Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Gnome Desktop angeblich pleite weil feministisch geplündert

Hadmut
11.9.2015 1:08

Ach herrje.

Es gab eine Zeit, in der Linux richtig gut und stabil, Ubuntu eine zuverlässige und robuste Distribution und Gnome der beste Desktop war. Richtig gutes Zeug haen die gemacht.

Dann trat urplötzlich etwas ein, was ich bei vielen Linux-Desktop-Projekten beobachten konnte: Auf einmal haben die angefangen zu spinnen und das Produkt kaputtentwickelt. Thunderbird ist so ein Beispiel, dessen Oberfläche war damals viel besser als heute, dafür hat man die Bugs dringelassen. Gnome 3 war eine Katastrophe, bei der ich mich fragte, was die eigentlich wollen. Gnome 2 war für mich perfekt, wurde aber kaputtgeschlagen. Ich bin dann zu XFCE gewechselt, weil das dem alten Gnome 2 noch am nächsten kam. Inzwischen gibt es Mate als Gnome2-Ableger.

Ich habe nie verstanden, was die Desktop-Programmierer geritten hat, auf einmal solchen Krampf zu entwickeln, aber das hat ja auch Microsoft mit Windows 8 gepackt.

Nun schreibt mir jemand, dass Gnome angeblich pleite ist oder kurz davor steht. Aber nicht etwa wegen des katastrophal schlechten Desktops Gnome 3, sondern weil sie eine Chefin hatten, die sich nicht um die Verbesserung des Desktops gekümmert hat, sondern die Kasse geplündert hat, um Frauenförderung zu betreiben. Man wolle mehr weibliche Programmierer haben. Schön. Nur um die Verbesserung des Desktops hat man sich nie gekümmert (was haben die da dann eigentlich gemacht, wenn nicht das?).

Voll gegen die Wand gefahren.

Quellen: Dies, jenes und das.

Komischerweise war das schon vor über einem Jahr klar. Man hat mehr Geld ausgegeben als in der Kasse war, um Frauenförderung um jeden Preis zu betreiben.

Feminismus hat was von Heuschrecken, von Hedge Fonds: Übernehmen, Plündern, Aussaugen, Fallen lassen und zum nächsten weiter ziehen, wo das Spiel von vorne losgeht. Feminismus zieht eine Spur von ergebnislos vergeudeten Geldern hinter sich her.

(Danke für den Hinweis!)

54 Kommentare (RSS-Feed)

Benutzername
11.9.2015 1:25
Kommentarlink

Was anderes als Schadenfreude kann man da nicht haben, falls das so abgelaufen ist und nicht die Gnome Leute einfach das Geschäft vergeigt haben und es jetzt die Schuld abwälzen.

Wie ist diese Feministin eigentlich dort hingekommen in die Chefposition?


tux.
11.9.2015 2:16
Kommentarlink

Ich möchte an dieser Stelle BSD loben. Die lassen solche Gestalten nur rein, wenn sie auch was Sinnvolles beizutragen haben. Selbst schuld, wer sich mit dem Weichspüllinux abgibt.


Gerd
11.9.2015 3:06
Kommentarlink

> Wie ist diese Feministin eigentlich dort hingekommen in die Chefposition?

Pudel natürlich, die man besonders häufig bei IT-Nerds findet.

Männer haben es in der Hand, den Feminismus abzuschaffen. Sie müssen nur mal damit anfangen.


rleo
11.9.2015 4:06
Kommentarlink

LXDE ist noch zu gebrauchen.
Aber nicht Lubuntu.

Da ich Ubuntu einsetze, mache ich es z.Zt immer so:
Default Install mit Unity.
Danach LXDE installieren.
Und dann nur noch LXDE verwenden.
Ging bisher ganz gut.

Mit GNOME ist mir das auch passiert. Nachdem KDE kaputt war, auf GNOME2 gewechselt, dann war das auch kaputt, dann kam LXDE oder auch XFCE.


Popel
11.9.2015 5:58
Kommentarlink

Wenn Deustchland erst mal islamisch ist, hat sich das mit diesen unsäglichen Frauen erledigt. Versprochen. 🙂


Christoph
11.9.2015 6:29
Kommentarlink

Habe ich schon vor zwei Jahren gelesen, und schon damals auf Slashdot kommentiert. Die Political-Correctness-Mafia versucht schon länger die Computer-Branche zu unterwandern und zu zerstören, indem sie den Beteiligten ein schlechtes Gewissen einzureden versucht. Dadurch haben sie einige der Entwickler auf ihre Seite ziehen können, was dann eben zu solch sinnlosen Outreach-Projekten führt. Intel hat ja glaube ich ähnliches Zeug am Laufen, nur mit weniger Haushaltsanteil.

Ähnlich ist es im Computerspiel-Sektor, wo Feministen wie Anita Sarkeesian anderen einreden wollen, welche Spiele sozial akzeptabel seien, und man noch spielen dürfe. Darum herum hat sich auch eine Blase von SJW-Journalisten gebildet, die nun meinen, bei Computerspielen als Polizei des guten Geschmacks aufzutreten.


EinInformatiker
11.9.2015 6:46
Kommentarlink

Ich hätte so was nie auf Feminismus zurückgeführt. Allerdings ging ich davon aus, dass auch Marissa Mayer Yahoo nicht helfen würde. Nun hätte das vielleicht ohnehin niemand mehr geschafft. Aber gestern las ich, dass sie sich damit abgegeben habe Manager auszutauschen (u. U. oft eine Methode um Management zu betreiben). Wäre natürlich interessant wie viele weibliche darunter waren. ´
Aber was die Entwicklung immer neuer Systeme anbelangt. Mir scheint das eben auch deshalb notwendig, weil es wegen monetärer Interessen keinen Stillstand geben darf. Und ab einem gewissen Punkt ist halt eine echte Verbesserung nicht mehr zu erzielen. Aber dann ist Stillstand.


Jens
11.9.2015 7:17
Kommentarlink

Ja, schon traurig, auch, wie da Leuten ihr Hobby kaputtgemacht wird. Kennen wir ja auch von der Wikipedia und vom CCC.

Und über Ruby on Rails weiß ich eigentlich nichts, außer, dass es da die Rails Girls gibt, und neuerdings ein Projekt namens Refugees on Rails …


Gast$FF
11.9.2015 8:30
Kommentarlink

Lesenswert dazu die eigene Darstellung des Sachverhalts (Hervorhebungen von mir):
https://wiki.gnome.org/FoundationBoard/CurrentBudgetFAQ

Why had this happened?

The GNOME Foundation is the lead organization for the Outreach Program for Women (OPW), and is responsible for managing the program’s finances. The OPW has proven to be extremely popular and has grown quite rapidly both in terms of the number of interns and the number of participating organizations. However, as the program grew, the processes did not keep up. The changes were not tracked effectively from the point when other organizations joined the OPW. This impacted not only our ability to manage the OPW administration, but also to keep up with the core financial tasks of the Foundation — tasks which already needed the full attention of the Foundation’s employees and the board.

As a result of these issues, we have only just now finalized our 2014 budget. In the meantime, we made assumptions based on previous years’ incomes and expenditures, and we authorized expenditures for this year based on those assumptions. Those assumptions proved to be more optimistic than reality. In addition, while our outgoing payments to interns must be strictly timed, the incoming payments from sponsoring organizations are very fluid, thus we have had to front the costs of OPW. Fronting these costs has resulted in a budget shortfall.

Wozu auch sich mit so langweiligen Dingen wie zum Beispiel Cash Management beschäftigen?

(hier die Zahlen dazu, falls sich jemand dafür interessiert:
https://wiki.gnome.org/Foundation/FinancialSummary)


Hadmut
11.9.2015 8:49
Kommentarlink

Komisch. Erinnert mich an das Finanzgebaren der SPD.


Emil
11.9.2015 8:43
Kommentarlink

Köstlich:

Eligible participants must meet all the following requirements:

you (i) identify as a woman, (ii) were assigned female at birth, or (iii) identify as genderqueer, genderfluid or genderfree regardless of gender presentation …

Welcher Mensch (weibliche Exemplare eingeschlossen), der noch halbwegs bei Verstand ist, möchte an einer solchen Veranstaltung teilnehmen?

Aber wenigsten habe ich mit “genderfluid” jetzt einen neuen feministischen Begriff gelernt. 😉


TOPCTEH
11.9.2015 9:33
Kommentarlink

Das frage ich mich auch schon lange, warum es ist die allgemeine Vorgehensweise heutzutage ist, Benutzeroberflächen kaputtzumachen (Ribbons, Kacheln, Unity, Weißgrauflachdesign, Statuszeile weg [hier herzlichen Dank an die Firefox-Entwickler], …) und damit immer mehr Benutzer massiv zu verärgern. So bin ich auch mittlerweile “retro” mit Xubuntu 14.04 LTS unterwegs, was auf meiner alten Lenovo-T 60-Mühle wunderbar läuft.


Gereon
11.9.2015 10:02
Kommentarlink

Wahrscheinlich sind die ganzen Frauen in den Führungsebenen garkeine richtigen Frauen, denn sonst würde ja alles besser.
Ich unterstelle hiermit offiziell, das das innendrin Männer sind, nur halt gefangen in einem weiblichen Körper, die die Perfidie haben, das zu vertuschen um als Frau an den Posten zu kommen.
Wie sonst könnte man sich erklären, das so Vieles sich zum Schlechten entwickelt, obwohl Frauen immer mehr Führungsebenen erobern?


steffen
11.9.2015 10:03
Kommentarlink

Zum Thema “Heuschrecke” sollte man hier noch folgendes Detail an der ganzen Angelegenheit erwähnen:

Karen Sandler, die im Juni 2011 Vorsitzende der Gnome Foundation wurde und dann sofort dieses Frauenförderprogramm angeleiert hat, hat den Job im März 2014 hingeschmissen. Im April 2014 wurden die Finanzprobleme zum ersten Mal öffentlich. So ein Zufall aber auch.

https://www.gnome.org/news/2014/03/karen-sandler-steps-down-as-gnome-foundation-executive-director/

Hat mich sofort an die Domscheidt-Berg erinnert, die genau zum richtigen Zeitpunkt das Piratenschiff eiskalt zurückgelassen hatte als klar war daß der Karren irreversibel gegen die Wand gefahren war.


JochenH
11.9.2015 10:06
Kommentarlink

In Großfirmen geht das mit dem Feminismus, weil es im allgemeinen Rauschen untergeht. Wenn ich aber eine Firma habe, die knapp Gewinn macht und <100 Mitarbeiter hat, dann ist das Störfeuer durch Feminismus, das vielleicht 5% Produktivität bindet, genau der Faktor, der das Ergebnis ins Rote treibt. Das scheint hier so gewesen zu sein.


Manfred P.
11.9.2015 10:35
Kommentarlink

Ich bin auch bei Ubuntu MATE 14.04 gelandet. Der Cinnamon in Mint 17 hat mich in puncto Stabilität und Performance alles andere als überzeugt.

Keine Ahnung, was die Desktop-Leute so umtreibt. Man kann ja experimentieren mit neuen Konzepten und schauen, ob sich das bei den Usern so durchsetzt. Aber einfach einen Scheißhaufen von Desktop bei den Usern durchzudrücken, halte ich für verfehlte Politik.

Es gibt halt das Gesetz des abnehmenden Grenznutzens. Ein Auto hat seit 100 Jahren grob 4 Räder, einen Motor, eine Fahrgastzelle und Sitze. Viel hat sich am prinzipiellen Design nicht geändert. Es kommen eigentlich nur noch Gimmicks und Schnick-Schnack dazu.

Aber keiner kommt auf die Idee, statt Lenkrad und Pedalen auf einmal Touchscreens mit Kacheln zur Fahrzeugsteuerung einzusetzen, obwohl das ganz bestimmt machbar ist.

Jedenfalls bin ich sehr glücklich über Ubuntu MATE 14.04, das flott und sehr stabil läuft.


steffen
11.9.2015 11:02
Kommentarlink

Wenn schon das Stichpunkt “Hedge Fonds” erwähnt wurde:

Das wäre doch eine Idee für uns um reich zu werden: Sobald eine Firma mit Frauenförderprogrammen anfängt und sich Frauen demonstrativ in den Vorstand stellt um zu zeigen wie ‘progressiv’ sie doch seien, dann die entsprechenden Aktien leerverkaufen.

Gerade mal geschaut: Intel hat am 6. Januar ein 300 Millionen $ schweres Frauenförderprogramm aufgelegt. Ab sofort wollen sie verstärkt Frauen einstellen und befördern. Die Bonuszahlungen von Top-Managern sollen daran geknüpft werden wie sehr sie in ihren Abteilungen für ‘Diversity’ gesorgt haben. Und das übliche SJW-Gequatsche von “Unconscious Bias” der überwunden werden müsse und daß die Tech-Industrie “substantially patterns of exclusion” hätte was ‘aufgebrochen’ werden muss:

http://www.cnet.com/news/intel-pledges-300m-to-build-a-more-diverse-work-force/

Hier die Kursentwicklung von Intel seitdem:

http://www.finanzen.net/aktien/Intel-Aktie

Höchststand Ende Januar bei ca. 32, seitdem im Abwärtstrend, jetzt auf 27, also schon stolze 15% im Minus in einem 3/4 Jahr.

Ernsthaft: Frauen- und ‘Minority’förderprogramme können für eine Firma oder Organisation einfach nicht gut sein. Dinge die als Selbstzweck gemacht werden sind nicht produktiv, und ziehen Ressourcen für Larifari ab. Wenn eine Firma mit sowas anfängt, dann ist das ein hervorragendes Zeichen dafür daß sie sich am Zenit befindet, dem Management die Ideen ausgegangen sind wie man mit dem Geld sinnvoller und profitabler umgehen könnte. Ab dann kann es nur noch abwärts gehen.


Rox
11.9.2015 11:09
Kommentarlink

Beim (vor?) letzten Chaoskongress haben auch irgendwelche Tanten gefordert, die Texte vor Veröffentlichung nach “geschlechtergerechter” Sprache zu kontrollieren. OK, das haben die abgebügelt mit dem Hinweis, dass Vorzensur grundsätzlich nicht gemacht wird. Aber sie lassen sich trotzdem soweit verbiegen, dass sie inhaltlich wegknicken, ja, wir müssen was tun, damit IT für Frauen attraktiver wird, blabla.
Bloß sind ja zänkische unbefriedigte Frauen nicht DIE Frauen und zweitens, wieso müssen die was tun? Gar nichts muss, man das ist ja der Denkfehler. Wenn die meisten Frauen keinen Bock auf IT haben, na dann haben die eben keinen Bock. Im graphischen und künstlerischen Bereich sind die ja komischerweise sehr wohl vertreten und haben Spaß dabei.

Strickzirkel werden für Männer auch nicht attraktiver, wenn quotengerecht zu 50% mit blauer Wolle gestrickt wird. Aber wenn da Männer mitstricken, wird das Ergebnis (ich schwöre!) hinterher mieser sein, vor allem, wenn Hells Angles oder so auf diese Weise umsozialisiert werden sollen.


Daniel Frey
11.9.2015 11:14
Kommentarlink

Ich verstehe nicht warum solche Frauen in der IT-Branche arbeiten. Wo die IT doch Männer so sehr bevorzugt, schon damit dass ein Interrupt frauenfeindlich ist. Und eine klare Entscheidung für 0 oder 1 zu verlangen ebenso.
Naja, die Lila Pudel die sich die Tante auf den Chefposten geholt haben ziehen vielleicht ihre Lehren.


Oliver K
11.9.2015 11:14
Kommentarlink

@Gerd: “Pudel natürlich, die man besonders häufig bei IT-Nerds findet.”

Entspricht auch meiner Erfahrung. Gerade die intelligenteren wollen irgendwelche “Fehler” gutmachen (vielleicht sich fuer ihre eigene Existenz entschuldigen). Es fehlt auch voellig an politischem Bewusstsein. Und da hat wohl Feminismus etc. als totalitaere Ideologie Vorteile: man weiss, woran man ist.

Es gab doch mal eine Debatte ueber “Geisteswissenschaften versus Naturwissenschaften” etc., eine Art “Krieg”, worauf die wohl sozial unterlegenen “Naturwissenschaftler” (in weiterem Sinne) sofort den Schwanz einzogen, waehrend die “Geisteswissenschaftler” den Krieg weiter fortfuehrten.

Viele “Nerds” (ich gebrauche viele Anfuehrungszeichen hier, weil das alles sehr unscharf ist) sind angesichts “geistiger/gesellschaftlicher” Phaenomene ziemlich stumpfsinnig, und folgen gerne der herrschenden Marschroute.


Dirk S
11.9.2015 11:33
Kommentarlink

Man hat mehr Geld ausgegeben als in der Kasse war, um Frauenförderung um jeden Preis zu betreiben.

Das ist eben das Problem bei der $gruppe-Förderung. So etwas geht nur, wenn man nicht aufs Geld achten muss, denn die geförderte Gruppe muss ja nicht ohne Grund gefördert werden und der Hauptgrund ist zuerst einmal, dass diese Gruppe nicht die notwendigen wirtschaftlichen Leistungen erbringt. (Was sich nach der Förderung durchaus ändern kann, so ist das ja nicht.)

Solche Förderprogramme (besonders die Ergebnislosen) kann sich eigentlich nur der Staat erlauben, weil der im Zweifelsfall seine Bürger auspressen kann, jedenfalls so lange, wie die es mitmachen und das ist recht lange. Staatliche Reperssionsinstrumente erhöhen die Leidensbreitschaft und -zeit der Bürger beträchtlich.

Ansonsten gibt es noch einige große Unternehmen, die sich den Spaß leisten können (so als eine Art Betriebshobby), wobei die darauf achten (sollten), dass sie ihr Betriebsergebnis nicht damit gefährden. Aber da können wenigstens die Besitzer eine Bremse reinhauen, wenn die Kosten aus dem Ruder laufen sollten.

KMUs und erst recht eine kleine spendenfinanzierte Klitsche kann sich solche Spirenzchen nicht leisten und wenn, dann kommt schnell der letzte Feierabend und das Licht geht für immer aus. Wie jetzt wohl auch bei Gnome. Na ja, vielleicht bringt das bei einigen ein Umdenken. Die Hoffnung stirbt zuletzt. (Aber auch die stirbt!)

Hoffnungsvolle Grüße,

Euer Dirk


Bruno
11.9.2015 11:51
Kommentarlink

xfce oder gnome2 ist nicht retro. Ich bin zurück zu ctwm und kann irgendwie auch arbeiten. Manchmal gibt’s warnings das irgendein status Ding nicht angezeigt werden kann, aber wen kümmerts.


Caless
11.9.2015 12:00
Kommentarlink

Ob genda oder nicht, 50% des Budgets an Praktikanten zu zählen ist etwas mutig.


Josh
11.9.2015 13:04
Kommentarlink

> Aber wenigsten habe ich mit “genderfluid” jetzt einen neuen
> feministischen Begriff gelernt.

Lese ich jetzt auch zum ersten Mal.
Könnte man jetzt googlen….
Aber ehrlich: Wozu?
Lernen sollte man eher etwas Sinnvolles!


Gedöns
11.9.2015 14:33
Kommentarlink

@Popel
„Wenn Deustchland erst mal islamisch ist, hat sich das mit diesen unsäglichen Frauen erledigt. Versprochen.“//
Nein, dann müssen wir um Frauenrechte kämpfen (ehrloses Gesindel sind andere) – ja, OK, freilich mit ganz anderen Aktivistinnen …


Bob
11.9.2015 14:44
Kommentarlink

Hallo Herr Danisch,

in ihrem Artikel “Willkommen im Medien-Horror-Land” kritisieren sie starke Pauschalisierungen, dennoch verurteilen Sie hier den gesamten Feminismus.
Es gibt sicherlich auch Feministen, die sich für sinnvolle Dinge einsetzen (zB Frauenrechte in Saudi-Arabien), und die Zerstörung eines Linux Desktops, bzw generell von irgendwas durch unnötige Frauenförderung genauso bescheuert finden wie Sie.


Hadmut
11.9.2015 17:01
Kommentarlink

@Bob:

> in ihrem Artikel “Willkommen im Medien-Horror-Land” kritisieren sie starke Pauschalisierungen, dennoch verurteilen Sie hier den gesamten Feminismus.

Falsch.

Ich schreibe hier seit dreieinhalb Jahren intensiv über Feminismus, und habe sehr viel Literatur gelesen und Veranstaltungen besucht. Ich pauschalisiere nicht, sondern ich habe mir den Feminismus angesehen und mir daraus meine Meinung gebildet und das hier in hunderten Artikeln beschrieben.

Sie müssten es halt nur mal lesen.

> Es gibt sicherlich auch Feministen, die sich für sinnvolle Dinge einsetzen (zB Frauenrechte in Saudi-Arabien),

Haben Sie eine Ahnung.

Das, was sich hierzulande an Feministinnen rumtreibt (und über die schreibe ich, nicht die in Saudi-Arabien) kümmert sich nur darum, ohne jede Mühe und jedes Risiko den persönlichen Vorteil zu mehren. Die tun effektiv gar nichts für Frauenrechte in Saudi-Arabien, außer vielleicht Alibi-Veranstaltungen mit feinem Buffet.

Und selbst wenn sie etwas vernünftiges tun, so tun sie das mit unlauteren Methoden und sie billigen den kriminellen Feminismus.


Trollversteher
11.9.2015 15:40
Kommentarlink

Solche Entwicklungen beobachtet man doch immer wieder. Piraten: Kaputtgegendert. Atheism+: Kaputtgegendert. Nun also auch Gnome.

Ich denke das hängt mit dem Verhältnis zwischen – man kann es leider nicht anders formulieren – Beta-Männchen und Feministinnen zusammen.


Heinz
11.9.2015 15:52
Kommentarlink

Typo: “haen”

> Statuszeile weg [hier herzlichen Dank an die Firefox-Entwickler]

Da kann ich dir nicht zustimmen, das war eine gute Entwicklung.
So spart man wertvolle vertikale Pixel, von denen sticky toolbars (im web) schon viel zu viel verschwenden.

Aber es ist natürlich eine Umgewöhnung.


ML
11.9.2015 17:50
Kommentarlink

@tux
> Ich möchte an dieser Stelle BSD loben. Die lassen solche Gestalten nur rein, wenn sie auch was Sinnvolles beizutragen haben. Selbst schuld, wer sich mit dem Weichspüllinux abgibt.

Würde ich dir gerne glauben, gäbe es nicht eine gewisse “freeBSDgirl”, welche sich als Feministin und als “Anti-Diskriminierung” darstellt, aber das einzig positive an ihr, ist vermutlich ihr Artikel auf ED.

Mein Glaube an BSD wurde durch sie schwer erschüttert.


Joe
11.9.2015 18:37
Kommentarlink

War GNOME damals nicht extra von Red Hat angeleiert/unterstützt worden, weil KDE damals aus Deutschland kam und das ginge ja wohl gar nicht, völlig unamerikanisch sowas.

Jedenfalls haben sie mit diesem Zersplittern des Ökosystems damals erfolgreich den Linux-Desktop gekillt, weil sich einfach ein natürlich ebenfalls amerikanisches OSX als Windows-Alternative durchgesetzt hat. Vielleicht hat GNOME ja jetzt seine Schuldigkeit getan und darf pleite gehen?


Wolf-Dieter
11.9.2015 20:21
Kommentarlink

Jetzt mal klipp und klar. Um den Gnome dermaßen zu vermurksen brauchts keine Weiber. Da haben Nerds sich fachlich zum Fenster rausgehängt und gedacht, sie seinen Ergonomie-Fachleute.


Wolf-Dieter
11.9.2015 20:23
Kommentarlink

In meinem Gnome habe ich mir ein Startmenü mit Tcl/Tk nachgebastelt. Damit fand ich es erträglich. Halbwegs.


Michael2
11.9.2015 21:01
Kommentarlink

Wenn Gnome weg ist, hat der Feminismus doch mal etwas gutes geleistet. So einen langweiligen und öden Desktop. Ich finde KDE recht nützlich, da viele Plugins, Desktop-Erweiterungen, Features die man produktiv nutzen kann.


Gast$FF
11.9.2015 22:46
Kommentarlink

@Trollversteher:
> Ich denke das hängt mit dem Verhältnis zwischen – man kann es leider nicht anders formulieren – Beta-Männchen und Feministinnen zusammen.

Wie wahr, wie wahr. Der typische “Nerd” ist leider auch besonders anfällig dafür. Da haben die Feministinnen, die ja im allgemeinen selbst typischerweise beta-Weibchen sind, leichtes Spiel. Einen Motorrad Club würden die nicht so leicht übernehmen können.


Manfred P.
12.9.2015 0:24
Kommentarlink

War GNOME damals nicht extra von Red Hat angeleiert/unterstützt worden, weil KDE damals aus Deutschland kam und das ginge ja wohl gar nicht, völlig unamerikanisch sowas.

Keine Ahnung, hatte immer Suse/KDE, und erst seit ich Ubuntu/Gnome habe, verstehe ich, wie scheiße KDE ist.


LeserX
12.9.2015 0:35
Kommentarlink

Gast$FF 11.9.2015
https://wiki.gnome.org/Foundation/FinancialSummary

Dem Summary zufolge hat sich das OPW Programm selbst getragen. Der Artikel ist somit hinfällig.


steffen
12.9.2015 1:50
Kommentarlink

@LeserX: > Der Artikel ist somit hinfällig.

Nicht so voreilig. Laut dem Financial Summary hat sich das ganze selbst getragen, ABER: Sie mussten ihre Praktikantinnen bezahlen, und das bevor sie das Sponsorengeld auf dem Konto hatten. Da steht ganz eindeutig: “Fronting these costs has resulted in a budget shortfall.”

So vorzugehen bei einer Größe eines Programmes, wo die Finanzsumme knapp die Hälfte der Gesamtbilanzsumme eines Jahres beträgt ist ziemlich unverantwortlich.

Die haben wie wild Praktikantinnen eingestellt, und sich gedacht daß doch alles prima sei, wir haben ja die Sponsoren. Daß das Sponsorengeld halt ‘irgendwann’ mal eintreffen wird haben die nicht bedacht, und bringt die jetzt in die Bredouille.

Also wie von Gast$FF korrekterweise festgestellt: Kein Cash Management bei der Gnome Foundation. Die sind in ein ganz klassisches Cash Flow Problem reingerannt. Sowas kann wenn es dumm läuft trotz ausgeglichener Bilanz trotzdem auf Insolvenz rauslaufen.


Gast$FF
12.9.2015 2:11
Kommentarlink

@LeserX:
> Dem Summary zufolge hat sich das OPW Programm selbst getragen

Ist das so? Fürs Finanzjahr 2013 sehe ich bei dieser Position eine Lücke von 26k$. Die Zahlen für 2014 kann ich gar nicht finden. Der Punkt ist aber doch, dass sie vor lauter OPW nicht auf die Liquidität geachtet haben.


Gast$FF
12.9.2015 2:38
Kommentarlink

@Dirk S.:
Ne, ne, solche ressourcenintensiven Initiativen als “Betriebshobby” zu bezeichnen, grenzt ja wohl an Verharmlosung. Da geht es auch nicht nur darum, mit soviel Kohle lediglich ein bisschen das Image aufzupolieren. Ich zitiere mich in dem Zusammenhang mal selbst:

Glauben die CEOs wirklich daran? Vielleicht. Vielleicht ist es aber auch nur viel wichtiger, woran die institutionellen Anleger glauben. Auch Anlagestrategien sind heutzutage feministisch beeinflusst (Gender Investment).

http://www.danisch.de/blog/2015/07/20/die-frau-als-behinderte-anke-domscheit-berg-und-die-zwangsforderung/#comment-90021

Die weltweit organisierten Feministinnen wissen mittlerweile ganz genau, wo die wirklich großen Räder sind, die sie drehen müssen. Und um dorthin zu gelangen, sind sie höchst erfolgreich über die UNO und die McKinseys dieser Welt gegangen.

Aber ansonsten gebe ich Dir recht.


Jan Lul
12.9.2015 9:13
Kommentarlink

Thunderbird ist so ein Beispiel, dessen Oberfläche war damals viel besser als heute, dafür hat man die Bugs dringelassen.
Tja, die Datenhaltung macht bei mir ein Dovecot im lokalen Netz und die MUAs kann ich seitdem frei wählen. Mutt auf der Konsole, Claws im GUI. Braucht auch nur ~2 sek, bis es benutzbar auf dem Schirm steht, da hat Thunderbird noch nicht mal das Logo angezeigt, geschweige denn den Baum links über alle Postfächer aufgebaut. Die Adressbücher machen immer Aufwand, zu LDAP konnte ich mich nicht aufraffen.

Inzwischen gibt es Mate als Gnome2-Ableger. Und Cinnamon.
Gnome 2 war für mich perfekt, wurde aber kaputtgeschlagen.
und hat trotzdem gleich doppelt überlebt, s.o.

Gnome 3 war eine Katastrophe, bei der ich mich fragte, was die eigentlich wollen.
Gnome 3 hätte einfach nur $ANDERS heissen müssen. Es ist ja auch sehr anders. Leute installierten Gnome 3 und erwarteten ein besseres Gnome 2 und was sie bekamen, hat einfach die Erwartungshaltung gebrochen.
Sie hätten es Birne Desktop nennen sollen, um Cupertino zu ärgern 😀 .

Ich bin dann zu XFCE gewechselt
Ich habe eine Zeit lang wild umhergewechselt. Da ich zur gleichen Zeit begriffen habe, dass sämtliche $BÖSEWICHTE bei fast sämtlichen Angriffen die Bequemlichkeits- und Automatikfunktionen ausnutzen, habe ich dann diese bei Windows deaktiviert (kein Autoplay mehr, PnP beschnitten, viele Verknüpfungen aus der Registry entfernt) und auf der UNIX-Seite auch gar nicht mehr eingebaut.
Auch die ganzen nicht gefixten Riesenlöcher in Android heuer: alle im Mediaserver (da wo verknüpft wird, mit welchem Programm ein stream/eine Datei zu öffnen ist)!

Statt dessen viele Skripte für meine Workflows geschrieben.
Der I3 Windowmanager ist so freundlich, mir diese workflows zu aufgebenbezogenen Szenarien zusammenzuführen, die wichtigsten Skripte sind an Tastenkombinationen gehängt.

Da meine Oberfläche sehr individuell ist, konnte ich sie nach dem Systemd-Debakel auf auf andere Distributionen mitnehmen. Zur Zeit VOIDlinux auf dieser Mühle, Alpine Linux in den VMs, und OpenBSD, NetBSD und Dragonfly zum Spielen. Windows bin ich los, auch in VMs. Ein stetes Ärgernis sind Programme von $VENDOR zum Programmieren von MCUs und FPGAs, aber programmieren/flashen/debuggen kann man die mittlerweile mit einem ethernetfähigen JTAG-Adapter, der die timingkritischen Dinge übernimmt, und den Rest in abgespeckten VMs laufen lassen.

Ich habe nie verstanden, was die Desktop-Programmierer geritten hat, auf einmal solchen Krampf zu entwickeln, aber das hat ja auch Microsoft mit Windows 8 gepackt.
Aus dem gleichen Grund warum in Autos immer mehr Features reingeschraubt werden: Markteting, verzweifelte Suche nach einem USP in einem Markt mit hoher Volatilität.

Komischerweise war das schon vor über einem Jahr klar. Man hat mehr Geld ausgegeben als in der Kasse war, um Frauenförderung um jeden Preis zu betreiben.
Dann wäre es vielleicht mal schön, das als letzten Gruß auf die Webseite zu nageln: “Dieses langjährige Projekt hat sich an Frauen totgefördert.”

Gentoo hatte auch mal ein Problem, da hat jemand vor zehn Jahren vor lauter Chef sein die Verlängerung des “Non For Profit”-Status verschusselt.

Einen Motorrad Club würden die nicht so leicht übernehmen können.
Spitzenidee, endlich kenne ich einen ruhigen Hort vor dem Genderkreischsägenwahnsinn 😉


Celos
12.9.2015 11:25
Kommentarlink

Ich verstehe diesen ganzen neumodischen Firlefanz nicht. Ich hab mir vor mehr als 20 Jahren eine FVWM-Config gebaut, mit der ich gut arbeiten kann. Musste ich einmal anpassen, als FVWM2 rausgekommen ist, und das war es.

Was ich bei Gnome vermute ist eine Kombination vom “second system effect” (Brooks), Arroganz und technologischer Inkompetenz, weil Leute nicht nach Sachverstand eingestellt wurden. Dazu passt auch die absolut behaemmerte Abhaengigkeit von systemd. Sowas machen nur Amateure allerunterster Stufe.


Caless
12.9.2015 20:29
Kommentarlink

> Dem Summary zufolge hat sich das OPW Programm selbst getragen. Der Artikel ist somit hinfällig.

Das stimmt so nicht. Vergleicht man 2010 mit 2013, faellt einen auf, dass lediglich die bestehenden Spendengelder nach OPW umgeleitet wurden.

Jetzt kann es gut moeglich sein, dass die Gnome Foundation nur durch dieses OPW Programm auf diese Menge von Zuwendungen kommen konnte. Dennoch bezweifle ich das stark. Die haetten diese Summe auch ohne OPW zusammenbekommen.

Und nocheinmal, 50% des Budgets in Praktikanten zu investieren ist etwas happig.


Andy
12.9.2015 22:18
Kommentarlink

> Und nocheinmal, 50% des Budgets in Praktikanten zu investieren ist etwas happig.

Würde ich so pauschal auch nicht sagen. Gibt ja viele Betriebe die von der Arbeitsleistung von Azubis (die ich for the sake of the argument mal mit Praktikanten gleichsetze). Die Parallelen sind unübersehbar. Junge, motivierte, bislang erfolglose aber idR fähige Mitarbeiter die sich beweisen wollen / müssen und auch Leistung zeigen.

Praktikanten sind nicht unbedingt der Todesstoß für eine hippes Unternehmen in der Silicon Valley Arbeitskultur. Oft bekommt man für einen vollen Mitarbeiter zwei oder drei Praktikanten die bereit sind sich bis zur Festanstelung von Ramen Nudeln und einem Meterbrot vom Vortag zu ernähren…

PraktikantINNEN sind aber wohl schon suboptimal…


Männerstreik
12.9.2015 23:34
Kommentarlink

Hadmut, so ist es doch bei all den hirnrissigen SJW-Ismen, egal ob Feminismus, Genderismus oder welchen Quark die sich sonst gerade aus ihren weichegekifften Murmeln quetschen 😛

Neuester Schrei ist da das Diversity- und Inklusions-Gelaber. Diversity KANN Vorteile bringen, WENN andere Mitarbeiter, Kunden, Partner, Lieferanten etc. auch aus diversen anderen Ländern und Kulturkreisen sind. Da machen dann Leute aus den jeweiligen Kulturkreisen und ggf. inkl. nativen Sprachkenntnissen Sinn und bringen Vorteile. Aber mal ehrlich: Wenn ein Unternehmen zB Baustellen-Toiletten im Bundesgebiet vermietet, welchen Sinn hat Diversity dann? Eben, keinen. Maximal hat man mehr potentielle Arbeitskräfte, aus denen man wählen kann, das war es aber auch schon. Letztlich bedeutet es dann potentiell sogar Mehraufwand fürs Unternehmen, die Leute aus verschiedenen Kulturen und Temperamenten aufeinander einzuspielen, dass es keinen Stress oder Reibungsverluste gibt. Das Unternehmen muss evtl. mehr Aufwand betreiben, damit alle eine brauchbare Leistung miteinander erreichen, während das mit einer “monokulturellen” Belegschaft nicht notwendig wäre.

Bei der Inklusion das gleiche Spiel. Bisher gehen gesunde Kinder auf normale Schulen und behinderte auf entsprechend vorbereitete Schulen. Damit wird man den Anforderungen halbwegs gerecht, auch wenn man die Jungs inzwischen que Geschlecht aus feministischen Motiven zusätzlich “behindert”. Wenn man die nun zusammenlegt, sind die Kinder mit dem Behinderten konfrontiert, fühlen sich daher vielleicht unwohl (Kinder dürfen das!) und das Lehrpersonal muss sich auch darum gesondert kümmern, ggf. inklusive Hilfskräften, Umbauten etc.

Stellen wir die Frage aller Fragen: Wem nützt der ganze Unsinn? Cui bono? Klar, es wird Leute geben, die davon profitieren und sich mit hohlen Labels wie “Inklusionsexperte” oder “Diversity Manager” schmücken werden. Oftmals Geistes- und Sozialwissenschaftler, die sonst niemand braucht, ihr wirres Gebrabbel schon gar nicht. Und der Staat wird für den Quatsch Label verteilen und Quoten beklatschen. ABM für nutzlose Bürokraten und aufmerksamkeitsgeile Selbstbeweihräucherer, mehr ist das alles nicht.


Gerhard Oed
13.9.2015 1:56
Kommentarlink

Hab ichs nicht schon gesagt: Die lila Pudel (und andere UBoote)
machen sich auch hier schon breit.


Andy
13.9.2015 5:44
Kommentarlink

Kann mir nochmal einer erklären was man in diesem Kontext unter einem Pudel versteht?

Eigentlich sind das, unter den anderen Rassen betrachtet, außergewöhnlich intelligente Tiere. Das diese von Züchtern in teils abstruse optische Erscheinungsbilder getrimmt werden kann ja nicht Kern des Vergleichs sein, oder doch?


Brak
13.9.2015 11:07
Kommentarlink

@Bob (zB Frauenrechte in Saudi-Arabien)

Die Evolution ist gegen Frauen Rechte ….. Frauenrechte sind eine evolutionäre Sackgasse


Magnus
13.9.2015 15:11
Kommentarlink

Wie schon in den Kommentaren angemerkt, gab es die gleiche Situtation vor einiger Zeit schon einmal. Gelernt haben die Gnome daraus anscheinend nichts.

Aber des Beste ist, daß das Ziel des Projekts in Gänze krachend gescheitert ist. Denn von den Frauen die für diverse Hilfsarbeiten an den unterschiedlichen Projekten eingekauft werden (es handelt sich eben nicht um Tätigkeiten direkt für die Foundation), bleibt praktisch keine da. Dumm gelaufen.

Fedora sucht ja auch seit einiger Zeit einen “Diversity-Advisor”, der sich bis jetzt wohl nicht gefunden hat. Des Rätsels Lösung: Die Stelle ist “an unpaid, volunteer position. I personally hope we can change that in the future […]”.

Sobald die Kohle sprudelt werden sie Fedora die Bude stürmen, mal sehen wie lange es dauert bis sie die leergesaugt haben.


Heinz Günter
13.9.2015 19:14
Kommentarlink

@Magnus

Fedora als Systemd-Virenschleuder hat den Untergang verdient. Ich würde dafür spenden, wenn sie von meinem Ersparten sich ihren eigenen Untergang finanzieren. Systemd ist der Feminismus in Linux: saugt sich überall fest, bringt keine Verbesserungen, behindert an allen Ecken und Enden, sorgt für Unmut und Untergang.

Früher haben wir über die Turnschuh-Admins gelacht, dank Systemd bin ich selber einer.

Fedora – oder genauer: Red Hat – soll sterben. (Ich hätte hier auch Namen einsetzen können, von Leuten, seit deren Audio-System ich zwar aus Timbuktu mein Zeug zu Hause beeinflussen kann, aber dafür auch beim normalen Abspielen die Lautsprecher so laut rauschen, daß ich keine Filme mehr am Rechner schaue. Und nach Verändern der Lautstärke ist nichts mehr zu hören ist. ALSA funktionierte einigermaßen. Warum nur mußte man auf unausgegorene ejaculatio praecox eines Jungspundes mit blühender Phantasie hören?)

Sorry, ich bin abgeschweift: JA! FEDORA SOLL UNBEDINGT EINEN DIVERSITY MANAGER (M/W/INTER/TRANS) EINSTELLEN!


Dirk S.
13.9.2015 20:33
Kommentarlink

@ Gast$FF

Ne, ne, solche ressourcenintensiven Initiativen als “Betriebshobby” zu bezeichnen, grenzt ja wohl an Verharmlosung.

Nichts liegt mir ferner. Ging eingentlich nur darum, wer sich solche Spirenzchen leisten kann und wer nicht. Wobei, wenn es zu teuer wird und nichts dadurch reinkommt, wird bei Großbetrieben mit Sicherheit durch die Eigentümer eine Bremse reingehauen. Wenn es um Geld geht, enden solche “Hobbies” ganz fix. Außer dem Staat hat keiner was zu verschenken.

Harmlose Grüße,

Euer Dirk


steffen
13.9.2015 20:46
Kommentarlink

@Andy: >”Kann mir nochmal einer erklären was man in diesem Kontext unter einem Pudel versteht?”

Wie von dir bemerkt, Pudel gehören mit zu den intelligentesten Hundenrassen, hat aber in diesem Kontext nichts zur Sache zu tun.

Es ist in Analogie zu “Schoßhündchen” zu sehen, was im allgemeinen die hauptsächliche Assoziation mit ‘Pudel’ ist. Häufig spricht man in dem Zusammenhang sogar von ‘lila Pudeln’, um die Verbindung mit dem Feminismus noch deutlicher zu machen.

“Pudel” sind Männer die sofort brav Männchen machen wenn Madame Feministin “Sitz!” ruft. Männer die feministische Positionen, Wertvorstellungen und Forderungen unkritisch übernehmen und vertreten. Mitunter sind es radikalere und missionarischere Feministen als die Feministinnen denen sie nachrennen. Die Existenz von Männern ist natürlich erstaunlich, die Positionen einnehmen die ja derart radikal gegen ihre eigenen Interessen gehen. Mitunter ist der Grad an Masochismus, Selbstgeißelung und Selbsthaß auf das männliche Geschlecht fast nicht zu ertragen den solche Leute an den Tag legen.

Ist die Frage nach der Motivation. Einerseits gibt es Typen wie den Rosenbrock, der hier im Blog schon mehrfach erwähnt wurde. Da bin ich mir nicht ganz sicher was den motiviert. Opportunismus?

Dann gibt es die Männer, wo die feministische Propaganda der letzten Jahrzehnte voll Wirkung gezeigt hat und es geschafft hat in denen extreme Schuld- und Haßgefühle gegenüber dem eigenen Geschlecht einzupflanzen. Die handeln wohl in einer Art mißverstandenem Gerechtigkeitssinn. Das sind die typischen SJWs. Das ist aber nicht auf Männer beschränkt, dieses paradoxe Verhalten gibt es auch z.B. bei weißen Frauen, die gegen alles beißen was weiße Hautfarbe trägt.

Speziell im IT-Bereich habe ich aber den Verdacht, daß es sich bei den ‘Pudeln’ dort schlicht um charakterlich schwache Männer handelt, die in der ‘Friendzone’ gelandet sind, und zu allem Ja und Amen sagen was eine Frau an Forderungen stellt, aber selbst eher passiv bleiben.

Gerade im IT-Bereich herrscht ja massiver Männerüberschuss und Gefühlsstau. Besonders hochintelligente und sensitive Männer mit technischem Talent tappen gerne in die Falle zu glauben, daß sie irgendwann ‘erhört’ werden falls sie sich so zuvorkommend wie möglich den Frauen gegenüber verhalten. Da gibt es leider viele männliche Jungfrauen mit bitterem Werdegang was das andere Geschlecht angeht. Teufelskreis aus ersten Annäherungsversuchen die aggressiv abgelehnt werden, in Folge größere Vorsicht den Frauen gegenüber was zu weiteren Mißerfolgen führt, und irgendwann dazu daß solche Leute Angst kriegen einer Frau überhaupt noch zu widersprechen. In Richtung “Wenn ich ja sage schreit sie mich wenigstens nicht an”. Die gerade an den US-Unis grassierende “Rape Hysteria” mit willkürlichen Schauprozessen und obligatorischen feministischen Propagandaveranstaltungen wo selbst harmlose Nichtigkeiten als “sexual harrassment” gegeißelt werden ist natürlich ein weiterer verheerender Faktor dafür daß solche Leute kein Selbstbewusstsein gegenüber den Frauen entwickeln können.

So kafkaesk konditionierte Leute werden von Feministinnen natürlich gnadenlos ausgenutzt. Der Begriff ‘Pudel’ könnte bei solchen IT-Betas also vielleicht nicht ganz zutreffen. Das sind häufig keine Feministen aus Überzeugung, sondern zutiefst neurotisch verängstigte Leute, häufig noch gepaart mit einer gewissen Naivität was politische Intrigen und Manipulation angeht.


Ferabq
13.9.2015 21:26
Kommentarlink

@steffen:
Nicht zu vergessen, dass hier eine Generation an Männern unterwegs ist, die kaum positive männliche Vorbilder hatte – und hat. Vom Kindergarten bis zum Schulabschluss sind Frauen die prägenden Pädagogen. Im Studium beginnen dann schon die von dir beschriebenen Faktoren zu wirken. Wehrdienst existiert auch schon eine Weile nicht mehr und wird inzwischen auch als vielleicht letzte Bastion der staatlich organisierten Männlichkeit geschleift, nach dem das Beamtentum inkl. des akademischen Betriebs bereits seit den 68ern für Frauen geöffnet wurde.

Ich habe beide Welten erlebt – bei Handwerkern gelernt und danach studiert – und kann nur sagen, dass ich selten so verkümmerte Männlein (du nennst sie Betas) erlebt habe, wie im Informatik-Studium. Kein Wunder dass die Piraten gekapert wurden.


Ich hatte letztens richtig viel Spaß mit einen Amiga 500…der hat einfach das gemacht was ich wollte…Texte Schreiben und Fertig…

Frauen die geschlechtsneutrale Begriffe fordern..habe ich zu DDR Zeiten nie gekannt.. da gabs keine Feministinnen und es war vollkommen normal das eine Frau vor dem Kindergarten Baggerfahrer war.. Erst mit der Polarisierung in Feministen und Machos .
Feministen = Menschen die sich als Moralisch überlegen Definieren in dem Sie ein Feindbild brauchen..ja hochzüchten das es eigentlich gar nicht gab…. Jeder schafft sich seinen Teufel selber…Und ich muss tief in mich gehen warum Gnome3, zwanzig clicks braucht bis es mir das pdf druckt…. ( Ich liebe Titeleisten die statisch sind und hasse Handyicons auf Personalrechnern… Gnome-3?..da hätte ich auch gleich Android aufspielen können…Alles nur noch Spielen und intuitiv Clickie-buntie…aber Hauptsache die Rechtschreibung ist nach DUDEN…um den Inhalt einer Nachricht/Software geht es ja leider immer weniger Leuten….