Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Ulfkotte über den Einfluss der CIA auf die Medien

Hadmut
29.10.2014 0:41

Was haltet Ihr von diesem Interview?
Wenn ich das richtig verstehe, steht RT für den Sender Russia Today.

96 Kommentare (RSS-Feed)

ex_pyx
29.10.2014 0:46
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Also grundsätzlich halte ich von Ulfkotte nicht sehr viel; er ist schon nicht mehr islam-kritisch, sondern islamophob und tendiert ausserdem Richtung “Verschwörungstheoretiker”.

Zudem publiziert er grösstenteils im Kopp-Verlag, der durch ein Sammelsurium von Verschwörungsbüchern, Tips zu Geldanlagen und Ausländerkritischer Literatur gekennzeichnet ist: für mich eine zu krude Mischung, um ernst genommen zu werden.


Hadmut
29.10.2014 0:56
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Mmmh, ich habe zu viele Schwindler und Betrüger (vor allem an den Universitäten und im Journalismus) erlebt, die genau so argumentieren, nämlich nicht zur Aussage, sondern die immer die Person als solche in Zweifel stellen und als unglaubwürdig, irrelevant, unwissenschaftlich usw. hinstellen wollen.

Weil ich sowas zu oft beobachtet habe, bin ich immer sehr vorsichtig und misstrauisch, wenn jemand (nur) mit dieser Vorgehensweise daherkommt, also ohne jede Beachtung des Inhaltes versucht, die Person als unglaubwürdig hinzustellen.

Die Frage ist: Was spricht inhaltlich für und gegen die Aussagen im Interview?


WikiMANNia
29.10.2014 1:15
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Der Russe steht (mal wieder) vor unserer Tür!

https://www.youtube.com/watch?v=uiucOKpH9P0


WikiMANNia
29.10.2014 1:22
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@ex_pyx
Eva Herman ist auch beim Kopp-Verlag. Ist die jetzt auch eine “Verschwörungstheoretikerin”?

“Der Begriff Verschwörungstheorie trägt nichts zur Wahrheits­findung bei, sondern führt zur Spaltung. Er ist ein Spaltungsbegriff.” – Dr. Daniele Ganser, Schweizer Historiker, Energie- und Friedens­forscher

“De facto wird der Begriff Verschwörungstheorie heute vor allem benutzt, um Ansichten zu beschreiben, die nonkonform sind. Diese müssen dabei noch nicht einmal Theorien im eigentlichen Sinne sein. Es reicht der reine Dissenz mit dem Mainstream.” – Paul Schreyer

Agenten von Geheimdiensten führen oft schreckliche Geheim­dienst­operationen aus und glauben dabei oft genug selbst, sie könnten durch ihre unmoralischen Taten zu einer besseren Welt beitragen. Bis zur offiziellen Enttarnung in Unter­suchungs­aus­schüssen werden Geheim­dienst­operationen Verschwörungs­theorie genannt.

http://de.wikimannia.org/Verschwörungstheorie


Flo
29.10.2014 1:22
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Er gewinnt dadurch an Glaubwürdigkeit, dass er auch sich selbst der Korruption und Beugung der Wahrheit bezichtigt.


User
29.10.2014 1:24
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verstehst Du richtig


WikiMANNia
29.10.2014 1:28
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Beeblebronx
29.10.2014 1:33
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Ich habe zu Ulfkotte noch keine fertige Meinung. Er schreibt viel Gutes, auch viel Kurioses und Krudes. Beim Kopp-Verlag ist auch mehr Schatten als Licht. Ulfkotte schreibt sehr islamkritisch, soviel ist klar, aber daß er nun ein pauschaler Fremdenhasser sei, nein, diesen Schuh kann man ihm wohl nicht anziehen. Er ist vielleicht so eine Art Erich von Däniken des politischen Betriebs. Und natürlich sollte es uns etwas wert sein, seine Meinungsfreiheit zu verteidigen. Ich habe auch Bücher von v. Däniken mit Vergnügen gelesen.


User
29.10.2014 1:35
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das Witzige ist ja, vor ein paar Jahren, hätten dieselben Leute, die ihn heute als VTler usw schimpfen, ihn noch zittiert bzw. ihre Sätze mit “Ich habe heute was Interessantes in der Zeit gelesen” angefangen – weil ja so eine seriöse Quelle blabla…

ich muss zugeben, ich kann da nichts mehr von dem was in diesen “Medien” passiert, irgendwie ernst nehmen und für mich sind sie alle einerlei – sollen die sich doch alle auf twitter gegenseitig ihre möchtegern Argumente um die Ohren hauen und alle anderen in Ruhe lassen.

Wirklich was kann man denn heute noch an Tagesaktuellem lesen ohne sich sofort mit irgendeiner belehrenden “hör-bloss-nicht-auf-die-anderen-da-drüben”-Lagerkampfmasche auseiandersetzen zu müssen.

Ich hab ständig das Gefühl, dass ich überzeugt, überredet, zu einer bestimmten Haltung vollgelabbert werden soll. Hoffentlich sind die bald alle pleite!!!


Beeblebronx
29.10.2014 1:36
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Zum Thema Meinungsfreiheit: Wenn Prinicci den Islam eine “Sex- und Gewaltsekte” nennt, dann sollte das von der Meinungsfreiheit gedeckt sein. Man kann nur hoffen, daß islamistische Anzeigen diesbezüglich erst überhaupt keine öffentliche Würdigung erfahren.


User
29.10.2014 1:46
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Mist jetzt weiß ich garnicht war der bei FAZ oder der ZEIT – naja wie ich schon sagte alles dasselbe. Ich habe ja sein Buch nicht gelesen und werde es auch nicht, denn ich halte es für ausgeschlossen, dass ausgerechnet die Journalisten nicht bestochen/manipuliert/kontrolliert werden.

Nach den wenigen Rezenssionen seines Buchs vorallem auf Blogs zu urteilen, verspricht er auch mehr als darin tatsächlich zu finden ist. Er stellt wohl vorallem sich selbst bloss, nennt aber eben keine Namen der Mittätter, leider.

Ich trau dem am Ende genausowenig wie seinen Ex-Spätzl. Die kochen da alle ihre Süppchen und tanzen uns auf der Nase.


123
29.10.2014 2:03
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Zum Thema: Stefan Niggemeier hat gerade das aktuelle Buch von Udo Ulfkotte auf Fakten abgeklopft.

https://krautreporter.de/46–die-wahrheit-uber-die-lugen-der-journalisten

Da es inhaltliche Überschneidungen zum verlinkten Interview gibt, dürftest du, Hadmut, hier einen Teil deiner Fragen beantwortet bekommen.


Beeblebronx
29.10.2014 2:07
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Wenn ich mir das Video ansehe, dann sehe ich einen einfachen Menschen, der Angst vor einem neuen Bürgerkrieg hat, der aufrichtig ist, der gut recherchiert, und das kann Ulfkotte: recherchieren. Er spricht vielleicht nicht so gut Englisch, aber er ist aufrichtig. Ich verfolge Ulfkottes Beiträge seit einiger Zeit auf Facebook, und ich habe keine Gründe, an seiner Ehrlichkeit zu zweifeln.


Bärle
29.10.2014 2:30
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Stimme Hadmut zu. Denn häufig bieten gerade für Außenseiter nur noch die gescholtenen Verlage eine Plattform, um ihre Publikationen beachtenswert veröffentlichen zu können.
Früher waren die Fleißner Verlage so eine rechte Plattform. Willy Brandt brachte dann seine Biographie dort raus und bald zogen andere Persönlichkeiten nach. Das alles tat aber der rechten Gesinnung Fleißners keinen Abbruch auch wenn sich sein Image verbesserte. Er sponsorte weiter rechtsradikale Gruppierungen.


Alf
29.10.2014 3:04
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Gegen seine Aussagen im Interview spricht nichts, nur das was er sagt nicht einmal die Spitze des Eisbergs ist. Die großen Medien sind vollständig in den Machtapparat eingebunden und erfüllen darin ihren Zweck. Auslandskorrespondenten beliefern regelmäßig Geheimdienste mit Informationen. Schon allein, weil so einen Journalisten einfach ein doppeltes Gehalt erhält. Die FAZ hat die meisten Auslandskorrespondenten von allen Zeitungen. Zudem sind alle wichtigen Journalisten von Mainstreammedien in transatlantische Netzwerke eingebunden, Tarnorganisationen der CIA, wie dem Aspen-Institute. Zum Beispiel bei der Redaktion des FOCUS muss sich gefragt werden, wer dort eigentlich nicht für den Geheimdienst tätig ist. Die Russen wiederum versuchen sich aktuell vermehrt mit Gegenpropaganda und unterstützen oft die von den Mainstreammedien als ‘Verschwörungstheoretiker’ verunglimpften Leute. Im Übrigen scheint der Herr Ulfkotte nur die Abteilung gewechselt zu haben und ist weiterhin ein derartiger Schlapphut. Der naive Glauben an eine objektive Berichterstattung unserer Medien nimmt glücklicherweise stetig ab.


Friedrich der Doofe
29.10.2014 4:04
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> Die Frage ist: Was spricht inhaltlich für und gegen die Aussagen im
> Interview?

Formal kann nichts dagegen sprechen da es nun mal Aussagen sind. Das Gegenteil ist auch nicht zu nelegen (auch das haben solche Aussagen so an sich). Ein Dementi wäre z.B. auch sinnlos (selbst wenn es korrekt wäre). Vom Prinzip her Glaubenssache wenn nicht …

… ja wenn nicht die Evidenz so deutlich wäre.

Zum Beispiel die glatten Lügen in Sachen “Putinversteher” (dieses Schlagwort allein ist schon ein deutliches Indiz für geheimdienstliche Einflussnahmen) und die endlosen Litaneien gegen alles was nicht der US Doktrin entspricht.

Oder noch mal anders herum: Es gibt doch kaum einen Hinweis das dieser abtrünnige Mitmacher nicht die Wahrheit sagt und das er lügt ist die einzige Alternative.

Dann diese Indizienketten. Simple Timelines wer von wem abschreibt. Mit ihr lässt sich Ursache und Wirkung nachverfolgen (gerade bei Extremthemen wenn es darum geht die Medienkonsumenten aufzuhetzen).

Prägnant ist die absurde Schuldzuweisungsarie bei dem MH17 Abschuss in der Ukraine. Ein deutliches Indiz da die US Aussagen bis hin zum Präsidenten inhaltsleer waren. Dennoch wurde das als Aufmacher gebracht im Wissen das nicht mal der Hauch eines Beweises existierte.

Oder allgemeiner: Was in den deutschen Medien an Lügen, Einseitigkeit, blanker Propaganda und purem Rassenhass (gegen Männer weitaus mehr als gegen Moslems oder Lokführer und alles was den Bonzen noch so im Wege steht) abgelassen wird ist sicher kein Zufall.

Das kommt nicht von linken Resten der fünften Kolonne der UdssR sondern nachweisbar über “transatlantische Verbindungen”.


brrr
29.10.2014 5:49
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Ich denke, Ulfkotte ist eher glaubwürdig, vielleicht übertreibt oder extrapoliert er ein paar Fakten ein wenig. Er ist gezwungen, in merkwürdigen Medien wie Kopp zu publizieren, weil sonst keiner mehr etwas mit ihm zu tun haben will.
Die Geschichte mit dem Giftgas erzählt er öfters, ich denke, er kann das auch belegen mit den entsprechenden Artikeln.
Ich habe bisher keine Zeit gehabt, sein neues Buch zu lesen.
Manches, was er im Video sagt, kann man aber direkt überprüfen:
http://www.spiegel.de/panorama/verdacht-auf-geheimnisverrat-razzia-beim-terrorexperten-ulfkotte-a-293459.html


Marco
29.10.2014 6:07
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Stefan Niggemeier hat sich mit Ulkotte beschäftigt. Bei den Krautreportern und in seinem Blog.


nullplan
29.10.2014 6:26
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Wie arbeitet man normalerweise mit Verschwörungstheoretikern?

Natürlich, indem man deren verifizierbare Aussagen tatsächlich recherchiert. Und Google (oder, in meinem Fall, DuckDuckGo) kann da schon viel helfen.

Er behauptet, ein “non-official cover” sei ein Agent, bei dessen Gefangennahme die CIA jede Kenntnis leugnen würde. Das Internet jedoch definiert genau diesen Term als Status eines jeden Agenten, der in einer Stelle ohne Beziehung zu seiner Regierung arbeitet. Kompatibel, aber nicht gleich. Gut, wollen wir mal nicht pedantisch sein.

Er behauptet, Ehrenbürger des Staates Oklahoma zu sein. Und man sollte meinen, Oklahoma würde eine Liste ihrer Ehrenbürger veröffentlichen. Aber wenn, dann habe ich die nicht gefunden. Hrmpf.

OK, jetzt (6:20) behauptet er, dass pro-russische Artikel in deutschen Printmedien geächtet seien. Das würde jedenfalls deren Abwesenheit erklären. Das, oder die Abwesenheit echter Journalisten zugunsten von Agenturmeldungsabschreibern. Oder die Abwesenheit irgendwelcher positiver Punkte auf russischer Seite. Das ist so also nicht verifizierbar.

6:45: Er behauptet, Deutschland wäre so etwas wie eine amerikanische Kolonie. Ich kann nicht zustimmen, aber nur, weil das bedeuten würde, dass so gut wie die gesamte westliche Welt eine amerikanische Kolonie ist.

Ansonsten fällt mir auf, wie wenig verifizierbare Aussagen er bis jetzt gemacht hat. Naja, ich muss los. Mehr heute Nachmittag.


Selbst wenn man in Deutschland eine klare Farge zum Inhalt stellt, dann kommen die Kopp-, Natsi-, Verschwörunges-, Eso-, und Holokeulen. Das war mal wieder ein gutes Beispiel, wie sofort einer aus der Gutfront vorspurtet und die Diskussion von der Sache wegleitet. Diese ständigen Fälle von Diskussionsverbiegung sind kein Zufall.

Carsten

“Wir sind die Guten. Wir helfen allen. Wenn man uns ruft. Und wenn man uns nicht ruft, helfen wir auch.”
Suworow, Der Tag M


Harald
29.10.2014 7:02
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Auf http://www.nachdenkseiten.de/?p=23539

eine lange Rezension:

“Zusammenfassend: Autor Ulfkotte schildert einige interessante Fälle von Käuflichkeit von Publizisten. Diese gründen vor allem auf eigener Erfahrung. Diese Passagen sind lesenswert. Er berichtet dann weiter über Vorgänge und Netzwerke, die schon seit längerem bekannt sind, die man also nicht seinen Recherchen und seinen Analysen zuschreiben kann. Ansonsten ist das Buch voll von Widersprüchen der skizzierten Art und von sonderbaren Bewertungen und Urteilen. Das Buch dient leider der Irreführung. Schade, denn die Themenstellung des Buches und der Titel sind sehr aktuell. Nicht erst jetzt, schon seit vielen Jahren.”

Die Nachdenkseiten sind überhaupt sehr lesenswert; ich bitte Hadmut um Kommentierung von

http://www.nachdenkseiten.de/?p=23749

Einige interessante Dokumente zum Kolonie-Status Deutschlands und Europas


Heinz
29.10.2014 7:10
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Inhaltlich hat er soweit ich das sehen kann Recht – etwa damit, dass CIA und BND auf die Medien, genau wie Regierungskreise und verschiedene Lobbys, immer mehr Einfluss ausüben.
Bei der Giftgassache aber haben wir, meiner Erinnerung nach, nur die Zutaten, die Trägerraketen und die Anlagen für die Herstellung geliefert nicht das fertige Giftgas.

Den Fall mit dem ADAC-Piloten kenne ich nicht.

Hier ist ein Vid (54:13) zur Vorstellung seines (in den Medien) verschwiegenen Buches:
http://youtu.be/s4X182l_1fI

“Wenn ich das richtig verstehe, steht RT für den Sender Russia Today.”
Ja sieht man auch, wenn man auf den Kanal geht, der das Vid eingestellt hat, in der Adress-/URL-Zeile:
youtube.com/user/RussiaToday


Peter Suxdorf
29.10.2014 7:13
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Ulfkotte hat gerade ein Buch geschrieben – ich habe es noch nicht gelesen – in dem er die Presstituierten vorführt. Belegt hat er das mit Quellen, so daß ihn bislang kein Medienvertreter oder Politiker angezeigt hat. Parallel dazu wird sein Buch vom Mainstream totgeschwiegen. Dies alleine werte ich als Beweis, daß er Recht hat.

Btw. Kopp-Verlag verlegt esoterische Bücher. Ja und, die BLÖD, der LÜGEL und der LOCUS verarschen doch auch den ganzen Tag ihre Leser, so what?


Gast$FF
29.10.2014 7:20
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@Hadmut:

Mmmh, ich habe zu viele Schwindler und Betrüger (vor allem an den Universitäten und im Journalismus) erlebt, die genau so argumentieren, nämlich nicht zur Aussage, sondern die immer die Person als solche in Zweifel stellen und als unglaubwürdig, irrelevant, unwissenschaftlich usw. hinstellen wollen.

Bist Du in der Hinsicht persönlich betroffen?

Zur Einschätzung einer Botschaft ist es halt auch nicht ganz unwichtig, wer sie bringt, wie er sie bringt, und was seine ganz persönlichen Motive, die ja nicht immer hehrer Natur sein müssen, sein könnten. Ich denke, der Aspekt der Glaubwürdigkeit gehört zum Gesamtbild dazu, wenn sich der Inhalt nicht faktisch überprüfen lässt.

Was Herr Ulfkotte dort erzählt mag grundsätzlich stimmen. Ich könnte mir schon vorstellen, dass seitens der USA über so eine “freundliche” (und vordergründig legale) Schiene versucht wird, auf die öffentliche Meinung in anderen Ländern Einfluss zu nehmen. PR halt. Macht Deutschland selbst das nicht vielleicht auch (z.B. über die Goethe Institute – nur mal so ins Blaue geschossen jetzt)? Erinnert mich an die Stories um die Pharmaindustrie, die angeblich Ärzte auf “medizinische Kongresse” auf den Bahamas oder auf Hawaii einlädt, um auf deren Verschreibungspraxis Einfluss zu nehmen (was ja auch nicht immer inhärent schlecht sein muss, aber tendenziell halt anrüchig wirkt). Russland könnte es übrigens genauso machen.

Ich stelle mir gerade vor, wie innerhalb der Journaille-Szene so ein Kontakt als Adelung und Ritterschlag gesehen wird (dann hat man es als Journalist geschafft…), und wie neidzerfressen alle die Kollegen sind, die von diesen Organisationen ignoriert werden. Könnte auch typischer Bestandteil eines evolutionären, selbstverstärkenden Karriereprinzips im Journalismus sein: Wer solche Kontakte hat, bekommt die begehrten Jobs (FAZ, Zeit, …). Wer die begehrten Jobs hat, bekommt solche Kontakte. Kennt man vom Prinzip her ja auch aus anderen Bereichen.

Trotzdem kommt mir Herr Ulfkotte unglaubwürdig vor.


Carsten
29.10.2014 7:31
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Vorab: Ich hab mir das Video nicht bis zum Ende angetan – das mag ein Fehler gewesen sein oder auch nicht.

Vermutlich handelt es sich um sein Buch “Gekaufte Journalisten”. Einen Verriss davon hat Stefan Niggemeier bei den Krautreportern veröffentlicht:

https://krautreporter.de/46–die-wahrheit-uber-die-lugen-der-journalisten


Carsten
29.10.2014 7:32
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Nachtrag: Gefunden via BILDblog


Harald
29.10.2014 7:43
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Upps! Ein Gedankensprung: Das Interview bei RT bezieht sich auf sein kürzlich erschienenes Buch, “Gekaufte Journalisten”, ein Bestseller. Eine seriöse Rezension bei SWR2:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=zY5snxbuz5A

Was soll man zu seinem Interview sagen? Es ist gut, dass er sich auch in Bild und Ton äußert – Allerdings leider auf Englisch; und RT sehen nur die ohnehin Erleuchteten, nicht wahr?


Gerhard
29.10.2014 7:58
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RT ist “Russia Today”, ein Propagandasender (etwa wie ARD und ZDF 😉


bu
29.10.2014 8:23
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Was will er eigentlich? Er beschreibt, dass Journalisten in vielen Ländern ideologisch geprägt (wohl besser beeinflusst) werden. Ähm, und in Russland ist das jetzt anders?

Scheint für mich ein schönes Beispiel für einen im Kalten Krieg groß gewordenen Journalisten zu sein. Wie naiv ist es eigentlich, zu glauben, dass Propaganda nur auf der östlichen Seite der Mauer stattgefunden hat?

Ich finde es durchaus wichtig zu fragen, wer was zu wem in welchem Medium und mit welcher Absicht sagt. Also neben dem Gesagtem auch die entsprechende Hintergründe zu beleuchten. Egal, wer welche Aussage macht.

Um zu überprüfen, ob es wahr ist was er sagt, müsste “man” sich mal mit seiner Biografie auseinandersetzen (Fakten prüfen). Das wäre dann doch mal interessant. Herr Niggemeier geht wohl so in die Richtung:
http://www.stefan-niggemeier.de/blog/19612/udo-ulfkotte-wie-die-faz-mich-aus-den-faengen-des-bnd-rettete/


Dr. Fritz Baur
29.10.2014 8:29
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…was den Hinweis auf den KOPP-Verlag angeht: Wer nicht von höchster Prominenz ist (Sarrazin, Pirincci, Zastrow etc.), findet für islamkritische, feminismuskritische, einwanderungskritische, europakritische, überhaupt für systemkritische Ausarbeitungen keinen herkömmlichen Verlag. In diesen Fällen muss man auf die Veröffentlichung verzichten oder eben mit dem KOPP-Verlag u.ä. vorliebnehmen.


Christian
29.10.2014 8:38
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Ich halte von Ulfkotte auch nicht viel. Ich schätze, der ist bei der FAZ rausgeflogen, als er anfing, nur noch halbseriösen Mist zu publizieren. Danach ging er dann immer weiter in die Verschwörungstheorienecke.

Russia Today halte ich mittlerweile für eine Geheimdienstoperation. Je länger man sich das ansieht*, desto weniger kann man sich des Eindrucks erwehren, daß es hier gezielt darum gehen, im Westen Unruhe zur erzeugen und zu spalten. Gestern lief was, das war so im Stil von Vice News gehalten, wo eine “Reporterin” eigentlich einen Film über sich selbst gemacht hat. Ganz nebenbei wollte sie dann im Stil von Vice Fremdenfeindlichkeit in der Londoner City “nachweisen”, ziemlich plump, tendenziös und manipulativ.

RT ist komplett von der russischen Regierung finanziert und abhängig. Ria Novosti, ehemals ein seriöses Medium, ist quasi enteignet und dort eingegliedert worden. Ruptly, deren Videoagentur, spezialisiert sich auf das Lancieren von Videos, z.B. bei Liveleak, die manchmal viral werden, aber meist im Subtext mitschwingen lassen, wie verkommen der Westen doch sei. Also z.B. Videos von Burgerwettfressen irgendwo in den USA, irgendwelche Femendemos in Europa, und natürlich immer mal wieder rechte Schlägertrupps in der Ukraine sowie Tränendrüse der Flüchtlinge dort.

Wenn man sich dann ansieht, wie sehr Putin auf europäische Rechtspopulisten zugeht, versteht man auch, warum RT so ein Interesse an Ulfkotte hat. Besser als mit vermeintlichen “Insidern” kann man ja gar nicht vorführen, wie sehr Europa von der CIA infiltriert ist und geleitet wird.

Aus meiner Sicht ist das alles völliger Blödsinn. Unser Journalismus ist grandios schlecht, keine Frage. Aber das liegt aus meiner Sicht an der chronischen Unterfinanzierung aufgrund der ständig sinkenden Auflage, gepaart mit dem Internet, wo alles schnell schnell in Echtzeit passieren muß. Für wochenlange Hintergrundrecherchen durch hochqualifizierte Leute bleibt halt keine Zeit. Bezahlt wird das ja ohnehin nicht.

*und wenn man die Geheimdienstmethoden der DDR und der UdSSR einigermaßen kennt


Geisterkarle
29.10.2014 9:06
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Hab das Interview jetzt nicht geguckt, aber auf Krautreporter wird zumindest Ulfkotte’s neues Buch inhaltlich ausseinander genommen:

> https://krautreporter.de/46–die-wahrheit-uber-die-lugen-der-journalisten

Wobei du ja glaub vom Niggemeier auch nicht viel hältst! 😉


Johanna
29.10.2014 9:11
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Es geht bei Ulfkotte nicht um die Person, sondern um die von ihm publizierten Inhalte. Dabei braucht man nur seine heutigen Äußerungen mit seinen früheren Veröffentlichungen zu vergleichen. Auch wenn die Kommentarfunktion dieses Blogs nun wirklich nicht den Rahmen für umfassende Analysen liefert, Stefan Niggemeier liefert in einer anderen Sache zumindest ein Beispiel für meine Behauptung:

http://www.stefan-niggemeier.de/blog/19612/udo-ulfkotte-wie-die-faz-mich-aus-den-faengen-des-bnd-rettete/

Ich habe den Eindruck, Ulfkotte steigert sich teilweise in eine Phantasiewelt hinein. Zumindest bedient er zusammen mit dem Kopp-Verlag ein eher weltfremdes Publikum auf dem Niveau von Verschwörungstheorien. Ernst nehmen kann ich ihn jedenfalls nicht mehr, das fängt irgendwann in den Jahren an, nachdem er die FAZ verlassen hat.


Johanna
29.10.2014 9:19
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Was dieses “Interview” angeht, zeigt sich Ulfkottes Stil bereits ganz am Anfang: Er sagt, die Medien in Deutschland hätten unerträgliche Hetze gegen Russland getrieben UND die dafür verantwortlichen Journalisten seien bestochen (‘bribed’) worden.

Dass die Medien gegen Russland eine Form von Hetze betrieben haben, ist nicht zu bestreiten. Dafür haben sie in ihren Kommentarfunktionen derartigen Gegenwind erfahren, dass diese teilweise entfernt wurden. Dass die Journalisten bestochen wurden und von wem, belegt Ulfkotte aber nicht, er behauptet es nur. Bevor also Hadmut seine Leser fragt, ob und was an derartigen Behauptungen dran sei, ist es zunächst mal an Ulfkotte, falsifizierbare Belege für seine Aussagen zu liefern. Da kommt aber nichts.


Emil
29.10.2014 9:19
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Ulfkotte ist ein Insider, der fast 20 Jahre lang für die FAZ gearbeitet hat, und genau weiß was da abgeht, wel er selbst dabei mitgemacht hat. Er versucht halt jetzt mit seiner Wandlung vom Saulus zum Paulus Geld zu verdienen, aber das macht siene Aussagen nicht falsch.

Tatsache ist auch, dass sein neustes Buch “Gekaufte Journalisten” von der Systempresse totgeschwiegen wird, obwohl es ein Bestseller ist. Bei Amazon erreicht es Spitzenplätze, aber außererhalb der einschlägig bekannten Internetseiten hört und liest man kaum etwas davon:

Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8 in Bücher
– Nr. 1 in Bücher > Film, Kunst & Kultur > Medien
– Nr. 1 in Bücher > Politik & Geschichte > Politik nach Ländern
– Nr. 1 in Bücher > Biografien & Erinnerungen > Weitere Berufe & Themen

http://www.amazon.de/Gekaufte-Journalisten-Udo-Ulfkotte/dp/3864451434


brak
29.10.2014 9:29
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UK ist immer mit Vorsicht zu genießen. Dabei sind das, was er sagt, Trivialitäten, aber nicht minder wahr. Das kommt heute nur so unglaublich daher weil den Leuten seit der Geburt in den Kopf geschissen wurde. Ihr gesamtes Denken, die Begriffe, Schulwesen und Bilder sind designt, denke etwa nur die blöde Diktatur-Demokratie Dichotomie, und die wenigsten durchschauen das Spiel. Man erkennt hier im Osten die Wessis und Wossis daran, daß sie subkutan amerikanisch orientiert sind. Wir Altossis sind gegen Ideologie unempfänglicher, weil wir erst von links, dann von rechts bekommen haben, was sich sozusagen neutralisiert. Die Nur-Wessis haben diesen Vorteil nicht. In der DDR war es immer klar, daß wir ein besetztes Land sind, die Wessis haben dies nie so recht kapiert, weil sie meinen, wer nach Mallorca fahren darf, sei frei.


Trollversteher
29.10.2014 9:45
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Ulfkotte behauptet, die deutsche Mainstreampresse sei unter der Fuchtel der USA. Wenn dem aber so ist, wenn also wirklich massiv in die freie Berichterstattung eingegriffen wird, bräuchte das unheimliche Mengen and Geld und Arbeitskraft von deren Seite. Wenn die USA zu so einem Investment bereit sind, warum lassen sie Ulfkotte als Whistleblower sein Zeug dann im Kopp-Verlag veröffentlichen?

Die Behauptungen von ihm sind typische Verschwörungslogik: Es gibt übermächtige Drahtzieher hinter dem aktuellen Weltgeschehen die absolut unmoralisch und zu allem fähig sind. Gleichzeitig ist diese Gruppe aber nicht fähig, irgendwelche Dissidenten ruhig zu stellen. Das macht keinen Sinn.


Es steht doch Udo Ulfkotte dran. Wenn der etwas sagt, ist automatisch das Gegenteil korrekt.


brak
29.10.2014 9:58
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Das von amerikanischer Seite zum Krieg gehetzt wird, ist seit jeher klar. Die haben große Übung darin, die Völker gegeneinander zu hetzten, die Konflikte mörderisch in die Länge zu ziehen und ihr eigenes Süppchen nebst Pudding zu kochen. Das ist alles so einfach und durchschaubar, hier die Guten (Demokraten) dort die Bösen (Diktatoren) u. s. w. Der Teufel verzeiht es übrigens nie, wenn man ihn beim Namen nennt.


PinkPanther
29.10.2014 10:19
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Das ad hominem läßt sich nicht richtig vermeiden, der ganze Vortrag von Ulfkotte ist ein Versuch jeden als unglaubwürdig hinzustellen, der nicht anti-Amerikanisch, bzw seiner Meinung ist. Schließlich sind ja alle Journalisten von namhaften Medien, in Deutschland und weiteren Ländern, vom CIA gesteuerte IM. Irgendwie unterlegen kann er diese Aussage nicht.
Ansonsten konnte ich drei halbwegs fassbare Aussagen isoliert:
1988 wurde in Zubeida *Deutsches* Lost, Sarin *und* Senfgas eingesetzt. Wie er, als Photojournalist, die Herkunft des Giftgases analysieren konnte, sagt er nicht. Wieso hier auch drei verschiedene Giftgassorten den Weg aus Deutschland genommen haben sollten bleibt unklar.
Er selbst hat freiwillig einen von der CIA vorformulierten oder ausschließlich auf Informationen des CIA basierenden Beitrag über Ghadaffi unter seinem Namen veröffentlicht. Das mag wohl passiert sein und hat ihm damals wohl viel Arbeit erspart.
Ein Pilot eines ADAC Rettungshubschraubers ist vom ADAC gekündigt worden, weil er sich nicht als “IM” des BND verpflichten wollte und dieser Kündigungsgrund ist von einem Deutschen Arbeitsgericht bestätigt worden – halte ich so für ausgemachten Unsinn. In seinem Buch nachgelesen wird es wohl ganz anders klingen.

Ulfkotte macht halt für sein Buch Werbung. Da seine Elaborate in letzter Zeit eher schlecht waren will kein seriöses Medium sich
mit ihm beschäftigen. Also bleibt ihm nur der Deal mit dem Agit-Prop-Sender RT.


erich wander
29.10.2014 10:23
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wenn du was zu diesem journalisten wissen willst:

https://krautreporter.de/46–die-wahrheit-uber-die-lugen-der-journalisten


der eine Andreas
29.10.2014 10:30
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Martin
29.10.2014 10:33
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Zu Ulfkottes neuestem Buch – mir scheinen grundsätzlich die Belege immer arg dünn, wenn überhaupt vorhanden.
https://krautreporter.de/46–die-wahrheit-uber-die-lugen-der-journalisten

Interessanter fände ich eine Untersuchung, wieviele der Verschwörlis und Lobbyisten wie Elsäßer, Todenhöfer oder “Friedensforscher” usw. vom Iran, Rußland oder arabischen Quellen “gesponsort” werden. Da könnten sich recht aufschlußreiche Geldflüße zeigen.


TimL0ewe
29.10.2014 10:52
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Einige Punkte werden hier aufgegriffen, z.B. das Thema der Giftgasfabrik in Libyen:

https://krautreporter.de/46–die-wahrheit-uber-die-lugen-der-journalisten

Es gibt bei den Aussagen von Ulfkotte ggf. kein “komplett falsch” oder “komplett richtig”, weil auf ein wahrer Kern leicht aus dem Kontext gerissen werden kann und die Interpretation in die falsche Richtung geht.

Wenn Nachrichtendienste Journalisten ansprechen, die in Krisengebieten unterwegs sind, dann kann man das als “böse Kooperation mit einem bösen Nachrichtendienst” sehen oder auch als eine Methode des Nachrichtendienstes das Lagebild des Krisengebietes um eine weitere Quelle vor Ort zu ergänzen.


Gonzo
29.10.2014 11:09
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Ist seit 1964 bekannt unter dem Begriff ‘Operation Mockingbird’, schlug in den USA immer nur Wellen, wenn es um (ehemals) verbotene Inlandspropganda ging (Church Commitee) die Beeinflussung ausländischer Medien war und ist eine Selbstverständlichkeit, nichts, was irgend jemanden gestört hätte.

“The Central Intelligence Agency owns everyone of any significance in the major media.”
–William Colby, former CIA Director, cited by Dave Mcgowan, Derailing Democracy

http://mtracy9.tripod.com/cia_media.htm
en.wikipedia.org/wiki/Operation_Mockingbird


erich wander
29.10.2014 11:15
Kommentarlink

faziz dieses krautreporter artikels:

“Journalisten tricksen, täuschen und missverstehen; sie schreiben voneinander ab, lassen sich instrumentalisieren und verschleiern Interessenskonflikte. Tatsächliches journalistisches Versagen, Einzelfälle und systematische Missstände, bereiten den Boden, auf dem dann auch die wilden Theorien von Ulfkotte und anderen Kritikern wuchern.

Aber bei aller berechtigten Kritik am Zustand des deutschen Journalismus: Ulfkotte ist weder ein verlässlicher Zeuge noch ein brauchbarer Chronist”


unwichtig
29.10.2014 11:18
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Ulfkottes Buch “über angebliche Medien-Manipulationen”, Faktencheck durch Stefan Niggemeier.

https://krautreporter.de/46–die-wahrheit-uber-die-lugen-der-journalisten

Bitte um Entschuldigung für “fake”-Daten, wollte Ihnen nur diesen Link zukommen lassen.


Hadmut
29.10.2014 11:21
Kommentarlink

Meine Meinung von Niggemeier ist übrigens auch nicht gut…


basti
29.10.2014 11:21
Kommentarlink

Kanzlerakte…alles schon lange bekannt.

Aber sicher nur eine weitere Verschwörungstheorie 🙂


Johanna
29.10.2014 11:27
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Deine Meinung über Niggemeier mag nicht gut sein, er ist mir manchmal auch zu aggressiv, aber seine Vergleiche zwischen Ulfkottes früheren Aussagen zu den heutigen sind nachprüfbar, also falsifizierbar. Ulfkottes Behauptungen fehlt oft jede Begründung und erst recht jeder Beleg. In anderen Worten: Mit Niggemeier kann ich mich inhaltlich auseinandersetzten, Ulfkotte verhindert das (recht geschickt, das muss man ihm lassen).


nicht Udo Ulfkotte
29.10.2014 12:01
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Ich wiederhole meinen Kommentare vom 2014-10-01 auf Propagandaschau
https://propagandaschau.wordpress.com/2014/09/29/udo-ulfkotte-gekaufte-journalisten-auf-dem-weg-zum-bestseller/

n dem Interview sagt er
> I’ve just written a book, not to earn money. No, it will cause
> a lot of trouble for me, …
> …
> I don’t mind what will happen. I’ve had three heart attacs. I
> have no children.
> So, if they want to bring me to court or to prison, so it’s
> worth for the truth.

Wenn du es ernst meinst, Udo Ulfkotte, dann veröffentliche dein Buch als kostenloses Download! Du hast keinen Grund mehr, Geld zu kassieren.
Ich glaube dir nicht. Solange nicht, bis du das tust, was du vorgibst zu tun. Vielleicht kommst du dann vor Gericht, weil du dich nicht an deinen Vertrag mit dem Kopp-Verlag gehalten hast. Aber auch das soll dir egal sein, wenn es dir tatsächlich um das geht, was du behauptest.

Udo Ulfkotte müsste für jedes verkaufte Exemplar etwa zwei Euro kriegen. Offenbar hat er sich bei seiner damaligen Tätigkeit als Pressehure zu schlecht bezahlen lassen.
Leute, kauft das Buch! Egal ob ihr es lest. Kauft es, und macht es zum Bestseller! Vielleicht spendet dann Udo Ulfkotte etwas an einen Verein, den ihr überhaupt nicht mögt.


Neo
29.10.2014 12:17
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Ich habe zwar jetzt nicht das oben verlinkte Interview verfolgt, allerdings hat er diese oder ähnliche Aussagen auch schon in anderen Publikationen gemacht.

Prinzipiell halte ich Ulfkotte für einen Menschen dessen Aussagen zwar eigentlich immer einen wahren Kern enthalten, der aber dennoch mit Vorsicht zu genießen ist. Leider neigt er nämlich zum übertreiben bzw. dazu Informationen „schlimmer“ zu deuten als sie für sich genommen hergeben würden.

Ein offenes Geheimnis ist beispielsweise die sogenannte Umerziehung (Reeducation) der Deutschen. (Nachzulesen unter anderem in: http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2013/10/19/umerziehung-der-deutschen-als-teil-der-psychologischen-kriegfuhrung/ )
Einige Mißstände gerade im Journalismus lassen sich schon vor diesem Hintergrund verstehen. Beispielsweise wäre da die typische Unart gerade von deutschen Journalisten sich nicht nur als Mittler von Informationen sondern auch als Volkserzieher zu sehen. Oder nehmen wir die nur noch als pathologisch anzusehende Unfähigkeit sich eine eigene Meinung losgelöst von der amerikanischen Sicht der Dinge zu erlauben. Auch die Verflechtung des deutschen Journalismus mit den USA (Atlantikbrücke) fällt einem da unweigerlich ein.

Es ist ebenso auffällig, daß die sogenannten Mainstream-Journalisten nahezu ausnahmslos große Verfechter der „europäischen Integration“ sind. Das damit im Kern gemeint ist, jegliche Eigenstaatlichkeit aufzugeben und die Regierung in Berlin durch Brüssel vollständig zu ersetzen muß man dem blöden Volk ja nicht so deutlich sagen. Überhaupt scheint man im modernen Journalismus mit der Idee des Nationalstaates nicht mehr viel anfangen zu können. Er wird allgemein als überholt, ja geradezu gefährlich angesehen. Kommuniziert wird in der Regel, daß ausschließlich die weitere Vorantreibung der „europäischen Integration“ Kriege in Europa verhindern kann. Auch von deutschen Politikern wird immer wieder eine ominöse Kriegsgefahr für den Fall des Auseinanderbrechens der EU beschworen.

Was das Weltbild des exemplarischen deutschen Journalisten angeht lässt sich meines Erachtens sagen, daß es von Hörigkeit gegenüber den USA (die Umerziehung wirkt bis heute nach) und einer politisch linken (international-sozialistischen) Grundhaltung geprägt ist.

Man muß keine finstere Verschwörung annehmen, wenn es eigentlich ausreicht sich die Vergangenheit anzusehen.


Claus Thaler
29.10.2014 14:06
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> Krautreporter, Stefan Niggemeier, Krautreporter, Stefan Niggemeier, > Krautreporter, Stefan Niggemeier, Krautreporter, Stefan Niggemeier …

Leute, seid ihr ferngesteuert?

Ich habe vorher noch nie was von dem Typ gehört. Warum sollte der glaubwürdiger sein als Udo Ulfkotte?


Henriquatre
29.10.2014 14:19
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Das amerikanische Propaganda-Projekt „Krautreporter“ wird von einer ganzen Schar von Kommentatoren hierzublog ja plötzlich beworben, als gäb’s dort was geschenkt. Dabei ist das nur „VICE“ für doofe Deutsche, die kein Englisch verstehen. Zu Ulfkotte: keine Ahnung wie viel ich dem Mann glauben kann oder soll, aber noch mehr Halbwahrheiten, dummes Zeug und Lügen verbreiten wie die gleichgeschaltete deutsche Einheits- und Verblödungspresse kann er gar nicht.


Andreas
29.10.2014 14:29
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Als Ulfkotte noch für die FAZ gearbeitet hat, hat er ein Buch über den BND veröffentlicht, in dem etwa dasselbe drinstand wie in den Greenwald-Büchern über die NSA.

Die dauernde Beschäftigung mit den Geheimdiensten scheint bei ihm dann irgendwann in Paranoia umgeschlagen zu sein. Jedenfalls werden seine Texte immer abstruser.


erich wander
29.10.2014 15:54
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@hadmut

niggermeier hat sich wenigstens im faktencheck mal angesehen, was ulfkotte teilweise für einen abstrusen unsinn schreibt und sagt


Manfred P.
29.10.2014 17:02
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Da zum Thema Ulfkotte-Bashing bereits alles gesagt wurde, würde ich folgende Thesen zur Diskussion stellen.

1. In demokratisch verfassten Staaten ist die öffentliche Meinung sehr wichtig. Die Amerikaner wissen das, sie haben schon immer Anstrengungen unternommen, die öffentliche Meinung im Ausland in ihrem Sinne zu beeinflussen (siehe Voice of America, etc.)

Daher finde ich es völlig glaubwürdig, dass die CIA freundlich gesinnte Journalisten im Ausland identifiziert und durch Reisen, Kontakte und Insider-Informationen beeinflusst.

Man betrachte dies einmal aus der Sicht eines Regierungsbeamten, der das Ziel hat, dass in Deutschland sehr wohlwollend über die USA berichtet wird. Was würde der gesunde Menschenverstand vorschlagen? Mit Militäreinheiten alle Zeitungen, Fernseh- und Rundfunksender besetzen und enteignen, und die Presse komplett zensieren?

Oder freundlich gesinnte Journalisten hegen und pflegen?

Nichts ist doch einfacher und naheliegender als das.

Gleichzeitig: Sobald der junge Journalist in seinem Ehrgeiz einmal “Insider-Berichte” in die Zeitung geleakt hat, hat man ihn bei den Eiern, weil man ihn immer wegen Geheimnisverrat drankriegen kann.

Von einem amerikanischen Ökonomen habe ich gehört, dass in den USA nur diejenigen Politiker Wahlkampfunterstützung bekommen (und damit Karriere machen), gegen die man im Notfall etwas in der Hand hat.

Seien es Nuttenbesuche, Fellatio mit Praktikantinnen, Alkoholprobleme, oder sonst etwas: Im Grunde hatte man doch gegen alle US-Präsidenten etwas in der Hand.

Als Bush gegen McCain in 1999 kandidierte, stellte man McCain als jemanden dar, der während der Gefangenschaft in Vietnam komplett verrückt geworden sei.

Die Liste der Beispiele ließe sich lange fortführen.

“Lügen im Kriege” kommen tausendfach vor. Nur zwei Beispiele seien genannt: Die Säuglinge in Kuwait, Massenvernichtungswaffen im Irak, etc.


irgendeiner
29.10.2014 17:36
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Hurra Medienkompetenz!

Die Hälfte der Leser glaubt unkritisch jeden Unfug, der irgendwie “systemkritisch” daherkommt.

Die andere Hälfte schafft es wenigstens noch, vor dem Posten “Ulfkotte” in eine Suchmaschine einzugeben und Links von der ersten Ergebnisseite hier reinzukopieren.

Zur Abwechslung gibt es nun einen Link von Google Seite zwei, mit sogar noch mehr Bezug zum Thema:
http://www.huffingtonpost.de/2014/10/15/ulfkotte-russisch-fernsehen_n_5988070.html

Und all denen, die behaupten, man wäre in Deutschland bei vorgehaltener Pistole dazu gezwungen, seine Bücher bei Kopp zu verlegen, empfehle ich mal folgende Suchbegriffe:

Selbstverlag
Eigenverlag

Die Anzahl der Treffer übersteigt sogar die von “Udo Ulfkotte”!


Heinz
29.10.2014 18:26
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Hier (Kommentare) gibt es wirklich viel Ad homeniem gegen Ulfkotte.

@PinkPanther
> 1988 wurde in Zubeida *Deutsches* Lost, Sarin *und* Senfgas eingesetzt.
> drei verschiedene Giftgassorten

Ob du das nun (Schwefel-)Lost oder Senfgas nennst – es ist und bleibt das Selbe.

Und ja, es kommt durchaus vor, dass man Beides (Haut- und Nervenkampfstoff) verwendet – Taktik(mal ohne nähere Erläuterungen).

“wird es wohl ganz anders klingen.”
Es gibt so viele Leute die etwas gegen Ulfkotte haben und trotzdem bleiben die Anschuldigungen nebulös.

Und wieso wird der Krautreporterlink hier so häufig gepostet? – wird der durch ständige Wiederholung besser?


Heinz
29.10.2014 18:29
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@irgendeiner
den Link hatten wir auch schon – sogar weit bevor du deinen Post abgeschickt hast:
http://www.danisch.de/blog/2014/10/29/ulfkotte-ueber-den-einfluss-der-cia-auf-die-medien/comment-page-2/#comment-56987


quer
29.10.2014 18:58
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“…..dazu gezwungen, seine Bücher bei Kopp zu verlegen,…”

Möglicherweise zählt man auch Prof. Schachtschneider dazu???


Parzival v. d. Dräuen
29.10.2014 19:11
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Nicht vergessen: Ulfkotte hat Insiderwissen – sowohl aus der journalistischen Laufbahn heraus, als auch als Drohne des BND. Liest man seine Vita gegen – und nur die veröffentlichten Steps – hat er in sehr vielen Töpfen gerührt. Den Mann als Spinner zu betrachten, weil er regelmäßig nur noch beim Kopp-Verlag schreiben kann (warum wohl?), ist nicht nur ehrenrührig, sondern auch diffamierend, wenn man eine Quelle nur ad hominem kritisiert. Die Analytiker vom BND, und auch die der anderen Dienste, nutzen regelmäßig Quellen, deren Reputation in Wahrscheinlichkeiten / Aussageredundanzen liegen.


Bergsteiger
29.10.2014 19:11
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Hadmut schrieb:

“Meine Meinung von Niggemeier ist übrigens auch nicht gut…”

DAS zeugt von einem wachen Verstand und einem realistischen Blick auf die Welt!

🙂


Rechnungsprüfer
29.10.2014 19:20
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@Hadmut hast du schon den bösen weißen Mann im Video gesehen?
Ich hoffe ich bin nicht farbenblind….
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/video-zeigt-taegliche-belaestigung-einer-frau-in-new-york-13236890.html


Karl Marx
29.10.2014 19:30
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@PinkPanther, Heinz

http://www.heise.de/tp/artikel/34/34655/1.html

“Gefährdung der Staatssicherheit”
Peter Mühlbauer 03.05.2011
Ein Pilot wurde angeblich deshalb entlassen, weil er sich weigerte, mit dem BND zusammenzuarbeiten

http://www.nordbayern.de/nuernberger-nachrichten/nuernberg/so-wird-ein-prozess-fast-zur-geheimsache-1.1172847

So wird ein Prozess fast zur Geheimsache

Ausschluss der Öffentlichkeit aus Staatsschutzgründen beschränkt Berichterstattung – 21.04.2011

NÜRNBERG – Ein Pilot klagt gegen seinen Rauswurf bei einem mittelständischen Unternehmen — und die Öffentlichkeit wird aus Staatsschutzgründen ausgeschlossen. Damit verwunderte das Arbeitsgericht Experten: Denn das zugrundeliegende Gesetz wird nicht einmal bei Prozessen gegen Spione oder Terroristen angewandt.

Doch: Was hat das mit Ulfkotte zu tun?


EinInformatiker
29.10.2014 20:19
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Ob die Politik der BRD oder Europas von den Interessen der USA gesteuert wird oder hausgemacht ist, wäre zwar interessant zu erfahren. Aber ich wüßte nicht wie man das in Erfahrung bringen sollte, ohne sich relativ willkürlich irgendeiner Verschwörungstheorie anzuschließen.

Dass die USA gezielt Einfluß nehmen, kann man ihnen ja nicht verdenken. Die Frage ist ja wie man die (daraus) resultierende europäische Politik (ein Kandidat für strategische Beeinflussung wäre zum Beispiel die Zuwanderungspolitik) beurteilt. Und diese Beurteilung kann man ja völlig unabhängig davon vornehmen, welche Interessen dahinter stehen. Insofern beziehe ich Udo Ulfkotte nicht in meine Überlegungen ein.


Emil
29.10.2014 20:36
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@irgendeiner
> Hurra Medienkompetenz!

Hauptsache, du glaubst welche zu haben.

> Zur Abwechslung gibt es nun einen Link von Google Seite zwei, mit sogar noch
> mehr Bezug zum Thema: … http://www.huffingtonpost.de

Genau. Ein US-Propagandablatt, das darüber mault, dass Ulfkotte mit den bösen Russen redet.

> Und all denen, die behaupten, man wäre in Deutschland bei vorgehaltener
> Pistole dazu gezwungen, seine Bücher bei Kopp zu verlegen, empfehle ich mal
> folgende Suchbegriffe: Selbstverlag, Eigenverlag

Klar. Das ist der beste Weg, nicht gefunden und nicht gelesen zu werden, weil die Werbung dahinter fehlt. Auf diesem Weg hätte Ulfkotte vielleicht 100 Bücher verkauft und wäre nie auf den Bestsellerlisten gelandet.


Joffe
29.10.2014 22:14
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Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant. So ein Verräter hat es nicht einmal verdient mit Klagen überzogen zu werden. Verrat ist überall. Jemandem wie dem sollte gleich eine Blausäurekugel ins Herz geschossen werden, wie beim Verräter Schirrmacher.


Hadmut
29.10.2014 22:46
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Oh, schöner Beitrag, zweifellos irgendwo aus dem Kreis des edlen deutschen Journalismus.


Aktiv
29.10.2014 23:14
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Ein Journalist aus der Schweiz zum Buch von Udo Ulfkotte:
http://www.textatelier.com/index.php?id=996&blognr=5303


Stefan
29.10.2014 23:34
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Aufgegnommen wurde das Interview im schönen Bonn-Beuel mit Blick auf Post-Tower, langer Eugen und Siebengebirge.


Joe
30.10.2014 1:15
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Leute, seid ihr ferngesteuert?

Ich finde das einfach köstlich, wie Hadmut mit seiner zeitversetzten Kommentar-Vorabmoderation die freidrehenden Bots der Social Media Damage Control vorführt. Gleich der erste Kommentar 5 min (!) nach dem Absetzen des Blogeintrags mitten in der Nacht kommt in der absolut typischen Schreibe daher.

Man kann von Ulfkotte halten, was man will, aber diese kleine Demonstration war es schon wert. 🙂


Friedrich der Doofe
30.10.2014 2:26
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Wenn ich mir das hier alles so lese kommt mir das grauen. Mein Eindruck ist das fast alle hier nicht zu den simpelsten analytischen Werkzeugen greifen könne die sich seit den griechischen Philosophen herausgebildet haben.

Das was jetzt kommt ist mein voller Ernst; Meiner Meinung nach sind Sie alle durch Medienkonsum verblödet.

Ja verblödet. Nahezu alle Aussagen hier sind eine seltsame Mischung aus der Figur (in diesen Fall diesem seltsamen FAZ Hofberichterstatter dem sich anscheinend nach langen Karrierejahren das Gewissen regt) und überprüfbaren Fakten.

Sie sind nicht in der Lage das eine von dem anderen zu trennen. Da ist, so hart es klingt, die Wirkung von Medienkonsum der Herrschenden. Denn genau dies beabsichtigt dieser. Einem Mischmasch aus dem was geschieht und den Figuren die selbiges transportieren. Das relativiert und verunsichert, macht lahm und gefügig.

Das können Sie nicht erkennen. So lange Sie die Matrizen periodisch verinnerlichen werden Sie Ulfkotte und CIA-FAZ denken statt:

– Welche Hinweise gibt es das diese Aussagen zutreffen?
– Welche Hinweise widerlegen die Aussagen?
– Welche Interessen machen die Aussagen wahrscheinlich?
– Welche Machtstrukturen gibt es um Sie evtl. durchzusetzen?

– und last not least “wie sind die Typen und Weiber drauf die ihnen diese ganzen “news” unter die Nase reiben? Offener klarer Blick, gerade ruhige ehrliche Ausstrahlung? Oder Gehetzte unstete Körpersprache, unlogische Satzbildung und “seltsame” Formulierungen.


Christian
30.10.2014 8:52
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Nachtrag zu den erwähnten vermuteten Geheimdienstmethoden:

Hier hat der NDR mal nachgehakt bei einem vermeintlichen deutschen Experten, der ständig in russischen Medien zitiert wird:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Pro-Putin-Deutscher-Professor-in-russischen-Medien,professor116.html

Lief gestern abend im Spätprogramm, wo alles Interessante im ÖRR hingeschoben wird.


Versucht es doch mal hiermit:
1-8 So lügen deutsche Journalisten.mp4
(Vortrag in Deutsch von Ulfkotte, genug Fakten)
http://www.youtube.com/watch?v=AHyU3ftnOPA

Carsten

Terroristen schaffen Arbeitsplätze


Emil
30.10.2014 9:49
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Die aktuelle US-/NATO-Propaganda kann man gerade wieder in allen Medien bewundern. Russische Militärmaschinen fliegen im internationalen Luftraum über Schwarzen Meer, Nord- und Ostsee, und die Presse titelt:

– Nato: Russisches Militär dringt in europäischen Luftraum ein
– Russische Kampfflugzeuge dringen in europäischen Luftraum ein
– Russland verletzt Luftraum: Moskau könnte es zu weit treiben
– Will Putin provozieren? Nato-Jets fangen Russen-Flugzeuge ab
– Nato fängt gut zwei Dutzend russische Kampfjets ab
– Luftwaffe fängt russische Kampfflugzeuge über der Ostsee ab

Hallo! Das ist internationaler Luftraum, Russland gehört zu Europa, russische Maschinen verletzen da gar nichts und ein “Abfangen” durch die NATO wäre ein kriegerischer Akt.

Ein erneuter Beweis für Ulfkottes These, dass diese Schmierfinken gekauft sind. Und für wie bescheuert halten die ihre Leser, dass sie sich trauen, solche offensichtlichen Lügen zu drucken?


Christian
30.10.2014 11:16
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Also, die FAZ z.B. betont, daß die russischen Jets nicht in Nato-Luftraum eingedrungen, aber so nahe gekommen sind, daß sie von Natojets begleitet wurden. Sie haben keinen Flugplan eingereicht, sind ohne Transponder geflogen und haben teilweise nicht auf Funksprüche reagiert. Außerdem gibt es eine neue Häufung solcher Ereignisse.

Ich habe nicht allzu viel Einblick in militärische Taktiken, dafür aber in Geschichte. Und das ganze sieht sehr danach aus, als wollte Rußland (a) die Luftabwehr der NATO testen (solche Manöver gab es immer mal wieder, auch seitens der Nato an russischem Luftraum im Kalten Krieg und (b) Macht demonstrieren.

Und zu dem, was die Presse titelt:
Welt Online: Kampfjets über Europa – Putin testet die Abwehr der Nato
http://www.welt.de/politik/ausland/article133794278/Kampfjets-ueber-Europa-Putin-testet-die-Abwehr-der-Nato.html

SPON: Luftmanöver über Nord- und Ostsee: Russische Bomber lösen Nato-Alarm aus http://www.spiegel.de/politik/ausland/nato-meldet-ungewoehnliche-viele-russische-luftmanoever-ueber-europa-a-1000054.html

TAZ: Unangemeldeter Besuch – Russische Flugmanöver über Europa
http://taz.de/Russische-Flugmanoever-ueber-Europa/!148603/

Telepolis (natürlich): NATO klagt über “unangemeldete” russische Flugzeuge – Bislang keine Luftraumverletzungen
http://www.heise.de/tp/artikel/43/43204/1.html

Wenn es eines kurzen Gegenbeweises bedurft hätte, daß Ulfkotte Unfug redet, dann bitteschön.


Friedrich der Flotte
30.10.2014 11:31
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Friederiche schrieb:

“Wenn ich mir das hier alles so lese kommt mir das grauen. Mein Eindruck ist das fast alle hier nicht zu den simpelsten analytischen Werkzeugen greifen könne die sich seit den griechischen Philosophen herausgebildet haben.

… Meinung nach sind Sie alle durch Medienkonsum verblödet.

Ja verblödet.”

Das ist jetzt aber echt schade, Friedrich!

Das macht mich jetzt irgendwie richtig so, ja, betroffen, betroffen, das ist wohl das richtige Wort.

Heisst es nicht eigentlich immer “Lesen bildet” ?


Neo
30.10.2014 12:26
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Das ist ein schönes Beispiel wie an sich völlig normale Vorgänge durch die Presse aufgebauscht werden.

Da haben also vier Gruppen von russischen Flugzeugen innerhalb des (geographisch gesehen) europäischen Luftraums ohne nationalen Luftraum zu verletzen Manöver abgehalten. Nach den offiziellen Angaben der Nato (http://www.shape.nato.int/nato-tracks-largescale-russian-air-activity-in-europe.aspx) flogen beispielsweise acht russische Flugzeuge (4 TU-95 neuerer Bauart und 4 IL-78 Tankflugzeuge) von Russland aus über der norwegischen See, wurden dort von norwegischem Radar entdeckt worauf norwegische F-16 auf Abfangkurs gingen um die Flugzeuge zu identifizieren und zu verfolgen. Über der Nordsee wurden die Russen dann von britischen Eurofightern “übernommen” und wohl eine Zeit lang begleitet. Die nächste Meldung stammt dann von den Portugiesen die wohl die verbliebenen zwei TU-95 (der Rest war inzwischen Richtung Heimat geflogen) orteten worauf potugiesische F-16 auf Abfangkurs gingen um die Fremden zu identifizieren. Anschließend drehten die Russen um und flogen zurück Richtung Heimat.

Alles in allem ein Vorgang wie er immer wieder vorkommt. Irgendjemand macht Manöver in internationalem Luftraum und die jeweiligen Nachbarn schicken Flugzeuge um nachzusehen was da los ist. Völlige Routine und nichts worüber sich Militärs aufregen. Das wird auch in der Originalquelle am Ende durchaus gesagt.

Die FAZ (um nur ein Beispiel zu nehmen) muß sich hier den Vorwurf gefallen lassen mit der Unwissenheit vieler Leser Schindluder zu treiben. Wer nämlich nicht weiß, daß es sich eigentlich um eine Routineangelegenheit handelt, muß jetzt den Eindruck bekommen, daß die Russen irgendwelche finsteren Pläne hegen. Der unbedarfte Durchschnittsleser weiß z.B. nicht unbedingt, daß sich der Satz “Mehrere Flüge russischer Bomber über der Nord- und Ostsee haben bei der Nato Alarm ausgelöst.” weitaus schlimmer liest als seine tatsächliche Aussage ist. Der Alarm wird nämlich immer ausgelöst wenn irgendwas unbekanntes im näheren Luftraum stattfindet. Da fliegt man dann eben hin und guckt nach. Auch der Satz “Unter den Langstreckenbombern seien auch Bomber vom Typ TU-95 gewesen, die bei Bedarf mit Nuklearwaffen bestückt werden können.” soll durch die bloße Erwähnung der Nuklearwaffen Besorgnis beim Leser erzeugen. Das (meines Wissens) sämtliche strategischen Bomber die es weltweit gibt (soviele Staaten leisten sich die Dinger nicht) Nuklearwaffen tragen können muß man dem Leser ja nicht sagen. Auch die Formulierung, daß Gefahr für die zivile Luftfahrt bestand ist bewußte Dramatisierung. Als ob zivile Flugzeuge blind seien und kein eigenes Radar hätten um die unmittelbare Umgebung zu beobachten. In der Originalquelle ist auch hier lediglich von einem “potential risk” die Rede.

Man könnte direkt auf die Idee kommen, daß die Medien die Menschen auf einen Krieg mit Russland vorbereiten wollen.


UU
30.10.2014 13:06
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Udo Ulfkotte war auch mal Professor an unserer Uni hier, als ich noch studierte. Im Netz schreibt er gelegentlich im “Gelben Forum” ( http://www.dasgelbeforum.net ) – da kann man sich einen besseren Eindruck bilden, als in einem kurzen TV-Interview mit Oxford-Englisch auf Schulniveau. Der Kopp-Verlag hat natürlich diesen “gewissen Ruf”… aber dort läßt z.B. Wisnewski auch seine Bücher verlegen und in Punkto Werbung, Promotion und Aufmerksamkeit ist dieser Verlag nicht schlecht.

Persönlich mag ich ihn wegen seiner überzogenenen Muslim-Phobie und anderen Kleinigkeiten nicht. Bei diesem Thema scheint er Recht zu haben und in Wirklichkeit zeigt er wirklich nur den Gipfel des (Amerikanischen) Eisbergs auf, auf dem die halbe Welt zutreibt. Deutschland ist wie viele anderen Länder nur Mittel zum Zweck einiger Amerikaner um Geld zu erwirtschaften. Alleine die Beteiligung an Deutschen Aktien seitens USA-Bürgern ist immens. Wer noch nicht mitbekommen hat, daß die Deutsche Presse wie die Deutsche Politik von amerikanischen Interessen unterwandert ist, scheint blind und taub zu sein. Die vierte Gewalt hat versagt und die meisten Journalisten schreiben nur von DPA, Reuters und Co. ab. Wenn es noch richtigen Journalismus geben würde, wäre Amerika allein aufgrund der Angriffskriege der letzten Jahrzehnte moralisch wie finanziell am Abgrund. Stattdessen wird man immer noch mit Floskeln wie “Land der Freiheit”, “Weltmacht”, “Demokratie”, “Friedensbringer” usw. vollgebläht. Natürlich alles von “freien Journalisten”, die wie alle anderen auf ihre Arbeitgeber angewiesen sind und deswegen sich an die ungeschriebenen Regeln (oder sogar geschriebenen Regeln wie bei Spiegel in Bezug auf Israel) halten…


Bär
30.10.2014 13:08
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@Emil

He Du “Putinversteher” 😀

Besten Kommentar den ich heute gelesen habe: “Hört doch mal auf über die angebliche Gleichschaltung zu reden wenn ihr keine Ahnung habt! Schaut doch einfach mal Tagesschau, da sagen sie es doch wie pöhse der Putin ist”

Jop, is klar.


Pete
30.10.2014 16:43
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Russland gehoert zur EU?
Habe ich was verpasst?


Yannick
30.10.2014 19:39
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Hier scheinen einige den Niggemeier als eine Instanz zu sehen, dem man trauen kann. Das sehe ich nicht so.
Der Niggemeier, ausgebildet bei der SZ in München und ein heute Berlin „sicher machender links-grüner Journalist“ (also einer von Tausenden) ist ein etwas merkwürdiger Mensch. Der war beim Spiegel und hat angeblich selbst gekündigt, weil es bei ihm nicht passte (jeder andere würde das gute Geld vom Spiegel nicht verachten). Wovon lebt der heute eigentlich? Vom kostenlosen Bildblog und seinem kostenlosen werbefreien Blog und den seltenen Artikeln in der FAZ wird man doch sicher nicht besonders reich. Und Berlin wird auch nicht billiger. Da kommen ja immer mehr Süddeutsche hin. Und die vermünchen das ehemals kostengünstige „arm aber sexy“ Berlin nun mal. Und Prenzlauer Berg ist bald genauso tot wie Schwabing. Süddeutsche sind halt meistens die deutschen Revolutionsgarden der Ruhetyrannei. Und woher hat er also sein Geld für das immer teurer werdende Berlin? Fragen über Fragen. Mich würde mal seine Steuererklärung interessieren.
Und dann seine ständige Hetze gegen alles, was nicht stramm links und grün und deutsch-devot ist, und sogar noch eine von links-grün abweichende Meinung hat. Den Nicolaus Fest wollte er fast hängen sehen.

http://journalistenwatch.com/cms/2014/07/28/will-stefan-niggemeier-nicolaus-fest-haengen-sehen/

http://www.stefan-niggemeier.de/blog/18477/islamhassender-bams-vize-erschreibt-sich-herrlichen-shitstorm-und-eine-art-abmahnung/

Noch haben sie den Fest nicht gehängt, nur gefeuert. Aber ich denke, der Niggemeier hat mindestens einen Puzzlestein dazu geliefert. Da ist er sicher stolz drauf. Er scheint auch ein extremer Moslem- …kriecher zu sein. Das zeigen jedenfalls viele Beiträge in seinem Blog.
Ich hoffe nicht, dass er ein heimlicher Soziopath ist, den das zerstören anderer Menschen Befriedigung gibt. Aber wundern würde es mich nicht. Politik und Journaille (und wohl auch die Salafistenindustrie) sind nun mal große Spielwiesen von Soziopathen.
Und wie er jetzt pausenlos gegen Ulfkotte hetzt, und den NATO-Frankenberger als den Guten versucht hinzustellen, ist zumindest mir schon mehr als verdächtig.
Mir kommt der Typ nicht ganz geheuer vor. Und sein Blog ist hoffentlich keine Falle.
Vielleicht schaue ich mir seinen Verriss von „Gekaufte Journalisten“ mal genauer an und checke den gegen. Warum viele Top-Journalisten ein Haus in der Toskana haben, kann mir der selbsternannte „Medienjournalist“ Niggemeier jedenfalls auch nicht erklären. Und er will es offenbar auch gar nicht.
Ich trau keinem Journalisten, und schon gar keinem selbst ernannten „Medienjournalisten“ aus Berlin-Friedrichshain mit seinen Schleimern, die er aus seinem Kommentarbereich ungelöscht rausgucken lässt.


Hadmut
30.10.2014 19:45
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Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum die hier alle so auf den Niggemeier abfahren – es sei denn, das ist mal wieder eine der gesteuerten Astroturfing-Aktionen.


Joe
30.10.2014 21:35
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Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum die hier alle so auf den Niggemeier abfahren – es sei denn, das ist mal wieder eine der gesteuerten Astroturfing-Aktionen.

Den Verdacht habe ich auch, bin schon in anderen Foren plötzlich über den gestolpert.


Josh
31.10.2014 12:36
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@Rechnungsprüfer:
[blockquote]@Hadmut hast du schon den bösen weißen Mann im Video gesehen?
Ich hoffe ich bin nicht farbenblind….
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/video-zeigt-taegliche-belaestigung-einer-frau-in-new-york-13236890.html%5B/blockquote%5D

Das Video würde ich jetzt aber nicht als Bestätigung nehmen, ob weiße oder “”farbige”” Männer eher belästigen.

Denn leider handelt es sich hier auch um die übliche billige Feministen-Propaganda, die der Artikel in der FAZ blind übernimmt.
Aus dem Artikel:
[blockquote]In dem zweiminütigen Zusammenschnitt ist zu sehen, wie Dutzende Männer der in neutralem schwarzen T-Shirt und Jeans gekleideten Shoshana Roberts hinterherrufen.[/blockquote]
Ihre Kleidung ist alles Andere als neutral!
Sie trägt fast hautenge Kleidung, die Ihre weiblichen Merkmale sehr betont.

Tatsächlich ist dieser FAZ-Artikel wieder einmal ein Paradebeispiel dafür, daß oft die Kommentare wesentlich fundierter sind als der eigentliche Artikel.
Ein Kommentar bringt es auf den Punkt:
[blockquote]Wer 600 Minuten durch eine Großstadt läuft um Leute zu suchen, die sich daneben benehmen, der wird die wohl auch finden. Allerdings kommen hier, obwohl anzunehmen ist, das bewusst die richtigen Orte ausgewählt wurden nur 2 oder 3 wirkliche “Belästigungen” zutage, und selbst im Zusammenschnitt mit all dem banaleren Zeug ergeben sich kaum 1,5 Minuten Videomaterial. Das Aussagen wie “Nice” oder “God bless you have a good day” allen ernstes eine Belästigung darstellen sollen ist schlicht und ergreifend neurotisch.[/blockquote]


Nick W.
31.10.2014 15:06
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Ich habe Ulfkottes Buch “Kein Schwarz. Kein Rot. Kein Gold. Armut für alle im Lustigen Migrantenstadl” teilweise gelesen. Der Titel spricht schon Bände, wes Geistes Kind der Autor ist. Nicht dass ich die deutsche Einwanderungspolitik der letzten Jahrzehnte gutheißen will, aber eine seriöse Auseinandersetzung mit dem Thema sieht anders aus. Auch wenn er sich mit vielen Fußnoten wissenschaftlich gibt, sind seine Thesen fast ausnahmslos maßlose Übertreibungen, und die Zahlen, die er in den Raum wirft, basieren auf dilletantischen Rechenfehlern und Fehlinterpretationen.

Das Buch erschien auch bezeichnenderweise kurz nachdem Sarazzins “Deutschland schafft sich ab” rauskam. Ulfkottes aktuelles Buch und viele seiner anderen scheinen demselben Schema zu folgen. Ich halte ihn für den typischen Trittbrettfahrer, der sich mit Stammtischsprüchen zu Themen, die den Mainstream gerade interessieren, profilieren (und natürlich profitieren) will. Inhatlich präsentiert hauptsächlich Halbwahrheiten und Fehlschlüsse, auch wenn seine Thesen insgesamt meist einen wahren Kern haben.


Benjamin
1.11.2014 0:50
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Er ist bestimmt nicht besonders begabt, aber ich denke er ist kein schlechter Kerl und die Grundthese seines Buches, dass die Medien eben genau nicht objektiv zu berichten, halte ich für wahr.


brrr
1.11.2014 1:05
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Man kann übrigens Auszüge des Buches immer wieder hier lesen (wenn man’s nicht gleich kaufen will):
http://www.pi-news.net/2014/10/unparteiisch-das-medienimperium-der-spd/


beeblebronx
1.11.2014 15:45
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Hadmut: Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum die hier alle so auf den Niggemeier abfahren – es sei denn, das ist mal wieder eine der gesteuerten Astroturfing-Aktionen.

Der Niggemeier erklärt uns jetzt seit gefühlten Jahrtausenden, warum die “Bild” nicht die “FAZ” ist. Das hätte ich auch ohne ihn herausfinden können, daß die “Bild” ein echtes rechtes Drecksblatt ist. Dafür brauche ich keinen Niggemeier.

Ulfkotte mag nicht in allem recht haben, aber es könnte sich ja doch lohnen, ihn wenigstens hin und wieder mal zu lesen.


Norbert_G
4.11.2014 10:48
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Zur Glaubwürdigkeit Ulfkottes und seinen möglichen Motiven:

http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/udo-ulfkotte/und-immer-wenn-du-glaubst-es-geht-nicht-mehr-.html

Der Mann hat also bereits einiges an Ängsten durchgemacht.
PSL sagte mal zur Erklärung seiner mutigen Wortergreifungen in einer Talkschow: “Nehmt euch in Acht vor alten Männern, denn sie haben nicht mehr viel zu verlieren!”


CrisisMaven
4.11.2014 22:30
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Also, die Bundesvereinigung der Deutschen Zeitungs-Verpfleger weist Herrn Ulfkottes Anschuldigungen pauschal zurueck. Schon der Titel “Gekaufte Journalisten” sei grob irrefuehrend, weil seine Verbandsmitglieder keine Journalisten verkaufen wuerden. Es kaemen ausschliesslich flexible Mietvertraege zum Einsatz! Und Herr Nonnenmacher von der FAZ haelt Herrn Ulfkotte fuer krank. Sind wir froh, dass Schirrmacher noch pumperlgsund ist!


EtwasVernunft
5.11.2014 23:18
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Etwas Empirik zum Zustand des deutschen Journalismus, die es erlaubt, die Meinung der Herren Ulfkotte, Niggemeier u. a. etwas besser einzuordnen:
Dr. Uwe Krüger (Universität Leipzig)hat mit seiner Dissertation Verflechtungen zwischen (Zeitungs-)medien aufgezeigt und gibt zum Schluss plausible Hypothesen zur Meinungsgleichheit unter Journalisten verschiedener Medien:
https://www.youtube.com/watch?v=xzGb7tyzaCM


C
6.11.2014 18:38
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Neues Video, ebenfalls von der RT (auf Deutsch diesesmal):

http://www.youtube.com/watch?v=UwE5LO5CphY#t=32

Bin gerade dabei, es anzusehen.


[…] rus­sis­che Medien: Bei denen steht Udo Ulfkotte wohl auch hoch im Kurs. Nur böse Men­schen da […]


Ed.turkovic
29.1.2015 20:33
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Warum sprechen solche Menschen nicht in TV oder Radio mehr dass auch wir die Schafen die Wahrheit erfahren. Eine Möglichkeit- das alle Radios und TV auser Kuba schon den 8 Familien im USA gehören.
Wie lang lebt noch Herr ULFKOTTE und gleichen .Will Europa Krieg Haben. Es sollen die Ami wo sie Kriege einzeteln die alle Flüchtlinge
nach Amerika nehmen. Wer leidet im Krieg- Europa nicht Ami Europa soll ausblüten und jemand wird noch reicher