Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Korruptions-Netzwerk im Vatikan

Hadmut
12.6.2013 22:28

Und wieder finden zwei Dinge zusammen.

Eine Menge Leute haben sich schon gewundert, wie ich auf einmal, so plötzlich und so intensiv auf das Thema Feminismus kam. Andere, die im Buch gelesen haben, wo ich genau das beschreibe, waren erstaunt darüber, dass ich kein „Maskulist” oder „Männerrechtler” bin, sondern nach wie vor Korruptionsjäger im Hochschulbereich. Ich beschäftige mich seit über 15 Jahren mit Korruption, Kriminalität, mafiösen Strukturen im Hochschul- und Wissenschaftsbereich.

Und bei der Analyse einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, die inhaltlich bestehendem Verfassungsrecht diametral zuwiderläuft, dafür aber Titelhandel, Korruption und Betrug protegiert, ging es eigentlich um die Suche, warum Verfassungsrichter mafiöse Strukturen in den Hochschulen schützen und in welcher Weise sie darin involviert sind. (Ich habe ja auch schon mehrfach darüber geschrieben, dass es da dubiose Zusammenhänge zwischen Verfassungsrichtern und Hochschulen über den Rotary Club gibt.) Dabei bin ich auf die „Gender Studies” gestoßen, nicht aus dem Blickwinkel als Mann, sondern aus dem Blickwinkel als Betrugsjäger und Wissenschaftler. Wenn man sich mal einige Zeit mit Wissenschaftsbetrug und Hochschulkriminalität beschäftigt hat, beißen einen die Gender Studies direkt in die Nase.

Und erst bei der Analyse dessen und der Literatur bin ich darauf gestoßen, dass Gender Studies ein kriminelles Netzwerk sind, in dem es um Macht und Geld geht, und das zentral von Lesben vorangetrieben wird.

Und jetzt scheint es dem neuen (und vermutlich auch dem vorhergehenden) Papst so zu gehen, wie es mir gegangen ist: Er hat Korruption gesucht, entdeckt und das Netzwerk dahinter erkannt. Dort gibt es offenbar ein schwules Netzwerk, das überaus schwer zu bekämpfen ist.

Es scheint, als würde die Gesellschaft immer stärker von korrupten Netzwerken durchzogen, die eben wie die Mafia oder wie eine der früheren Geheimlogen organisiert sind. Kommt ja auch nicht von ungefähr, dass inzwischen das Thema „schwul” in einer aufdringlichen Intensität in die Medien und Öffentlichkeit gedrückt wird, als gäbe es gar kein anderes Thema mehr.

Ein durchaus beachtliches Problem.

Am kommenden Freitag/Samstag findet die Konferenz des Journalistenverbands „Netzwerk Recherche” statt, wo es unter anderem auch um die Frage geht, ob Journalisten aufdecken sollten, wenn Politiker, Richter usw. homosexuell sind. Und das Timing der Papst-Aussage ist wunderbar passend. Wobei ich dem Papst durchaus zutraue, dass seine Aussage nicht wider seinen Willen durchgestochen wurde, sondern dass er sich bewusst dieses Publikationsweges bedient, um das Netzwerk zu bekämpfen. Er hat es wohl bewusst und gezielt publik gemacht, um Korruption und Missbrauch zu bekämpfen. Ein schönes Beispiel für

Ich sehe das so:

Vor 30 Jahren war Homosexualität ein Tabu, und es zu veröffentlichen hätte Politiker erpressbar gemacht, es wäre unvertretbar gewesen, es zu veröffentlichen.

Vor 20 Jahren war Homosexualität ein Thema der Sexualität und ging die Öffentlichkeit schlicht nichts an, war also nicht an die Öffentlichkeit zu bringen.

Vor 10 Jahren war es ein Lebensstil, und war nicht relevant. Es war deshalb Zeichen schlechten Stils oder eines Mangels an relevanter Informationen, es an die Öffentlichkeit zu bringen.

Heute aber kann es auf Mitgliedschaft in Korruptionsnetzwerken und korruptes Verhalten hindeuten, und heute muss es veröffentlicht werden.

23 Kommentare (RSS-Feed)

Niko
13.6.2013 7:44
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Tja, Mensch bleibt halt Mensch und damit prinzipiell korrumpierbar. Anstatt sich damit zufrieden zu geben, dass man als Schwuler heute (zumindest in meisten Ländern der ziviliserten Welt) nicht mehr bei Entdeckung im Vernichtungslager oder am Baukran landet, schwingt man das Pendel in die andere Richtung zu weit und bereichert / bevorteilt sich. Schade, dass manche die so hart erkämpfte Freiheit nicht nutzen sondern gleich _aus_nutzen…

Hoffen wir mal, dass das Zeitalter der Netzwerke und Seilschaften insgesamt bald zu einem Ende kommt und auch z.B. Vereine der angeblichen Eliten wie der Rotary Club und die Atlantik-Brücke genauso geächtet werden wie man es mit korrupten und nur auf den eigenen Vorteil bedachten Politikern tun sollte. Undwahrscheinlich, ich weiß, aber man darf ja noch einen frommen Wunsch äußern.

0.02 EUR
Niko

P.S.: Ob ich wohl einen Mitgliedausweis zu oben genanntem Netzwerk bekomme, wenn ich den Vatikan anschreibe? Oder muss ich dafür erst Teil des Kirchenapparats sein? Bei so einer Diskriminierung wird man dem Verein die Gemeinnützigkeit aber wohl nicht anerkennen… 😀


Fx
13.6.2013 8:51
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Ich stimme der Argumentation zu. Leider wird man da ganz schnell (meist wohl zu unrecht) als homophob angeprangert – analog zum Vorwurf der Frauenfeindlichkeit gegen die Aufklärer über Gender-Femi-Machenschaften.

Tatsächlich scheint Homosexualität heute immer öfter als politische Waffe eingesetzt – oder besser: missbraucht – zu werden. Das Prinzip ist ganz einfach wer das pinkfarbene Opfer-Etikett trägt, ist weitgehend unantastbar, weil Kritiker mit der Homophobie-Keule abgewehrt werden können. Das Prinzip wird übrigens auch “Pinkwashing” genannt – analog zu Greenwashing (Umwelt-Keule) und Bluewashing (Menschenrechts-Keule).

Das massiv gescholtene Gesetz, das Russland gerade in Bezug auf angebliche Homopropaganda getroffen hat, könnte eine gezielt provozierte Überreaktion sein. Westliche Spin-Doctors kennen genau die Empfindlichkeiten des russischen Bären, dazu zählt eine weit verbreitete Homophobie ebenso wie eine heftige Aversion gegen Blasphemie. Entsprechend kitzeln und fördern NGOs wie NED oder “Wohltäter” wie George Soros gezielt entsprechende Künstler und Aktivisten (Beispiele: Pussy Riot http://bit.ly/UgLca2 oder Femen http://bit.ly/16gJMVC). Tatsächlich werden v.a. in der russischen Berichterstattung ausländische Provokationen explizit als (offenbar vorrangiges) Ziel des Gesetzes gegen “Homopropaganda” angegeben.


Homeboy
13.6.2013 9:18
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“Korruptions-Netzwerk im Vatikan”
LOL
es geht um den Vatikan, mit der Vatikan-Bank, die so dubioses Geschäftsgebaren hat, dass die Mafia ihr Geld von dort abgezogen hat, aus Angst, die EU könnte die Bank sperren und die Gelder einfrieren…

besser wäre gewesen: Korruptions-Netzwerk (Schwule) in Korruptions-Netzerk (Kurie) in (krim.., pardon,) zweifelhafter Organisation (Geheimarchive, Beutekunst, weltanschaulicher Alleinvertretungsanspruch, obsukre Realitätsferne,…) entdeckt.


patzer
13.6.2013 10:21
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Heinz
13.6.2013 11:57
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> Anstatt sich damit zufrieden zu geben, dass man als Schwuler heute (zumindest in meisten Ländern der ziviliserten Welt) nicht mehr bei Entdeckung im Vernichtungslager oder am Baukran landet, schwingt man das Pendel in die andere Richtung zu weit und bereichert / bevorteilt sich. Schade, dass manche die so hart erkämpfte Freiheit nicht nutzen sondern gleich _aus_nutzen…

@Niko
man muss dazu sagen, dass “die Schwulen™” genau so wenig mit dem Netzwerk, wie “Die Frauen™” mit dem Gendersumpf zu tun haben.


Heinz
13.6.2013 12:26
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> Tatsächlich scheint Homosexualität heute immer öfter als politische Waffe eingesetzt – oder besser: missbraucht – zu werden.

Wobei die Nazi-/Sexisten-/Verschwörungstheoretiker-/Antisemitenkeule doch einiges mehr eingesetzt wird, die Homophobiekeule eher selten.


Keulenmann
13.6.2013 13:18
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>die Nazi-/Sexisten-/Verschwörungstheoretiker-/Antisemitenkeule
>doch einiges mehr eingesetzt wird, die Homophobiekeule eher selten

Man muss das einach als eine Arsenalerweiterung sehen. Wenn bspw. Israel/Juden nicht Themengegenstand ist/sind, kann man die zugehörige Keule nicht einsetzen. Eine Keule muss zumindest entferntestens etwas mit dem Thema zu tun haben, damit das nicht auch der dümmste durchschaut. Die Homokeule (als Spezialform der Genderkeule, die alle nicht-Standard-Männer als Opfer sieht) hat also im Grunde (d.h. zusammen mit allen anderen nicht-Standard-Männer-Derivaten wie Frauen, religösen, behinderten etc) eine durchaus breite Anwendbarkeit, die jetzt im Kommen ist.

Die Ökokeule wäre in der Auflistung oben auch noch zu ergänzen. Besonders interessant: damit kann man individuell Bauvorhaben erlauben oder auch nicht – je nach dem, wer da ankommt.


Fx
13.6.2013 13:54
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@ Heinz

“Wobei die Nazi-/Sexisten-/Verschwörungstheoretiker-/Antisemitenkeule doch einiges mehr eingesetzt wird, die Homophobiekeule eher selten.”

Hierzulande sicher.


Niko
13.6.2013 14:16
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@Heinz:
Jo, ich weiß das, aus eigener Erfahrung. Ich als schwuler Bartträger denke von mir genausowenig als Mitglied der “Welthomosexualisierungsunion” wie ich von mir als Mitglied der “Globalen Bartträgervereinigung” denke. Ich stimme dir also zu und fühle mich nicht der im Artikel kritisierten Gruppe angehörig, ich bin schließlich nicht mal katholisch. 😀

Dennoch finde ich es legitim anzumerken, dass ein gemeinsames Merkmal der hier kritisierten Netzwerker wohl ihre Homosexualität zu sein scheint — quasi vom auch innerhalb der Kirche verfolgten Opfer(tm) zum Täter(tm), sobald sich die Gelegenheit zur persönlichen Vorteilname geboten hat.

Zur Sache mit den Keulen: Ich hab’s schon öfter (wenn auch in anderem Zusammenhang) geschrieben, wiederhole mich aber hier gerne; je mehr man im Rundumverfahren JEGLICHE Kritik gleich versucht wegzuhauen (=Keule) und den Äußerer der Kritik gleich in die entsprechende Ecke stellt als xenophob / homophob / sonstwiephob, desto schwieriger wird es, die ECHTEN Phobiker zu erkennen.

Mir als Betroffenem(tm) ist es lieber, jemand äußert seine ehrliche Meinung z.B. zur Homosexualität, zum Islam, zu Frauen, und man setzt sich dann damit auseinander und kann die Meinung schließlich entsprechend bewerten (und nicht den der sie äußert!) — als dass man dem anderen von vorneherein das Haben und Äußern einer Meinung verbietet!

0.02 EUR,
Niko


@Heinz (((“man muss dazu sagen, dass “die Schwulen™” genau so wenig mit dem Netzwerk, wie “Die Frauen™” mit dem Gendersumpf zu tun haben.”)))

Ich bin völlig anderer Meinung.

Praktisch JEDE Frau ist eine Feministin. Lippenbekenntnisse wie “Feministinnen mag ich auch nicht” können sich Frauen im Sekundentakt aus dem Ärmel schütteln, weil es sie nichts kostet. Aber tatsächliche Zugeständnisse (Scheidungsrecht, Gewaltschutzgesetz, Frauenförderung usw.) will kaum eine Frau machen. Wenn man solche anti-feministischen Gesichtpunkte anspricht, mutiert fast jede Frau innerhalb Sekundenbruchteilen zur Feministin.

Das ist einer der Gründe, warum sich Feminismus so ausbreiten konnte: Praktisch alle Frauen unterstützen fast alle feministischen Forderungen zu 100%.


Alex
13.6.2013 17:22
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Ich denke auch eher, dass bei der kath. Kirche das Pädo-NW viel mehr zu sagen hat, aber das kann ja natürlich nicht benannt werden

Das ehemalige verfolgte Gemeinschaften eine verschworene Gemeinschaft bilden, und dann – modern gesprochen – netzwerken ist doch wirklich nicht überraschend, und vermutlich auch wesentlich weniger problematisch als viele andere Netzwerke die es so gibt.

Das das Katho-Homo NW nun sich mafiös verhält ist doch naheliegend, schließlich ist es eine Teilmenge einer mutmaßlich kriminellen Vereinigung, nämlich der kath Kirche.


FullxD
13.6.2013 20:37
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Opfer eignen nicht selten sich eine Sklavenmoral an, um mit dieser ihrerseits neue Opfer zu schaffen, welche sie selbst diskriminieren und unterdrücken können. Opfer zu sein heiß keineswegs ein besserer Mensch als andere zu sein. Nichtsdestotrotz ist die gesellschaftliche Entwicklung, warum die homosexuelle Erkrankung einen Opfer-Status statt eines Täter-Status für sich beanspruchen kann, als positiv zu sehen.

Nicht nur Sigmund Freud war die Doppelmoral der Sexualität durch ihre Unterdrückung in der christlichen Welt bestens bekannt. Das Wissen darum nutzen Juden (Balin, Arnhold, Fürstenberg, von Schwabach, Rathenau) in der Harden-Eulenburg-Affäre geschickt, um für einen für sie äußerst lukrativen Weltkrieg loszubrechen. Insgeheim lebte Wilhelm II. polyamant und bisexuell und wurde so vom Einfluss des liberalen schwulen Liebenberger Kreis abgeschnitten werden, wo ein Krieg nicht befürwortet wurde. Viele Betroffene von homoerotischen Störungen (Stefan George, Adolf Hitler, Rudolf Heß, Edmund Heines, Ernst Röhm, von Stauffenberg) revanchierten sich für diese Affäre mit gnadenlosen Antisemitismus und einem Weltkrieg gegen alles was sie für jüdisch hielten.

Wobei zu erkennen ist, wie wenig von “die Juden” und “die Schwulen” pauschal als eine konvergierende Gruppe gesprochen werden kann. Gleiches gilt für “die Feministen”, selbst wenn einige ExtremistInnen durch Strippenzieher so viel Macht erhalten haben, um die Deutungshoheit an sich reißen zu können. Diese Deutungshoheit erfolgt durch Unterschlagung plausibler, jedoch missliebiger Argumente, in Folge der Herrschaft über Institutionen in Wissenschaft, Justiz und Medien.

Seit einigen Jahren ist das Vorgehen mehr und mehr entwaffnet worden, politische Gegner als homosexuell outen und so politisch vernichten zu können. Diese positive Entwicklung galt einst weitgehend für sexuelle Doppelmoral. Weswegen das aktuelle Anwachsen von Prüderie unter der Rigide des anti-heterosexuellen Genderismus mit großer Sorge zu sehen ist.


claus
13.6.2013 20:46
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Naja, etwas mehr Medienkompentenz hätte ich schon erwartet. Den im Spiegel-Artikel wurde Korruption in Verbindung mit dem Schwulennetzwerk gebracht, obwohl keine ersichtlich ist:

“‘”Aber es gibt auch Korruption.’ Dann kam Franziskus auf ein Gerücht zu sprechen, das seit langem kursiert: ‘Es ist die Rede von einer Gay-Lobby, und es ist wahr, sie ist da … wir müssen sehen, was wir tun können.'”

Zu sagen, dass sich Schwule in der römisch-katholischen Kirche organisieren ist wie Eulen nach Athen tragen: die katholische Kirche ist seit jeher die größte Schwulenorganisation der Geschichte. Der Papst hat nichts Neues gesagt.


Gast
14.6.2013 9:51
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Diese Netzwerke sind schon vor Jahren benannt worden. Habe etwas von einigen Kardinälen dazu gelesen. Selbstverständnlich wurde das in den staatstreuen Medien hier nicht benannt. Die stürzten sich auf die Fälle von Kindesmissbrauch und waren einfrigst darum bemüht, die Schuld direkt auf den Papst umzulenken. Ich würde sagen, für die breite Masse ist ihnen das gelungen. Die Informationen, die dabei unterschlagen wurden, hätten die Sache anders aussehen lassen. So hätten sie beispielsweise von den Homosexuellen-Netzwerken in der Kirche wissen können, die es schon zu Johannes Paul II Zeiten gab, die Ratzinger noch mehr zu schaffen machten, weil sie Kirchenpolitik systematisch unterliefen. Es gibt aber auch Berichte (zumindest aus Amerika) von isolierten Kirchenmitarbeitern, die z.B. sexuelle Beziehungen (aka Missbrauch) zwischen Funktionsträgern und Jungen bemerkten, aber an diesen Netzwerken z.B. daran scheiterten, die Sache publik zu machen. Das Schizophrene an unseren Medien ist, dass sie Homosexualität als gut und wünschenswerten Widerstand betrachten, um so mehr, wenn er in der Kirche Fuß fasst und diese damit auflöst. Die Pädosexualität, die damit einhergeht, wird geflissentlich ignoriert. Statt dessen wird in der veröffentlichten Meinung versucht, Pädosexualität von der sexuellen Ausrichtung zu entkoppeln und statt dessen mit der Religion zu verknüpfen. Also nicht, dass es die Leute, die so eine Orientierung haben, vermehrt in solche Netzwerke und Positionen zieht, die ihnen den Missbrauch von Kindern erlaubt, sondern weil sie in die Kirche eingetreten seien, seien sie pädosexuell geworden. Und mit der Homosexualität darf dies unter keinen Umständen verbunden werden, obwohl es eigentlich zum Nachdenken bringen sollte, dass es da so gut wie immer ältere Männer mit kleinen Jungs treiben. Und um das Bild die Bigotterie vollständig zu machen, dann als Abschluss den Umgang der Grünen mit Pädosexualität in den eigenen reihen dagegen setzen. Aber für die nichtreflektierenden Massen (und dazu muss ich nach eigener Erfahrung viele Akademiker aus meinem Bekanntenkreis zählen) funktioniert die Schuldzuweisung an den Papst bestens. Das ist etwa so, als würde man Angela Merkel für das Fehlverhalten jedes kleinen Beamten zur Verantworung ziehen, nur dass die Bundesrepublik weniger Beamte hat als die weltweite katholische Kirche. Oder zu behaupten, in einem Staat würden alle Beamten exakt den Anordnungen des Präsidenten/ Kanzlers folgen.


patzer
14.6.2013 10:22
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http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=36849

Gift für Blutdruck und geistige Gesundheit.Aber so stringent verblödet durchgezogen,dass man schon wieder Respekt(oder Angst?)hat.Noch dazu von Zwangsabgaben finanziert.Systematische Verdummung der Bevölkerung gespickt mit groben Falschbehauptungen.


dieter
14.6.2013 11:49
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“Heute aber kann es auf Mitgliedschaft in Korruptionsnetzwerken und korruptes Verhalten hindeuten, und heute muss es veröffentlicht werden.”

@Hadmut: Eindeutig Nein!
Wenn es Hinweise auf korruptes Verhalten oder der Mitgliedschaft in einem Korruptions-netzwerk gibt dann sollte eben genau dieses benannt und veröffentlicht werden!
Denn
1. Geht die sexuelle Orientierung eines Menschen niemanden was an!
2. Gilt es das kritik und strafwürdige Fehlverhalten, Vorteilsannahme/Gewährung, Ämterpatronage etc,. offenzulegen und nicht dafür was die Leute in ihren Betten treiben!

“Praktisch alle Frauen unterstützen fast alle feministischen Forderungen zu 100%.”
@Frauenhaus
Ich habe hier schon einiges an lächerlichen Dünnschiss vernommen aber damit schießt Du nun wirklich den Vogel ab!
Du kennst praktisch alle Frauen und deren feministische Forderungen?
Herzlichen Glückwunsch!!!
Auch wenn es nicht zu Deinem kleinkindlichem feministischen Verschwörungs-Weltbild passen mag:
Ich kenne beruflich und privat zahlreiche Frauen -unter anderem meine Ehefrau mit der ich seit mehr als 10 Jahren glücklich verheiratet bin! Die haben allesamt mit Feminismus nichts am Hut! Gender etc. kennen Die allenfalls von meinen Berichten aus der Uni. Typischerweise haben die alle andere Sorgen als den Quatsch, den sich irgendwelche durchgeknallten Feministinnen ausdenken. Ich empfehle Dir und einigen anderen hier ganz dringend mal den Einhandbetrieb am Monitor einzustellen, raus zu gehen und sich zur Abwechslung mal mit Frauen aus Fleisch und Blut zu unterhalten! Frische Luft belebt bekanntlich den Geist.

@Hadmut:
Was soll das hier eigentlich werden? Ein Stammtisch für rechtsorientierte homophobe Verschwörungstheorethiker? Falls ja dann noch viel Spaß zusammen!

Ich bin hier weg!


Hadmut
14.6.2013 11:52
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@Dieter: Klar, jede Kritik im Ansatz ersäufen, das Thema zum Tabu erklären…


claus
14.6.2013 12:55
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@Gast: “Das Schizophrene an unseren Medien ist, dass sie Homosexualität als gut und wünschenswerten Widerstand betrachten, um so mehr, wenn er in der Kirche Fuß fasst und diese damit auflöst. Die Pädosexualität, die damit einhergeht, wird geflissentlich ignoriert. Statt dessen wird in der veröffentlichten Meinung versucht, Pädosexualität von der sexuellen Ausrichtung zu entkoppeln und statt dessen mit der Religion zu verknüpfen. Also nicht, dass es die Leute, die so eine Orientierung haben, vermehrt in solche Netzwerke und Positionen zieht, die ihnen den Missbrauch von Kindern erlaubt, sondern weil sie in die Kirche eingetreten seien, seien sie pädosexuell geworden. Und mit der Homosexualität darf dies unter keinen Umständen verbunden werden, obwohl es eigentlich zum Nachdenken bringen sollte, dass es da so gut wie immer ältere Männer mit kleinen Jungs treiben.”

Ein interessanter Gedankengang. Denkt man an die 1950er und 1960er Jahre zurück, standen Homosexuelle vor einem großen Problem: nicht verheiratete Männer standen unter Generalverdacht homosexuell zu sein, was die Gefahr der sozialen Todesstrafe barg. Also lag es auf der Hand, Zuflucht in der römisch-katholischen (RKK) Kirche zu suchen. Das Zölibat erklärte den Verdacht auf Homosexualität auf wundersame Weise weg. Daneben hatte die RKK weitere Pluspunkte aufzuweisen: es war ein reiner Männerverein (in den Priesterseminaren “ging es ab”) und falls doch einmal der Verdacht auf Homosexualität nach außen zu dringen drohte, konnte man sich auf die Verschwiegenheit der Medien verlassen. Denn die waren zwar durch und durch homophob, aber noch mehr pro Kirche – als einem der Fundamente der verklemmten und bigotten Sexualmoral jener Zeit. Einen in der RKK umtriebigen Schwulen medial zu kreuzigen hätte bedeutet, die RKK in ein schlechtes Licht zu ziehen, indem die Bogotterie der RKK zu Tage getreten wäre. Diesen Kollateralschaden galt es unbedingt zu vermeiden.

Auch interessant ist die Beobachtung, dass von sexuellem Missbrauch in der RKK nahezu ausschließlich Jungen betroffen sind, während in Betreuungseinrichtungen außerhalb der RKK das weit überwiegend auf Mädchen zutrifft. Dazu kann ich eigene Beobachtungen beisteuern. Weil ich das Thema interessant finde, habe ich mich manchmal breit und lang mit zwei Schwulen aus meinem Bekanntenkreis unterhalten. Sie meinten, dass ein großer Teil der Schwulen auf junge und jung aussehende Sexualpartner stehen. Es gäbe regelrecht ein aufgeregtes Geschnatter, wenn ein jugendlich aussehender (Erscheinung: 16+) in einer Schwulenbar oder einer Schwulensauna auftaucht. Die sind dann völlig aus dem Häuschen.

Allerdings ist das nicht notwendigerweise ein Zeichen für einen pädophilen Hang von Schwulen. Erstens ist das Objekt der Begierde nicht kindlich, sondern jugendlich aussehend (kann aber auch daran liegen, dass Kinder in Schwulenbars und -saunen wohl kaum anzutreffen sind). Und zweitens ist das nicht spezifisch für Schwule, da auch viele heterosexuelle Männer einen starken Hang zu möglichen jugendlichen Sexualpartnern haben.

Insofern kann man nicht behaupten, dass Homosexualität mit einem Hang zur Pädosexualität einher geht und man kann nicht behaupten, dass dem nicht so wäre.

Allerdings gehe ich konform, dass die meinungsbildenden Medien den Missbrauch in der RKK auf den Zölibat zurückführen und so indirekt – heute geht das – die perverse Sexualmoral der RKK kritisieren. Damit bleiben sie aber nur an der Oberfläche. Das Wesentliche an diesen Skandalen ist jedoch die Bigotterie der RKK, die Wasser Predigt und denjenigen, der Wein säuft, schützt. Hierin liegt das eigentliche Problem: die unerträgliche Diskrepanz zwischen moralischem Anspruch und tatsächlichem Handeln. Eben Lügner in Geist und Tat.


Fx
14.6.2013 13:20
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@ dieter

Klar, bei Frauen gilt es schon als “nicht feministisch”, wenn man keine aktive Feministin ist. Frau wäscht die Hände in Unschuld. Das ist allerdings hochgradig verlogen. Die von den Feministinnen FÜR ALLE FRAUEN heraus geholten Vorteile und Rosinen werden aber gern eingesackt. Dafür muss man ja nichts anderes tun, als Frau zu sein. Wenn es nach dem Willen der feigen schweigenden Mehrheit unter den Frauen geht, kann diese Symbiose gerne noch lange so weiter gehen. Ich gehe inzwischen so weit, zu behaupten, dass eine Frau nur für oder gegen den heutigen radikalen Feminismus sein kann. Hält sie den Mund, ist sie automatisch eine Unterstützerin. Vielleicht sollte ich Männer, die solches Verhalten gutheißen, in Zukunft auch zu den Unterstützerinnen zählen…?


claus
14.6.2013 13:34
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@dieter

Mir stoßen die Vorschläge von Hadmut, die sexuelle Orientierung von Menschen bekannt zu machen, auch auf. Weiter oben habe ich schon dargelegt, dass er auf die suggerierte Verbindung von “korrupt” und “homosexuell” hereingefallen ist.

Ebenso stößt mir auf, dass hier von Forenten bisweilen altbekannte homophobe Stereotypen angebracht werden.

Und ist das ein Grund für dich wegzurennen? Ich denke nicht, denn hier gibt es keine nennenswerte Zensur und auf political correctness brauchst du auch nicht zu achten. Vielmehr zählen Argumente statt medial veröffentlichter Meinung. Eine Chance, die man nutzen kann.

Aber jetzt, dieter, stelle dir einmal die Frage, weshalb es nicht nur hier, sondern auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen zu einer neuen Homophobie kommen konnte. Ich gebe da mal ein paar Hinweise. Die Schwulen gingen einst eine strategische Partnerschaft mit den feministischen männerhassenden Lesben ein. Ein fataler Fehler, denn die schwule Sexualauffassung war grundsätzlich freiheitlich und die Feministinnen sahen in Sexualität DAS Grundübel schlechthin. Eingefangen wurden sie Schwulen durch die abstruse feministische Theorie, dass jeder, der nicht weiß, männlich und heterosexuell ist von eben jenen unterdrückt wird. Bei diesem Quark gilt für die Schwulen: mitgehangen mitgefangen. Hinzu kommt, dass das heutige Opfer-Abo von den Feministinnen geschaffen wurde und klar denkende Menschen schlicht und einfach die Nase voll haben, wenn sich Hinz und Kunz als Opfer-von-irgendwas aufspielt, um sich gesellschaftliche und finanzielle Vorteile zu verschaffen.

Und zu deiner Anmerkungen, dass du bei Frauen in deinem Umfeld nichts von feministischer Verblödung merkst: ich sehe das in meinem _persönlichen_ Umfeld auch nicht. Das ist auch kein Wunder, denn ich habe einfach kein Interesse an Leuten, die nicht selbständig nachbeten, was man ihnen vorsetzt und ich habe kein Interesse an Leuten, die irgendetwas Diffuses labern und viele Worte verwenden um exakt nichts auszusagen.

Und mein Umfeld rekrutiert sich aus Leuten (auch Frauen) im Alter von 40+ (bei dir wahrscheinlich ähnlich). Jetzt unterhalte dich mal mit einer der jungen heutigen Frauen, die an der Uni genderisiert wurden. Fahre mal mit dem Zug und höhre jungen Frauen zu, wenn die sich über ihren Beruf unterhalten: nichts als gequirlte Scheiße, gehüllt in wohlklingende Wortakrobatik.

Da hast du das, was der heutige Feminismus bereits angerichtet hat.


Hadmut
14.6.2013 13:51
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@claus:

> dass er auf die suggerierte Verbindung von “korrupt” und “homosexuell” hereingefallen ist.

Das ist eigentlich eine ziemliche Frechheit. Du stufst mich zu einem hereinfallenden Konsumenten fremder Ansichten herab, aber gestehst mir damit nicht zu, mir eine eigene Meinung aufgrund eigener Recherchen gebildet zu haben.

Leute wie Du, die jede unerwünschte Meinung als fremdindoktriniert abwerten wollen, gehen mir gewaltig auf den Senkel.


dieter
14.6.2013 14:21
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Hadmut überleg Dir einfach mal wen Du hier eigentlich für was kritisierst!
Etwa die Homosexuellen dafür das sie homosexuell sind?
Oder willst Du ernsthaft behaupten, dass alle homosexuellen tendenziell korrupt, kriminell und sich in verschwörerischen Netzwerken beteiligen?

Kennst Du eigentlich homosexuelle Menschen außer aus dem Fernsehen?
Zu meinem Freundes- und Bekanntenkreis zählen u.a. Schwule und Lesben. Die gehen genau wie wir jeden Tag ihrer Arbeit nach und zahlen brav ihre Steuern etc. Ebenso wenig bin ich als hetero Mann je von einem schwulen Mann dumm angemacht oder belästigt worden. Meines Wissens nach hat auch keiner von denn weder mit irgendwelchen kriminellen Verschwörungen oder sonstigen Machenschaften etwas am Hut.

Aber Vorsicht! Wahrscheinlich treffen die sich ja alle heimlich Nachts bei Dir im Keller um die Kohlen zu klauen, die Kinder zu verderben und nach der kommende schwul-lesbischen Weltrevolution uns Heteros alle zu knechten.

Nein im Ernst: Die Zeiten in denen Homosexuelle auch hierzulande übelst verfolgt und diskriminiert wurden sind noch nicht all zu lange her. Die traurigen Schicksale von Leuten wie Oskar Wilde oder Alan Turing sollten bekannt sein. In vielen Teilen der Erde steht es nach wie vor nicht sonderlich gut um die Behandlung von Homosexuellen.

“jede Kritik im Ansatz ersäufen, das Thema zum Tabu erklären…”

wie schon eingangs erwähnt überlege Dir worum es Dir eigentlich geht:
Kriminelle Machenschaften, Seilschaften, Korruption, Betrug und ähnliche Dinge zu kritisieren?
Fein! Dann sollte es Dir aber eigentlich egal sein ob diese von homo – oder heterosexuellen Menschen begangen werden.

Oder geht es Dir primär darum einen Zusammenhang zwischen Homosexualität und unseriösen / kriminellen Machenschaften und Netzwerken herzustellen um hier lieb gewonnene Vorurteile und homophobe Ressentiments pflegen zu können?

Auch gut!
Dann muss ich hier nicht weiter meine Zeit verschwenden.


Hadmut
15.6.2013 9:59
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@Dieter:

> Etwa die Homosexuellen dafür das sie homosexuell sind?

Nein. Lies mal was ich schreibe. Ich kritisiere Journalisten, nicht Homosexuelle.

> Oder willst Du ernsthaft behaupten, dass alle homosexuellen tendenziell korrupt, kriminell und sich in verschwörerischen Netzwerken beteiligen?

Auch das habe ich nie behauptet. Sondern dass jedes selektive Wegsehen stets zur Ausnutzung durch Korruption führt, und genau das am Beispiel Feminismus und Homosexualität ausgenutzt wird um Kriminalität aufzubauen.

Wenn ich sage, dass unbewacht herumliegendes Geld geklaut wird, habe ich damit auch nicht die Menschheit des Diebstahls bezichtigt. Also red nicht so einen Quatsch!

> Kennst Du eigentlich homosexuelle Menschen außer aus dem Fernsehen?

Ja.