Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Diversity-Legende am Platzen?

Hadmut
20.4.2019 23:24

Oh. Ich finde es zwar gerade nicht auf Anhieb, irgendwo im großen Haufen habe ich einen Hinweis auf Studien, die ergeben haben, dass Diversity überhaupt gar nichts bringt und nur ein frei erfundenes Phantasiekonstrukt der Soziologen ist.

Es ist wohl mal wieder der soziologische Ansatz, es einfach mal ins Blaue zu behaupten, und darauf zu spekulieren, dass die Leute sich daran gewöhnen und es eine Art self-fulfilling prophecy wird, oder generell wieder mal poststrukturell glauben, dass es so sein wird, wenn man es den Leuten nur intensiv einredet. Der übliche Soziologenschwachsinn, wohl angezettelt als Geschäftsmodell von McKinsey, wie so oft ohne jegliche Substanz und Grundlage.

Angeblich regt sich bei Microsoft jetzt Widerstand gegen den Diversity-Schwachsinn :

Some Microsoft employees are openly questioning whether diversity is important, in a lengthy discussion on an internal online messaging board meant for communicating with CEO Satya Nadella.

Two posts on the board criticizing Microsoft diversity initiatives as “discriminatory hiring” and suggesting that women are less suited for engineering roles have elicited more than 800 comments, both affirming and criticizing the viewpoints, multiple Microsoft employees have told Quartz. The posts were written by a female Microsoft program manager. Quartz reached out to her directly for comment, and isn’t making her name public at this point, pending her response.

Und die Sache wird richtig scharf:

“Does Microsoft have any plans to end the current policy that financially incentivizes discriminatory hiring practices? To be clear, I am referring to the fact that senior leadership is awarded more money if they discriminate against Asians and white men,” read the original post by the Microsoft program manager on Yammer, a corporate messaging platform owned by Microsoft. […]

“I have an ever-increasing file of white male Microsoft employees who have faced outright and overt discrimination because they had the misfortune of being born both white and male. This is unacceptable,” the program manager wrote in a comment later.

Als weißer Mann wird man bei Microsoft anscheinend abgesägt. Rassistisch wie anscheinend nun alle größeren amerikanischen IT-Firmen. Es gibt da wohl – ähnliches hört man ja auch von anderen – Bonus-Zahlungen für die, die etwas anderes als weiße und asiatische Männer einstellen.

When contacted by Quartz, Microsoft pointed to comments by three company officials in the message-board threads. A member of Microsoft’s employee investigations team responded to the initial post in January, writing that the company does not tolerate discrimination of any kind. Another Microsoft staff member, who leads the team that helps the board of directors determine executive pay, explained the diversity-based compensation initiative. “Our board and executive leadership team believe diverse and inclusive teams are good for business and consistent with our mission and inspire-to culture,” she wrote. “Linking compensation to these aspirations is an important demonstration of executive commitment to something we believe strongly in.

Könnte gut sein, dass dieser ganze Diversity-Schwachsinn irgendwann als Schwindel auffliegt und die Firmen dann von allen wegen Diskriminierung verklagt werden, die als weiße (oder gelbe) Männer in Stellenbesetzungen unterlegen sind.

Mal abgesehen davon, dass den Firmen massiv geschadet wird, wenn nicht die besten Bewerber eingestellt werden.

Das hat Implikationen. Erstens haften die Vorstände damit gegenüber den Aktionären, und eigentlich müsste man sie dann alle feuern.

Zweitens aber, und das finde ich interessanter, dürfte das bei den Firmen, die an der US-Börse gehandelt werden, kritisch werden und könnte womöglich den Sarbanes-Oxley Act verletzen. Denn im Prinzip sind Auswahlentscheidungen für Bewerber auch Finanzentscheidungen und das Einstellen von minderqualifizierten Bewerbern und die Gehaltszahlungen an diese ein Akt der Untreue. Das müssten die alles vorlegen können, weil sie Aufzeichnungen führen und das auch zum eigenen Nachteil als Beweis vorlegen müssen.

Ich halte es zwar nicht gerade für wahrscheinlich, aber durchaus für möglich, dass dieser ganze Gender-Schrott noch zu riesigen Strafen und Schadensersatzforderungen führen kann.

Tatsächlich ist das ja nichts anders als eine von ideologischen Spinnern betriebene Massendiskriminierung.