Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Flaggen-Streit

Hadmut
18.6.2014 21:33

War ja schon immer so, dass man die eigene Flagge gehisst hat, wenn man eine Festung eingenommen hat. Soll offenbar anzeigen, wer da die Macht übernommen hat.

17 Kommentare (RSS-Feed)

Rechnungsprüfer
18.6.2014 21:42
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An den Flaggen sieht man doch welches Zeichen gesetz werden soll “Familie hat ausgedient”
So verblendet war ja noch nicht mal die DDR Riege.


Uwe
18.6.2014 22:16
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Wird da nicht irgendjemand oder irgendetwas benachteiligt? Am besten die hissen noch ein paar Flaggen, nur zur Sicherheit.


Emil
18.6.2014 22:21
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Das Anbiedern bei Minderheiten (Feministinnen, Schwule, Migranten) ist der neuste Trend in der Politik. Damit hoffen die Parteien auf zusätzliche Wählerstimmen, in dem Irrglauben ihre Stammwählerschaft wäre ihnen weiterhin sicher.

Du hattest ja schon mal einen Artikel von Klaus Kelle zu diesem Thema hier verlinkt, da ging es speziell um die CDU/CSU:

http://www.focus.de/politik/experten/kelle/denkzettel-fuer-cdu-und-csu_id_3874791.html

Die Strategen im Adenauer-Haus sollten mal einen Strichzettel anlegen und notieren, wie viele Wähler es bringt, wenn ein CDU-Oberbürgermeister beim Christopher Street Day mit der Regenbogenfahne vorneweg hampelt, und wie viele Stammwähler es auf der anderen Seite kostet. Wie viele Stimmen bringt Alice Schwarzer als CDU-Wahlfrau und wie viele kostet sie? Wie viele muslimische Wähler kreuzen die CDU an, weil die Parteiführung von oben einen Kandidaten oder eine Kandidatin muslimischen Glaubens hinpflanzt, und wie viele christliche Wähler bleiben weg?

Ich denke, das Pendel schwingt langsam in die andere Richtung.


Capture the flag
19.6.2014 0:11
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Das Familienministerium kann letzten Endes als eingenommen betrachtet werden, wenn die traditionelle Familie verboten worden ist. Erst von da an können halbnackt auf den Straßen tanzende Homophile alle Häuser und Straßen per Verordnung dauerhaft nach frei ihrem Wunsche beflaggen lassen.


Bärle
19.6.2014 1:10
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Eine dekadente Gesellschaft ist zugleich eine extrem sexualisierte Gesellschaft. Insofern sollte die Regenbogenfahnen zur Bundesfahne und Europafahne zugleich werden.


kokko
19.6.2014 3:33
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in japan hat man das penis-fest und nutzt dessen einnahmen wenigstens für was sinnvolles

http://en.wikipedia.org/wiki/Kanamara_Matsuri

in deutschland beweihräuchert man sein ego mit einfachen gesten und hisst mal fix zwei bunte fähnchen als zeichen der eigenen toleranz und vielfalt. und am nachmittag lacht man über den hausmann der seinen sohn aus dem kindergarten abholt oder holt die polizei wegen dem merkwürdigen mann der sich an ein kleines mädchen auf dem kinderspielplatz rangemacht hat (der sich später aber als ihr vater herausstellt).

aber ja fähnchen hissen ist leicht – wirklich tolerant sein ist arbeit an sich selbst. und echten aufwand gilt es ja zu vermeiden.

ich finde leute die zu solchen gesten greifen und sich dafür auch noch selbst auf die schulter klopfen oder dann sogar andere dumm von der seite anmachen warum sie denn nicht auch “flagge zeigen” einfach nur schrecklich. denn grade bei solchen bleibt es auch oft nur bei gesten. leute die oft und gern ihre toleranz (und auch anderes) mit zeichen & reden nach außenhin für alle sichtbar zeigen (müssen) sind mir immer sehr suspekt…


“Druck aus dem Kanzleramt” — lustig — wer hat denn das Kommando?

Es ist eine Ideologie, und die hat ihre eigene Dynamik. Da muß die Kanzlerei letztlich Druck machen, um noch gehört zu werden. Die Befehle kommen sowieso von woanders.

@Emil

Ich denke, das Pendel schwingt langsam in die andere Richtung.

Klar, es wird eine Gegenreaktion ausgelöst. Vernünftig geht es eben nicht. Es muß immer erst übertrieben werden.

Carsten

Demagogie schlägt Demokratie


Alex
19.6.2014 9:36
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Solange am 20. April nicht eine schmucke rote-weiß-schwarze flagge gehisst wird…

Finde das eigentlich recht lächerlich (sowohl das hissen von speziellen flaggen, als auch darüber sich aufzuregen)

Wobei – wenn ich mir überlege was es in Nürnberg für Terz gab als die Besatzungsflagge auf der Burg gehisst wurde..


Michael
19.6.2014 11:16
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Grobi
19.6.2014 13:12
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>Das Anbiedern bei Minderheiten (Feministinnen, Schwule, Migranten) ist der neuste Trend in der Politik.

Nein. Das ist kein neuer Trend sondern basiert auf der Frankfurter Schule, ist also schon locker 40 Jahre alt. Allerdings konnte der Zug erst nach dem Ende des Kalten Krieges richtig Fahrt aufnehmen. (vorher brauchte man den weißen, heterosexuellen, autochthonen Mann noch potentiell als Soldaten)


Georg_B
19.6.2014 14:58
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Sorry, ich lesen nur:

“Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit konstruktiven Beiträgen an der Debatte. Die Redaktion/lh”

“Gekürzt. Bleiben Sie bitte konstruktiv. Die Redaktion/dgw”

“Entfernt. Bleiben Sie bitte respektvoll. Die Redaktion/jp”

“Entfernt. Bitte verzichten Sie auf pauschale Unterstellungen. Danke, die Redaktion/jp”

“Gekürzt. Kritik an der Moderation richten Sie bitte direkt an community@zeit.de. Danke, die Redaktion/jp”

Und das waren nur die ersten 6 Seiten in den Kommentaren.

Hier rächt es sich bitterlich das “Meinungsfreiheit” nicht Redefreiheit ist und jede popelige Blog und Seite sich hier auf ein eingebildetes “Hausrecht” beruft, auf Rechtsgrundlage einer Scheißhausparole. Denn das gibt es nicht, aufgrund: Dessen das das (virtuelle)Hausrecht a nicht existiert https://de.wikipedia.org/wiki/Virtuelles_Hausverbot und b das Hausrecht nur ein BGB Gesetz ist und somit auf der Normenpyramide unterhalb des GG liegt!

“Das Grundgesetz als Basis des übrigen innerstaatlichen Rechts steht im Rang über allen anderen innerstaatlichen Rechtsgrundlagen und geht diesen vor. Das heißt,andere innerstaatliche Rechtsgrundlagen dürfen dem Grundgesetz nicht widersprechen.”

Was ich damit sagen will. Die Homosexuelle Sache ist nur ein Thema. Es gibt noch viele weitere (z.B. Islamismus) wo sich die Gesellschaft die Möglichkeit nimmt oder schon genommen hat sich intellektuell noch zu wehren. Was bedeutet das, als was muss man DieZEIT sehen und werten, wenn so wie oben mit öffentlichen Standpunkten IN DER ÖFFENTLICHKEIT umgegangen wird? Wenn Worte nichts mehr gelten und die Zeit des Redens vorbei scheint?

Die Konsiquenz daraus ist das eigentliche Problem. Egal ob für den einzelnen Menschen, eine Seite, eine Zeitung oder ein Blog.


Georg_B
19.6.2014 15:01
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Nachtrag:

Es ist “die Logik des Krieges” was das alles zum Problem werden lässt.

z.B. das nicht mehr geredet werden darf.

Diese Logik kann man nicht wegreden. Sie gilt und das immer!


Georg_B
19.6.2014 16:20
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@ Email

NEIN DAS IST KLUG! Es ist eine Strategie, gerade der bei den Bio-Deutschen verbrannten Parteien wie die Grünen und die SPD.

Gerade diese glauben an die Demographischen Prognosen von Thilos Sarazins Bücher und handeln danach! Heute die 15% von Deutschen. Wenn man sich jetzt als “wahnsinnig-nette” Pro-Ausländer-Partei den Leuten ins Gedächtnis bringt (pure PR) dann sind das bei einem Migrationsanteil von 50% auch gut 30-40% Wähler. Das genügt dann summa sumarum zusammen mit den Verblendeten und Deutschlandhassern für eine absolute Mehrheit bzw. die Koalitionsführung.

Es ist im Grunde die Strategie Volkspartei zu werden, nur eben für ein anderes Volk, im eigenen Land.

Hierzu passt diese anbiederung und sich kulturell assimilieren zu lassen als Steigbügelhalter neben vielen anderen weiteren Strategien ideal.

Das sind die klassischen inneren Feinde, für die eigentlich die Bundeswehr auch da sein sollte. Die Zeit wäre jetzt gekommen. Next step wären syrische/irakische Verhältnisse.


ein anderer Stefan
19.6.2014 18:46
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@ Emil: das mit der Stammwählerschaft glauben die langsam nicht mehr, denke ich – SPD und FDP haben das ja schon bitter zu spüren bekommen.

Darüber hinaus, wäre zumindest ich für eine Politik dankbar, bei der nicht die Strategen mit der Strichliste dahinterstehen – der Fachbegriff dafür heißt glaube ich Populimus. Davon haben wir wahrlich schon genug.


tolleranter
19.6.2014 23:49
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>wirklich tolerant sein ist arbeit an sich selbst

Nein, ich verändere meine Umgebung so lange bis ich sie tolerieren kann.


Gerd
20.6.2014 13:38
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@ >wirklich tolerant sein ist arbeit an sich selbst

Im Zwischenmenschlichen RICHTIG

Im Gesellschaftlichen FALSCH und gefährlich!

Ich frag mich mitterweile, was das über eine Gesellschaft aussagt, wo die Nazis in ihren Aussagen mitterweile recht haben aber man vom Mainstream zur falschen Tolleranz (Duckmeustertum, Feigheit, Wehrlosigkeit) genötigt und gezwungen wird.

Man betrachte nur mal die Möglichkeiten des Selbstschutzes in Deutschland. Rechtlich ist nix erlaubt, was auch nur halbwegs zuverlässig funktionieren würde und nicht gerade ne Schusswaffe ist.


kokko
23.6.2014 4:58
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@Gerd
20.6.2014 13:38

Im Zwischenmenschlichen RICHTIG

Im Gesellschaftlichen FALSCH und gefährlich!

Ich frag mich mitterweile, was das über eine Gesellschaft aussagt, wo die Nazis in ihren Aussagen mitterweile recht haben aber man vom Mainstream zur falschen Tolleranz (Duckmeustertum, Feigheit, Wehrlosigkeit) genötigt und gezwungen wird.

ich glaube worauf du da hinaus willst ist die auflösung der nationalstaaten mit folgender verblassung des bürgerbegriffs und damit anerkennung von bürgerrechten nicht nur an bürger sondern auch an zugezogene (=ausländer) mit den daraus folgenden nachteilen für den sozialstaat und die sicherheit im land etc pp

dass es also schlauer bzw das beste wäre auch mal nein zu sagen aber der mainstream verlangt dass man alles was die zugezogenen machen tolerieren soll wodurch es zu so sachen in einem demokratischen land mit christlichen werten kommt wie toleranz von moscheebau und religionsausübung in schulen u.ä.

das ist wirklich ein sehr komplexes problem und toleranz allein hilft da nicht weiter. auf der einen seite sind die anderen auch nur menschen und man möchte ihnen so viele rechte zugestehen, dass es fair für alle ist – auf der anderen seite verändert man damit bestehende verhältnisse nachhaltig.

die sache ist aber auch: toleranz anderer ist nicht 100%assimilation/vermischung und leben miteinander. grade die gut integrierten asiaten leben ja häufig in parallelgesellschaften abgekapselt von der aufnahmegesellschaft – also eher ein friedliches nebeneinander – in anerkennung lokaler gegebenheiten und einschränkungen lebt man seine kultur aus.

toleranz heißt eben auch nicht, dass man selbst keine ansprüche/forderungen stellen darf und alles erlauben muss.

Bsp.
so kann man bspw zeugen jehovas -deren glauben man nicht teilt oder gar verabscheut- in seinem haus tolerieren und dort zur miete wohnen lassen aber unter der voraussetzung, dass sie dort nicht rumziehen und jedes wochenende versuchen die anderen bewohner zu bekehren. denn wenn man selbst eine wohnung sucht, fände man es ja auch unfair abgewiesen zu werden, allein weil man den falschen glauben/keinen glauben hat. mit 1-2einschränkungen wird man sich jedoch gern zufriedengeben.

Man betrachte nur mal die Möglichkeiten des Selbstschutzes in Deutschland. Rechtlich ist nix erlaubt, was auch nur halbwegs zuverlässig funktionieren würde und nicht gerade ne Schusswaffe ist.

am ende ist das wichtigste dein selbstschutz mit allem anderen kannst du danach auch noch handeln.

wenn einer nur dein handy und geld will gibst du es hin und er wird abziehen. nix versuchen einfach abziehen lassen. handy kann man neu kaufen, geld ist nur papier, den größten ärger hat man mit der besorgung von neuem ausweis und ähnlichen sachen.

wenn dich jemand beleidigt, dann lass ihn quatschen.

wenn dich jedoch jemand unbekanntes auf offener straße wirklich körperlich angreift kann nicht einfach mit worten überzeugt werden sondern muss unschädlich gemacht werden. man weiß ja auch nicht ob er dich nur mal verdreschen will oder ob er dir den schädel einschlagen möchte. wenn man da einmal zuschlägt und dann erst schaut welche wirkung das hatte kann das grob fahrlässig sein und die eigene gesundheit oder das leben kosten. und weil eben bei einem angriff aus dem nichts nicht klar ist ob er dich verkloppen oder töten oder was auch immer will lieber mit allen mitteln dafür sorgen dass sich bei dem nichts mehr bewegt oder klar die flucht ergriffen wird. wie gesagt, dies würde ich so machen bei einem unprovozierten angriff mit unklarem ziel. bei jemandem der betrunken ne kneipenschlägerei anfangen möchte weil man ihn angeblich komisch angeschaut hat kann man sich schon etwas zurückhalten.

die beste verteidigung ist aber immer noch der situation aus dem weg zu gehen bzw im ernstfall wortwörtlich wegzurennen. bin aber selbst auch ein sehr schlechter läufer womit die zweite möglichkeit bei mir schonmal ganz klar flach fällt