Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Als Uschis Cyberkrieger den Angriff verschliefen

Hadmut
22.9.2018 1:18

Hieß es nicht mal, die Bundeswehr hätte jetzt Cyberkrieger, die uns im Falle eines Cyberangriffes verteidigen und den Feind lahmlegen sollen?

Kann das vielleicht sein, dass die gerade die Mutter aller Angriffe einfach so verschlafen und vergessen haben, Krieg zu machen?

[Korrektur]

Wisst Ihr, was eine Erfindung von Stan Laurel und Oliver Hardy war oder jedenfalls von ihnen perfektioniert wurde? Nicht der Kamera-Blick, das war Hardys Idee und damals innovativ und neu.

Der Slow Burn.

Eine Situtation so in Schritten hochzueskalieren, dass am Ende Krieg steht, aber keiner den Kriegsanfang gesehen hat. Der Witz dabei war allerdings, dass beide Seiten sich nichts schenkten und wechselseitig zurückschlugen. Die konnten das damals, wir kriegen das heute nicht mehr hin.

Der Angriff auf Linux, von dem ich in den letzten Tagen schon schrieb, eskaliert sich Schritt für Schritt hoch, und wir – so als Land und Regierung und Militär – sind einfach zu dämlich, es mitzukriegen.

Ein Asperger unter den Entwicklern hat schon erklärt, dass er sich von diesem Code of Conduct bedroht und ausgegrenzt fühlt, weil er als Asperger (laienhaft beschrieben: eine leichtere Form des Autismus, mir schreiben auch zwar selten, aber immer wieder mal Autisten und Asperger unter den Lesern, da sind viele drunter, die im IT-Bereich unterwegs sind) davon überfordert ist:

Effectively (i.e. this is a massive oversimplification), I was born without the hard-wired circuitry for social interactions that is normally a part of the human brain; consequently I have to run a slow and inaccurate software simulation when interacting with ‘normal’ people.

Die Abläufe bei der Durchsetzung dieses CoC und der Schassung Linus Torvalds waren doch schon abstrus, wie hier beschrieben wird. Ich wusste gar nicht, dass Torvalds von der Linux Foundation 1,6 Millionen im Jahr bekommt, aber der hat da ja einen enormen Wirtschaftswert geschaffen. Ausgelöst wurde das wohl von der Zeitschrift The New Yorker, und die haben die Linux Foundation wohl regelrecht erpresst:

The reporter contacting Linus gave him and his employer, the Linux Foundation (who paid him $1.6 million in 2016) time to plan a response. On Saturday, Greg Kroah-Hartman, acting as a representative of the Linux Foundation Technical Advisory Board, pushed through a hasty commit to change the Linux kernel “Code of Conflict” over to the standard Contributor’s Covenant. On Sunday, Linus announced he was stepping down temporarily, and handed control over to Greg Kroah-Hartman. On Wednesday, the New Yorker article on sexism and verbal abuse in the Linux kernel was published.

It’s interesting to note that the Linux kernel community’s change from the “Code of Conflict” to a standard Code of Conduct was only signed off by 6 out of 10 members of the Linux Foundation Technical Advisory Board. That’s a huge change from the first Code of Conflict, which had over 60 community members sign off on it. This is a big change that wasn’t signed off by the other Linux kernel leaders. There’s now a process for Linux kernel developers to pledge to follow the new Code of Conduct, but it’s an afterthought.

Und das ist noch geschönt, denn diese Webseite ist auf Seite des New Yorker und des CoC. Die wollen eigentlich schreiben, wie toll das lief, und das liest sich schon nach Erpressung. Ottertech ist übrigens eine Firma für Code of Conduct Training und Diversity Consulting. Merkt’s euch, ich komme unten drauf zurück.

In besagtem Artikel wird dann beschrieben, dass Torvalds den Leuten ziemlich derbe schreibe. Was sie freilich nicht beschreiben ist, dass die Kernel-Truppe regelrecht bombardiert wird mit hundsmiserablem Pfusch, der in den Kernel eingebaut werden soll, weil viele Leute einfach nicht brauchbar programmieren können, sich aber für gleichgestellt oder gleichwertig oder sowas halten und es nicht kapieren, wenn man ihnen normal sagt, dass sie Murks liefern. Immerhin hängen inzwischen enorme Teile der Volkswirtschaft (nicht nur die meisten Webserver und andere Serversysteme, sondern beispielsweise auch alle Android-Handys) davon ab, dass der Linux-Kernel stabil und sicher ist. Zwar muss ich zugeben, dass da auch einige Arschlöcher drunter sind, ich habe das ja selbst schon gemerkt, wie die reagieren, wenn man sie auf Fehler und Probleme hinweist. Die Open-Source-Szene wird zum Irrenhaus, aber das ist auch nicht neu (vgl. Aquaria-Kriege im NewsNet) Und da kracht das dann halt eben aufeinander.

Torvalds has publicly posted thousands of scathing messages targeting programmers who submit what he deems flawed code to the Linux computer-operating-system kernel, which he brought to life more than twenty-five years ago and now administers as a collaborative, open-source project. Today, the Linux kernel is famous, running the enormous computers of Google, PayPal, Amazon, and eBay, and the two billion mobile phones using the Android operating system. Torvalds, though, retains final say over each precious line of code, just as he did when he first started working on the system as a graduate student at the University of Helsinki. For years, he has been known as Linux’s “benevolent dictator for life.”

Auch wenn man sich über Torvalds Ausdrucksweise (die allerdings auch oft erforderlich ist, beispielsweise hören unsere Journalisten und Politiker ja auch nur noch auf Hate Speech, alles drunter kapieren sie nicht mehr) aufregt, er hat die Leistung vollbracht, diesen riesigen Linux-Kernel zu verwalten und halbwegs stabil und sauber zu halten.

On Sunday, the benevolent dictator announced that he would be stepping down temporarily, to “get some assistance on how to understand people’s emotions and respond appropriately.”

Darum geht’s. Es geht nicht um den Tonfall. Es geht darum, den loszuwerden, der entscheidet, was in den Kernel kommt und was nicht.

Ist Torvalds (und jeder, der denselben Job macht) erst mal weg, wird der Kernel mit Schwachsinn und politischem Geseier so vollgepackt wie die Informatikfakultäten der Universitäten. Da dürften dann nicht nur Unfähige rummurksen und Texte und Lizenzen und so weiter gegendert werden, sondern da könnten dann auch Sabotage-Backdoors oder politischer Filter eingebaut werden, um ähnliche Zensuren wie in Facebook und Twitter auch auf Webservern durchzusetzen – selbstzensierend oder um sie abzuschießen.

Was die da nämlich nicht belegen: Dass Torvalds Kernel-Änderungen zu Unrecht abgelehnt hätte.

Es geht allein um das übliche: Ich bin Frau, also muss mein Dünnschiss akzeptiert werden, sonst wäre es diskriminierend. Und man muss dann auch keine Ahnung mehr von der Sache haben, weil jeder mit dran rummurksen können soll. Gleichberechtigt.

Dass wir damit aber Medizingeräte, Kernkraftwerke, Infrastruktur usw. usw. usw. betreiben, kommt in dem Geblubber da gar nicht vor. Es geht allein darum, dass Frauen ihren Code nicht ungehindert in den Kernel drücken können.

For a research project, Squire used e-mails from Torvalds to train a computer to recognize insults. According to Squire’s tabulations, more than a thousand of the twenty-one thousand e-mails Torvalds sent in a four-year period used the word “crap.” “Slut,” “bitch,” and “bastard” were employed much less frequently during that period.

Damit ist er für amerikanische Verhältnisse sehr vornehm. Viele Leute, besonders Frauen, bekommen dort keinen Satz ohne mindestens drei „fucking” mehr raus und verstehen auch sonst nichts mehr. Das geht einher mit der Verblödung der Universitäten. Normale Sprache kommt nicht mehr an oder führt zu endlosen Diskussionen.

Fefe hat das mal passend beschrieben:

Früher war es so, dass Freiwillige sich auf der Mailingliste gemeldet haben, und ihren Code geschickt haben. Linus hat ihnen erklärt, was sie noch nachbessern müssen, um reinzukommen, sie haben das gefixt, und wurden reingelassen. Alles gut.

Manche kriegen Kritik an ihrem Code, nehmen das persönlich, und entdecken dann ihre anale Phase, pinkeln in die Ecke, machen laute Musik an, stören die anderen. Auf einer Mailingliste kann man da nicht wirklich viel gegen tun. Du kannst denjenigen runterschmeißen, klar, aber dann macht der sich ne neue Mailadresse und kommt wieder.

Später gab es dann Firmen wie Redhat, die haben Leute dafür bezahlt, dass sie Dinge tun. Und als ihnen auffiel, dass die Wartung von Software teurer ist als das Schreiben von Software, haben sie sich gedacht: Die Kosten externalisieren wir doch mal an die Community! Und sie haben ihren Scheiß auf die Mailinglisten gekippt. Linus hat das dann zurückgewiesen. Aber jetzt haben wir eine fundamental andere Ausgangsbasis. Wir haben Leute, die von ihrem Arbeitgeber dafür bezahlt werden, destruktive Dinge zu tun. Die haben dann (einige, nicht alle!) die Kritik einfach ignoriert. Genau so weitergemacht. Immer den selben Scheiß wieder eingereicht. Nach dem Motto: Wehr dich, solange du willst, ich werde hier bezahlt und sitze das aus. Weniger Arbeit für mich.

Und da gehen Linus irgendwann die Optionen aus. Was schlägst du vor, was er tun soll? Seine Strategie war, das dann über ein halbes Jahr oder so (guck selbst auf der Mailingliste! Nichttriviale Zeiträume!) den Ton zu verschärfen. War das die beste Strategie? Vermutlich nicht.

Aber es ist keinesfalls so, dass “der olle Linus halt mal wieder ausfällig wird”. Das sind kumulierte Eskalationsstrategien, die das Ziel hatten, Redhat als Firma zum Einschreiten zu bringen. In einigen Fällen hat es auch funktioniert, übrigens.

Die Mails, die da zitiert wurden, sind jedenfalls nicht “Linus tickt halt aus”. Das ist “Linus hat dir das jetzt ein fucking JAHR lang erklärt und du sabotierst hier immer noch das Projekt?!”.

Das ist genau der Punkt, und man sieht dieselben Maschen ja auch auch an den Gender-Spinnern an den Universitäten: Sie kapieren es einfach nicht und sehen es auch nicht ein, dass sie Müll abliefern und machen es einfach in einer Endlosschleife immer wieder. Und wie bei deutschen Journalisten kommt’s einfach nur dann in der Birne an, wenn es auf Hate-Speech-Niveau ist. Es gab mal eine Zeit, in der Latein die übergreifende Sprache war. Es gab auch die Lingua Franca. Einige Zeit war Englisch die übergreifende Sprache. Und heute ist eben nicht nur die Schrift zu Piktogrammen und Emojis runterverblödet, sondern auch die Kommunikation zum Lingua Hate Speech verkommen, weil wir eben zu viele Leute haben, die alles oberhalb von „Du verfickter Depp” nicht mehr verstehen und kapieren. Bei uns machen viele dieser Leute Zeitung oder öffentlich-rechtliches Fernsehen, aber in Amerika reichen sie eben Kernelpatches ein. Beiden ist gemein, dass sie immer wieder das gleiche bringen, egal was man ihnen sagt, bis es ausfällig wird, und dann beschweren sie sich. Es ist eine Form der Provokation, jemanden zu belästigen, bis ihm der Kragen platzt und sich dann zu beschweren, dass ihm der Kragen platzt.

Oder anders gesagt: Das Problem ist nicht Torvalds. Das Problem ist, dass die Gesellschaft zerfällt, weil die für unser hohes Maß an Kooperation erforderlichen sozialen und intellektuellen Fähigkeiten nicht mehr gegeben sind. Selbstverständlich wird der Linux-Kernel kaputt gehen und ruiniert werden, wie alles, dessen Linke habhaft werden.

Dabei ist der Vorwurf schon selbstwidersprüchlich und zirkulär dämlich, denn sie meinen, dass sie so tolle Kernelbeiträge hätten, hätten sie ohne weiteres einen Fork machen und einen feministischen Linux-Kernel bauen können, bei dem man dann eben sehen würde, ob er besser ist oder nicht. Wäre zum Witzprojekt geworden. Aber sie hätten sich da austoben können. Es musste aber dieser neokranke Aufdringlichkeitswahn sein, nichts darf mehr existieren, was nicht von den Linken übernommen ist.

Marx-Lenin-Stalin hätten es so formuliert, dass jedes Produktionsmittel im Eigentum der Arbeiterklasse stehen muss.

Und das ist genau der springende Punkt: Anders als etwa bei Fabriken ist der Linux-Kernel nicht nur ein Ding. Es wäre problemlos möglich und durch die Quelltextverwaltung sogar ausdrücklich unterstützt, einen Fork zu machen, der nur von politisch Korrekten bearbeitet wird. Aber wahrscheinlich sind sie erstens nicht wettbewerbsfähig und zweitens heißt das, dass sie den Hauptkernel zerstören wollen, weil das der einzige Grund ist, sich nicht mit einem Fork zufrieden zu geben.

Höchst dubios ist dabei diese Figur der Coraline Ada Ehmke, der Transe mit dem bekloppten Blick. Ein Leser schreibt mir:

Ehmkes eigentlicher (“Deadname”) Name ist Corey Dale Ehmke. Anfang der 90er hat er bereits diverse Blogs zum Thema Technik und ESOTERIK betrieben. Hier ist ein Archiv seines alten Livejournals: https://archive.fo/q0qKX Beachte dabei die Erwähnung seines Servers Idolhands.com

Was wird da so gehostet? Nunja… https://archive.fo/NsPmk Ehmke nannte sich wohl “Reverend Doctor Corey Bantik” und schrieb dort über “moderne ägyptische Magie”. Hat sich wohl stark mit den Kulten von Crowley und ähnlichen Esoterikern beschäftigt. Tätig im Umfeld von Satanisten (Nicht die Sorte die Kinder frisst, die “harmlose” Variante um LaVey).

Nichts davon findet man natürlich im direkten Zusammenhang mit dem Namen Coraline Ada. Wäre nicht das erste Mal, dass Leute eine neue Identität und gleich ein neues Geschlecht annehmen um ihre Vergangenheit zu verdunkeln.

Im selben Zusammenhang steht wohl auch “Opalgate”, ein früherer Fall bei dem Ehmke den Maintainer der Opal Software von GitHub entfernt haben wollte: http://archive.li/olSA1
Hat nur damals leider nicht geklappt. Ein Indiz für ein tiefer sitzendes persönliches Problem mit GitHub?

Ein Beweis dafür, dass Ehmke aus höheren Quellen gesteuert wird ist das jetzt nicht aber es lässt diese Person noch verrückter erscheinen als sie ohnehin schon ist.

Man findet auch hier was dazu, und nicht nur nach diesem Text hat dieser Mensch eine Reihe psychischer Erkrankungen, auch auf mich wirkt das nicht wie ein echter Transsexueller (die sich meist unauffällig benehmen), sondern wie eine Pseudotranse, die sich nur aufspielen und von der politischen Lage profitieren und Aufmerksamkeit ernten will. Die Krankenhäuser sind voll von Leuten, die sich wieder zurückoperieren lassen, wie Arschgeweih 2.0. Die 1.0-Version liegt gerade in den Laserpraxen, um wieder weggelasert zu werden.

Faustregel zur Unterscheidung: Wer sich wirklich als Frau fühlt, der läuft auch wie eine Frau rum und nicht wie ein Christbaum oder Ronald McDonald.

Und in diesem Fall dürfte das wohl vor allem eine Distanzierung vom eigenen früheren Leben sein. Der dürfte wohl ausgiebig in Esoterik gemacht und sich für einen Ägyptischen Magier gehalten haben. Sowas kann durchaus zu einer Identitätsspaltung führen, die einfach nichts mehr mit dem früheren Ich zu tun haben will, und das würde auch erklären, warum der solche Nicht-Akzeptanz-Krämpfe hat. Wenn man sein ganzes Leben nur als Clown verbracht hat, wird es schwer, akzeptiert zu werden. Dann muss man Identität und Namen wechseln.

Ehmke scheint auch mal für GitHub gearbeitet zu haben, aber nach einem Jahr wieder gefeuert worden zu sein. War wohl nicht tragbar. Scheint aber den persönlichen Gender-Krieg gegen Github und alle Quelltext-Repositories zu führen.

Wie oben geschrieben haben nicht alle Leute des Linux Foundation Technical Advisory Board diesen Code of Conduct unterschrieben. Und sofort gegen die Angriffe los:

Der wurde 2010 mal als Vergewaltigungs-Befürworter hingestellt, weil er das Gendergeschwätz einem Faktencheck unterzogen und gesagt hat, dass die mit falschen Angaben arbeiten.

Es ist zwar schon länger her, aber ich habe Ted Tso in meiner Zeit häufiger Konferenzbesuche (2002-2004) einige Male getroffen, und soweit man das daraus beurteilen kann, halte ich es für völligen Schwachsinn, dem Vergewaltigungsbefürwortung vorzuhalten.

Aber: Wer sich nicht bedingungslos unterwirft, wird gejagt, beschuldigt, vernichtet.

Und diese Tante names Sage Sharp, die da auf Ted Tso losgeht, ist – na, sowas – Gründerin von Otter Tech. Die dürfte also zentral hinter den Angriffen auf Linux stecken. Das ist deren Geschäftsmodell.

Man könnte es auch schlicht Schutzgelderpressung nennen: Wer mich nicht konsultiert, wird persönlich vernichtet.

[Korrektur: Da bin ich einer Fehlinformation aufgesessen. Der war Chefredakteur des New York Review of Books und irgendwo stand, die gehörten zum New Yorker Magazin, was aber anscheinend doch nicht stimmt.] Interessant ist dabei auch die Rolle der Zeitung New Yorker. Die nämlich hat gerade erst ihren eigenen Chefredakteur abgesägt, Wie radikalisiert das alles ist, sieht man am New York Review of Books, die gerade ihren eigenen Chefredakteur abgesägt haben, weil er zu MeToo auch kontroverse Stimmen bringen wollte, und wehe dem, der andere Meinungen darstellt. Hier noch sein Kommentar dazu. Die machen alles platt, was nicht strikt auf dem Genderpfad ist.

In der Zusammenfassung kann man sagen, dass Linux gerade politisch zusammengeschossen und vernichtet wird. Gerade öffnet man die Türen für Dreckcode, und dann wird das systematisch verdreckt und zerstört.

Unglaublich viel hängt in Deutschland, international, eigentlich überall von Linux ab.

Ohne Linux fällt die Digitalisierung aus. Microsoft liefert Knebel-Murks, Apple keine ernstzunehmenden Server-Betriebssysteme, Solaris ist tot, NetBSD ein Nischenprodukt.

Das ist eigentlich der Ernstfall.

Jetzt müsste im Prinzip von der Leyen Cyberkriegertruppe zuschlagen, denn da wird gerade die Grundlage von weiten Teilen unserer Infrastruktur zerstört. Ohne Linux keine Fritzbox und so weiter. Selbst Radios und Autos beruhen heute oft auf Linux.

Und was machen die?

Nichts. Schlafen tief.

Wir sind nämlich auch so blöd, dass wir Stadtverwaltungen wie München von Linux auf Windows umstellen.

Der Brüller daran: Das Bundesinnenministerium und der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) haben vereinbart, ein “Bündnis für Cybersicherheit” zu schmieden.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und der Präsident des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, haben am Donnerstag in Berlin ein “Memorandum of Understanding” (MoU) unterzeichnet, wonach sie gemeinsam ein “Bündnis für Cybersicherheit” etablieren wollen. Man setze sich damit die Aufgabe, “die Cyberresilienz des Wirtschaftsstandorts Deutschland nachhaltig zu stärken”, erklärte Kempf. Seehofer sprach angesichts der skizzierten verstärkten Kooperation im Kampf gegen Schwachstellen im vernetzten Raum von einem “großen Beitrag für mehr digitale Souveränität von Staat und Wirtschaft”. […]

Beide Seiten wollen zudem “Produkte und Dienstleistungen und insbesondere Schlüsseltechnologien für kritische Geschäftsprozesse” ausmachen, mit denen Deutschland die hohe Abhängigkeit von ausländischen Technologien” verringern kann. Experten hatten zuvor kritisiert, dass “die IT-Landschaft der öffentlichen Hand in Europa fast ausschließlich auf Microsoft-Programmen basiere.

Und im verlinkten früheren Artikel:

Die EU will mit dem geplanten digitalen Binnenmarkt hoch hinaus, wird dabei aber immer abhängiger von der Informationstechnik und zugleich insbesondere von Microsoft. Dies habe gravierende Konsequenzen, berichten Partner des Recherchenetzwerks “Investigate Europe” wie hierzulande der Tagesspiegel auf Basis einer aktuellen Untersuchung. Gefährdet werde mit dem Hang zur IT-Monokultur des US-Softwareriesen nicht weniger als die “digitale Souveränität” Europas.

Europa in Microsofthand

Die IT-Landschaft der öffentlichen Hand in Europa basiere fast ausschließlich auf Microsoft-Programmen, schreibt das Journalistenteam. Es gebe nur “Inseln” mit freier Software, die zudem ständig unter massivem Rechtfertigungs- und Lobbydruck der Microsoft-Fraktion stünden. Angesichts der wachsenden Bedeutung der digitalen Technik seien innerhalb von drei Monaten Ökonomen, Informatiker, IT-Manager, Sicherheitsexperten und Politiker von zwölf europäischen Ländern sowie Vertreter der EU-Kommission und des Parlaments zu diesem Thema befragt worden, was zu “alarmierenden Ergebnissen” geführt habe.

Die wachsende Abhängigkeit von Microsoft führe nicht nur zu ständig steigenden Kosten für die Steuerzahler, sondern blockiere auch den technischen Fortschritt in Behörden und anderen Regierungseinrichtungen. Die dort betriebenen IT-Systeme und die darin enthaltenen persönlichen Informationen der Bürger würden damit einem “hohen Risiko” ausgesetzt, sowohl technisch als auch politisch.

Man kann sich natürlich überlegen, ob Microsoft was mit den Angriffen auf Linux zu tun hat, nachdem sie ja schon GitHub aufgekauft haben.

Gleichzeitig haben wir immer mehr Politiker, die Aktivitäten wie Limux abwürgen.

Und niemand schreitet jetzt beim Angriff auf Linux ein – auch nicht von der Leyen, die das doch als ihren Daseinszweck und Zweck ihrer Cyberkrieger erklärt hat. Die ist gerade mit dem brennenden Moor beschäftigt, weil die Deppen bei der Rekordhitze Raketentests gemacht, das Moor entzündet haben und ihre beiden Löschraupen beide defekt waren.

Na, wie toll, dass die Politik mit Experten besetzt sind. Eine BAMF-Präsidentin wird jetzt Digitalisierungsbeauftragte:

Na, dann kann ja nichts mehr schief gehen. Und dann haben wir ja noch Merkels Digitalrat…