Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Die SPD, die Dummen und das Internet

Hadmut
22.4.2015 21:45

Oh, ich armer alter Mann.

Ich war auf einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD) und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (auch SPD). [Nachtrag]

Ich war heute bei der Veranstaltung „Wessen Internet? Geschlechterverhältnisse und Gender-Debatten im Netz” in der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Oder genauer gesagt: Ich war nur die erste Stunde, bis 11 Uhr da. Die Veranstaltung fand von 10 bis 18 Uhr statt.

Das Problem ist nämlich: Ich gehöre zu dem bemitleidenswerten Teil der Bevölkerung, der nicht nur seinen eigenen Lebensunterhalt, sondern über Steuern auch den anderer erarbeiten muss. Ich kann nicht einfach mal so irgendwo einen Tag hingehen.

Der Saal war voll, weit, weit überwiegend Frauen. Frauen haben Zeit für sowas, da gehen erstaunlich viele keiner ernsthaften Arbeit nach, jedenfalls keiner mit Anwesenheitspflicht und in der Arbeiten so wichtig wäre, dass man nicht seine Zeit für sowas ausgeben könnte. Weit überwiegend der Typ Mensch, mit dem man eigentlich gar nichts zu tun haben will, solche Leute, denen man auf 100 Meter ansieht, dass sie sich von anderen durchfüttern lassen und mit nichts zufrieden sind. Man findet dort vorrangig drei Gruppen von Menschen: Arbeitslose, Politiker und Leute von Universitäten. Solche Leute bestimmen die Politik der SPD. Ach ja, das Mittagessen war – wie dort oft – reichlich, hochqualitativ und kostenlos. Also kostenlos für die, die es essen. Nicht für den Steuerzahler.

Es ist seltsam. Die SPD gibt sich immer als die Partei der Arbeitenden aus. Aber wer ernstlich arbeitet, wird da ausgeschlossen. Das ist so die Partei derer, die tagsüber nichts wichtiges zu tun haben.

Sie haben da Videokameras gehabt, es gab auch einen Livestream, und sie wollen einen „Zusammenschnitt” (die harten Sachen wahrscheinlich rausgenommen) in ein paar Tagen online stellen. Viel notiert habe ich mir da auch nicht, wie ich noch erläutern werde.

Der Saal dort ist zwar sehr schön, der war nicht billig. Aber die Akkustik ist lausig. Vorne geht’s halbwegs, aber je weiter hinten man sitzt, desto mehr Überlagerungen gibt es aus Hall und Reflektionen sowie Schall aus mehreren Lautsprechern mit verschiedenen Laufzeiten. Je weiter hinten man sitzt, desto schlechter sind die Leute trotz gleicher Lautstärke zu verstehen.

Am Anfang die Eröffnung durch a Roland Schmidt, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der FES. Er beklagte, dass Leute sich im Netz schon provoziert fühlten, wenn man von „Geschlechterverhältnissen” auch nur spricht, es herrsche sofort ein aggressiver Tonfall.

Schade, dass man da nicht kommentieren konnte. Ich hätte ihn gerne gefragt, ob er schon mal auf die Idee gekommen wäre, dass der Tonfall von Feministen aggressiv und provozierend ist, und ob das beobachtete Symptom des aggressiven Tons nicht im ersten Ansatz mal so gedeutet werden müsse, dass die Aggression von den Feministen ausgeht, wenn sie schon so eindeutig damit korreliert ist und die Aggression auch immer dann einsetzt, wenn die anfangen. Man könnte auch mal fragen, ob er „sexistische Kackscheiße!” als aggressiv einstufen würde und wie der zur Gewaltandrohung durch Gender Creeper Cards steht. Und ob nicht das feministische Programm der „feministischen Interventionen” geplante Aggression ist, die nur in ihrer Wahrnehmung nicht vorkommt.

Dann ein “Grußwort” von Elke Ferner, Parlamentarische Staatssekretärin, BMFSFJ. Schrecklich. Auch so ne Matrone, die keine andere Meinung als ihre eigene duldet. Irgendwas mit Androhung von Gewalt im Internet.

Das schlimme ist, das die ja alle nicht so richtig wissen, was sie eigentlich sagen wollen, die Zeit dann mit wenig zusammenhängenden Informationsstückchen, gefüllt mit dem üblichen leeren Geschwafel bringen. Es ist nicht nur sehr schwer, das irgendwie zu erfassen und zusammenhängend wiederzugeben, das ist auch gar nicht deren Ziel.

Dann aber der eigentliche, ca. 25-minütige Vortrag „Gender Online – zwischen feministischen Interventionen und antidemokratischem Backlash” von Ricarda Drüeke von der Uni Salzburg.

Ich dachte vorher, das wird ein Krawallvortrag, denn schon der Titel ist ja alarmierend: Selbst feministisch intervenieren – also sich in fremde Angelegenheiten einmischen, und eigenmächtig anderen vorschreiben wollen, was sie zu tun und zu lassen haben – aber anderen antidemokratisches Verhalten vorwerfen. Dabei ist ja hier nichts so undemokratisch wie Feminismus.

Und dann kam ihr Vortrag.

Sie las vom Blatt ab (was ich grausam finde und gar nicht mag). Der Text war überhaupt nicht vortragsgeeignet, nämlich in soziologisch-gestelztem Tonfall und mit übermäßig bemühten Formulierungen, die irgendwie exakt klingen sollten. Schon zum Lesen wäre der Text schlecht gewesen, weil so ein geisteswissenschaft-notorisches Monstrum aus inhaltslosen Floskeln und Formulierungshülsen, in dem geringe Informationsmengen aufgeblasen und kompliziert verpackt werden. Völlig ungeeignet für einen Vortrag.

Die Frau kann auch nicht vorlesen. Völlig monoton, keine Modulation, keine Intonation, keine Interpunktion, kein Punkt, kein Komma, keine Pause. Ab und zu mal künstlich-verfehlte Betonungsversuche, so wie Kinder vorlesen oder Laien vor der Kamera. Ganz fürchterlich.

Als ob das alles nicht schlimm genug wäre, hat sie auch noch unheimlich schnell gesprochen, um die Zeit einzuhalten. Es gibt Leute, die schnell und trotzdem verständlich reden können, indem sie sorgfältig artikulieren, intonieren, betonen, Pausen einsetzen und so weiter. Eben reden können. Sie kann das aber gar nicht, in einem Zug in Volltempo durchgedonnert. Dadurch hat sie dann auch noch undeutlich gesprochen, oft genuschelt, ganze Silben oder Wortteile innerhalb des Mundes zerkaut, weil sie einfach viel schneller gesprochen hat, als sie konnte (es entzieht sich meiner Kenntnis, ob sie bei normalem Tempo verständlicher spricht). Was besonders ermüdend wirkt, wenn der Sprecher einen nicht anschaut, sondern nach unten auf das Blatt sieht.

Ich habe mich nicht nur gefragt, wann und wie die eigentlich Luft holt, oder ob sie womöglich, weil sie ja nur vom Blatt abliest und nicht denkt, kaum Sauerstoff braucht. Ob Feminismus am Ende gar eine Folge anaerober Denkvorgänge sein könnte.

Ich habe mich auch gefragt, was die sich davon eigentlich verspricht. Wenn man redet, will man doch gemeinhin, dass das, was man sagt, beim Publikum ankommt, in Erinnerung bleibt. Es geht doch nicht darum, wer als erster fertig ist. Anscheinend ging es ihr aber gar nicht darum, dem Publikum irgendwas zu liefern. Die war sich selbst genug und hat eher einen Monolog gehalten und dabei andere in ihrer Anwesenheit geduldet. Noch ein Eintrag in der Publikationsliste, fertig, abgehakt. Darum, dass das Publikum ihr geistig folgt, mitdenkt, sich das Zeug durch das Kurz- und Zwischenzeitgedächtnis rieseln lässt, ging es ihr offenbar nicht. Sie hatte nicht den Anspruch, dass das Publikum mitdenkt, und das Publikum hatte überwiegend auch selbst nicht den Anspruch, irgendwie über das nachzudenken, womit man sich berieseln lässt. Da geht’s nur drum, die üblichen Buzzwords zu hören. Der Vortrag ist gut, wenn oft genug „Männer sind böse” drin vorkommt.

Hin und wieder hat sie auch mal ins Publikum geguckt, was aber auch bescheuert wirkte, weil es einfach beknackt aussieht, wenn jemand die Frisur so im Gesicht hängen hat, dass sie das halbe Gesicht verdeckt und man nur ein Auge sieht.

Der ganze Vortrag war rhetorisch in jeder Hinsicht miserabel und eine Katastrophe. Anfängerniveau. Oder nicht mal das. Jemand stellt sich vorne hin und rattert einen ungeeigneten Text herunter. Wenn mir damals im Seminar ein Studi sowas abgeliefert hätte, hätte ich das nicht akzeptiert und den nochmal antreten lassen.

Das ging aber nicht nur mir so. Ich habe mich ja, was ich in solchen Situationen gerne mache, umgesehen. Da hat eigentlich niemand mehr zugehört. Manche haben gelangweilt an die Decke oder irgendwoanders hin geguckt. Manche hatten den glasigen Blick und eine Koma-Starre. Andere lasen auf dem Handy oder unterhielten sich flüsternd untereinander. Gut, es gab auch welche, die den Kopf so gehalten haben, als würden sie intellektuell zuhören. Wenn das aber jemand so völlig steif und ohne jede Regung tut, ist der Verdacht gegeben, dass die nur so tun als ob und sich innerhalb des Kopfes einfach gar nichts tut. Ist ja auch gar nicht beabsichtigt.

Eigentlich eine Frechheit und Respektlosigkeit gegenüber dem Publikum. Da fährt man extra hin, nimmt sich kostbare Zeit, und die stellen dann solche Pfeifen da hin. Und da behaupten die immer, Frauen wären kommunikationsbegabter als Männer und könnten das alles viel besser, wären empathischer. Klar, und dann stellt die sich hin und redet ununterbrochen in einer einzigen Tonhöhe. Und der Brüller: Die ist promovierte Kommunikationswissenschaftlerin.

Kommunikationswissenschaftlerin

Das muss man sich mal vorstellen. Was für Leute die Frauenquote da in die Universitäten spült.

Mehr als Männer zu beschimpfen müssen die heute nicht mehr können.

Der einzige Inhaltspunkt, der mir jetzt als erwähnenswert in Erinnerung geblieben wäre, ist: Sie sagte, dass die Mehrzahl der Blogger weiblich sei. Die A-Blogger [Anm.: auch Alpha-Blogger genannt], also die, die von vielen Lesern wahrgenommen und gelesen werden, und die meinungsbildend sind, seien aber fast nur männlich. Woran kann das nur liegen…

Dann war’s vorbei, und sie eröffneten die Publikumsfragerunde.

Ich habe mich da mal gemeldet.

Und dann passierte das Wunder: Ich kam dran.

Obwohl ich ein Mann bin. Das machen sie ja normalerweise ganz ungern, Männer kommen erst dran, nachdem mindestens drei oder vier Frauen drankamen. Da wird man normalerweise übergangen, bis es auffällt oder man sich beschwert. Noch dazu war ich in der vorletzten Reihe, und sie nehmen eigentlich immer zuerst die vorne dran.

Das Dumme war aber:

Außer mir meldete sich niemand. Die waren alle noch im Koma, noch nicht wieder wach. Es wusste auch keiner so richtig etwas dazu zu sagen. Richtig peinlich. Also haben sie mich dran genommen. Ich wollte erst was von hinten rufen, war aber selbst wohl nicht laut genug, ich sollte nach vorne ans Mikro kommen. Sie hatten nur eins, und das war vorne. Als musste ich außenrumund einen anderen Gang entlanglaufen, quer durch das Publikum. Da fiel mir schon auf, dass die alle ganz belämmert und verschlafen guckten, und nicht in der Lage waren, irgendeine Frage zu stellen.

Ich habe eigentlich nur ganz kurz etwas gesagt, nämlich

Zwei Dinge sollte man nicht versuchen, weil sie unweigerlich schief gehen.

Man sollte nicht versuchen, einen 90-Minuten-Vortrag in 25 zu halten.

Und man sollte nicht versuchen schneller zu reden, als man artikulieren kann.

Ich hab mich auch sofort wieder rumgedreht um zu gehen, weil ich gar nicht erst den Eindruck eines Streitgespräches oder sowas erwecken wollte, und deshalb direkt ins Publikum gesehen.

Jetzt waren sie wach.

Und stinksauer.

Unmutsrufe, allgemeine Verärgerung, irgendwelche Beschimpfungen, typisch Mann, irgendwer warf mir an den Kopf, das sei nicht „konstruktiv”. (Warum ist das eigentlich nicht konstruktiv wenn man Feedback gibt, was man an Vorträgen verbessern kann?) Und überhaupt, sei doch mein Problem, wenn ich zu doof zum zuhören wäre und sowas. Wie blöd können Männer sein. Beim Rückweg hält mich ein junger Mann, der am Gang saß auf, und fordert, mein Namensschild zu lesen. Ich frage, von welcher Bedeutung das sei, will er aber nicht sagen. (Mir fiel da wieder die Parallele Feminismus – Scientology ein, die erfassen auch sofort alle Kritiker als Unterdrücker oder Supressive Person, und letztlich kam ich mir da auch vor wie in irgendso einem Sektentempel.)

Immerhin meldete sich direkt eine Frau, die auch ans Mikro wollte.

Und es geschah das Ungeheuerliche:

Die Frau sagte, sie wolle sich mir anschließen. Es sei so schnell gewesen, dass sie dem Vortrag nicht habe folgen können. Sie wolle fragen, ob man den nochmal irgendwo schriftlich bekomme…

Totenstille im Publikum. Große Augen. Bisweilen Entsetzen.

Kein Laut der Ablehnung oder Kritik.

Wenn eine Frau und ein Mann das inhaltlich gleiche sagen, wird es dort völlig anders, ganz unterschiedlich aufgenommen und bewertet. Und die beschweren sich über Sexismus, Sterotypen und Geschlechtereinteilung.

(Ich muss das irgendwann mal als Tunte oder Transe ausprobieren.)

Jedenfalls dauerte das bei der zweiten Publikumsrednerin dann doch länger, und ich bin gegangen. Beim Rausgehen höre ich noch, wie die Vortragende erwähnte, dass sie auch lieber 90 Minuten geredet hätte (aha, richtig geschätzt, das war ein 90-Minutenvortrag, und die hatte keine Lust, oder war nicht befähigt, den auf 25 Minuten zuzuschneiden.)

Ich gehe raus und setze mich in den Bus. Drinnen hatten sie erwähnt, man möge doch bitte unter #netzgender twittern. Mal reingeguckt.

Das muss man sich wirklich mal klar machen, was das für eine Veranstaltung ist:

Große Regierungsansprüche, sie meinen die einzig zulässige Meinung zu haben, halten sich für völlig überlegen. Dann haben sie Redner, die so überhaupt nicht reden können, die nicht mal akzeptabel vom Blatt ablesen können. Die so richtig grottenschlecht sind, und es offenbar zur Promotion geschafft haben ohne Reden zu lernen.

Sagt man aber kurz und knapp, und eigentlich auch ohne Wertung, was schief gegangen ist, dann gilt man sofort als Troll, als böser alter Mann, der nur geifern will. Meine Güte, hat sich da ein Gesindel angesammelt. (Was vor allem deshalb kurios ist, weil ich mich ja seit mittlerweile 3 1/2 Jahren mit Feminismus beschäftige und ich in solchen Diskussionen immer öfter feststelle, dass ich weit mehr darüber weiß und viel mehr gelesen habe als die allermeisten Hard-Core-Feministinnen. Feministinenn sind nämlich in der Regel deshalb Feministinnen, weil sie stinkend faul sind und sich nur ganz oberflächlich und mit ein paar nachgeplapperten Phrasen damit befassen. Die sind doof wie Stroh, unterstellen aber, dass sie kraft Geschlecht einfach viel schlauer und Männer stets dämlich sind.)

ein weißer alter Mann der pöbelt weil er den Vortrag nicht verstanden hat

Das ist wie ein Überraschungsei, alles in einem: Rassismus, Sexsismus, Ageism, Lookism, Hate Speech. Man muss heute Frau, schwarz oder wenigstens jung sein, um überhaupt noch was sagen zu dürfen.

Kam übrigens nicht mal von einer Frau, sondern von einem gewissen Kilian Vieth. Zumindest eine Person gleichen Namens tritt als Autor bei Netzpolitik.org (was wieder mal ein Beleg für deren „Niveau” wäre) und bei der Kommunikationsberatung Kornberger und Partner als PR-Berater für Social Media, der in US-amerikanischen Wahlkämpfen mitgewirkt haben soll. Was wieder mal zu meiner These passt, dass der Feminismus aus den USA gesteuert wird. Meine Meinung von netzpolitik.org war noch nie gut. Und wer sowas als PR-Berater einsetzt…

Eigentlich sollte man sich direkt mal bei der SPD und beim BMFSFJ darüber beschweren. Weil nämlich der Heiko Maas von der SPD gerade an so einer Broschüre gegen Hate Speech mitgewirkt hat. Und darin steht, dass Hate Speech auch ist, wenn

In Deutschland ist der juristische Bezugspunkt der Tatbestand der Volksverhetzung, der dann erfüllt ist, wenn jemand »in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, ­ 1. zum Haß gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder 2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, daß er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet«(StGB, §130(1)).

Die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet. Ein weißer alter Mann, der pöbelt, weil er den Vortrag nicht verstanden hat.

[Nachtrag:] Ich überlege gerade, ob der Typ von dieser Medienagentur, der mich da als „alter weißer pöbelnder Mann” bezeichnet hat, so aus reiner Dummheit und Rassismus agierte, oder ob der sogar aufgrund Auftrags der SPD dort war, um das Getwitter und die Meinung zu steuern. Denn da sie vorher so deutlich auf den Hashtag #netzgender hingewiesen und den ausgehängt hatten, könnte das eine lancierte Propaganda und systematische Medienmanipulation sein. Denn wenn der doch angeblich im US-Wahlkampf mitgewirkt hat, könnten die den auch hier als Wahlkampfhelfer einsetzen.

[Nachtrag 2:] Oh, es gibt tatsächlich eine Verbindung zwischen Kornberger und Partner und der SPD. Sind das eingekaufte Pöbler?

100 Kommentare (RSS-Feed)

Pete
22.4.2015 22:02
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[blockquote]Ob Feminismus am Ende gar eine Folge anaerober Denkvorgänge sein könnte. [blockquote]

YMMD 🙂

Was Du Dir auch immer fuer Veranstaltungen antust 😉


prx
22.4.2015 22:07
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Sieh das einfach so wie Lann H. Du hast mit deinen Kommentar Anstoss erregt, also war der Ansatz erfolgreich. 😉


Emil
22.4.2015 22:23
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> … oder ob der sogar aufgrund Auftrags der SPD dort war …

Wenn das hier der Typ ist

http://www.kornbergerpartner.com/team-detail/items/kilian-vieth.html

dann hat seine Agentur jedenfalls zahlreiche Kampagnen für den DGB und dessen Einzelgewerkschaften betrieben:

“Wir gestalten Images, Diskurse und Meinungstrends”

http://www.kornbergerpartner.com/public-relations/category/public-relations.html
http://www.kornbergerpartner.com/kampagnen/category/kampagnen.html

Die gewerkschaftseigene Hans-Böckler-Stiftung ist ja bekanntermaßen feministisch unterwandert. Der Agentur-Chef Frank Kornberger war selbst Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung.

Seit gut zehn Jahren arbeitet der gelernte Drucker in der politischen Kommunikation. Seine Hauptkunden sind Gewerkschaften und NGOs, Parteien und Ministerien kommen langsam hinzu. Für sie entwirft der 40-Jährige maßgeschneiderte Kampagnen, um politische Botschaften in der öffentlichen Debatte zu verankern.

http://www.boeckler.de/42699_42706.htm

Das könnte passen.


Hadmut
22.4.2015 22:26
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@Emil: Keine Ahnung, ich habe ja nicht gesehen, wer das gewtittert hat. Er war jedenfalls nicht der Typ, der mich angehalten hat und mein Namensschild lesen wollte.


Gedöns
22.4.2015 22:27
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ein weißer alter Mann der pöbelt//
Ja, da handelt es sich um Intersektionalität – seit Jahren ein Hauptforschungsschwerpunkt von Lann Hornscheidt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Intersektionalit%C3%A4t
Allerdings fehlt in der Aufzählung noch das schwere Handicap der Heterosexualität.
Ja, manche sollten eben besser anfangen, erst mal an sich selbst herumzuspielen …



Gedöns
22.4.2015 22:42
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Ja, manche sollten eben besser anfangen, erst mal an sich selbst herumzuspielen …//
Altes Problem: derjenige, der die größten Vorwürfe erhebt, redet immer nur von sich selbst.
Ist ja bei den Grünen generell das selbe – im Moment sind sie anscheinend dankbar dafür, daß die dritte Welt sich offenbar bereit erklärt hat, jährlich 300Tausend perfekt ausgebildete Facharbeiter dauerhaft nach Deutschland zu entsenden. Dagegen nimmt sich doch umgekehrt die deutsche Entwicklungshilfe geradezu lächerlich aus. Ja, das ist wahre Solidarität mit dem armen Westen!
Danke, Danke, Danke! Afrika for Germany!
https://www.youtube.com/watch?v=oJLqyuxm96k
Tja, da aber eigentlich sind sich die Grünen ja selber ihrer deutsch-kolonialen Weltherrschafts-Gene nicht so richtig bewusst – deshalb müssen sie endlich „von außen eingehegt und von innen ausgedünnt“ * werden!
* von Joschka Fischer – „eigentlich so ein Typ wie Stalin, der es dann geschafft hat; einer der wenigen, die es geschafft haben“ – mal sehen, ob es irgendwann später noch „heavy“ wird:
http://de.wikiquote.org/wiki/Diskussion:Joschka_Fischer


Hadmut
22.4.2015 22:44
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@Gedöns: Was hat das jetzt mit dem Blogartikel zu tun?


Wolle
22.4.2015 22:45
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@Hadmut: Irgend wann kriegen DIE Dich!
Aber im Ernst, bereitet das Besuchen solcher Veranstaltungen nicht Schmerzen?
> Ich muss das irgendwann mal als Tunte oder Transe ausprobieren.
Ich glaube das macht mehr Schmerzen und der Vieth schreibt dann: “alte weiße pöbelnde Tunte”! Mehr kann der wahrscheinlich gar nicht. 😉


Hadmut
22.4.2015 22:48
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> Aber im Ernst, bereitet das Besuchen solcher Veranstaltungen nicht Schmerzen?

Ach, es geht eigentlich.

Der Schmerz wird kompensiert, weil man sich dort gleich noch wesentlich schlauer und intellektuell leistungsfähiger vorkommt als unter normalen Menschen.

Es ist für mich eigentlich kein Streit, es fühlt sich eher wie so ein Zoo-Besuch an.


Gedöns
22.4.2015 22:54
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@Gedöns: Was hat das jetzt mit dem Blogartikel zu tun?//
Entschuldigung, ist nun mal ein Lieblingsspruch von mir („derjenige, der die größten Vorwürfe erhebt, redet immer nur von sich selbst“).
Unglaublich, was man entdeckt, wenn man die Welt (insbesondere die Berufs-Betroffenen mal unter diesem Blickwinkel sieht) – manche laufen als eine einzigartige Selbstoffenbarung herum …


Gedöns
22.4.2015 23:13
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@Wolle
„@Hadmut: Irgend wann kriegen DIE Dich!
Aber im Ernst, bereitet das Besuchen solcher Veranstaltungen nicht Schmerzen?
> Ich muss das irgendwann mal als Tunte oder Transe ausprobieren.
Ich glaube das macht mehr Schmerzen und der Vieth schreibt dann: “alte weiße pöbelnde Tunte”! Mehr kann der wahrscheinlich gar nicht. “//

Iwo, ich denke er könnte es sogar noch bis zum Bundespräsidentschaftskandidaten schaffen. Außer dem bereits erwähnten empfehle ich allerdings noch die Einbringung von dauerhaften Pigmenten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vladim%C3%ADr_Franz


Basti
22.4.2015 23:19
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MADE MY DAY!!!


peter
22.4.2015 23:25
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Auch ich finanziere diese asoziale Mischpoke (tm Özdemir), und zwar nicht zu knapp, wenn ich mir meinen Steuerbescheid so anschaue.
Ich vertrete die Theorie, dass die sich ihrer geistigen Unzulänglichkeiten unbewusst bewusst sind und das, plus die Widersprüche, in die sie sich ständig verwickeln, führt zu diesem latenten Minderwertigkeitsgefühl, was sich in permanenter Aggression äußert.


Mirco
22.4.2015 23:50
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Das jemand, wer sich kritisch mit Feminismus auseinander gesetzt hat, mehr darüber weißt, als die selbsternannten Feministen mit ihren nachgeplapperten Phrasen steht außer Frage. Die Wortmeldung war berechtigt. Doch auch wenn man kein Klugscheißer ist, sondern es tatsächlich besser weiß, baut ein ein besserwisserischer Ton nicht selten Ablehnung auf. Den meisten Deutschen ist das garnicht bewusst – vor allem den Grünen.

Selbstverständlich ist diese gegenwärtig gehypte Form des Feminismus ein Vehikel das Emotionen der Öffentlichkeit gezielt zu beeinflussen soll und eine starke öffentliche Meinung mit einer bestimmten Ausrichtung vortäuscht. Twitter gehört zu den wichtigsten Plattformen eines PR-Propagandisten von heute, wenn eine Medienkampagne schnell aus dem nichts aufgeblasen werden soll, ohne ein größeres Budget zur Verfügung zu haben. Anleitung dafür sind zu genüge unter dem Begriff ‘Astroturfing’ und ‘Social-Media-Marketing’ zu finden. Seinen Junk in anderen Medien als Artikel oder Beiträge getarnt platzieren zu lassen, würde wesentlich mehr kosten als eine Social-Media-Kampagne, für die nur ein Praktikant, wie Anne Wizorek abgeordert werden braucht.

Ich gehöre zu dem bemitleidenswerten Teil der Bevölkerung, der nicht nur seinen eigenen Lebensunterhalt, sondern über Steuern auch den anderer erarbeiten muss.

Von “müssen” kann keine Rede sein, auch wenn einem das Über-Ich die verinnerlichten Werte der Gesellschaft glauben machen will. In der Welt gibt es wesentlich mehr Handlungsoptionen als das kollektive Unterbewusstsein repräsentiert. Alternativen erscheinen zwar unbequem, doch niemand ist gezwungen sich dieser Gefälligkeitsoligarchie zu prostituieren. So kann man sich dem Gesellschaftssystem mehr oder weniger kreativ verweigern und auf die Blechtrommel namens Computer einhämmern was man will.


Cpt.Chilli
23.4.2015 0:06
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Wieder ein heroischer Selbstversuch von H. Danisch, der dafür größten Respekt verdient. Seine aktuelle These: Feminismus könnte das Ergebnis anaerober Denkvorgänge sein.

Ich meine das nicht. Denken ist obligat aerob. Wahrscheinlicher ist, dass es sich um eine bisher wenig bekannte Form paracerebraler oder cerebroider Fermentation handelt, die östrogenistisch getriggert ist. Das würde auch die hohe Inzidenz der XX-Merkmalsträger unter den Fermentierenden erklären.


DrMichi
23.4.2015 1:04
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Zuerstmal, alle Achtung, trotzdem selber Schuld. Du bist nun ein Troll, willkommen in der Bannhölle, hier Dein <

Positionen ausserhalb der Diskussionsschienen sind nie erwünscht, auch wenn sogar "Insider", in Deinem Fall eine Frau, für dich Position bezieht. Ich kann mir aber vorstellen, dass durch die Intervention der anderen Frau sich nun ein paar Gedanken machen, nämlich all diejenigen, die den Vortrag auch nicht kapiert haben und einfach aus Güte davon ausgehen, dass es an der Akustik oder an der Nervosität der Vortragenden lag. Wenn die nun mitkriegen, wie Dein Votum und das der Frau verdreht wurde, dann ist das Licht schon ein Bisschen schräger.

Steter Tropfen höhlt den Stein. Toi-toi-toi.


DrMichi
23.4.2015 1:04
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Hey, das sollte ein Fisch werden m(


toff
23.4.2015 2:37
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Allgemein/OT:

Hadmut hat gut dargelegt, daß der Genderkomplex/Feminismus aus den USA gesteuert wird; auch hier wird er auch mindestens politisch protegiert.
Hadmut begründete gut, daß dies wohl eine Propagandaaktion der Sozialingenieure der Dienste sei, um Rechtsextremismus u.a. durch Verunglimpfung maskuliner Verhaltensweisen und Vorbilder zu bekämpfen.

Ich vermute, dies stimmt nur teilweise, denn:

Noch katastrophaler als bei den Rechtsextremisten wirkt Gender/Feminismus/SJW bei den LINKEN, und zwar bei jenen Kernlinken,
die man als hartgesottene Kommunisten bezeichnen könnte – seit jeher
die (potentielle) Massenbewegung, welche nicht nur ganze Staaten, sondern auch wirklich problematische Terroristen (RAF) steuerte.

Mir fällt bei dem zeitgenössichen Linksirrsinn nämlich auf, daß etwas fehlt: Seit Jahren, Jahrzehnten, sind die Kommunisten, einst eine
sehr starke und gefährliche politische Kraft, absolut aus dem poltischen Geschehen entfernt – mit Stumpf und Stiel, es gibt nur noch
Splittergrüppchen mit der politischen Reichweite und Schlagkraft unterhalb der Tierschutzpartei.
Erinnert man sich vergleichend an die letzten 100 Jahre, ist dies eine äußerst bemerkenswerte Entwicklung: Eine, wenn nicht DIE ernsthafte und dominante Strömung der Linken ist quasi ausgestorben!

Wie kam es dazu? Nun, die SU brach zusammen – ich halte dies aber nicht für hierbei wesentlich, denn die Kommunisten waren auch lange vor dem Bestand der SU und auch in Nicht-Ostblockländern sehr stark und bildeten gewissermaßen fast das gesamte relevante Aktivierungspotential der Linken.
Nun, die Linken sind nicht weg. Die Linken sind noch da. Genausoviele Linke, wie es vorher gab. Weg sind nur die Kommunisten, und zwar weg vom Fenster bei den Linken. Kommunisten, mit ihren halbwegs gut begründeten und politisch hochgefährlichen Analysen und politischen Forderungen, wurden durch andere Linke ersetzt – diese will ich hier mal Infantillinke nennen, politisch nervige, aber tatsächlich stark zersplitterte und unwirksame, schlagkraftlose Clowns – Baumbesetzer, Feministen, Transsexuellen- und Homosexuellenextremisten, irgendwie bissig-zornige Lesben von Typ Alice Schwarzer, Gefühlsverwirrte, Sexuell Identitätsgestörte, heuchlerische Karrieristen, Nacktdemonstranten, Antifa …
Hier geht es nicht mehr um echte Systemkritik, nicht mehr um Enteignung, nicht mehr
um koordinierten, geplanten System-und Machtwechsel mit Hilfe wirksamer Propaganda und
Massenindoktrination wie bei den Kommunisten … es geht nur noch um harmloses Alternativsein, bisschen Protest als allgmeeines Lebensgefühl, Dildohäkeln und ähnlicher Nonsens, nur noch ANTI-(-FA) – es gibt keinerlei konstruktives Ziel mehr, keine Vision,
keine wirklich klaren und hart definierten Umsturzpläne! Es ist ja nicht mal mehr klar,
was Antifaschismus nun eigentlich genau ist, “faschistisch” ist nur mehr ein schwammiger Begriff für etwas, was man irgendwie gefühlsmäßig nicht mag.

Die Linke wurde entkernt! Das Gehirn der Linken Bewegung(en) wurde entfernt, die Kommunisten wurden beseitigt! Was es noch an Linken gibt ist nur noch ein Haufen
harmloser, bizarrer Clowns! Es scheint mir so, als gäbe es für fast jede Linke Gefühlsneigung eine Art mehr oder weniger bizarre Subgruppe – die einen umarmen Bäume,
andere kloppen sich ohne konstruktives Ziel mit der Polizei oder zünden “Bonzenkarren” an, andere leben ihr Linkssein mit Genderquatsch aus usw. – alles in allem zahlreiche, zersplitterte Gruppen ohne richtiges Ziel, richtige Kompetenz … nur noch rein
emotionale Onaniegruppen ohne jeden konstruktiven, rationalen intellektuellen Unterbau.

Und dieses System hat noch einen weiteren nützlichen Effekt:
Jene Menschen, die nicht voll links sind, emotional schwankend, mochten aus diversen Gründen (Einsicht, Schuldgefühle,…) den Kommunistenideen “eine Chance geben” und evtl. linksextrem wählen.
Aber die HEUTIGE Linke … ist derart “gestaltet”, daß sie bei sehr vielen Nichtextremistischen/Nichtidelogen-Wählern Ablehnung, ja Entrüsteten Ekel erzeugt – z.B. die Antifa, die Piratenparteisabotage duch Antifa/Antidetusche/Gendermeute;
Feminismus und Gender werden als Links wahrgenommen, und erzeugen bei sehr vielen Menschen, vor allem Ehefrauen und den meisten Männern, Angst/Erheiterung/Hass usw. –
nicht nur bei Quoten, nicht nur bei den bizarren Versuchen, die Sprache zu verändern,
usw.

Auf die Rechtsextremen und Nazisympathisanten mag die zeitgenössiche Linke hindernd wirken; aber auf die Kommunisten, auf eine TATSÄCHLICH EFFEKTIVE UND GEFÄHRLICHE LINKE BEWEGUNG wirkt sie schlicht verheerend, vernichtend.

Wollte man sich eine Beeinflussung der linken Massenbewegungen vorstellen, die ein Maximum an Wählern gegen Kommunismus einnimmt – man könnte sich kaum etwas effektiveres
vorstellen.

Fast alle verdrehen bei den Genderkram und Frauenförderung und Feminismus und Fachstellen für Genderbeauftragte und deren Professuren usw. bei uns die Augen –
man nimmt es hin wie einen Krötenregen, kritisiert nicht sehr öffentlich, aber
die privaten Meinungen sind i.d.R. absolut vernichtend.

Vielleicht ist dieser ganze SJW/Gender-usw. – Müll der Preis dafür, (vor allem)links- und evtl. rechtsextremistische politsche Macht effektiv zu zerschlagen, zumindest soweit zu sabotieren, daß es nur ein Haufen harmloser Bizarrer ist – und dies beobachtet man ja objektiv, egal ob Antifa, SJW, oder bei solchen Anlässen wie den Veranstaltungen, zu denen Hadmut so gern beobachtend und analysierend geht.

Ich meine, man kann die Linksbewegten ja nicht loswerden… aber man kann sie zu harmlosen Clowns machen. Und das scheint mir heute ganz klar der Fall zu sein;
verglichen mit dem letzten Jahrhundert sind die Linken nur noch erbärmliche Kasper ohne
jede ernste politische Schlagkraft (z.B.: Binnen-I oder ähnlicher Quatsch beschäftigen
diese Typen Jahrelang auf Kongressen, in Schriften und Streits usw. – und am Ende kommt nie irgendwas dabei heraus – “Beschäftigungstherapie” oder eher “totale Neutralisierung durch emotionale Bindung und Begeisterung und Zeitverplemperung mit lächerlichen Scheinproblemen” – so geht die Lebenszeit dieser Klientel auch herum… und sie bleiben harmlos, reine Witzfiguren, nur gut für Vorführung in der Presse als Produzenten von lächerlichen Ideen, über die die Masse sich vortrefflich erregen kann).

Ich denke, wir sahen hier wohl den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Die Linke wurde geschwächt wie seit hundert Jahren nicht mehr. Dank Gender und Co.


WikiMANNia
23.4.2015 3:38
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Es ist für mich eigentlich kein Streit, es fühlt sich eher wie so ein Zoo-Besuch an.

YMMD 😉

Jeder Bericht über solche Vorträge bestätigt immer aufs neue, dass es alles viel schlimmer ist, als man es sich in seinen schlimmsten Alpträumen vorstellen konnte.

Früher haben die Weiber Klavierspielen und Malen gelernt, heute ist es halt “Women’s Studies” und “Gender Studies”. Klavier wäre vielleicht besser gewesen als so ein Vortrag.;-)
Und: Irgendwas müssen die Weiber ja tun, wenn sie schon keine Kinder mehr gebären…

“Wir gestalten Images, Diskurse und Meinungstrends”

Seit gut zehn Jahren arbeitet der gelernte Drucker in der politischen Kommunikation. Seine Hauptkunden sind Gewerkschaften und NGOs, Parteien und Ministerien kommen langsam hinzu. Für sie entwirft der 40-Jährige maßgeschneiderte Kampagnen, um politische Botschaften in der öffentlichen Debatte zu verankern.

Ich denke, die werden alle ihren “Edward Bernays” gelernt habe. Es wird da nichts dem Zufall überlassen. Ich würde von lancierter Propaganda und systematischer Medienmanipulation ausgehen. Es glaube doch keiner, dass die viel Geld ausgeben für Vortragsredner, schönen Saal und satt Essen, wenn die daraus nicht ihren propagandistischen Nutzen ziehen. Die lassen sich doch nicht von einem Hadmut Danisch, ähem, weißen alten Mann in die Suppe spucken.

“Brot und Spiele” haben sich die Herrschenden schon immer was kosten lassen, das war im alten Rom (Amphitheatrum Flavium) nicht anders.


Heinz
23.4.2015 6:43
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> dass ich weit mehr darüber weiß und viel mehr gelesen habe als die allermeisten Hard-Core-Feministinnen.

geht mir bei religiösen ähnlich

Bei “Feministinenn” ist ein Tippfehler.


Deray
23.4.2015 8:04
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Ich lese deine Texte eigentlich immer sehr gerne, Hadmut, aber hier hast du dich meiner Meinung nach ein bisschen verrannt.
Deine Aussage: “Frauen haben Zeit für sowas, da gehen erstaunlich viele keiner ernsthaften Arbeit nach, jedenfalls keiner mit Anwesenheitspflicht und in der Arbeiten so wichtig wäre, dass man nicht seine Zeit für sowas ausgeben könnte.”
Ich finde, generalisieren kann man das nicht. Ich glaube natürlich sofort, dass die Veranstaltung überwiegend von Frauen besucht war – auch aus irgendwie naheliegenden Gründen – aber diese Anwesenheit bzw diese dort anwesende Klientel auf “die Frauen” zu abstrahieren hlate ich für falsch und der absoluten Mehrheit der Frauen für zimelich unhöflich ;). Diese Blase ist mit “den Frauen” alles andere als deckungsgleich.
ich unterstelle dir auch nicht, das so generell oder gar böse gemeint zu haben, aber der Satz lag mir beim ersten lesen ziemlich quer.


Heinrich
23.4.2015 8:10
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Also, ich gehöre momentan zu denen, die auf Kosten der Solidargemeinschaft leben (jedenfalls noch für eine Woche), so dass ich mir die Veranstaltung bis zum Ende angetan habe. Ich hatte allerdings den Eindruck, dass es sich mehr um Studentinnen als um Arbeitslose handelt. Die erste halbe Stunde habe ich allerdings versäumt, so dass ich erst bei dem Vortrag der Möchtegern- Kommunikationswissenschaftlerin Drüeke den Saal betreten habe.

Den Ausführungen über die Akkustik im Saal kann ich nur zustimmen. Auf die Idee, auch auf der Rückseite des Saals Lautsprecher aufzustellen, ist dort anscheinend keiner gekommen.

Fairerweise muss ich sagen, dass die übrigen Vorträge rhetorisch gesehen deutlich besser waren. Lediglich der Vortrag von Sandra Mamitzsch (re:publica) war ähnlich schlecht (wobei hier mehr die inhaltlichen Sprünge das Problem waren). Das Opfer-Abo blieb aber konsequent aufrechterhalten, bis hin zu der Forderung, man möge doch die beabsichtigte Kritik an anderen Feministinnen zurückhalten, wenn man festellt, dass auf diese gerade ein Shitstorm niederprasselt.

Inhaltlich gesehen kamen die dicksten Klopper am Schluss in der Podiumsdiskussion. So war dort eine Staatsanwältin (!) Freudenberg, die auch Mitglied beim djb ist, eingeladen. Diese hat den Eindruck erweckt, der Väteraufbruch für Kinder sei eine Vereinigung von Gewalt- und Sexualstraftätern. Sie habe mit diesem Verein schon “beruflich im Zusammenhanmg mit häuslicher Gewalt und Sexualdelikten zu tun gehabt”. Sie forderte (was allerdings selbst in dieser Runde umstritten war) die Einführung eines Straftatbestandes des “Cybermobbings”, da angeblich die derzeitigen Gesetze nicht ausreichend seien. Hier hatte nämlich Michael Seemann (zu Recht) darauf hingewiesen, dass der größte Teil der nach Auffassung der Runde zu beanstandenden Äußerungen (er sprach von 90 %) nicht mit Strafe bedroht seien.

Zu erwähnen ist noch der Vortrag von Maike Groen von der Universität Göttingen über Sexismus in der Gamer-Szene. Einer Langzeitstudie von Quandt (?) über 3 Jahre zufolge soll es einen Anteil von 30% männlichen und 20% weiblichen Gamern geben (wobei sie auf Nachfrage erklärte, es gebe keine feste Grenze, ab welcher Spielzeit jemand als “Gamer” zu bezeichnen ist; hier sei eher die Selbstdefinition maßgeblich).

Sie nannte einige Beispiele für (angeblichen) Sexismus. Es sei etwa schwer, eine Grafikkarte zu kaufen, auf der nicht eine nackte Frau abgebildet ist (kann ich nicht wirklich beurteilen, da ich meine PC´s bisher immer im Komplettpaket bestellt habe).

Als Negativbespiel musste zunächst Lara Croft herhalten wegen der (vermeintlich) unrealistischen Proportionen. Des Weiteren nannte sie das Spiel Borderlands 2, bei dem der Schwierigkeitsgrad leicht als “girlfriend-mode” bezeichnet wird. Einige Spiele enthielten zudem Vergewaltigungsanspielungen. Hier nannte sie Microsoft als Beispiel (wobei ich das genaue Spiel nicht mehr weiß).

Auf Nachfrage aus dem Publikum erklärte sie allerdings, dass sie durchaus auch “nicht-emanzipatorische” Spiele kaufe.

Abschließend zu erwähnen sind noch unsere speziellen Freunde Thomas Gesterkamp und Robert Claus. Herr Gesterkamp steht weiterhin dazu, nicht mit, sondern über Maskulisten reden zu wollen. Er habe in seiner “Expertise” nie den Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erhoben (warum dann die Bezeichnung “Expertise”?). Angeblich stammen 10 der 30 über ihn existierenden Google- Einträge von Maskulisten. Besonders erwähnt hat er hier Arne Hoffmann, der “sehr geschickt im Verlinken” sei (Anmerkung: Dieser hat eine Stellungnahme von Walter Hollstein verlinkt, in der dieser Herrn Gesterkamp als “Hochstapler” bezeichnet hat). Zu den Strategien der Maskulisten gehöre auch das Verfassen negativer Rezensionen auf Amazon.de. Hier hat er dann einen Beitrag aus einem Forum (das gelbe oder Forum Männerrechte) gezeigt, der sich mit dem Buch von Anne Wizorek beschäftigt (das diese in dem verlinkten Tweet dazu aufrief, ihr Buch “Warum ein Aufschrei nicht reicht” positiv zu bewerten, hat er natürlich nicht erwähnt. Als Fazit meinte er, er würde sich ernsthaft Sorgen um seinen Ruf machen.

Robert Claus hatte zu Beginn seines Vortrags vor den Bildern gewarnt, die er zeigen würde. Wer sich durch sie angegriffen fühlt, solle eonfach ein Zeichen geben. Er zeigt dann die Löwen- Bilder aud wgvdl.com, die allerdings schallendes Gelächter beim Publikum hervorriefen.

Aus dem Publikum wurde eingewandt, wgvdl und das Forum Männerrechte seien doch bloße Nischen, die gesellschaftlich keine Rolle spielten. Hierauf entgegenete Claus, es gebe einen “rechten Kulturkampf”, der sich nicht nur aus diesen Foren, sondern aus der AfD, HoGeSa, Pegida, Männerrechtler und anderen bestehe. Na klar. Alles eine Soße.


Rainer
23.4.2015 8:21
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Man kann auch schnell und verständlich vortragen. Ich habe mal einen 15 Minuten Vortrag von Bernhard Lassahn ( http://www.frau-ohne-welt.de/ ) gehört, der eigentlich die zwei- oder dreifache Zeit erforderte (Beitrag war im Programm nicht vorgesehen und dazwischen geschoben worden). Herr Lassahn hat frei vorgetragen und war sehr gut zu verstehen.


qwerty
23.4.2015 8:36
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Die Ideologen haben haben sich mal wieder einen sehr praktischen Kampfbegriff ausgedacht: “mansplaining” (engl. wikipedia sagt es wird aus man und explaining gebildet). Frauen brauchen sich also nicht nur keine Kritik mehr von Männern anhören, sondern auch jegliche Art von Ratschlägen ist automatisch schlecht. Ich muss zugestehen, dass die Feministen durchaus kreativ sind, wenn es darum geht, sich in ihrer eigenen Realitätsblase einzumauern.
Vielleicht sollten wir auch sowas im allgemeinen Sprachgebrauch einführen, etwa “femplaining” (gebildet aus feminist und complaining). Das wäre mit Absicht nicht das exakte Gegenmodell zum erklärenden Mann, denn Feministen erklären ja nichts, jammern aber um so mehr. Ist nicht ganz mein Stil, aber im Umgang mit gewissen Betonkopffeministen passend.


Schwärmgeist
23.4.2015 8:42
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Politiker sind Herdentiere. Auf feministischen Veranstaltungen sind die Feministinnen Herdentiere. Natürlich hat Kritik ein anderes Gewicht, wenn sie aus den eigenen Reihen kommt.

Auf danisch.de finden sich Informatikerherdentiere, die sich gegenseitig etwas unter die Arme greifen.

Ich beobachte das im Internet, wenn es gegen das Gendergeschreibsel, etwa das Binnen-I geht: Kritisiert ein Mann solche schriftlichen Auswüchse, wird er schnell als Macho hingestellt. Darum ist es so wichtig, bei dieser Sprach- und Schriftkritik auch Frauen mit ans Bord zu holen. Es gibt ja auch genügend Frauen, die von dieser Deutschverhunzung nichts halten, die zum Beispiel auch Frauenquoten kritisch sehen.

Die Twitter-Kommentare lassen in der Tat tief blicken. “Troll”, “weißer alter Mann” – das zeugt von Lagerdenken und Selbstbestätigung, nicht von Bereitschaft zum Diskurs (ein fürchterliches Wort übrigens).

Du hättest aber meines Erachtens auch etwas konstruktiver sein können, Hadmut. Nur auf die Form abzuzielen, auch wenn sie noch so schlecht war, ist eben nicht höflich. Du hättest inhaltliche Kritik vorbringen und die schlechte Vortragsweise in einem amüsanten Nebensatz zur Sprache bringen können. So funktioniert Kommunikation in der Regel besser.

Manchmal hilft es, den Advocatus diaboli gedanklich durchzuspielen.


m
23.4.2015 8:48
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Ich freue mich so dermaßen auf die SPD-Stände zur nächsten Wahl.


Schwärmgeist
23.4.2015 8:54
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Ich gehöre auch zu den Menschen, die bei schneller Vortragsweise abschalten. Mir quasselt zum Beispiel auch der Lesch viel zu flott. Mehr als ein, zwei wichtige Informationen sollte man nicht in einem Satz unterbringen. Gut, immerhin kann man sich den Lesch auf YouTube mehrfach angucken – bei einem Vortrag geht das ja nicht.

Wenn ich’s recht bedenke, reden mir fast alle Menschen zu schnell. Die Amis sind da besonders fürchterlich. Da lobe ich mir die Schweizer mit ihrem gemächlichen Sprachtempo.


Hadmut
23.4.2015 18:42
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> Mehr als ein, zwei wichtige Informationen sollte man nicht in einem Satz unterbringen.

Weniger als ein, zwei wichtige Informationen pro 10 Minuten aber auch nicht.

Die schaffen das auch, komplette Vorträge und Bücher ohne Informationen zu produzieren.


CountZero
23.4.2015 8:56
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Phantastisch Hadmut!
Immer wieder und erneut meine Bewunderung über Deine Teilnahme an solcherart Veranstaltungen!


Karl Ranseier
23.4.2015 9:14
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Danke für den wunderbaren Bericht. Wirklich ein Genuß zu lesen!


Owen
23.4.2015 9:23
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“(Ich muss das irgendwann mal als Tunte oder Transe ausprobieren.)”

Och ja! das wäre mal ein interessantes Experiment!


Owen
23.4.2015 9:26
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Apropos nackter frauen auf Graphikkarten.
Studien haben doch gezeigt das Produkte mit hübschen Frauen drauf bevorzugt gekauft werden, und jetzt kommts:
von Männern UND Frauen gleichermaßen 😀


Hadmut
23.4.2015 18:39
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> Studien haben doch gezeigt das Produkte mit hübschen Frauen drauf bevorzugt gekauft werden, und jetzt kommts:
von Männern UND Frauen gleichermaßen

Man hat auch mal untersucht, warum eigentlich auf Fernsehzeitschriften immer das gleiche ist, nämlich aufgedonnerte Frau mit offenem Dekollete und dicken Titten.

Männern ist das egal, spielt aber eh keine Rolle, denn die Käufer sind fast nur weiblich.

Und Frauen kaufen Fernsehzeitschriften besonders dann, wenn Klischee-Tussis mit Titten drauf zu sehen sind.

Deshalb ist da immer dasselbe Bild, nur mit wechselnden Darstellerinnen drauf.


Hadmut, das war wieder Weltklasse…

Ist zwar jetzt ein wenig OT, aber ich hab gestern (22.04.2015) beim rumzappen durch Zufall bei ML (Mona Lisa) im Schweizer Fernsehen einen interessanten Beitrag gesehen, der mich tief beeindruckt hat. Ging um Kinder und wie die Frauen derzeit überfordert sind Beruf und Kinder unter einen Hut zu bekommen.

Was ja noch nicht so schlimm wäre… Schlimmer ist, das sich wohl im Internet inzwischen immer mehr Frauen gibt, die sich den Frust von der Seele schreiben, nach dem Motto: “Eigentlich wollte ich keine Kinder, aber die Gesellschaft hat mich ja dazu gezwungen, weil eine Frau ohne Kinder eben keine richtige Frau ist.”

Hab leider das Hashtag nicht mitbekommen…

Das muss man sich mal vorstellen… Die Frauen werden inzwischen komplett von der Gesellschaft gesteuert. Keinen eigenen Willen mehr, keine eigene Lebensplanung. Aber jammern permanent das sie mit der Gesamtsituation unzufrieden sind. Auf der einen Seite wird ihnen verkauft das sie nur durch Arbeit ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft sind, auf der anderen wird ihnen verkauft das sie nur durch Kinder Erfüllung finden. Und dann möchten sie natürlich Beides und werden relativ schnell von der Realität eingeholt.

Ich kann da nur noch mit dem Kopf schütteln…


Hadmut
23.4.2015 18:35
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> Die Frauen werden inzwischen komplett von der Gesellschaft gesteuert. Keinen eigenen Willen mehr, keine eigene Lebensplanung.

Ja.

Man nennt es „Emanzipation”.


melursus
23.4.2015 10:22
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Cicero schrieb über die Piraten ein passendes Wort auch zu diesem Eintrag:
Die Partei “ist eine Oligarchie für Zeithaber” Neu ist das für keinen Akadämlichen. Auch bei schlecht geführten Sitzungen werden an Ende des Abends die Wenigen mit Sitzfleisch abstimmen.
Tagungen wie die der Fritzeb Stiftung beeinflußen das Land. Tropfen für Tropfen. Wer kann hin? Ich nicht.
wer hält das Geschwafel aus? Ich auch nicht.
Doch machen wir uns nichts vor; der MdB kann sich nur auf die Meinungsbildung des zuständigen Ausschusses verlassen. Alles lesen geht nicht. Das Gericht stützt sich auf den Berichterstatter. Selber sttudieren ist nicht möglich. Die Zeit ist zu knapp und die Ponaders und Hornscheits haben zuviel davon.


Hadmut
23.4.2015 18:34
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> Die Partei “ist eine Oligarchie für Zeithaber”

Selbiges sagt man über Wikipedia


CountZero
23.4.2015 10:33
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Bei den Tweets von Karin Windt

> So, jetzt ist der D-Zug Drüeke durch mit ihren Themen

bekomme ich irgendwie den Eindruck, dass sie das unverständliche Durchplappern von ‘Themen’ im Maximaltempo irgendwie als Qualitätsmerkmal (miß-)versteht…., so ‘Wer schneller Kompliziertes durchhechelt, ist auch kompetenter…’


Hadmut
23.4.2015 18:33
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@CountZero:

> so ‘Wer schneller Kompliziertes durchhechelt, ist auch kompetenter…’

Ja.

Kompetent sind die in gar nichts, aber sie versuchen immer, irgendwas als Kompetenz auszugeben oder auszulegen.


Dummerjan
23.4.2015 10:50
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So sieht Dr. Karin Windt aus(die Twitterin):
https://www.flickr.com/photos/boellstiftung/5880560416/in/set-72157626942330709

Tätig für die Hans Böll Stiftung.


JochenH
23.4.2015 11:31
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Ich mache es ähnlich wie Hadmut, dass ich solche Themen so verfolge, wie andere einen Zoobesuch machen. Ich war zwar nicht da, habe aber mehrfach den Livestream angeschaut für einige Minuten.

Im Grunde dient so eine Veranstaltung der Mobilisierund und Bündelung der Kräfte. Die dort anwesenden Personen haben es meist schwer (wenn sie nicht eine feste Anstellung im Gender-Bereich an einer Uni haben) und haben kein positives soziales Umfeld. Darum treffen sie sich bei solchen Tagungen und feuern sich gegenseitig an.

Die inhaltliche Ebene ist sekundär, die Beziehungsebene primär.

Als ich mich eingeschaltet hatte in den Livestream war immer die gleiche Leier zu hören: “Bedrohung und Gewalt aus dem Internet, und Ohnmacht der armen Frauen dagegen!”. Konkret wurde das fast nie, es war immer wieder der Begriff “Maskuforen” dabei, die gegen Frauen hetzen. Ich befürchte fast, dieser Blog würde auch als Maskuform angesehen.

Beispiele von Hatern oder Hetzern wurden zwar gebracht, aber das sind immer totale Troll-Accounts. Es gibt da bei Twitter einfach Spaßvögel, die legen einen blöden Account an und pöbeln damit herum. So etwas blocke oder ignoriere ich, anders dagegen die Feministinnen, die das zum #aufschrei bringt.

Umgekehrt sah man, dass die vielen Sachkritiker wie zB Hadmut aber auch viele andere keine Erwähnung finden. Nur Birgit Kelle wurde genannt und zwar auch als Masku-Troll. Im Grunde ist Fr. Kelle aber nichts anderes als die Stimme des Volkes.


JochenH
23.4.2015 11:45
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@Hadmut: es gibt aber ein echtes Schmanerl, das du mal ins Visier nehmen könntest. Einer Dame ist die ganze Feminismus-Szene nicht radikal genug, die legt sich gleich mit all denen an. Ich kenne sie von Twitter, weil ich es nicht gut fand, dass man beim Protest in Frankfurt ein Auto mit 2 Polizisten anzündete. Das hat sie dazu gebracht mich als Rassist zu brandmarken, da die Polizisten männlich-weiß waren, was ihrer Meinung nach das Anzünden offenbar relativierte.

Diese Dame hatte ich schon wieder vergessen, bis Don Alphonso sie entdeckte und porträtierte: Malaika Bunzenthal: http://blogs.faz.net/deus/2015/04/20/wie-man-wichtige-anliegen-im-netz-ruiniert-2537/

Sie stellt sogar ein eigenes Gesetz auf, nach dem sie handelt:
“The negating comments from white ppl, when a PoC says something is racist, confirm it’s racism. That is Bunzenthal Law.”

Zur Tagung hatte sie denn auch folgendes zu sagen: ”
https://twitter.com/AlexBfromG/status/590953719610609664/photo/1

Googel mal nach der, da findest du Erstaunliches!


Hadmut
23.4.2015 18:55
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> Googel mal nach der, da findest du Erstaunliches!

Scheint ne ziemliche Rassistin zu sein.


RichardT
23.4.2015 12:49
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@ deray: Ich kann Hadmut nur bestätigen. Wer, aus welchen Gründen auch immer, sich seine Zeit frei einteilen kann findet tagsüber in/ auf: Fitnesstudios, Fußgängerzonen, Joggerstrecken, Spazierwegen, Cafes deutlich mehr Frauen als Männer.
Hausfrau ist in der heutigen Zeit selten den ganzen Tag ausfüllend. Spülmaschine, Staubsaugroboter und Bofrost können viel abnehmen. Und viele Damen können halt auch nicht mehr kochen.
Bevor aber jetzt zuviel über die daheimgebliebenen gelästert wird: Dank der stetigen “Verbesserungen” im deutschen Schulsystem ist es für manche nicht mit dem Gewissen vereinbar die Kinder in eine Ganztagsschule zu geben. Und ich bin lieber von meiner Frau abhängig als mein Kind mehr als unbedingt nötig in staatliche Bewahrungs und Umerziehungsanstalten zu geben.


Hadmut
23.4.2015 18:57
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@deray:

Fahr mal an einem späten Vormittag mit einer Berliner U-Bahn.

Fast nur Frauen drin.

Die haben Zeit, tagsüber in der Stadt herumzufahren.


Rox
23.4.2015 13:16
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Hadmut, bleib mal nicht nur bei Scientology. Der Vergleich stimmt zwar, aber letztlich trifft er auf alle abgeschlossenen ideologischen Extremgruppen zu, vor allem erinnere ich an den unglaublich aggressiven VPM (“Verein zur Förderung psychologischer Menschenkenntnisse”), der sich dann allerdings selber zerfleischt hat.

Es gibt da eine interessante Übereinstimmung von Kriterien, guck mal auf die Sekten-Chekliste, z.B. hier:
http://www.sekten-sachsen.de/wasistsekte.htm
Nur einen gemeinsamen Guru gibts im Feminismus tartsächlich nicht, obwohl natürlich Alice Schwarzer, Judith Butler ein klein wenig diese Rolle haben. Damit ähnelt der Feminismus weniger den extrem verschlossenen Sekten, als eher der charismatisch-christlichen Bewegung (den “Fundi-Christen”) bzw. dem Kreationismus mit seinen vielen Facetten. Oder natürlich auch den vielen maoistischen und trotzkistischen Splittergruppen, die fernab jeder Realität im eigenen Saft schmoren, trotzdem glauben, die Arbeiterklasse befreien zu können und ab und zu mal durch weltfremde Forderungen oder Behauptungen auffallen.

Oder irgendwo zwischen Kreationismus und geschlossener Sekte. Aber Scientology ist sozusagen ein Zusammenschluss von Soziopathen und diese recht wesentliche Besonderheit trifft bei den Feministen nicht zu, im Gegenteil. Höchstens die Fraktion, die Quoten und andere Vorteile im Prinzip nur fordern, um selbst Vorteile zu erlangen und das Kinderkriegen lediglich als selbstschädigendes Verhalten sehen.


Hadmut
23.4.2015 18:59
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@Rox:

> Hadmut, bleib mal nicht nur bei Scientology.

Inhaltlich hast Du vielleicht recht.

Aber erstens kenne ich die anderen nicht.

Zweitens kann und will ich keinen Nebenkriegsschauplatz aufmachen und mit mit einem anderen Thema verzetteln.

Drittens wird es rhetorisch wirkungslos, wenn ich da auf irgendwelche Vereine abhebe, die keiner kennt und das erst erklären muss.

Viertens interessiert’s mich nicht und ich habe auch keine Zeit mehr übrig, um mich auch noch damit zu befassen.

Sorry.


Frank
23.4.2015 13:23
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@toff

Interessanter Gedanke -das sich Gender/Feminismus gegen Nazis richtet erschien mir nie schlüssig.
Gerade Rechtsextreme,Rechte,Nationalisten oder auch nur mild Konservative sind doch die Allerletzten die sich auf derlei Unfug einlassen.
Selbst wenn das Hauptziel dieser Fernlenkung (der üblichen Verdächtigen aus USA) im zerstören der Familie und Aufhetzen von Männern und Frauen gegeneinander besteht,durch Verwischen aller gesunden Werte und Normen- so wäre die totale Demontage der Linken ein weiterer Effekt.


Missingno.
23.4.2015 13:28
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Es sei etwa schwer, eine Grafikkarte zu kaufen, auf der nicht eine nackte Frau abgebildet ist

Halte ich für ein Gerücht. Ja, die Grafikkarten-Maskottchen von Nvidia und AMD sind weiblich, teilweise etwas knapp bekleidet, aber keinesfalls nackt. Außerdem überhaupt nicht auf den meisten Verpackungen abgebildet. Wie im Link zu sehen, sind auch bisweilen andere Frauen abgebildet, aber die sind auch nicht nackt.

Als Negativbespiel musste zunächst Lara Croft herhalten wegen der (vermeintlich) unrealistischen Proportionen.

Die gute Frau Croft muss leider ziemlich oft für alles mögliche herhalten.

Des Weiteren nannte sie das Spiel Borderlands 2, bei dem der Schwierigkeitsgrad leicht als “girlfriend-mode” bezeichnet wird.

Auch das ist nicht ganz korrekt. Das Spiel hat eine Charakterklasse (Mechromancer), die wiederum einen Fertigkeitsbaum hat, der von einem Entwickler als “girlfriend skill tree” bezeichnet wurde, weil er einem Spieler ermöglichen soll, Borderlands 2 auch dann zu spielen/genießen, wenn er sonst bei Ego-Shootern grottenschlecht ist.

“The design team was looking at the concept art [of the Mechromancer class] and thought, you know what, this is actually the cutest character we’ve ever had. I want to make, for the lack of a better term, the girlfriend skill tree. This is, I love Borderlands and I want to share it with someone, but they suck at first-person shooters. Can we make a skill tree that actually allows them to understand the game and to play the game? That’s what our attempt with the Best Friends Forever skill tree is.”

Einige Spiele enthielten zudem Vergewaltigungsanspielungen.

Korrekt. Es gibt sogar Spiele, die da nicht nur darauf anspielen und sogar Spiele, wo es explizit das Spielziel ist. Es gibt auch Filme mit Vergewaltigungsanspielungen oder -darstellung. Das lässt sich bestimmt auch noch auf viele andere Medien ausweiten. Und was sagt uns das jetzt?


peter
23.4.2015 13:36
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peter
23.4.2015 13:44
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„Wer eine menschliche Gesellschaft will, muss die männliche Gesellschaft überwinden” (c) Hamburger SPD
http://www.blu-news.org/2015/04/23/feindbild-weiss-maennlich-heterosexuell/


Werner
23.4.2015 13:57
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@Rainer: Jo mei, wahrlich ein grandioser Text, kurz und präzise auf den Punkt:

http://www.frau-ohne-welt.de/die-innenwelt/

Like!


Horsti
23.4.2015 14:25
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“Man muss heute Frau,
schwarz oder wenigstens jung sein,
um überhaupt noch was sagen zu
dürfen.”

So ist es.
Aber als Zuhörer bei einer schwarzen Frau niemals auf die Uhr sehen, während sie spricht, denn das wäre “racist body language…


N. Laus
23.4.2015 15:22
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Hast du dich eigentlich als Mann vorgestellt oder wie konnten die dich so einfach als Mann identifizieren? Dachte es gibt mehrere Geschlechter?!

“alter Mann” ist echt fies. 😉


Hadmut
23.4.2015 19:04
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> Hast du dich eigentlich als Mann vorgestellt

Nein.

> oder wie konnten die dich so einfach als Mann identifizieren?

Sie haben dort ein striktes Zwei-Geschlechter-System und orientierten sich dabei ausschließlich an stereotypen Äußerlichkeiten.


mindph
23.4.2015 15:53
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@Heinrich Meint Maike Groen diese Studie?
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25844719?dopt=Abstract

Die ist nämlich gerade interessant da diese keine Relation zwischen Spielekonsum und Sexismus finden konnte:

“Controlling for age and education, it was found that sexist attitudes-measured with a brief scale assessing beliefs about gender roles in society-were not related to the amount of daily video game use or preference for specific genres for both female and male players”

Dies ist ihr Fundament für angeblichen Sexismus in der Gamerszene oder was genau war ihr Fazit?


Martin
23.4.2015 15:59
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@toff: Ne, keineswegs. Das Problem dürfte eher sein, das praktisch alles derart linksbewegt, antiwestlich durchseucht ist, daß man keinen Unterschied mehr bemerkt.


Joe
23.4.2015 16:15
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Es sei etwa schwer, eine Grafikkarte zu kaufen, auf der nicht eine nackte Frau abgebildet ist

Bitte mal eine suchen, auf der eine nackte Frau abgebildet ist, ich finde nämlich keine. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte einfach mal, daß es noch nie eine Grafikkarte gab, auf der eine nackte (!) Frau abgebildet war. Das war schlicht und einfach gelogen.

Was ich allerdings sagen kann: Es ist schwer bis unmöglich, eine “Gamer”-Grafikkarte zu kaufen, die nicht wie Kinderspielzeug aussieht. Also Zielgruppe 6-12 Jahre. Aber das ist vermutlich auch das Alter, wo sich Maike & Co. geistig verorten. Ich meine, warum sonst wollen sie plötzlich “Gamer” sein?


Leo
23.4.2015 17:48
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Beim Rückweg hält mich ein junger Mann, der am Gang saß auf, und fordert, mein Namensschild zu lesen. Ich frage, von welcher Bedeutung das sei, will er aber nicht sagen. (Mir fiel da wieder die Parallele Feminismus – Scientology ein, die erfassen auch sofort alle Kritiker als Unterdrücker oder Supressive Person….

– Was stand denn auf dessen Namensschild?

– Hat er Deine Frage (wieso) eigentlich beantwortet?


Hadmut
23.4.2015 19:07
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> – Was stand denn auf dessen Namensschild?

Ich habe keines gesehen, aber auch nicht danach geguckt.

> – Hat er Deine Frage (wieso) eigentlich beantwortet?

Nein.


Leo
23.4.2015 17:51
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—Übrigens, dass….

“…anwesende Klientel auf “die Frauen” zu abstrahieren hlate ich für falsch und der absoluten Mehrheit der Frauen (gegenüber) für zimelich unhöflich ;). Diese Blase ist mit “den Frauen” alles andere als deckungsgleich.”

…sehe ich genauso.

Die Genderistas, die Feministinnen behaupten zwar immer, dass sie ihre Kriege gegen die Männer im Interesse und im Namen DER Frauen führen und doch nur für deren Gleichberechtigung anträten.

Das ist aber nur eine Schutzbehauptung gegenüber den Männern und ein Pfeifen im Wald gegenüber den “normalen” Frauen.

Wir sollten ihnen nicht den Gefallen tun, uns darauf einzulassen.

Die normalen Frauen sind nicht unsere Feinde. Die wollen uns vielleicht manchmal ärgern, aber die wollen uns weder ausrotten noch prophylaktisch hinter Gitter stecken.


Kritiker
23.4.2015 19:06
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Karin Windt in ihrem Profil auf ihrer Website:

“Seit 2010 setze ich mich mit webgewandt als Onlinemedien-Beraterin und Internetexpertin…”

Danke schön. Das nächste bitte.


Hadmut
23.4.2015 19:11
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@Kritiker:

> Sie ist Dozentin und Trainerin für Social Media Marketing, Online-PR und Suchmaschinenoptimierung.

Und das nennt sie dann „Internetexpertin”…

Eine „Internetexpertin” die Web von Internet nicht unterscheiden kann.


Heinrich
23.4.2015 19:39
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@mindph “Meint Maike Groen diese Studie?
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25844719?dopt=Abstract

Die ist nämlich gerade interessant da diese keine Relation zwischen Spielekonsum und Sexismus finden konnte:

Dies ist ihr Fundament für angeblichen Sexismus in der Gamerszene oder was genau war ihr Fazit?”

Ich glaube, der Hinweis auf die Studie sollte nur das Geschlechterverhältnis bei den Gamern belegen. So nach dem Motto: So viele Frauen sind Gamer, aber trotzdem richtet sich die Spieleindustrie nur nach männlichen Wünschen. Sie verwies hier zunächst pauschal auf eine Studie. Die Zahlen kamen mir recht hoch vor, weshalb ich hinterher nachgefragt habe, um welche Studie es sich handelt. Darauf fiel der Name Quandt und die Info, dass es sich um eine 3-Jahres-Studie handelt. Hierzu würde die von Dir verlinkte passen. Also die übliche Rosinenpickerei.


Heinrich
23.4.2015 20:01
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@.Missingno

“Korrekt. Es gibt sogar Spiele, die da nicht nur darauf anspielen und sogar Spiele, wo es explizit das Spielziel ist.”

Echt? Welche?


Schwärmgeist
23.4.2015 20:45
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@Werner

http://www.frau-ohne-welt.de/die-innenwelt/

Like!

Das ist wirklich lesenswert, klar aufgeschrieben, in einem unaufgeregten, versöhnlichen Ton.

Genaugenommen ist das auch meine Hauptkritik an schrillem Feminismus und um sich greifenden Genderwahn: Statt Brücken zu bauen und der Liebe eine Chance zu geben, vertiefen diese zwei wesensverwandten Ideologien nur den Graben zwischen den Geschlechtern. Wie auch diese Frau zu einer Tagung der Selbsthilfegruppe Hornscheidt schrieb: “Versöhnen will hier niemand.” Man schwärmt von einer lustvollen Welt, wie auch immer die aussehen soll, gibt sich aber ausgesprochen verkopft und lustfeindlich. Auch die RAF träumte, bizarr genug, von einer “zärtlicheren Welt”.

Statt aufrechten Blickes durch die Welt zu ziehen, können die Protagonistinnen dieser Irrlehren eigentlich doch nur eines: ihren Mitmenschen zwanghaft in die Hose gucken. Das ist sehr armselig.

Schon bei Freud war vieles an den Haaren herbeigezogen. Böse Zungen behaupten, zumeist an den Schamhaaren.


Joe
23.4.2015 22:21
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Ich glaube, der Hinweis auf die Studie sollte nur das Geschlechterverhältnis bei den Gamern belegen. So nach dem Motto: So viele Frauen sind Gamer, aber trotzdem richtet sich die Spieleindustrie nur nach männlichen Wünschen.

Sie richtet sich vor allem hauptsächlich nur nach den Wünschen von Minderjährigen, überwiegend männlichen Minderjährigen.

Das geht so weit, daß bei uns gewisse Spiele offiziell mit “keine Jugendfreigabe” (ab 18) eingestuft werden (damit steigt nämlich der Coolnessfaktor bei Kindern), aber dennoch geschnitten werden, weil sie eben über das Internet nämlich hauptsächlich an Kinder verkauft werden (womit Schluß ist, wenn so ein Spiel wegen Jugendgefährdung beschlagnahmt wird). Es existieren in der Bundesrepublik de facto keine Videospiele für erwachsene Frauen (und ebensowenig für Männer).

Und das macht die Branche aus einem ganz trivialen Grund: Weil bei Kindern und Jugendlichen der meiste Umsatz zu holen ist. Bei juvenilen Jungs, nicht bei Mädchen, nicht bei alternden Feministinnen. Denn letztere kaufen sowieso keine Videospiele, sie klauen höchstens Gameplay-Videos von anderen und erzählen reichlich Lügengeschichten.


Schwärmgeist
24.4.2015 8:44
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Ich bin selbst bekennender Gamer; ich spiele schon regelmäßig, aber nur selten exzessiv. Die Gamergate-Sache habe ich nicht verfolgt, aus dem einfachen Grund, daß die Debatte inzwischen so schrill geführt wird, daß nur verlieren kann, wer da jetzt noch einsteigt.

Ich kann aber bestätigen, daß es in der Gamergemeinde, vor allem unter den männlichen Jüngeren, einen ausgeprägten Sexismus gibt. Anita Sarkessian, die ich hier nicht bewerten möchte, kann sagen, was sie will, die männliche Gemeinde schreibt “Wayne interessiert’s”, nicht einmal Morddrohungen von offenkundig geltungssüchtigen Verrückten erzeugen irgendeine Art von Solidarität. Spielt mal eine Frau auf Twitch und weiß nicht sofort weiter, findet sich garantiert irgendeiner mit verkümmertem Schwanz, der meint, Frauen könnten eben nicht spielen.

Bei Lara haben sie übrigens die Titten geschrumpft. Sie sieht jetzt besser aus, wie ich finde. Allerdings finde ich es total überflüssig, sich bei Games oder Comics über üppige weibliche Kurven und muskulöse Männer zu echauffieren. Dieses Prinzip ist so alt wie die Kunst schaffende Menschheit.

Naja, Hysterie allerorten eben, auf beiden Seiten.


Schwärmgeist
24.4.2015 8:51
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Lara Croft ist sowieso ein schlechtes Beispiel. Sie war eine der ersten selbstbestimmten Protagonistinnen in Videospielen. Sie wurde gerne von der überwiegend männlichen Spielerschaft gesteuert. Man könnte sie auch die Pippi Langstrumpf der Videospiele nennen.


Missingno.
24.4.2015 10:06
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@Heinrich
Einer der “bekannteren” Vertreter: R…L..

@Hadmut
Ich überlasse es dir, ob du diese “Werbung” freischalten möchtest.


Heinz
24.4.2015 10:49
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Die Veranstaltung ist nun online: http://www.sagwas.net/enter/


Swoosh
24.4.2015 11:13
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@qwerty “Vielleicht sollten wir auch sowas im allgemeinen Sprachgebrauch einführen, etwa “femplaining” (gebildet aus feminist und complaining).”

Gibt es bereits: Fembabbling, Cuntsplaining und Cuntrum (Abwandlung von Tantrum).


Werner
24.4.2015 11:42
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@Schwärmgeist:

“An den Schamhaaren herbeigezogen” 😀 YMMD

In der tat, selbst Siggi Freud scheiterte an der Frage, was das Weib eigentlich will – er ging davon aus, daß diese es selbst wissen und man es durch Fragen aus ihnen herauskitzeln könnte – ein Irrtum. Irgendwie klingt das jetzt richtig. Aber moderne Forschung ist ja auch nicht faul und weiß es inzwischen: Das Weib will vor allen eins: MEHR.

https://www.youtube.com/watch?v=QAp7PmrjP7I

(und ich ergänze, und von dem, was gerade nicht im Angebot ist; also mehr, und zwar vom Gegenteil). Doch nun zum Eingemachten:

Grundsätzlich zum Feminismus – der in der Tat in gewisser Weise nur eine Steigerung des Weiblichen ist: Es gibt drei Gruppen von Feministinnen: die kleinste unter ihnen ist die, denen das Schicksal von anderen Frauen tatsächlich am Herzen liegt – vielleicht zehn Prozent. Der egoistische Rest zerfällt in zwei Teile:

Die Naiven unter ihnen sind dumm, denn sie glauben intensiv an den Weihnachtsmann, der schon immer anonym Frauen Geschenke machte,

http://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_von_Myra#Mitgiftspende

und fürchten sich vor seinem alter Ego Knecht Ruprecht, der böse Mann mit der Rute, der von ihnen im Gegenzug wohlverhalten verlangt. Wie die kleinen Kinder heulen sie für den einen und kreischen gegen den anderen, und das schlimmste, was sie befürchten, ist daß es beide nicht gibt und daß sie das alles selber sind. Feministen haben grundsätzlich ein Vaterproblem; erfolgreiche Frauen grundsätzlich nicht. Denen kann man nicht so einfach den Hahn abdrehen.

Die Cleveren unter ihnen sind unehrlich wie Puffmütter, denn sie lassen sich unter dem Vorwand, den von ihnen ausgenutzten naiven Frauen nur Gutes zu tun, für die mediale Durchsetzung eines weltweiten Programms zur Bevölkerungsreduktion bezahlen.

http://www.frau-ohne-welt.de/die-fuenf-gebote/#more-314

Das Ganze in Peking in die Welt gesetzt zu haben ist ein genialer Schachzug, da die chinesische Regierung als erstes das ein- Kind- Programm in die Welt und durchgesetzt hat – und das mit durchschlagendem Erfolg. Sie wurden vom Westen dafür heftig kritisiert (was sonst), jetzt versucht dieser verschlagen durch die Hintertür für seinen Herrschaftsbereich das durchzusetzen, was die Chinesen offen und brutal für sich durchgesetzt haben.

Das kombiniert Dumme und Kleinkriminelle ist nur: Sie werden scheitern, während sie großen Schaden anrichten. Sie reduzieren Minderheiten – was einen Genozid definiert – und die Religiösen, die sie bekämpfen wollten, sind als Gegenreaktion auf dem Vormarsch.

http://www.i-daf.org/aktuelles/aktuelles-einzelansicht/archiv/2015/04/14/artikel/wird-der-islam-nach-2070-zur-groessten-religion-der-welt.html

Letztendlich kann man solche Leute tatsächlich als Faschisten mit einem Euthanasieprogramm betrachten.


Peter
24.4.2015 12:08
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Teils netter Bericht, allerdings versaubeutelt durch Deine effektheischende, undifferenzierte Polemik gegen Arbeitslose.


Hadmut
25.4.2015 0:12
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@Peter:

Da hast Du mich komplett falsch verstanden.

Es ging nicht gegen Arbeitslose. Es ging dagegen, dass Arbeitende da systematisch ausgegrenzt werden. Arbeitslose können hin. Arbeitende können es nicht.


Werner
24.4.2015 12:59
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Noch @Schwärmgeist:

Hmm, ich sollte besser schreiben lernen und nicht so schnell abschicken. Und Naiven und Cleveren hätten sollen Fett sein. Aber egal.

Nicht daß Du mich falsch verstehst: Daß die Feministen / Genderisten behaupten, zwischen Männern und Frauen bestehe kein Unterschied, ist eine bewußte Lüge; sie wissen es besser, ein Blick in die Pflanzen- und Tierwelt zeigt es ihnen, und sie handeln auch danach. Sie benutzen die Lüge zur Durchsetzung politischer Ziele. Insofern hat es keinen Zweck, in Diskussionen mit ihnen sie der Lüge zu überführen – sie wissen daß sie lügen – sonst hätten sie Hadmut ja nicht als Mann identifizieren können.

Die Gegenposition, die sich unter viel Federnlassen wieder durchsetzen wird, ist natürlich, daß Männer und Frauen nicht gleich, sondern einander komplementär sind – und zwar gleichgültig welche sexuelle Orientierung sie haben; und das Zwischenstufen eben Zwischenstufen bleiben.


Gedönd
24.4.2015 13:31
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„@toff: Ne, keineswegs. Das Problem dürfte eher sein, das praktisch alles derart linksbewegt, antiwestlich durchseucht ist, daß man keinen Unterschied mehr bemerkt.“
Eben. Man hat den vor Jahrzehnten angekündigten Durchmarsch durch die Instanzen gewonnen und nunmehr ist es völlig belanglos geworden, ob links-grün bei der nächsten Wahl insgesamt auf nur noch zehn % kommt. Die gesamte Gesellschaft ist bereits vom Stalinismus/ Maoismus der links-grünen durchgeschimmelt. Hinzu kommt noch die breite Kapitulation vorm Islamismus, inklusive des arabischen Judenhasses (ebenfalls bei links-grün traditionell).
http://journalistenwatch.com/cms/schaemt-euch/
Anstatt also diese Typen einfach achtkantig aus dieser zentralen Veranstaltung wieder rauszuwerfen, haben wir sie jetzt Praktikanten mit Stipendium bei Bundestagsabgeordneten.
[b]Herr Dr. Norbert Lammert, kümmern Sie sich um die Würde des Parlaments – viel davon kann ich da nämlich nichts mehr entdecken![/b]

Im Übrigen, @toff, ist das eigene klein und harmlos reden auch eine beliebte strategische Volksverdummung von links-grün. Die gesellschaftlichen Realitäten sehen ganz anders aus.


Gedöns
24.4.2015 18:21
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„[b]Herr Dr. Norbert Lammert, kümmern Sie sich um die Würde des Parlaments – viel davon kann ich da nämlich nicht mehr entdecken![/b]“//
Vielleicht klappt es ja so:
[B]Herr Dr. Norbert Lammert, kümmern Sie sich um die Würde des Parlaments – viel davon kann ich da nämlich nicht mehr entdecken![/B]
Ansonsten: ähm, bin relativ neu hier – wo finde ich eine Auflistung von Formatierungsmöglichkeiten?


[…] Quelle: Danisch.de » Blog Archive » Die SPD, die Dummen und das Internet […]


James T. Kirk
24.4.2015 20:21
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Zwei Dinge sollte man nicht versuchen, weil sie unweigerlich schief gehen.

Man sollte nicht versuchen, einen 90-Minuten-Vortrag in 25 zu halten.

Und man sollte nicht versuchen schneller zu reden, als man artikulieren kann.

Ich übersetze das mal auf Verbindlich:
“Entschuldigen Sie, aber ich fand Ihren Vortrag wirklich sehr publikumsunfreundlich. Was haben Sie sich denn dabei gedacht, derartig schnell zu reden und so viel Information in ihren Vortrag zu pressen? Es war sehr schwer, Ihnen zu folgen.”

So in etwa hätte ich das gemacht. Du hast dich durch deinen Tonfall tatsächlich als Troll geoutet. Du bist ein Troll. 🙂

Ich meine, du mußt schon eine gewisse Verbindlichkeit hinlegen, dann hast du auch alles Recht, auch inhaltlich zu kritisieren.

Diese Leute erzählen zwar Schwachsinn, formal müssen sie aber als Menschen behandelt werden. Da kommt man nicht drum rum.

Diese Leute können sich dann übrigens auch viel schlechter gegen deine Kritik verteidigen, weil du keine Angriffsfläche bietest. Dein Trollkommentar war tatsächlich ziemlich herablassend.

Das können die dann als Mansplaining brandmarken.

Mich hätte viel mehr interessiert, wie diese Tussi auf inhaltliche Kritik reagiert hätte und was in diesem Laden losgewesen wäre.


Hadmut
25.4.2015 0:02
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@James T. Kirk: Irgendwie verstehen wir unter “verbindlich” zwei völlig unterschiedliche Dinge.


rjb
25.4.2015 2:32
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@James T. Kirk
Soso, keine Angriffsfläche. “Mimimi! Sorry daß ich auf Ihre extralange Leitung keine Rücksicht genommen habe! Zuviel Information, ja, für Sie wohl schon, hahaha!”
Variationen sind möglich, auch durch Mimik und Intonation, und was Hadmut in der Hinsicht geboten hat, ist Dir unbekannt. Oder warst Du dabei?


WikiMANNia
25.4.2015 6:47
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Noam Chomsky schreibt etwas Kritisches über Medien, darunter auch einen interessanten Satz über Universitätskarrieren:

Wenn man Medienkritik betreibt und sich zum Beispiel mit dem beschäftigt, was Anthony Lewis – oder irgend jemand anders – geschrieben hat, werden die jeweiligen Leute oft sehr wütend. Sie sagen dann ganz richtig:

“Niemand sagt mir jemals, was ich zu schreiben habe. Ich schreibe alles, was ich will. Dieses ganze Geschwätz über Druck und Einschränkungen ist Unfug, weil keiner je irgendwelchen Druck auf mich ausübt.”
Und das ist völlig richtig, nur daß es hier um etwas ganz anderes geht, nämlich um die Tatsache, daß sie ihre Position gar nicht inne hätten, wenn sie nicht vorher schon unter Beweis gestellt hätten, daß niemand ihnen sagen muß, was sie schreiben sollen. Es ist längst klar, daß sie das genau wissen. Wenn sie sich als angehende Reporter für die verkehrte Art von Geschichten interessiert hätten, hätten sie es nie zu Positionen gebracht, in denen sie sagen können, was sie wollen. Dasselbe gilt weitgehend auch für die Universitätsdozenten in den stärker ideologisch gefärbten Fächern. Sie haben eine erfolgreiche Sozialisation hinter sich.

Als erstes sieht man sich also die Struktur des gesamten Systems an. Was erwartet man angesichts dieser Struktur als Resultat?

http://hauptwort.at/2010/02/22/warum-die-mainstreammedien-mainstream-sind-von-noam-chomsky/


WikiMANNia
25.4.2015 7:02
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Noam Chomsky beschreibt, wie die Meinungshoheit in den Medien funktioniert, wie die New York Times kleineren Medien die Themen vorgibt.

Die Elitemedien stecken den Rahmen ab, in dem die restlichen Medien operieren.

Nun ist der Gedanke ja nicht abwegig, dass Eliteuniversitäten vorgeben, wie und was zu forschen ist. Susanne Baer passt da gut ins Schema. WikiMANNia:

Susanne Baer erhielt im Jahr 1993 den Master of Laws (LL.M.) von der University of Michigan Law School, an der auch die Radikal­feministin Catharine MacKinnon seit 1990 Professorin ist. Seit 2009 hat sie dort eine Gastprofessur als James W. Cook Global Law Professor inne. Das Schaffen Baers beschränkt sich im Wesentlichen darauf, Aussagen aus der englisch­sprachigen Gender-Literatur zu übernehmen, diese ins Deutsche übersetzt und hier weiter­verbreitet. Die Hälfte ihrer Dissertation besteht aus der Wieder­gabe fremder Texte, fast eine weitere Hälfte aus den Quellen­angaben dazu. Eigene Leistung ist kaum erkennbar, außer dass sie im Rahmen ihrer Ideologie alles einsammelt und sich an amerikanischer Rechtsprechung entlanghangelt.

Die aus Baers Schriften hervorstechende Ablehnung des Leistungs­prinzips und des Qualitäts­gedankens, sowie ihre Ausrichtung auf Frauenförderung und Frauenquote sind der deutschen Wirtschaft bestimmt nicht zuträglich und die Frage liegt nahe, wem das nützt. Ex-Gesundheits­minister Daniel Bahr (FDP) wird Berater der US-Regierung für Gesundheits­reformen und erhält eine Gastprofessur an derselben Universität wie Baer. Das schürt Vermutungen in Richtung Unterwanderung und Spionage. Es ist bekannt, dass die amerikanische Feministin Gloria Steinem Verbindungen zur CIA hatte. In diesem Sinne passen der Lebenslauf und die Verbindungen in die USA und zur University of Michigan der Feministin und Verfassungs­richterin Susanne Baer verblüffend gut ins Beuteschema, die Vorgehensweise und die Tarnmethoden der CIA für angeworbene Mitarbeiter. Die Tatsache, dass die amerikanischen Geheimdienste in Deutschland hochgradig aktiv sind, ist ja nun auch kein Geheimnis (mehr).

http://de.wikimannia.org/Susanne_Baer#Baer_und_die_USA


Schwärmgeist
25.4.2015 9:31
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Aha, also nochmal.

Kursivschrift geht am besten mit <em>, denn <i> wird fett gestylt.

Für Fettschrift sieht wohl <strong> am besten aus.

Blaue Kästchen gibt’s mit <blockquote>.

Links gehen mit <a href=”disney.com”>Familienfreundlich</a>.

Für Fortgeschrittene: Spitze Klammern gehen mit &lt; und &gt;.

Mal gucken, ob <code> funktioniert: Dies ist Code..


albjaga
25.4.2015 10:56
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Sehr interessant, daß man sich über Vergewaltigungen aufregt, nicht aber über unzählige Tote.
Merke: Eine vergewaltigte Frau wiegt mehr als hunderte tote Männer!



MichaelB
25.4.2015 22:44
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Die Resonanz dieser Veranstaltung scheint “gewaltig” gewesen zu sein.

Ich fand gerade mal 1 (in Worte: ein) Bericht darüber, ausser Deinem und dem Livestream: http://watch-salon.blogspot.de/2015/04/wessen-internet-genderhass-statt.html#more

Der endet mit:

“… vom Bundesfrauenministerium als Mitveranstalter saßen genug Mitarbeiterinnen im Publikum, die sehr wohl zugehört haben. Nun beginnt ihre Arbeit.”

Da sind wir mal gespannt welche Gesetze die dann vorschlagen werden. Vermutlich kommt die Hate-Speech-Polizei. Da werden sie Dich noch vom Mikro wegreissen, wenn Du solche Bemerkungen fallen lässt, wie so schön im Live-Stream dokumentiert.


CountZero
26.4.2015 9:17
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@Hadmut:
>Kompetent sind die in gar nichts, aber sie versuchen immer, irgendwas als Kompetenz auszugeben oder auszulegen.

Es wird immer klarer, dass Gender Studies ein Paradebeispiel für Cargo Cult Science ist. Noam Chomsky hat das schon vor einiger Zeit auf den Punkt gebracht.

Postmoderner Genderquatsch als Neidreaktion der geistig Armen auf den Erfolg der komplexen Naturwissenschaften. Genau wie die Insulaner in der Südsee, die aus Bambus ‘Radare’ und ‘Tower’ gebaut haben und auf die Piste einen Einheimischen mit Winkpaddeln und ‘Gehörschutz’ (auch aus Bambus) stellen, damit die Flugzeuge mit der wertvollen Fracht ‘zurückkehren’, glauben die Gender Studies (die meisten davon) Professorinen (sic!), dass sie mit dem Aneinanderreihen von Buzzwords und dem Im-Kreis-Zitieren von unbewiesenen ‘gut-feeling’-Aussagen ihrer Autoritäten Wissenschaft betreiben und im high-speed-Vortragen verschwurbelter Gedankengänge ‘Wissen vermitteln’ würden.

Ziel einer wissenschaftlichen Konferenz ist ja die Präsentation eigener Ergebnisse, so dass die übrigen Teilnehmer diese verstehen und kritisieren (bzw. daran weiterarbeiten) können. Alles das ist offensichtlich nicht Ziel einer Konferenz in Gender Studies. Genau wie der Gehörschutz aus Bast imitieren die Genders lediglich die Form wissenschaftlicher Kommunikation, ohne überhaupt eine Ahnung davon zu haben, was damit gemeint sein könnte oder welchem Ende diese dient.

Eigentlich genug Erkenntnis, sich mit dem Schwachsinn nicht mehr zu beschäftigen, würden diese Leute nicht die Mainstream-Politik prägen!

Leider fällt mir auch kein Gegenmittel ein. Höchstens zu versuchen, immer wieder den Erfolg der rationalen Methode zu zeigen und deutlich zu machen, dass alles andere immer wieder in den Totalitarismus führen muß.


Kritiker
26.4.2015 12:36
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Hurra!

Die Geschichtsglitterung hat bereits eingesetzt. Der gute Killian hat seine Tweet gelöscht. So muss das sein. Erst ordentlich auf die Kacke hauen und dann hinterher nicht mal den Arsch in der Hose dazu zu stehen. Twitter, die Jauchegrube des Internet.


Hadmut
26.4.2015 21:26
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> und dann hinterher nicht mal den Arsch in der Hose dazu zu stehen.

Das dürfte ganz andere Gründe haben.

Ich habe nämlich beim BMFSFJ einen Informationsfreiheitsgesetz-Antrag auf Auskunft gestellt, ob sie ein Vertragsverhältnis mit dieser Agentur haben und die dort beauftragt waren, Twitter zu manipulieren.

Da wird er vermutlich eine aufs Dach bekommen haben.


Schwärmgeist
28.4.2015 8:41
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Wie verquer und verkopft diese ganze Veranstaltung inzwischen ist, zeigt schon dieses sperrige Kürzel BMFSFJ. Uwhidzt, möchte man wie in einem alten Donald-Duck-Comic fragen: Und was habe ich damit zu tun?

Ärgerlich ist, daß hier Frauen ausdrücklich aufgeführt werden, Männer aber nicht. Wahrscheinlich sind Frauen behindert oder sonstwie beeinträchtigt, weshalb sie besonders bevorzugt werden müssen. Ich finde das herablassend gegenüber den Frauen. Ob sie das teilweise selbst so sehen, weiß ich nicht.

Ein Bundesministerium, das sich so nennt, wie es sich derzeit nennt, widerspricht dem Geist des 3. Artikels unseres Grundgesetzes.

Fassungslos macht mich auch das Professorinnenprogramm, über das Sciencefiles berichtet: http://sciencefiles.org/2015/04/23/ministerialer-betrug-der-zweck-heiligt-die-mittel/ .

Man feiert sich also dafür, 400 Frauen zu einer Professur zu verhelfen, einfach deshalb, weil sie Frauen sind. Warum protestiert niemand wirkungsvoll dagegen? Kann man denn wirklich gar nichts tun?


Action Jackson
28.4.2015 10:10
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@Schwärmgeist

Spielt mal eine Frau auf Twitch und weiß nicht sofort weiter, findet sich garantiert irgendeiner mit verkümmertem Schwanz, der meint, Frauen könnten eben nicht spielen.

Twitch als Beispiel zu nehmen ist denkbar schlecht. Ich verfolge selbst einige Spiele und Spieler auf Twitch (die meisten davon männlich, weil die in der Regel ihre Aktionen besser kommentieren) und die Zuschauer warten nur auf Fehler. Das Niveau der Zuschauer bei Twitch ist generell eher unterirdisch und Richtung Trolling einzuordnen (ähnlich ReFeFe damals). Und in der Regel komplett frei von PC und Genderwahnsinn. Da fliegen teilweise auch ganz andere Geschosse durch den Chat je nach Tageszeit, Ferienzeit, und Wetterlage.

Einen solchen Kommentar auf Twitch ernst zu nehmen ist deshalb nicht wirklich ratsam.


Missingno.
28.4.2015 11:01
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@Schwärmgeist
Deswegen nennt man es ja auch “Bundesministerium für alles außer Männer”.

Ich finde das auch so lustig bei der Schänderisierung der Sprache. Das Argument ist ja immer, dass man die ganzen Drölfzillionen Geschlechter nicht nur mitmeinen, sondern mitdenken und sichtbar machen muss. (Oder auch “alles außer (weiße hetero) Männer” adressieren.) Dass man dadurch allerdings alle Leute ausklammert(/ausunterstricht/aussternt/aus-x-t/aussonstwast), die sich damit eben nicht identifizieren können (oder wollen; weil darum geht es denen ja beim “generischen Maskulinum”), daran wird nicht gedacht. Also genügt diese Sprachverhunzung nicht einmal ihrer eigenen Anforderung.


Schwärmgeist
29.4.2015 9:15
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Missingno, die gendergerechte Sprache verfehlt ohnehin ihr Ziel. Wer “BürgerInnen”, “Bürger_innen”, oder “Bürgerinnen und Bürger” schreibt, versöhnt nicht, wie es vielleicht die gute Absicht ist, sondern spaltet schon sprachlich. Es wird nämlich der Eindruck erweckt, daß hier stets streng zu differenzieren sei, daß Bürgerinnen etwas völlig anderes seien als Bürger.

Natürlich kann man in der Ansprache einmal “Liebe Leserinnen, liebe Leser” schreiben, hier ist der richtige Ort dafür. Der Gentleman nennt hier übrigens die Frauen als Zeichen höflicher Wertschätzung zuerst. Wie gesagt, das kann man einmal am Anfang tun, danach sollte aber Schluß sein mit dieser Geschlechtshuberei.

Vielleicht würde etwas Aufklärung darüber helfen, daß dieser politisch korrekte Neusprech eher segregiert als integriert. Und möglicherweise braucht es auch ein gewisses Maß an kognitiven Fähigkeiten, um grammatisches Geschlecht von biologischem Geschlecht zu unterscheiden. Unsere Vorfahren hatten jedenfalls keine Probleme damit. Vielleicht waren sie einfach schlauer als unsere heutigen Grünen.


Schwärmgeist
29.4.2015 11:55
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@Action Jackson

Der Umgangston in der Gamergemeinde ist allgemein rau und intolerant. Da brechen Glaubenskriege aus, weil der ein Game mag, das der andere ganz fürchterlich findet. Das ist zum großen Teil aggressiv, pubertär und, ja, auch häufig frauenfeindlich. Das scheint sich mit dem Alter zu legen. Ältere Gamer, mich eingeschlossen, freuen sich in der Regel, wenn Frauen sich auch für dieses Hobby interessieren, präsentieren sich von ihrer ausgesuchtesten Schokoladenseite und verteidigen die Frauen gegen allzu blöde Ausfälle.

Was ich nun gar nicht bestätigen kann, ist allgegenwärtiger Sexismus in der IT- oder Softwarebranche. Da habe ich inzwischen über 20 Jahre Berufserfahrung und noch nie einen frauenverachtenden Spruch oder einen Poklatscher mitbekommen, weder direkt noch über Hörensagen. Da wäre eine Entschuldigung angesagt und im Wiederholungsfall wohl die Kündigung. Die Softwarebranche ist stark männerdominiert, da tummeln sich jede Menge Alphawölfe, aber Sexismus im Büro habe ich persönlich noch nicht erlebt.

Das mag im Silicon Valley anders aussehen, dazu kann ich nichts sagen. Auf Deutschland treffen solche Vorwürfe jedenfalls nicht pauschal zu.


emannzer
1.5.2015 21:12
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Meinen Glückwunsch, Hadmut, so lange durchgehalten zu haben. Ich habe mir diesen unsäglichen Vortrag aus der ‘Drüeker’-Kolonne mal angetan und dabei auch diese unsägliche Moderatorin angetan:

http://www.sagwas.net/enter/

Man-Tau hat sich das ganze Video reingezogen und auch so seine Meinung dazu. Hier seine Zusammenfassung:

“Zur Zeit der Tagung musste ich nämlich arbeiten, so wie wohl die meisten, über die dort geredet wurde – sonst wäre ich glatt nach Berlin gefahren und hätte versucht mitzureden.”

http://man-tau.blogspot.de/2015/05/vom-emanzipatorischen-wert-der.html

Und für solch einen Schrott muss man auch noch Steuern bezahlen …


Thomas
14.5.2015 19:05
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Angesichts dieses Videos denke ich, dass der Bericht die Veranstaltung und deren intellektuelles Niveau noch äußerst wohlwollend beschreibt: http://www.youtube.com/watch?v=yJRCNdyTdMk

Die These von den ausschließlich rhetorischen Fähigkeiten von Feministinnen muss man zumindest in diesem Fall eindeutig zurückweisen. Die können offenbar gar nichts!


Raik Berger
16.5.2015 13:07
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Wessen Internet – Teil 2: https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=5sXvwv5oqng

Hier sagt ein Teilnehmer(Robert Claus) auf dem Podium “was Leute ja auch machen, ich mache das auch, klar ich hab 2 Twitter-
und Facebook Accounts…”.

Schlussfolgerung, sie verwenden und empfehlen Fake Accounts, wissen eigentlich nicht genau wer die Kommentare geschrieben hat, aber können angeblich zuordnen ob wer hinter hate spech Kommentaren steckt, also Mann, Masku, Freak usw., ist schon seltsam.