Ansichten eines Informatikers

Der rot-grüne Neokonservatismus

Hadmut
11.1.2022 13:13

War es nicht immer so, dass rot und grün auf alle anderen als „Konservative“ geschimpft haben?

Wollte man nicht immer „progressiv“ sein und in allem „Konservativen“ das rückwärtsgewandte, nazihafte sehen?

Ich war ja auf einigen Versanstaltungen der „SPD-nahen“ Friedrich-Ebert-Stiftung, auf denen gepredigt wurde, dass alles, wirklich alles, was irgendwie von Bestand sei, sofort das Nazitum hervorbringe, weil alles, was irgendwie von Bestand wäre, sofort als Zusammenhaltsmerkmal diene, und damit zur Abgrenzung. Nur der ständige Wandel, das permanente Zerstören von allem, was ist und was man hat, könne das Nazitum auf Dauer unterdrücken.

Nun kommt die SPD, die doch seit Jahren die Familie und alles Familienhafte abschaffen will, mit der perfekten Musterfamilie daher:

Und die Töchterchen alle hübsch und sexistisch im adretten Kleidchen, wie Mutti. Neulich schrieb man sowas noch der AfD zu:

Jetzt aber tauscht man die Rollen, müssen für die Rechten da finstere Nazis demonstrieren, die sich genauso geben wie die Antifa. Nicht nur dieselben schwarzen Klamotten, sondern auch fast die gleichen Flaggen wie die Antifa: schwarz-weiß-rot mit was rundem in der Mitte.

Es ist schon verdammt schwer, das auseinanderzuhalten: Schwarze Schläger mit schwarz-rot-weißen Fahnen und gekämmte Mädchen im Kleidchen: Wer ist da jetzt rechts und wer ist links?

Wer glaubt der SPD noch etwas? Wer wählt sowas?

Bei den Grünen ist es aber auch nicht besser:

„Ein Kern von dem, was ich und wir machen ist einzufordern, dass dieses unglaubliche Wunderwerk Erde in all seinen Reichtümern bewahrt, geschützt und an zukünftige Generationen weitergegeben wird.“

Wenn das nicht erzkonservativ ist, was dann?

Dumm halt nur, dass nach Meinung der SPD alles, was irgendwie erhalten wird, Nazis macht und deshalb zerstört werden muss.