttersprache (Deutsch) gemein hat. Die Begriffe sind anders (auch wenn sie ähnlich klingen), die Grammatik weist signifikante Unterschiede auf und vor allem würde eine Anerkennung als eigene Sprache das einsickern von Gendersprech in die deutsche Sprache reduzieren. Und die Gendersprecher würden sich bestimmt freuen.

Sprachlose Grüße,

Euer Dirk


DrMichi
17.9.2015 14:22
Kommentarlink

Dirk Moebius
17.9.2015 15:01
Kommentarlink

@Hadmut:

auf deren Webseite gibt es ja noch jede Menge so verquaster “wir wollen aber Recht haben”-Artikel.

Obiges ist wohl das hier:

https://genderini.wordpress.com/2014/12/04/statement-von-ak-uniwatch-zum-vorgehen-der-gemeinsamen-kommission-des-ztg-bzgl-weiterleitung-des-statements-zum-kolloquium-epistemische-gewalt/

aber auch
https://genderini.wordpress.com/2014/11/21/statement-gegen-rassistische-epistemische-gewalt/

ich wusste gar nicht, dass es “epsitemische Gewalt” gibt in diesem Land, es wird immer schlimmer hier.


der eine Andreas
17.9.2015 15:08
Kommentarlink

Bei der PoC könnte es sich um Natasha A. Kelly handeln:
http://whoismissingandwhy.blogspot.de/

“Ihre Kritik begründet Natasha A. Kelly folgendermaßen: “a. rassismus und sexismus sind für Schwarze Frauen untrennbar miteinander verbunden, d.h. interdependent. Aus meiner position kann ich also nie auf sexismus schauen, ohne auch rassismus zu berück-sichtigen. b. geschlechterdifferenzierungen wurden auf der grundlage von vermeintlichen ‘rassen-unterscheidungen’ geschaffen (und nicht umgekehrt) weshalb gender nie ohne (anti-)rassismusforschung auskommt/ auskommen kann”.”

http://www.natashaakelly.com/

Hier die Sichtweise der Frau:
http://www.natashaakelly.com/black-bodies-matter/
“18. Jahrhundert – die 20-jährige Südafrikanerin Sara Bartmann wird von einem weißen männlichen Arzt nach Europa verschleppt und als medizinische Kuriosität einem privaten wie öffentlichen Publikum in ihrer vollen Nacktheit vorgeführt. Als sie ihm gynäkologische Untersuchungen untersagt, lässt der Arzt sie fallen und sie gerät unwillentlich in die Sexarbeit. Sie erkrankt, verfällt dem Alkohol- und Drogensucht und stirbt wenige Jahre später.”

https://de.wikipedia.org/wiki/Sarah_Baartman
“Dort lebte sie bis zu dessen Tod auf der Farm ‘Baartman’s Fonteyn’ von David Fourie und zog dann mit ihrer Familie in die Nähe des Gamtoos River auf die Farm eines Cornelius Muller, der Sarah 1795 oder 1796 dem freien Schwarzen Pieter Cesars verkaufte.”
“Dort fiel sie dem Arzt Alexander Dunlop auf, der ebenfalls Geldprobleme hatte. Er kam auf die Idee, Sarah in Europa auftreten zu lassen.”
“Die African Institution unter Zachary Macaulay (dem Vater des Historikers Thomas Babington Macaulay) erbot sich, Sarah Baartman in ihre Heimat zurückzubringen. Das lehnte sie jedoch ab.”
” Ende 1815 starb sie, angeblich an einer Lungenentzündung.”

“Nach ihrem Ableben kauft derselbe Arzt ihren toten Schwarzen Körper und vollzieht jene Untersuchungen, die ihm zu Lebzeiten versagt wurden. Das Resultat: Saras Genitalien, ihr Gehirn und Gesäß werden einbalsamiert und bis 1974 im Musée de L’Homme in Paris ausgestellt.”

Wiki: “Der Anatom Georges Cuvier führte eine Sektion durch. Skelett, Gehirn und Geschlechtsteil wurden konserviert, nachdem vom Körper ein Gipsabdruck angefertigt worden war. Der bemalte Gipsabdruck und das Skelett wurden im Muséum national d’histoire naturelle ausgestellt,”

https://agnes.hu-berlin.de/lupo/rds;jsessionid=61E7DB07158156905D4F7D949BB2FFFA.carrot_root?state=verpublish&status=init&vmfile=no&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfoPerson&keep=y&publishSubDir=personal&personal.pid=21698&fullscreen=y


der eine Andreas
17.9.2015 15:17
Kommentarlink

@Hadmut:
Hier sind die “Ergüsse” von von Studierenden der Geschlechterforschung an der Humboldt-Universität gesammelt:
https://genderini.wordpress.com/uber/texte/

Sie haben sogar einen Abschnitt “Naturwissenschaft” und darin sogar ein Computer-Thema:
“Computertechnologien – patriarchale Produkte oder feministische Potentiale?”

Um es mit Otto W. zu sagen -Zusammenfaselnd festgesteckt:
“Obwohl der Computer mit der binären Struktur 0 oder 1 arbeitet, bedeutet dies nicht in jedem Falle, dass der Umgang mit ihm patriarchale Dichotomien festschreibt.”

Na, da sind wir aber alle froh 🙂


der eine Andreas
17.9.2015 15:32
Kommentarlink

Nachtrag:
Wenn patriarchale Computer mit 0 und 1 “Ja” und “Nein” – also mit zwei Zuständen – rechnen, haben dann feministische Computer 3 Zustände “Ja”, “Nein”, “Vielleicht”?

War etwa die vor Jahren gehypte Fuzzylogik
https://de.wikipedia.org/wiki/Fuzzylogik
die Vorstufe zu feministischen Rechnern?

Und würde Spocks Gehirn (http://de.memory-alpha.wikia.com/wiki/Spock%E2%80%99s_Gehirn “Kara: “Gehirn, Gehirn… WAS IST DAS?” – typisch Frau 🙂 ) explodieren, wenn er sich den oben verlinkten Text durchlesen oder gar mit ProfX H. kommunizieren müsste?


nullplan
17.9.2015 16:04
Kommentarlink

Ich glaube, ich weiß jetzt, was dieser Ausschluss sein soll: Die nennen sich ja “genderini”, also was mit Initiative. §14(6) der Satzung des StuPa Berlin regelt, dass eine Fachschaft an Stelle eines FSR auch eine Initiative haben kann (die dann vom RefRat Kohle kriegt…). Ich vermute, R. wurde jetzt aus dieser Initiative ausgeschlossen.

Da gibt es nur ein Problem mit: Die Initiativen sind “zur allgemeinen Mitarbeit offen”. Ausschluss ist nicht möglich. Und wenn die Gender Studies einen FSR bilden würden, dann wären die Mitglieder gewählt, und ein Ausschluss daher schon nicht möglich.


Onkel Hotte
17.9.2015 16:08
Kommentarlink

Das erschreckende ist, das du diesen neuen Pöbel nicht zu fassen kriegst. Denn sobald da einer auftaucht und kritisiert oder nur leicht nachhakt, was das Ganze denn soll, wird die Rassismusskeule geschwungen. Und die haben alle ganz viele volle Tüten Empörung gegessen.


nullplan
17.9.2015 16:16
Kommentarlink

@Rox: Nein, tun sie nicht, s. Art. 48 GG: http://dejure.org/gesetze/GG/48.html


Norbert_G
17.9.2015 16:17
Kommentarlink

“Die bekloppte Frauenbeauftragte beschuldigt einen der Vergewaltigung, der leugnet, und sie nimmt das als Beweis für die Wahrheit.”

Meines Wissens hat “leugnen” zumindest im juristischen Bereich eine bereits anklagende Bedeutung, im Falle, daß jemand trotz erdrückender Beweise eine Tat bestreitet.
Würde derjenige also “leugnen”, wäre es zusätzlich ein Beweis für einen schlechten Charakter des Angeklagten (uneinsichtig,reuelos, verstockt), indem dieser “etwas wider besseres Wissen bestreitet”. Es würde also implizieren, daß die Frauenbeauftragte weiß, daß der (mutmaßliche) Täter seine Tat lügnerisch bestreitet und sie es ihm beweisen kann.

Es müßte also m.E. richtigerweise heißen “der bestreitet es”.
Könnte es sein, daß die Wortbedeutung von “leugnen” aufgrund einer anderen bekannten Benutzung ins Unscharfe verludert ist?


FonZo
17.9.2015 16:22
Kommentarlink

Ich halte es da mit Obelix.:” Die spinnen, die Genderisten.”


FonZo
17.9.2015 16:22
Kommentarlink

Oh, sorry ” GenderistinInnenx”


Atomino2000
17.9.2015 16:50
Kommentarlink

Wird wirklich höchste Zeit, dass die alle mit Karacho vom Olymp der Definitionsmacht herunterkullern.

Und damit meine ich wirklich ALLE, ungeachtet des Grades der Verschrobenheit: hornscheidt, mspro, wizorek, sanczny et al. -> benevolente Publikationssperre! Die viele verplemperte Zeit, sich in dieses krass verschachtelte Undenk einzulesen …


Roland K.
17.9.2015 17:07
Kommentarlink

Beim Lesen des übersetzten Textes beschleicht mich das sichere Gefühl, selbiger sei in einer “Anstalt” verbrochen worden, nachdem die Pfleger die zum Frühstück zu verabreichenden Mittel mit dem Kaffee serviert haben.An die Pillen, die man braucht, um einen solchen Text zu verfassen, kommt doch sonst keiner.


michael
17.9.2015 17:23
Kommentarlink

Ich finde, wer den Text freiwillig komplett durchgelesen hat, hat ein Anrecht auf die Gummizelle gleich neben der des Autors.


Der/Anarchist
17.9.2015 17:25
Kommentarlink

UPDATE!

Bei der Jungen Freiheit lese ich, dass der Transe von der Gender Fachschaft ausgeschlossen wurde auf Grund seines angeblichen Rassismus!

https://jungefreiheit.de/kultur/zeitgeist/2015/gender-fachschaft-wirft-transvestiten-raus/#


der eine Andreas
17.9.2015 17:36
Kommentarlink

PPS:
“Spocks Gehirn” kann man – je nach Sichtweise – als übles sexistisches Machwerk oder als beklemmende Zukunftsvision (wenn die Trullas gewonnen haben) sehen:
http://www.dippold.org/startrek/serien/tos/3_1.PHP

Sternzeit: 5431.4 – 5432.3

Ein kleines Schiff mit schnellem lonenantrieb nähert sich der Enterprise. Ohne Warnung beamt eine Frau an Bord, stiehlt Spocks Gehirn und verschwindet wieder. Kirk nimmt die Verfolgung auf; die Enterprise erreicht den sechsten Planeten des Systems Sigma Draconis. Dort stoßen er und die Landegruppe auf eine Zivilisation, die sich zurückentwickelt hat: Früher lebten die Einheimischen in einer sehr fortgeschrittenen Gesellschaft. Zu Beginn einer Eiszeit sind die Frauen unter die Erde verzogen, die Männer leben an der Oberfläche und sind Primitive. Die Frauen erfreuen sich zwar noch immer der Segnungen ihrer hochtechnisierten Kultur, verstehen aber nur so viel von ihr, um Männer anzulocken, die sie dann als Sklaven halten.
Die Landegruppe entdeckt bald, daß Kara, die Anführerin der Frauen, Spocks Hirn mitgenommen hat, damit es als Hauptkontrolleur der unterirdischen Wohnanlage fungiert. Zu den Maschinen der Frauen gehört auch ein Gerät mit einem Helm, der demjenigen, der ihn aufsetzt, mit vorübergehendem Wissen überflutet. Als Kara sich weigert, Spocks Gehirn in seinen Körper zurückzuführen, setzt McCoy den Helm auf. Zuerst erscheint ihm das Transplantationsverfahren einfach, und er macht rasch Fortschritte, doch dann verblaßt sein Wissen. Dann schließt er aufgeregt das Sprachzentrum des Vulkaniers an und beendet die heikle Operation mit Spocks Hilfe.


pufaxx
17.9.2015 17:58
Kommentarlink

Boes
17.9.2015 18:07
Kommentarlink

>N hält jeden für einen Rassisten.
Das komputiert mit meinen Erfahrungen mit diversen P.o.C.,N.
Wenn B,wCis,m.R. noch eine Empirie mit N, also PoC von südlich der Linie Casablaca-Kartum zum besten geben darf.
Vereinbarungen mit N, bzw. PoC aus diesem Quadranten, sind weitest short gehend, D.h. N fordert für sich das Recht, Vereinbarungen täglich im Diskurs neu zu bewerten. (auszupalavern). Ohne Schnaps oder Calumet! Wobei am Ende Argumente oder die vorher vereinbarten Diskurs-Regeln nicht zählen, sondern: Alpha ist derjenige welcher nach 12 stündigen Verhandlungen um die Benutzung der Gemeinschaftswaschküche noch die Kraft hat, den Gegner mit Drohgebärden oder der Einbringung externer Kräfte zur Abstimmung. einzuschüchtern. B nutzte in diesem Moment auf unfaire Weise seine Herrschaftsprivilegien als CisFVu (FV=unbelehrbarer FaschoVermieter) um PoC (Uganda) einen eindeutig diskriminierenden Mietverzicht-dafür-sofort-Bailout aus der Wohnung aufzudrängen.(sofort in der Definition der N. südlich der CK linie) N. nahm dieses schäbige Win Win Geschäft an, jedoch unter Protest und dem Hinweis, dass er sich nicht in der Lage sehe auch nur eine Tag länger als notwendig mit B dem R. unter einem D. zu leben!
Notabene: N, als vorurteilsfreie PoC ist übrigens niemals nachtragend, sondern wird im Gegenteil
sobald die Gelegenheit es erfordert an Bs. Wohnungstür klingeln, um etwas Waschmittel zu erbitten, das er sich doch niemals ohne zu fragen aus dem Equipment der Mitbenutzter entleihen würde.

Ich weiss das ist nicht gut, ich übe noch.

Hadmut mir kommt da eine Geschäftsidee; Würdest du geführte, von dir kommentierte, sichere(!) Touren durch den femCampus der HU für heterosexuelle CisMänners anbieten?


Hadmut
17.9.2015 18:10
Kommentarlink

> Hadmut mir kommt da eine Geschäftsidee; Würdest du geführte, von dir kommentierte, sichere(!) Touren durch den femCampus der HU für heterosexuelle CisMänners anbieten?

Du meinst, so eine verschärfte Version der Berliner Unterwelt-Klettertouren durch die alten Grusel-Bunker?


Heinz
17.9.2015 18:10
Kommentarlink

> Sie platzt dann aber, als ein Mathe-Prof dazu fragt, was denn, wenn ein Leugnen ein Schuldbeweis wäre, ein zu Unrecht Angeschuldigter korrekterweise sagen müsste, damit man ihm glaubt.

“Wer sich verteidigt klagt sich an”
schlau klingend vorgetragen überzeugt das tatsächlich einige


michael
17.9.2015 18:27
Kommentarlink

“Würdest du geführte, von dir kommentierte, sichere(!) Touren durch den femCampus der HU für heterosexuelle CisMänners anbieten?”

Das ist doch ziemlich genau, was dieses Blog macht, oder? Und was die Sicherheit betrifft: ich würde ungern von meinen 600 Kilometern Luftlinie nach Berlin etwas abgeben…


dentix07
17.9.2015 18:28
Kommentarlink

Ist das eigentlich noch niemandem aufgefallen: “…Ausdruck rassistischen Derailings und weißen Dominanzgebärens (!) ….”? (Steht so original auf der Website UND im pdf.)
Okay, ist wahrscheinlich nur ein Verschreiber, was Wunder bei dem Text, oder doch nicht?
Passen würde es!

Aber wahrscheinlich meinen sie doch Dominanzgebaren!

Übrigens wäre es interessant zu erfahren was das Hornscheidt eigentlich zu der Intervention in ihrx/seinx/ihrseix/ihrem_seinem/es(?) Seminar gesagt hat!
Woanders fordert es doch gerade Interventionen gegen alles Non-Gender, in Seminaren, Vorlesungen, gegen Bücher, etc.!


Boes
17.9.2015 18:28
Kommentarlink

>Die bekloppte Frauenbeauftragte beschuldigt einen der Vergewaltigung, der leugnet, und sie nimmt das als Beweis für die Wahrheit.
Sie platzt dann aber, als ein Mathe-Prof dazu fragt, was denn, wenn ein Leugnen ein Schuldbeweis wäre, ein zu Unrecht Angeschuldigter korrekterweise sagen müsste, damit man ihm glaubt.

Ähnlich Erfahrungen durften die RA Stolze und ihre Klienten im Mannheimer “Hololeugner” Prozeß machen, als ihnen Richter und StA beschieden es gehe in jenem Verfahren nicht um die Wahrheit, sondern um in der BRD strafbare Äusserungen.


kommentarkommentierer
17.9.2015 18:33
Kommentarlink

@Heinz

Wenn selbst einfach nur eine Äußerung zur Sache gleich als Schuldeingeständnis gezählt wird, kann man leider nichts mehr tun. Also aus Sicht der bekloppten die das so konstruieren. Die haben eine Filterblase, so perfekt auf diesen Schwachsinn ausgerichtet, da kann man nicht mehr Gegenrede praktizieren. Das ist so ähnlich wie mit Twitter, ich poste etwas und so ist das dann. Stellt sich nur die Frage was früher da war. Diese Verbiegung der Argumentation oder Twitter. Jedenfalls ist es kein Wunder das jedes Organ des Gendergerötsch eine Präsenz auf Twitter hat.


Exphilosoph
17.9.2015 19:09
Kommentarlink

@jochenh

Die Sprache in WoW und ähnlichen Spielen ist aber von unten natürlich enstanden, durchaus schnell erlernbar und basiert auf den algorithmisch festehenden Tatsachen (Regeln) des Spieles. Sie spiegelt also die Realität des Spiels wider und sie funktioniert. Es gibt dort auch keine grossen Diskussion über grundlegende Begriffe. Die (den Entwicklern bekannte, aber nicht vollständig preisgegebene) Spielmechanik wird im Prinzip empirisch durch die Spielteilnehmer erschlossen und dann später durch Powergamer auf einschlägigen Webseiten (zb. Wikias) veröffentlicht und dort in Begriffe gefasst, die sich dann etablieren. Bei WoW erarbeiten im Prinzip Millionen von Usern einen Begriffsapparat, der eine erfolgreiche Kommunikation ermöglicht. Ganz so wie in natürlichen Sprachen.
In einem Wort: WoW hat eine rationale, praxisbezogene, effiziente Sprache, also eine Fachsprache im positiven Sinne ganz im Gegensatz zu Gendersprech. Falscher oder unsachgemäßer Sprachgebrauch führt nicht in erster Linie durch die Community zu Mißerfolg, sondern durch die Realität (gesetzt durch die Spielmechanik).


Sancho
17.9.2015 19:30
Kommentarlink

… Mannomann… habe selten so gebrüllt!!

73 s


aga80
17.9.2015 20:20
Kommentarlink

@Hadmuth
Hiermit entschuldige ich mich für meine “Moderierte” Entgleisung.

Ich finde deine sachliche Art der Aufarbeitung hervorragend, denn bei diesen unmöglichen Texten würde es mir vermutlich nicht gelingen.


manfred Maus
17.9.2015 20:23
Kommentarlink

Das ist das mit maximal Gagaeske an Gender, was mir bislang vor die Linse kam. Krass, sehr krass. Das ist eindeutig kein universitäres Handeln, sondern eine Therapiegruppe, bei welcher der Therapieleiter den größten Vogel hat.

Habe den Damen und H… -pardon- leidgeplagten Personen einen Kommentar hinterlassen und eine gemeinsame Jacke als Erkennungsmkermal empfohlen:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/dc/Zwangsjacke_Leinen02_2002-01-09.jpg


Broken Spirits
17.9.2015 20:40
Kommentarlink

Du, Hadmut…. ich hab da jetzt doch mal ne Frage. Ich habe Deine Erklärungen gelesen, den Text mehrmals (mit und mit ohne Promille), aber ich komme nicht drauf 🙁

Da steht doch:

Die Darstellung dieses, weiß dominierten, Seminarraums als Schutzraum für Trans*-Personen trifft
unserer Ansicht nach nicht zu.

In meiner Naivität hätte ich jetzt gedacht, daß da mehrheitlich Weiße drin sitzen. Dann wäre das doch ein Schutzraum für Weiße und Schwarze wären in der Minderheit?

Oder doch die Wandfarbe? Also ungefähr so:

Schutzraum für Schlümpfe

Der zweite Satz, den ich auch überhaupt nicht verstehe:

Strukturell besitzen weiße Menschen Definitionsmacht,
insbesondere über Rassismus.

Das heißt doch, Bleichgesichter entscheiden, was Rassismus ist – und Schwarze haben bei sowas die Klappe zu halten? Das widerspricht sich doch…. demnach hat sich (R) doch als Bleichgesicht korrekt verhalten, als er nachgefragt hat. Und dann Rauswurf? Oder heißt Definitionsmacht bei den Genderfreaks was anderes?

Ähm.
Ich bin verwirrt.


Hadmut
17.9.2015 22:31
Kommentarlink

@Broken Spirits: Keine Ahnung, ich war noch nicht da.


Karl
17.9.2015 21:38
Kommentarlink

@der eine Andreas

“Nachtrag:
Wenn patriarchale Computer mit 0 und 1 “Ja” und “Nein” – also mit zwei Zuständen – rechnen, haben dann feministische Computer 3 Zustände “Ja”, “Nein”, “Vielleicht”?

War etwa die vor Jahren gehypte Fuzzylogik
https://de.wikipedia.org/wiki/Fuzzylogik
die Vorstufe zu feministischen Rechnern?”

Den feministischen Rechner kenne ich noch nicht, aber dafür gibt es bereits C plus equality, die feministische Programmiersprache:

https://github.com/ErisBlastar/cplusequality

Auszug aus der Philosophie:
“Instead of “running” a program, which implies thin privilege and pressure to “work out”, programs are “given birth”. After birth, a program rolls for a 40% chance of executing literally as the code is written, 40% of being “psychoanalytically incompatible”, and 40% of executing by a metaphorical epistemology the order of the functions found in main().

Programs are never to be “forked”, as the word has clear misogynistic tendencies and is deeply problematic. Instead, programmers may never demand “forking”, but ask for the program to voluntarily give permission. “Forking” will henceforth be called “consenting”, and it is entirely up to the program to decide if the consent stands valid, regardless of the progress of the system clock.

Forced program termination is not allowed unless the program consents to it. The process is part of the choice of the program, not the programmer.”


Knirsch
17.9.2015 22:03
Kommentarlink

“Obwohl der Computer mit der binären Struktur 0 oder 1 arbeitet, bedeutet dies nicht in jedem Falle, dass der Umgang mit ihm patriarchale Dichotomien festschreibt.”

Nötigenfalls könnte man ja auf 1 oder 0 umstrukturieren.
So als Paralelluniversum, mit serieller Wiedervorlage.

Wobei die Selbstoszillation hierbei eventuell auftretender Sachzwänge wahrscheinlich als nächste Performancestufe zurechtgehudelt wird.

Aber tatsächlich: Mein Computer erlaubt kein ? im Dateinamen.
Eines der wichtigsten Symbole, in meiner persönlichen
Bibliothek. Ich fühle mich diskrimiert.


Joachim
17.9.2015 22:10
Kommentarlink

Oh mein Gott, diesen Gender Studies Irrsinn gibts doch seit über 20 jahren.
Von der Baer Im Bundesverfassungsgericht mal abgesehen, was arbeiten diese Leute denn eigentlich wenn sie ihr schützendes Unisoziotop verlassen sollten .

Kein vernünftiger Mensch stellt solche jedes rationale Denken und jede produktive Arbeit verhindernden Typen ein, diese Schildbürger können doch nur wirtschaftlich überleben weil ihre Existenz politisch gewünscht ist.
Aber warum nur, warum.


Knirsch
17.9.2015 22:38
Kommentarlink

Thankz to Manfred P, ironics /off.
Easy Rules is really heavy traffic, never get
lost with ‘m.


Michael Kumpmann
17.9.2015 23:21
Kommentarlink

Schwarz sticht Transe – klingt irgendwie nach Pornotitel


Cargo Cult Science
18.9.2015 0:00
Kommentarlink

@Fredi schrieb: »Aber ich bin überrascht, wie wenig Kommentatoren hier den Text verstehen. Ich dachte, ihr seid alle vehement gegen diesen Unsinn, dabei scheint es, als fehlten euch komplett die Grundlagen um zu verstehen WARUM ihr eigentlich dagegen sein solltet o_O«

Diese Grundlagen würden durch Sprachverständnis verständlich werden, handelte es sich hier tatsächlich um eine reine Fachsprache. Diesen Eindruck mag die Tatsache erwecken, daß diese invasive Spezies ausgerechnet die immungeschwächten Universitäten als ihr neues Habitat bevorzugt. Problematisch für den Ethnozoologen ist jedoch die vollkommene Unsprechbarkeit ihrer Sprache; dies ist im übrigen einer der wenigen strukturellen Unterschiede zum Rotwelsch, was nur gesprochen wird:

Rotwelsch ist ein Sammelbegriff für sondersprachliche Soziolekte gesellschaftlicher Randgruppen auf der Basis des Deutschen, wie sie seit dem späten Mittelalter besonders bei… Vertretern sogenannter unehrlicher Berufe und in kriminellen Subkulturen in Gebrauch kamen… Die Herkunft des Wortes Rotwelsch, das schon um 1250 in der Form rotwalsch („betrügerische Rede“) bezeugt ist, ist nicht ganz sicher. Das Wort welsch… hat auch die übertragenen Bedeutungen „fremdartig“, „unverständliche Sprache“, wie in der Zusammensetzung „Kauderwelsch“. Der Bestandteil rot wird dagegen mit dem rotwelschen Wort rot für „Bettler“ erklärt, das seinerseits mit rotte („Bande“) oder mit mittelniederländisch rot („faul, schmutzig“) in Verbindung gebracht wird.

Daß rotwelsche Texte nicht verstanden werden, ist dem Design-Prinzip derartiger Sprachen geschuldet:

Die Gründe für Entstehung und Gebrauch des Rotwelschen ergeben sich aus der besonderen Bedürfnislage der Sprechergruppen und ihrer… Sonderstellung. Eine zentrale Rolle spielt die Geheimhaltung, d.h. das Anliegen, die Kommunikation zwischen den Mitgliedern gegen Außenstehende abzuschirmen. Hinzu kommt… der auch bei sonstigen Fachsprachen gegebene Zweck, die Verständigung in den für die gemeinsame… Lebenspraxis wichtigen Angelegenheiten durch die Einhaltung eines vereinbarten Codes mit relativ festgelegten Bedeutungen zu sichern. Indem die Sprecher durch den Erwerb der Sondersprache zu Mitgliedern der Sprechergemeinschaft werden und sich untereinander als Mitglieder einer Gruppe von Eingeweihten zu erkennen geben, besitzt das Rotwelsche außerdem eine… wichtige identitätsbildende und integrative, den Zusammenhalt der Gruppe und das Zugehörigkeitsgefühl stärkende Funktion.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Rotwelsch

Natürlich entspricht der Wortschatz von GenderWrite nicht dem des klassischen Rotwelsch, da es sich um eine moderne Neuimplementierung handelt. Deswegen werden nicht mittelhochdeutsche mit jiddischen Vokabeln gemixt, sondern neuhochdeutsche mit englischen. Daß es sich hier um eine noch junge Gaunersprache handelt, merkt man am bisherigen Fehlen von dazugehörenden Gaunerzinken:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Zinken_(Geheimzeichen)

Wären sämtliche Räume (inklusive Sub- und Hyperraum) damit gekennzeichnet gewesen, so hätte sich das beschriebene Desaster definitiv verhindern lassen. Würden darüber hinaus sämtliche Seminarteilnehmer mittels Tatoos ihren Opferstatus für jeden sichtbar markieren, dann könnte manches Mißverständnis vermieden werden.


Hansi Müller
18.9.2015 1:37
Kommentarlink

Hadmut, alles ganz gut und schön, nur könntest du es unterlassen den abwertenden Begriff “Transe” für Transsexuelle zu benutzen? Keine Ahnung, ob R. transsexuell ist, mir auch egal, aber ich bin es und ich habe mir das nicht ausgesucht und finde es auch nicht hipp oder so und mit den ganzen Gendergaga-Leuten habe ich auch nichts am Hut. Dennoch finde ich den Ausdruck für Transsexuelle abwertend, diese Genderspinner machen es uns eh schon schwer genug. Da braucht man nicht noch Leute, die vermeintlich aufklären über diese Spinner und einem wegen dieser Spinner so abwertend bezeichnen. Danke.


Hadmut
18.9.2015 9:28
Kommentarlink

@Hansi Müller:

> nur könntest du es unterlassen den abwertenden Begriff “Transe” für Transsexuelle zu benutzen? […]

> aber ich bin es und ich habe mir das nicht ausgesucht

> diese Genderspinner machen es uns eh schon schwer genug

Nein.

Aus folgenden Gründen:

  1. Es geht mir gewaltig auf den Wecker, dass ständig jemand um die Ecke kommt und mir vorschreiben will, welche Worte ich nun verwenden darf oder muss.
  2. „Transsexueller” ist mir zu lang.
  3. Ich müsste mir jedesmal überlegen, ob ich der oder die Transsexuelle schreibe.
  4. Ich habe mir auch nichts ausgesucht, weder Hautfarbe noch Sexualität, und werde trotzdem in jenen Kreisen ständig dafür mit Schimpfworten, Schmähungen und Schuldvorwürfen belegt, und mich fragt auch keiner, ob’s mir gefällt. Und ausgerechnet bei solchen Veranstaltungen wie Gender oder den Grünen ist die Transendichte verblüffend hoch. Also müssen die sich das auch vorhalten lassen.
  5. Ich bin der Meinung, dass man sich seine Sexualität nicht aussucht und man sie nicht wählen kann.

    Die Genders behaupten das aber, die sagen, dass man sie beliebig ändern kann. Also müssen die auch damit leben, dass man ihnen eine schlechte Wahl vorwirft. Mir wäre nicht bekannt, dass sich irgendwo mal Transsexuelle oder Schwule hörbar von Gender Studies distanziert hätten.

  6. Es gibt Transsexuelle, denen man anmerkt, dass sie sich einfach nur Mühe geben, das andere Geschlecht zu sein.

    Es gibt aber auch sehr viele Transsexuelle, die sich auftakeln wie Clowns, sich benehmen wie eine besoffene Sau, arrogent und eingebildet sind, und bei denen man den Eindruck hat, dass sie sich absichtlich wie zu Fasching anziehen, um Aufmerksamkeit und Opferstatus an sich zu ziehen. Diese Leute darf man abwertend bezeichnen. Und damit auch R.

  7. Ich habe nie alle Transsexuellen als „Transen” bezeichnet, sondern immer nur bestimmte, die mir negativ auffallen. In diesem Fall R.

    Wenn Du Dich mit dem identifizierst und als Angehöriger desselben Kollektives siehst – selbst schuld. Mitgegangen, mitgehangen.

    Idiot genannt zu werden ist nicht immer der Fehler dessen, der „Idiot” ruft, sondern oft auch der Fehler dessen, der sich zu den Idioten, die so gerufen wurden, mit dazustellt.

  8. Tut mir leid, Dir das sagen zu müssen, aber: Die Idioten bei den Genders und den Grünen rekrutieren nun mal viele Transen, Schwulen und Lesben, und ziehen daraus Legitimation.

    Der ganze Mist würde in sich zusammenfallen, wenn Schwule und Transen da endlich mal ihre Kräfte abziehen und da nicht mehr hingehen würden. Insofern fehlt mir das Verständnis für Dein Gejammer. Beschwer Dich bei den anderen Transen, dass sie diesem Idiotenhaufen Zulauf und Legitimation verschaffen.


Gerd
18.9.2015 4:33
Kommentarlink

… aber auf alle Fälle eine passende (und starke Droge) um eine totale Leere im Kopf zu erzeugen …


Das ist starker Tobak. Ich habe die Seite mal nach anderen Beiträgen hin geprüft. Es deutet wirklich nichts auf eine Fake-Seite hin. Damit kann man den Satire-Verdacht ad acta legen. Das sind echte Gender-Studierte, die diese Seite betreiben. Das bedeutet, die sind frei von jeglicher Form Humors, denn dafür ist ein Rudiment von Verstand und Kritikfähigkeit nötig, dass es in dieser Sekte nicht geben kann und nicht geben darf.
Die Gender-Studies könnten auch eine Neuaufführung des Uni-Klassikers “Die Welle” sein. Allein der Gedanke daran, dass es da einen Organisator gibt, der dieses Experiment überwacht und gegebenenfalls stoppt, lässt mich hoffen. Dann und nur dann könnte man diesen Wahnsinn auch endlich mal irgendwie unter soziologischen Gesichtspunkten betrachten.


Fredi
18.9.2015 8:52
Kommentarlink

@Cargo Cult Science: Ja, nu, aber die Sprache ist ja eben nicht unsprechbar und nicht unverständlich oder unlesbar.
Die meisten hier machen sich nur einfach nicht die Mühe und vertrauen lieber darauf, dass ihre von Leuten wie Hadmut vorgekaute Meinung schon die richtige sein wird.
Nicht, dass der Großteil von dem ganzen Gender-Kram nicht absoluter Mist ist, aber man sollte auch wissen, warum das so ist. Denn wenn man das nicht weiß, läuft man Gefahr, auf falsche und undifferenzierte Darstellungen reinzufallen. Weshalb sich auch so Gerüchte wie “Bei denen ist ALLES sozial konstruiert!!1eins” so hartnäckig halten.
Dadurch wird die ganze Diskussion unnötig polemisiert. Ja, ich weiß, die andere Seite macht’s genauso. Ist das ein Grund, sich auf das gleiche Niveau zu begeben? Wenn man sich schon für besser hält…


Jürgen
18.9.2015 9:18
Kommentarlink

@Joachim, 17.9.2015 22:10:
Diese Leute werden kommunale Gleichstellungsbeauftragte, die dann Dienstleister dazu zwingen (wollen), Texte gendergerecht abzuliefern, das heißt je nach Lust und Laune und erreichtem Level bzgl. Gendergerechtigkeit Binnen-I, generisches Femininum, bei geschlechtsbezogenen Substantiven beide Geschlechter oder diese mit Unterstrich verbunden geschrieben (oder, oder, oder). Aber die Texte sollen möglichst verständlich geschrieben sein.

Angeblich gibt es im Bundeswirtschaftsministerium (Bundeskabinett?) eine Arbeitsgruppe zur Erarbeitung von Regeln zur Erstellung gendergerechter Texte.


Dirk S
18.9.2015 9:30
Kommentarlink

@ Norbert_G

Könnte es sein, daß die Wortbedeutung von “leugnen” aufgrund einer anderen bekannten Benutzung ins Unscharfe verludert ist?

Nein, das liegt daran, dass Juristen-Deutsch und Deutsch 2 verschiedene aber sehr ähnlich klingende Sprachen sind. Juristen benutzen deutsche Wörter, belegen sie aber mit einem abweichenden Sinn. Wie eben “leugnen” im Deutschen das selbe bedeutet wie “abstreiten” im Juristen-Deutsch.

Wo kämen wir denn auch hin, wenn jeder Normalbürger Gesetze und Gerichtsurteile verstehen könnte? Wovon sollten denn die Heerscharen von Juristen leben? Etwa von Arbeit? Ich bitte dich.

Unleugbare Grüße,

Euer Dirk


Thomas
18.9.2015 12:37
Kommentarlink

Die Hierarchisierung von “Rassen” oder “Geschlechter(rolle)n” unter dem Lippenbekenntnis, ironischerweise genau diese abschaffen zu wollen, passt genau ins Bild und wird wahrscheinlich mittelfristig dank dem beschriebenen Fahrstuhl-Effekt auch in die hiesige Rechtsprechung übergreifen.

Ein Bekannter hat mir gerade eben einen Artikel im englischen Daily Mirror (Boulevard und Labour-nah) gezeigt, wonach ein Pädophiler eine Strafverschärfung bekam, weil seine Opfer “asiatisch” (“asian” meint im britisch-englischen Sprachgebrauch i.d.R. Pakistaner) und daher in ihrer Gemeinschaft “beschämt” worden sein, was ihre Aussichten auf dem Heiratmarkt schmälere:
http://www.mirror.co.uk/news/uk-news/paedophile-who-abused-two-young-6463908

Der konservative Daily Telegraph bestätigt:
http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/law-and-order/11871975/Child-molester-given-longer-sentence-as-victims-are-Asian.html


Britta
18.9.2015 14:01
Kommentarlink

Mein höflicher und sachlicher Kommentar unter dem Genderini-Artikel ist bis heute in Moderation. Vielleicht habe ich die XXX an die falsche Stellen gesetzt… 🙂


Hadmut
18.9.2015 18:45
Kommentarlink

@Britta:

> Mein höflicher und sachlicher Kommentar unter dem Genderini-Artikel ist bis heute in Moderation.

Abgesehen davon, dass bei mir die Moderation gerade etwas länger dauert, weil

  1. ich bedauernswertes Unterschichten-Würstchen leider tagsüber arbeiten gehen muss, und weil ich weder Gender-Professorin, Frauenbeauftragte noch Quoten-Tussi bin, die sogar von mir erwarten, dass ich da tatsächlich auftauche und was mache
  2. Ich gerade mit außergewöhnlich viel Kommentaren beschickt werde, die ich genauer als sonst prüfen muss, weil da auf einmal ziemlich viel rechtsradikaler ausfälliger Dreck dabei ist, den ich in den Müll aussortieren muss,

habe ich bisher keinen Kommentar einer „Britta”.


R.
18.9.2015 14:47
Kommentarlink

@Stefan S.

Das erinnert einwenig an Kafka’s »Der Prozess,« indem der Protagonist, Joseph K., an seinem 30. Geburtstag von zwei Beamten besucht wird, die ihm mitteilen, er seie verhaftet und ein Prozess gegen ihn im Gange. Den ganzen Rest des Buches versuch K. herauszufinden, was ihm eigentlich vorgeworfen wird, bis an seinem 31. Geburtstag zwei Henker kommen, mit ihm zu einem Steinbruch gehen und ihn da »wie einen Hund« mit einem Fleischermesser erstechen.


NurZurInfo
18.9.2015 15:37
Kommentarlink

Hier noch eine Übersetzung des Textes:

https://www.facebook.com/akif.pirincci/posts/954905531217335:0

*ROTFL*


Hansi Müller
18.9.2015 15:54
Kommentarlink

Hadmut

Leider hast du nichts verstanden, ist ja auch nicht schlimm. Ein paar Korrekturen:

“Ich bin der Meinung, dass man sich seine Sexualität nicht aussucht und man sie nicht wählen kann.

Die Genders behaupten das aber, die sagen, dass man sie beliebig ändern kann.”

Ich habe keine Ahnung, was Genders behaupten, weil die mir grundsätzlich am Tuches vorbeigehen und zwar gründlichst. ABER: “Transsexualität” hat NICHTS mit Sexualität zu tun und zwar genau: Null Komma Nichts. Transsexualität bedeutet nur, dass die äußeren Geschlechtsmerkmale nicht mit der Geschlechtsidentität übereinstimmen. Mehr nicht. Als Transsexueller kann man schwul oder hetero oder was auch immer sein. So schwer ist das nicht. Und wenn du oder die Genders das nicht verstehen, dann ist das aber nicht die Schuld der Transsexuellen und die haben deswegen nicht die Beschimpfungen verdient, sondern die, die es nicht kapieren.

“Transsexuelle oder Schwule hörbar von Gender Studies distanziert hätten.”

Ach, gibt es da irgendeinen Verband, dem man sich anschließen muss, oder wie ist das mit der Kollektivhaftung?? Es gibt genug “normale” Menschen, die sich davon nicht distanzieren, schon gar nicht hörbar, also kann ich DICH jetzt auch in Sippenhaft nehmen??? Zudem, was haben Transsexuelle mit Homosexualität zu tun? Klar, unter Transsexuellen gibt es schwule Menschen, so what? Es gibt aber unter ihnen auch Heteros.

“Es gibt Transsexuelle, denen man anmerkt, dass sie sich einfach nur Mühe geben, das andere Geschlecht zu sein.”

Aha, wie viele kennst du denn? So viele gibt es da nämlich nicht. Und: Wie muss man sich als Transsexueller eigentlich verhalten, damit es dir und der “Mehrheitsgesellschaft” passt? Gabs darüber Erhebungen oder Abstimmungen?

“Es gibt aber auch sehr viele Transsexuelle, die sich auftakeln wie Clowns, sich benehmen wie eine besoffene Sau, arrogent und eingebildet sind, und bei denen man den Eindruck hat, dass sie sich absichtlich wie zu Fasching anziehen, um Aufmerksamkeit und Opferstatus an sich zu ziehen. Diese Leute darf man abwertend bezeichnen. Und damit auch R.”

Erstens: Du verwechselst Transsexuelle mit TRANSVESTITEN. Transvestiten sind in aller Regel NICHT transsexuell, viele nicht einmal schwul oder so. ICH bin KEIN Transvestit, takel mich nicht auf (ich bin ein Mann und würde lieber sterben, als wie ein Transvestit rumzulaufen). Transsexuelle tun genau das Gegenteil: Sie wollen eben NICHT auffallen, die wollen einfach nur in Ruhe in ihrem Geschlecht leben und das ist gerade für Mann zu Frau Transsexuelle teilweise die Hölle, auch dank unserer Kulturbereicherer.

So und zweitrens: Woher weißt du, ob R. ein Transvestit ist und sich auftakelt????

Drittens: In der Tat bezeichnet man Transvestiten als “Transen” und DA finde ich das NICHT einmal abwertend. WOHL aber für Transsexuelle, die sich eben ihre Geschlechtsidentität NICHT aussuchen, nicht aussuchen können (egal wer das behauptet, es ist NICHT wahr, weil das NICHT geht).

WENN jemand behauptet, er habe sich seine Geschlechtsidentität ausgesucht, dann ist er entweder

a) Irre
und/oder
b) ein Lügner

DAS allerdings kann man normalen Transsexuellen NICHT anlasten und uns kann man auch keine GENDER Fuzzis anlasten. WIR sind so eine kleine Gruppe, dass wir ÜBERHAUPT kein Gehör finden und schon gar kein Sprachrohr haben, zudem ich davon ohnehin nichts halte, da die nur Schaden anrichten.

Also bitte: Verhöhn die Gender Spinner, die haben es sich wenigstens ausgesucht, verhöhne R. und N. aber lass uns in Ruhe, die allerwenigsten – wenn überhaupt, das bezweifle ich nämlich ganz stark – echten Transsexuellen haben etwas mit denen zu tun oder wollen was mit denen zu tun haben. Ich bin kein Vertreter “DER” Transsexuellen, kann ich auch gar nicht sein, aber hiermit an dich:

ICH distanziere mich ausdrücklich und auf allerdringlichste Art und Weise von den Gendertheoretikern wie etwa Butler oder Hornscheidt und deren Anhänger.

Zufrieden?


Hadmut
18.9.2015 20:13
Kommentarlink

@Hansi Müller:

> Ich habe keine Ahnung, was Genders behaupten, weil die mir grundsätzlich am Tuches vorbeigehen und zwar gründlichst.

Kritik fällt leichter, wenn man weiß, worum es geht.

> ABER: “Transsexualität” hat NICHTS mit Sexualität zu tun und zwar genau: Null Komma Nichts. Transsexualität bedeutet nur, dass die äußeren Geschlechtsmerkmale nicht mit der Geschlechtsidentität übereinstimmen.

Falsch.

Denn die „Geschlechtsidentität” ist Teil der Sexualität.

Sexualität umfasst nämlich nicht nur das Beuteschema, sondern auch die Selbstdarstellung, die Bewerbung des Ichs an die Öffentlichkeit und gegenüber dem Beuteschema.

Du solltest nicht jedes Gefasel glauben, was die Polit-Ideologen Dir einschwätzen, und vor allem nicht solche Schwafel-Begriffe als Beleg für Richtigkeit nehmen.

Es geht nicht um „Geschlechtsmerkmale” und „Geschlechtsidentität”, sondern – wie schon oft beschrieben – zwei Teile des Sexualapparates, nämlich die Sexualorgane (dazu die sekundären Merkmale) und die Hirnstruktur und -funktionen. Weil die sich zu unterschiedlichen Zeiten in der Embryonalphase entstehen, können die in verschiedene Richtungen laufen. Und eine Verpolung in der Selbstdarstellung (Trans) ist genauso eine Sexualitätsausprägung wie ein Verpolung im Beuteschema (Homosexualität).

> Und wenn du oder die Genders das nicht verstehen, dann ist das aber nicht die Schuld der Transsexuellen

Wenn die Genders es nicht verstehen, ist es aber auch nicht meine Schuld. Also beschwer Dich bei denen darüber. Denn das ist gerade das Problem, dass Ihr Euch immer nur bei Dritten ausheult und nicht bei denen beschwert, die den Mist anzetteln.

> Erstens: Du verwechselst Transsexuelle mit TRANSVESTITEN.

Auch wenn Dir das nicht passt:

Ich kenne den Unterschied zwischen Transsexuellen und Transvestiten, und nein, ich habe sie nicht verwechselt.

> Transsexuelle tun genau das Gegenteil: Sie wollen eben NICHT auffallen,

Hast Du ne Ahnung.

> So und zweitrens: Woher weißt du, ob R. ein Transvestit ist und sich auftakelt????

Wär halt schön, wenn Du mal mein Blog gelesen hättest, anstatt mich hier mit Vorwürfen zuzuschütten.

Dann wäre Dir nämlich aufgefallen, dass ich mich seit 3 Jahren häufig auf den hiesigen Politik- und Genderveranstaltungen rumtreibe, auch der Gender Studies, der SPD, der Grünen. Ich sehe die Leute da ja.

Was meinst Du, was die hier in Berlin für einen Terror veranstalten, um ein drittes Klo zu bekommen oder nicht mit Herr oder Frau angesprochen zu werden.

Tu jetzt bloß nicht so, als würden sich nur Transvestiten anziehen wie ne Karnevalstunte.

> Ach, gibt es da irgendeinen Verband, dem man sich anschließen muss, oder wie ist das mit der Kollektivhaftung??

Zur Information:

Ja, man baut hier gerade politisch Kollektive für alles außer normaler weißer Mann auf. Und man beansprucht damit Quoten. Und irgendwann wird aus Schweigen auch Einverständnis, wenn man nicht endlich mal das Maul aufmacht.

> WOHL aber für Transsexuelle, die sich eben ihre Geschlechtsidentität NICHT aussuchen, nicht aussuchen können (egal wer das behauptet, es ist NICHT wahr, weil das NICHT geht).

Tja, da lehren die Gender Studies mit ihren >200 Professoren und ihren Berufsabschlüssen aber was anderes.

> WENN jemand behauptet, er habe sich seine Geschlechtsidentität ausgesucht, dann ist er entweder a) Irre und/oder b) ein Lügner

Du hast c) und d) vergessen: Verbeamtete Professorin. Verfassungsrichterin.

> WIR sind so eine kleine Gruppe, dass wir ÜBERHAUPT kein Gehör finden und schon gar kein Sprachrohr haben

Aber schön brav rudelweise bei den Grünen im Bundestag hocken, wenn die sich als deren Vertreter ausgeben…

> Aha, wie viele kennst du denn?

Persönlich? Nur einen. M->F. Und der ging mir schon auf die Nerven und hat sich gekleidet wie die Hexe Kaukau.

> So viele gibt es da nämlich nicht.

Also hier in Berlin sehe ich im Durchschnitt ca. einen pro Woche irgendwo in der Stadt (U-Bahn, Läden usw.)

Mir fallen sie aber eben vor allem auf den politischen Veranstaltungen auf. Und da ist inhaltlich vorgegeben, worum es geht. Deshalb sind es Transsexuelle und keine Transvestiten.

Die Transvestiten laufen in Berlin bei Nacht vor den Nachtclubs rum und nicht bei Tag im Bundestag.

> Und: Wie muss man sich als Transsexueller eigentlich verhalten, damit es dir und der “Mehrheitsgesellschaft” passt?

Wie ein ganz normaler, vernünftiger Mensch, der ordentlich redet und seinen Verstand benutzt, und sich nicht zum Idioten oder Opfer macht.

> Gabs darüber Erhebungen oder Abstimmungen?

Es wird dich überraschen, aber ich bilde meine Meinung selbst. Meinung ist bei mir noch altmodisch selbst gemacht und nicht Ergebnis von Erhebungen und Abstimmungen.

Wenn Du den Blick nach oben richtest, wird Dir vielleicht auffallen, dass da „Hadmut Danisch – Ansichten eines Informatikers” und nicht „Öffentliche Meinung der Mehrheit” steht.

Das ist beispielsweise etwas, was ich meine, und warum Du mir nicht passt:

Deine weinerliche Überempfindlichkeit.

Du regst Dich auf, dass die Genders für Dich nicht sprechen könnten usw., übersiehst dabei aber ein wesentliches Detail:

Du hast Dich hier gemeldet.

Man sagt, dass der Schuh dem passe, der ihn sich anziehe.


Hansi Müller
18.9.2015 15:57
Kommentarlink

” Die Idioten bei den Genders und den Grünen rekrutieren nun mal viele Transen, Schwulen und Lesben, und ziehen daraus Legitimation.

Der ganze Mist würde in sich zusammenfallen, wenn Schwule und Transen da endlich mal ihre Kräfte abziehen und da nicht mehr hingehen würden. Insofern fehlt mir das Verständnis für Dein Gejammer. Beschwer Dich bei den anderen Transen, dass sie diesem Idiotenhaufen Zulauf und Legitimation verschaffen.”

Hast du auch hier eine Umfrage oder Statistiken, die belegen, dass Schwule und Transen (wen meinst du jetzt, Transvestiten oder Transsexuelle???) zu Genders “hingehen”? Wo geht man da genau hin? Wie äußert sich das? Und selbst WENN dem so wäre, wo genau liegt da MEINE Haftung und MEINE Verantwortung? Ich nehme dich als weißen männlichen Heterosexuellen soch auch nicht in Sippenhaft?! Was soll das?


Hadmut
18.9.2015 20:24
Kommentarlink

@Hansi Müller:

> Hast du auch hier eine Umfrage oder Statistiken, die belegen, dass Schwule und Transen (wen meinst du jetzt, Transvestiten oder Transsexuelle???) zu Genders “hingehen”?

Ich habe etwas viel besseres und zuverlässigeres als Umfragen und Statistiken: Ich habe Augen im Kopf.

Würdest Du nämlich mein Blog lesen, wüsstest Du, dass ich häufig zu solchen Veranstaltungen gehen und dann sehe, wer da rumläuft.

> Wo geht man da genau hin?

Den Berliner Veranstaltungskalender rauf und runter: SPD. Grüne. Humboldt-Universität. Aktivisten.

> Wie äußert sich das?

In der Anwesenheit von etwa 1/4 Transsexueller, die Hirn haben, mit denen man sprechen kann und die sich ordentlich, akzeptabel und mitunter ansehnlich kleiden und geben.

Und der Anwesenheit von 1/2 bis 3/4 Transsexueller, die rumlaufen wie Schießbudenfigur, ein Benehmen unter aller Sau haben, allen anderen alle Schuld zuweisen, auf Opfer machen und einfach eine Katastrophe sind.

> Und selbst WENN dem so wäre, wo genau liegt da MEINE Haftung und MEINE Verantwortung?

Das müsstest Du Dich selbst fragen.

Denn niemand hat Dir eine Haftung oder Verantwortung zugeschrieben. Du hast Dich hier selbst gemeldet und in den Wind gestellt, der sich auf die bescheuerte Fachschaft bezog.

Ist doch Dein Problem, wenn Du Dir was umhängst, was nicht an Dich adressiert war.

Auch so’n Opfer, das überall, wo es hagelt, hinrennt, um was abzubekommen und sich dann drüber zu beschweren.


Hansi Müller
18.9.2015 16:07
Kommentarlink

Noch ein Nachtrag: Zu behaupten, diese Genders sprächen für mich, nur weil ich zufällig transsexuell bin, ist in etwa genau so, als wenn ich behaupten würde, die NPD spräche für dich, da du eben zufällig ein männlicher heterosexueller Deutscher bzw. “weißen” Europäer bist.


Hadmut
18.9.2015 20:27
Kommentarlink

> Zu behaupten, diese Genders sprächen für mich, nur weil ich zufällig transsexuell bin,

Oh, die Genders nehmen das für sich in Anspruch. Da musst Du Dich an die wenden.

Dass ein Transsexueller die Genders als Analogie der NPD sieht, ist allerdings ein Brüller. Das muss ich den Genders unbedingt mal aufs Auge drücken.


JochenH
18.9.2015 16:40
Kommentarlink

@Hadmut:
Jetzt habe ich es doch mal “intellektuell” durchgelesen.

Du schreibst mehrfach, dass du mit weißen Räumen die Farbe des Raumes meinst, aber das kann nicht sein. Ein weißer Schutzraum ist nicht notwendigerweise ein Zimmer, sondern ein Bereich, in dem weiße Menschen geschützt sind. So verstehe ich das zumindest.

Das Interessanteste ist das Kastenwesen, der Inhalt wird vollkommen überlagert von den Attributen wie Rasse, Geschlecht, sexuelle Orientierung. Aber GENAU DAS ist ja primitivster Rassismus, denn Rassismus macht ja genau diesen Unterschied.

Das ist so offensichtlich, dass die es selber merken müssten.


Hadmut
18.9.2015 18:23
Kommentarlink

@JochenH

> Ein weißer Schutzraum ist nicht notwendigerweise ein Zimmer, sondern ein Bereich, in dem weiße Menschen geschützt sind.

Ja.

Nicht notwendigerweise.

Hier in diesem speziellen Fall aber wohl schon, denn es ging ja um ein Seminar an der Uni, das üblicherweise ein einem Seminarraum stattfindet, und wohl irgendwelche Zankereien um diesen Raum.

Zeigt aber wieder, wie sprachinkompent diese Idioten sind, die allen anderen Sprache vorschreiben wollen, wenn man nicht eindeutig versteht, was sie da eigentlich sagen wollen.

Frag die doch mal an. Vielleicht wissen sie ja wenigstens selbst, was sie sagen wollten.


Manfred P.
18.9.2015 19:45
Kommentarlink

Wo kämen wir denn auch hin, wenn jeder Normalbürger Gesetze und Gerichtsurteile verstehen könnte? Wovon sollten denn die Heerscharen von Juristen leben? Etwa von Arbeit? Ich bitte dich.

Ach hör doch auf. Es mag viele unfähige Juristen geben, dass aber selbst Juristen stehende Wendungen und Begriffe verwenden, um eine kompliziertere Definition kurz wiederzugeben, leuchtet selbst mir als Physiker ein.

Wir haben auch nicht die ganzen mathematischen Formalismen dafür erfunden, damit sie Otto Normalbürger nicht versteht, sondern weil es zweckmäßig ist.

Dass das dazu führt, dass Eso-Spinner Begriffe aus der Physik nehmen, um ihren Schwachsinn damit zu umschreiben – nunja.

Deswegen schreibt man Computerprogramme auch in stark formalisiertem Code.

Als ich 7 oder 8 Jahre alt war, und noch nicht programmieren konnte, beschwerte ich mich auch, warum man denn nicht einfach in Umgangssprache eintippen könne, was man vom Computer will.

Aber wer weiß, vielleicht wird das in Zukunft mal möglich sein. Siehe “Watson”, der bei Jeopardy ziemlich abgeräumt hat.


Fredi
18.9.2015 20:16
Kommentarlink

@Hadmut: Nein, es hat absolut nichts mit weiß angestrichenen Zimmern oder sonstwie wörtlichen Räumen zu tun, und es geht auch nicht um Zankereien um den Seminarraum. Wäre der Text auf Englisch hätte da “spaces” gestanden statt “Räume”, das wäre wohl weniger verwirrend gewesen.
Das Seminar war ein “weißer Raum”, weil nur weiße Personen vorhanden waren. Da wurde “interveniert”, also gestört, weil irgendwelche Aussagen von Hornscheidt rassistisch aufgenommen wurden. R. war nun der Meinung, dass weil dieses Seminar über Transsexualität ein “Trans-Schutzraum” war (ein Ort und Zeitraum in dem Transsexuelle ohne Angst über ihre Gefühle und Probleme sprechen können, quasi Gruppentherapie, wie so die meisten Genderseminare), vor der “Intervention” eine Trans-Person hätte gefragt werden müssen, am Besten Schwarz, aber zur Not eben auch Weiß. Das wieder stieß N. sauer auf, weil gegen Antirassismus grundsätzlich nichts gesagt werden darf und so weiter und so fort.

Ja, die benutzen bekannte Worte in unbekannten Weisen. Du hast doch den ganzen Kladderadatsch der Genderfuzzis gelesen und verstanden, da solltest Du doch wissen, wie die was meinen, besonders, dass die da keine Seminarräume im Sinne von vier Wände, Decke und Raumnummer meinen.

Was Brittas Kommentar angeht, sie meint wohl nicht einen Kommentar unter deinem Artikel sondern unter dem Original auf Genderini. Aber da die meisten Femi-Blogs notorisch streng moderiert werden (es kommt nur sanfteste Kritik überhaupt durch, und dann erst dann, wenn ein ellenlanger Gegenbeitrag bereit ist, und mit einem männlich klingenden Namen erst recht) und Genderini da auch keine Ausnahme bildet, wird da wohl auch nix kommen von deren Seite. Die Kommentarfunktionen sind da meist nur pro forma und für Jubelkommentare, Kritik ist Mikro oder sogar Makroaggression und triggert eh nur.


Hadmut
18.9.2015 20:33
Kommentarlink

@Fredi: Dann wirst Du mir und uns allen hier sicherlich erläutern können, was dort denn tatsächlich vorgefallen ist.

Davon abgesehen: Da war meine Interpretation ja noch wohlwollend. Deine Version ist ja keine Rechtfertigung, sondern noch alberner.

Ich muss Dir aber entgegenhalten, dass Du den Text nicht sorgfältig gelesen hast. Darin steht nämlich

Die Darstellung dieses, weiß dominierten, Seminarraums als Schutzraum für Trans*-Personen trifft unserer Ansicht nach nicht zu. Es handelt sich um ein Universitätsseminar und nicht um einen Schutzraum.

Sie meinten also tatsächlich den Seminarraum. Steht ja sogar da.

> Was Brittas Kommentar angeht, sie meint wohl nicht einen Kommentar unter deinem Artikel sondern unter dem Original auf Genderini.

Ach so.


RBMK-1000
18.9.2015 20:32
Kommentarlink

@Hadmut:
Du hast Da was mißverstanden: Britta wollte lediglich mitteilen, daß sie auf dem Gender-Ini-Blog einen Kommentar verfaßt hat, der dort (nicht bei Dir!) nicht freigeschaltet ist.
War *keine* Kritik an Dir.


Hadmut
18.9.2015 20:36
Kommentarlink

> Britta wollte lediglich mitteilen, daß sie auf dem Gender-Ini-Blog einen Kommentar verfaßt hat, der dort (nicht bei Dir!) nicht freigeschaltet ist.

Ach so.

Ich hab hier nämlich gerade einen Riesen-Backlog an Kommentaren, weil ich gerade nicht nur sehr viele Kommentare bekomme, sondern neuerdings auch sehr viel Müll dabei ist, ich das alles sorgfältiger als sonst lesen und abwägen muss und mich das viel Zeit kostet. Zudem gibt es einige wie Sören Hader oder WikiMannia, die hier tonnenweise Kommentare einwerfen, die einen aber nicht voranbringen, sondern auf Kommentar-Ping-Pong hinauslaufen, und die mich zusätzlich enorm Zeit kosten. Deshalb habe ich das so verstanden.


JochenH
18.9.2015 21:17
Kommentarlink

Ich habe mir das nochmal angeschaut wegen dem weißen Raum.

Es gibt 2 Möglichkeiten:
1. Es ist einfach ein Seminarraum mit weiß gestrichenen Wänden
2. Es ist eine virtuelle Schutzzone dominiert von weißen Personen

Nach Durchforsten des Artikels komme ich zu einer Zwischenlösung !

Der Schutzraum entspricht dem Seminarraum, also der physische Raum ist gleichzeitig auch der Virtuelle.

Der Begriff “weiß” wird aber immer wieder zur Kennzeichnung der Hautfarbe verwendet und damit ist ziemlich sicher das virtuelle weiß gemeint und nicht die Wandfarbe.


Hadmut
18.9.2015 21:25
Kommentarlink

> und damit ist ziemlich sicher das virtuelle weiß gemeint und nicht die Wandfarbe.

Was glaubst Du wohl, warum die die Räume weiß streichen: Um anzuzeigen, wem sie gehören, reines Dominanz- und Unterdrückungsverhalten.


JochenH
18.9.2015 21:42
Kommentarlink

Ich glaube die sind irgendwie farbenblind. Dieses Einteilen in Kategorien und damit verbunden Verteilen von Privilegien oder Streichen derselben ist 100% Rassismus. Der Artikel hat mir das ziemlich aufgezeigt.


Gedöns
18.9.2015 22:09
Kommentarlink

@Hadmut
„Dass ein Transsexueller die Genders als Analogie der NPD sieht, ist allerdings ein Brüller. Das muss ich den Genders unbedingt mal aufs Auge drücken.“//
Vergiß aber nicht, Gen 😉 der 😉 ismus mit Binnen-LOLs zu schreiben.


Cargo Cult Science
18.9.2015 22:30
Kommentarlink

@Fredi schrieb: »Ja, nu, aber die Sprache ist ja eben nicht unsprechbar und nicht unverständlich oder unlesbar.«

Das habe ich auch nirgends behauptet; ich schrieb einerseits von der vollkommenen Unsprechbarkeit ihrer Sprache und nannte sie darum GenderWrite. Man kann Texte mit Binnenmajuskeln und wirr eingestreuten Sonderzeichen zwar schreiben, aber niemals sprechen — und lesen auch nur, in dem die Textverarbeitung im Kopf diese Störungen wie Tintenklekse auszublenden versucht. Da Sprechprogramme ohne diese geistige Reinigungsarbeit auskommen müssen — also aussprechen, was wirklich dasteht — klingen Gendertexte nur wie wüstes Gestammel…

@Fredi schrieb: »…aber man sollte auch wissen, warum das so ist. Denn wenn man das nicht weiß, läuft man Gefahr, auf falsche und undifferenzierte Darstellungen reinzufallen. Weshalb sich auch so Gerüchte wie “Bei denen ist ALLES sozial konstruiert!…” so hartnäckig halten.«

Genau diesem Zweck sollten ja die aufgezeigten Parallelen zum Rotwelsch dienen. Gender-Write ist ein von den Genderisten (als randständige soziale Gruppe) konstruiertes Symbolsystem, mit dem sie sich untereinander als Mitglieder einer Gruppe von Eingeweihten zu erkennen geben; es besitzt eine wichtige identitätsbildende und integrative, den Zusammenhalt der Gruppe und das Zugehörigkeitsgefühl stärkende Funktion. Für sie ist nicht alles konstruiert — sie wollen alles konstruieren.

Es geht mir nicht um Polemik, sondern um Erkennen und Abwehr. Darum betrachte ich die Genderista wie die Amische aus ethnologischer Perspektive: als soziale Gruppe mit eigener Religion, deren Theologie die Statushohepriesterin Hornscheidt freundlicherweise veröffentlichte:

http://feministisch-sprachhandeln.org/wp-content/uploads/2015/04/sprachleitfaden_zweite_auflage.pdf

Warum nennt sich das Werk trotz Demonstration der Unausprechlichkeit ›Sprachleitfaden‹? Weil diese Religion eine vom magischen Typ ist. Die Anhänger glauben, daß Worte über die eigentliche Bedeutung hinaus auch magische Kräfte besitzen. Wenn man sie nicht mit Sonderzeichen reinigt, dann erweckt man die ihnen innewohnenden Dämonen: Hetero, weiße Männer, Rassismus, Nazis etc. Banne den Teufel! Mit dem Unterstrich als Holzpflock in die Satanischen Verse!

Thologie ist Gender vorallem deshalb, weil das ganze Glaubenssystem nur aus Dogmen besteht; und Dokmen sind willkürliche Konstruktionen. Je umfangreicher der Satz an Dokmen und die sich darauf beziehenden Regeln werden, desto unmöglicher ist es, sie widerspruchsfrei zu interpretieren, sich danach zu richten und sie zu befolgen. Und solch schwerwiegende Fragen, wie der, ob ein weißes Trans* diskriminierungswürdiger ist als eine schwarze Tussi, kann schnell auch zum Schisma — also zur Spaltung einer Glaubensgemeinschaft — führen. Die Christen konnten das beim ähnlich wichtigen Trinitätsstreit vor 1½ Jahrtausenden gerade so verhindern:

Als… Trinität… bezeichnet die christliche Theologie die Wesenseinheit Gottes in drei Personen oder Hypostasen, nicht drei Substanzen. Diese werden „Vater“, „Sohn“ und „Heiliger Geist“ genannt. Damit wird zugleich ihre Unterscheidung und ihre unauflösbare Einheit ausgedrückt. Die christliche Trinitätslehre wurde zwischen 325… und 675… durch verschiedene Konzile und Synoden entwickelt… Zu Beginn des arianischen Streits im Jahr 318 vertrat… Arius… die Auffassung der Wesensähnlichkeit (mit Unterordnung des Sohnes unter seinen Vater) im Unterschied zur Wesensgleichheit (mit Gleichrangigkeit von Vater und Sohn) zwischen Gott und seinem Sohn… Später ging es auch um die Stellung des Heiligen Geistes.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Dreifaltigkeit

Daß nun letzlich die Transe exkommuniziert wurde, ist nachvollziehbar, weil da einfach noch zuviel Kerl drinsteckt. Trans hin oder her: Da es sich nicht um echte Frauen handelt, werden sie in feministischen Kreisen immer diskriminierungswürdiger als Vaginalfrauen sein — unabhängig von der Hautfarbe. Genau davon sollte mit der Überbetonung der Schwarzheit im Opferstatus der Tussi abgelenkt werden: indem die erfolgte sexuelle Disriminierung der Transe als Abwehr rassischer Diskriminierung gegenüber der Tussi dargestellt wird.

@Fredi, wenn sie schreiben: »Nicht, dass der Großteil von dem ganzen Gender-Kram nicht absoluter Mist ist…«, dann heißt das doch, daß ein Kleinteil von dem Kram kein Mist ist; da wäre ein Beispielchen zur Dokumentation dieses kleinen Teils nicht schlecht gewesen…

Ich denke, daß man den meisten hier Anwesenden keine Unwissenheit bezüglich der Gendersekte unterstellen kann. Jeder dürfte das Video von Harald Eia kennen, in dem sich die Genderisten mit Arroganz und Dummheit selbst demontierten und von echten Wissenschaftlern widerlegt weden:

http://m.youtube.com/watch?v=3OfoZR8aZt4

Keine Argumentation Pro-Gender konnte bisher auf diesem Niveau mitspielen. Und wenn sich Leute statt dessen weiterhin in aller Öffentlichkeit der Lächerlichkeit preisgeben, dann sollte sich doch niemand wundern, wenn dann auch gelacht wird.


Fredi
18.9.2015 23:29
Kommentarlink

@Hadmut: Ich habe es in meinem Kommentar weiter oben bereits erläutert, da hatte ich auch erwähnt, dass Du den Abschnitt über’s Tokenizing falsch verstanden hast.
Dass meine Version noch alberner ist, mag sein, aber das liegt daran, dass deren neurotische Opfersucht eben so albern ist.

“Sie meinten also tatsächlich den Seminarraum. Steht ja sogar da.”
Ja, als gegebene Örtlichkeit. Es gab keine Streitigkeiten um den eigentlichen Raum, sondern darum, was der Raum darstellt. R. stellt den Raum (wörtlich als Seminarraum und übertragen als die Gruppe der weißen, transsexuellen Seminarteilnehmer) als “Schutzraum” dar, was nach Meinung des FSI nicht sein kann, weil ein Seminar in diesem Falle ausnahmsweise mal keine geistige Kuschelveranstaltung ist. Keine Ahnung, Konsistenz ist Patriarchat oder so.
Ehrlich, das ist wie Neusprech in 1984. Doppelte und widersprüchliche Bedeutungen überall, und man kann alles so interpretieren, dass es einem gerade am Besten passt. Aber man kann, wenn man deren Ideologie verstanden hat, die Intention da durchaus rausbuddeln, wenn man denn Willens ist.


nouse
19.9.2015 0:06
Kommentarlink

Als weisser cis-gender Mann bin ich anscheinend total gefickt, oder?

Bin ich natürlich nicht – historisch gesehen hatte es nie jemand besser als weisse, heterosexuelle Männer in westlichen Demokratien. Aber die anscheinend gewollte, daher artifizielle Inversion gesellschaftlicher Verhältnisse, die dort vorzuherrschen scheint und die anscheinend so funktioniert, daß biologische Merkmale in Schuldkategorien eingeteilt werden …. es lässt mich schaudern, daß soetwas unter den Augen eines Rektorats mit Steuergeldern funktionieren kann. Dort studierende weisse straighte Typen – wenn es die dort überhaupt gibt – müssten eigentlich vor lauter Schuld täglich zusammenbrechen.


juri
19.9.2015 3:03
Kommentarlink

>Juristen stehende Wendungen und Begriffe verwenden,
>um eine kompliziertere Definition kurz wiederzugeben

Im Allgemeinen schon. Bösen Willen unterstelle ich jedoch, wenn Begriffe das Gegenteil dessen bedeuten, was Sie im normaldeutsch heißen. Denn: Gesetzestexte (und auch Urteile, die Gesetzeswirkung haben), sind ja irgendwie auch an nichtjuristen gerichtet.

Beispiel: Zug um Zug.
Deutsch: nach und nach / erst das Eine dann das Andere / wechselseitig
Juristendeutsch: gleichzeitig

Beispiel: regelmäßig
Juristendeutsch: nicht immer, quasi Betonung auf die Ausnahmen


JochenH
19.9.2015 10:26
Kommentarlink

Ich sehe es auch so wie Fredi. Aber beim dritten Durchlesen fällt mir auch auf, dass der Artikel nicht durchdacht ist, der Autor verliert sich in seiner seltsamen Gedankenwelt.


Alt Kölner
19.9.2015 11:38
Kommentarlink

>> und damit ist ziemlich sicher das virtuelle weiß gemeint und nicht die Wandfarbe.

> Was glaubst Du wohl, warum die die Räume weiß streichen: Um anzuzeigen, wem sie gehören, reines Dominanz- und Unterdrückungsverhalten.

Was würde passieren, wenn einige Handwerker aus dem östlichen Teil von Europa kommen und denn einige Wände umdekorieren ??


JochenH
19.9.2015 14:07
Kommentarlink

Dann bleibt es ein weißer Raum!


TOPCTEH
19.9.2015 22:05
Kommentarlink

@Cargo Cult Science:

Daß rotwelsche Texte nicht verstanden werden, ist dem Design-Prinzip derartiger Sprachen geschuldet.

Ich gehe mit und erhöhe um den “Cockney Rhyming Slang” (https://de.wikipedia.org/wiki/Cockney#Cockney_Rhyming_Slang), mit dem ich neulich durch Zufall bei Youtubevideostöbern in Kontakt kam.

Aber ich glaube, beide Sprachen sind nichts im Vergleich mit dem Schänder-Sonderzeichenverhau, den der Hausherr hier für uns dankenswerterweise entschlüsselt hat.


boes
20.9.2015 11:43
Kommentarlink

Hadmut, du solltest deinen Blog mal “zärtlich” detoxen.

http://www.stern.de/fotografie/juergen-teller-nackt-am-grab—6433576.html

das ist nicht so negativ konnotiert wie Zensur, würgt aber genauso.


Hadmut
20.9.2015 16:50
Kommentarlink

> du solltest deinen Blog mal “zärtlich” detoxen.

Äh, was soll ich?


C
20.9.2015 18:11
Kommentarlink

Also wenn schon Schutzräume, dann bitte Gummizellen. Aber die sind meist tatsächlich weiß, wenn auch gepolstert, so dass sie vor Schaden schützen, wenn man mit dem Kopf dagegenrennt.


WikiMANNia
20.9.2015 18:53
Kommentarlink

@Hadmut

Zudem gibt es einige wie Sören Hader oder WikiMannia, die hier tonnenweise Kommentare einwerfen, die einen aber nicht voranbringen, sondern auf Kommentar-Ping-Pong hinauslaufen, und die mich zusätzlich enorm Zeit kosten.

Du kannst es nicht lassen, andere Leute grundlos zu beleidigen. DAS bringt nicht voran und ist kontraproduktiv. Ich bin draußen. Ich weiß mit meiner Zeit besseres anzufangen, als mich von Dir dumm anmachen zu lassen.

Und Tschüss…


pufaxx
20.9.2015 19:17
Kommentarlink

CountZero
21.9.2015 17:08
Kommentarlink

Hadmut schrieb:
> Die bekloppte Frauenbeauftragte beschuldigt einen der Vergewaltigung, der leugnet, und sie nimmt das als Beweis für die Wahrheit.

Aus “Life of Brian”:

(in the desert)
Follower: “He IS the messiah! Only the true messiah would deny his divinity!!”

Brian: “Oh no! What kind of chance does this give to me?! Alright, I am the messiah.”

Followers (together): “He IS the messiah!!”


CountZero
21.9.2015 17:12
Kommentarlink

Was die Interpretation des Textes angeht, schließe ich mich Fredi und JochenH an.

Den Part mit dem ‘Tokenizing’ habe ich aber überhaupt nicht geblickt. Warum instrumentalisiert die Forderung nach einer trans*-Person bei den Kritikern an Lanns Rassismus die WoC? Oder wer oder was wird instrumentalisiert?

Verwirrt,


CountZero
21.9.2015 17:53
Kommentarlink

@Hansi Müller:
> Transsexualität bedeutet nur, dass die äußeren Geschlechtsmerkmale nicht mit der Geschlechtsidentität übereinstimmen.

Ich dachte, das wäre transgender, während transsexuell eine medizinische (chirurgisch und/oder hormonell) Maßnahme als Voraussetzung hätte?


Fredi
21.9.2015 19:37
Kommentarlink

@CountZero: Das Tokenizing meint, dass die Anwesenheit einer Person nicht wegen der Person selbst, sondern wegen ihrer Identität gefordert ist. Vergleich eben in Film und Fernsehen mit dem “Quotenneger” (bei South Park sinnvollerweise explizit “Token” genannt) oder der “Quotenfrau”, die nur deshalb reingeschrieben wurde, um sich von etwaigen Vorwürfen freikaufen zu können (ein “Token” ist im Englischen eine Wertmarke). Weil eine Trans-PoC gefordert wurde aus keinem anderen Grunde als (PoC) Trans-Sein, sehen die das eben als Instrumentalisierung der Identität (Ablehnung der “Intervention” weil die Identität nicht stimmt).
Der Abschnitt ist aber auch der Wirrste, da könnte ich mich auch irren 😀


CountZero
22.9.2015 10:17
Kommentarlink

@Fredi:

Ah, okay, das verstehe ich.

Aber die Genders betreiben doch praktisch nichts außer Identity Politics und ideological policing (IDPOL), also die Einstufung von Individuen in Gruppen, die eine Unterdrückungsidentität darstellen. (Das ist natürlich eine Reduzierung des Individuums auf eine oder mehrere Gruppenzugehörigkeit(en), wiewohl sie das so niemals ausdrücken würden…).

Demnach wäre gender- und rassismussensibles Handeln wohl die reine Form des Tokenizing? Was wäre Deiner Meinung nach die Erwiderung der Genders auf diesen Anwurf?

Beste Grüße!


irgendeiner
23.9.2015 0:29
Kommentarlink

Ich seh jetzt moch keine Erklärung, warum es in der Szene so etwas wie “weiße Schutzräume” geben sollte. Das widerspricht doch fundamental deren Ideologie von dem bösen weißen privilegierten Herrscher.

Ich interpretiere es genau andersherum: “Weiße Räume” ist eine Trigger-Warnung!
In diesen Räumen müssen Transen-of-Color auch damit rechnen, dass weiße Transen anwesend sind. Man würde so etwas ja gerne vermeiden, aber wenn man sämtliche weiße “Studierende” an diesem Gender-Studies-Leerstuhl rausschmeissen würde, dann gäbe es den Leerstuhl nicht mehr.

Und dazu passt dann eben 100%: “Selbst wenn der Raum trans*freundlich wäre, so wäre er dies nur für weiße Trans*-Menschen, da er rassistisch strukturiert ist, wie alle Uni-Räume hier.”

Man will Räume, die nur Farbige betreten dürfen, denn alles andere wäre “rassistisch strukturiert”!
Man lese das bitte noch mal durch und frage sich, was hier wohl rassistisch strukturiert ist!


EinInformatiker
23.9.2015 10:26
Kommentarlink

Habe erst jetzt entdeckt, worum es hier geht. Wollte das eigentlich verlinken als ich das auf einem anderen Blog entdeckte, war mir aber erstens nicht sicher, ob das ernst gemeint war (weil es ja auch kein offizielles Outfit hatte). Hatte mich seitdem gewundert, dass es hier noch nicht abgehandelt war. Dass die Linksgrünen naturwüchsig einer Hierarchie in ihren Ideologien folgen (Ethnie sticht Geschlecht usw.) war mir schon immer klar. Aber dass sie das nun in eine Vorstufe zu einer Formalisierung gebracht haben war mir neu. Freilich dürften sie an Widersprüchen scheitern, was natürlich tödlich ist für einen Kalkül. Aber so sollte es leichter fallen sie formal zu widerlegen. Ich hatte den Text auf dem anderen Blog mal angelesen, aber aufgegeben. Ich kannte die vielen Fach-Abkürzungen nicht. Vielleicht ist das ja das was dort geprüft wird. Aber die Spekulation nutzt ja nichts wenn die Prüfungsordnung nicht vorliegt. Man kann jetzt natürlich sagen, dass es sich um eine kleine Anzahl von Irren handelt. Aber das kann ich jetzt nicht einschätzen. Zumindest müßte dieser Irrsinn mal an die Öffentlichkeit. Aber welcher gewöhnliche Journalist hätte den Mut das zu behandeln?


[…] Dachschaden 2.0: Lesertest in Lesekompetenz und Logikrätselei […]


Hans Jürgen
24.9.2015 9:58
Kommentarlink

Super Text, habe mich echt schief gelacht. Man kann nur sagen Deutschland ist auf dem besten Wege sich abzuschaffen. Komischerweise sind viele Deutsche anfällig für solche Ideologien.
Man sieht, dass der Wahnsinn keine Grenzen kennt


Leser
6.2.2016 16:04
Kommentarlink

steinalter Post (mit Kommentarfreigabe) – intentionally?


Hadmut
6.2.2016 16:15
Kommentarlink

Ich verstehe die Frage nicht.

Denn zur Zeit, als dieser Artikel gepostet wurde (September 2015), war die Kommentarfunktion noch eingeschaltet. Wenn ich sie abschalte, gilt das nicht für alle Kommentare, sondern nur für die ab diesem Zeitpunkt neu erstellten Artikel. Deshalb ist die bei den alten Artikel noch offen, bis das Maximalalter (6 Monate) erreicht ist, dann geht sie automatisch zu.