Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Chicken Wings

Hadmut
15.7.2018 15:16

Neues aus der Gender-Forschung.

Wusstet Ihr schon, dass das Essen von Chicken Wings frauendiskriminierend und -ausgrenzend ist?

Auf Youtube gibt es eine Videoshow, bei der Teilnehmer in einem Wettbewerb immer schärfer gewürzte Chicken Wings essen müssen.

National Review berichtet nun, dass dies zu einem Gender-Aufschrei geführt habe.

Well, Professor Emily J. H. Contois thinks it could. According to her paper, “The spicy spectacular: food, gender, and celebrity on Hot Ones,” published in the journal Feminist Media Studies, the show “creates, maintains, and manipulates inequitable gender hierarchies through the interrelated performances of gender, food consumption, and celebrity.”

Der Verzehr scharf gewürzter Chicken Wings erhält und manipuliert ungerechte Gender-Hierarchien. Weil da anscheinend die Männer gewonnen haben.

In other words: According to Contois, society just doesn’t accept the idea of women eating spicy foods, and that is the reason that only eleven women have appeared as contestants on the show so far. Women, she argues, know that they don’t really stand a chance on Hot Ones, because gender binaries “create power hierarchies by feminizing dainty, light, and sweet flavors and foods, eaten in small portions with restraint.”

Sie meinen also, es gewinnt nicht einfach der, der die schärfsten Chicken Wings runterbekommt, sondern es liege an der Gesellschaft. Weil die Gesellschaft nicht akzeptiere, dass Frauen scharfes Essen essen und Frauen daher wüssten, dass sie da keine Chance hätten zu gewinnen (als ob der Gewinn eines solchen Wettbewerbs von der Gesellschaft abhinge und nicht von dem, was man frisst), würden da natürlich auch nur wenige Frauen hingehen und deshalb nicht gewinnen.

Die Gesellschaft würde leckeres, leichtes Essen mit süßen Geschmacksrichtigungen in kleinen Portionen, zurückhaltend gegessen, feminisieren.

Ja, klar.

Wir wissen ja von den Gender Studies, dass Frauen nur deshalb kleiner als Männer sind, weil die Jungs den Mädchen immer das gute Essen wegfressen und für die Mädchen nur schlechts, nährstoffarmes Restfutter übrig bleibt.

Müssten dann Mädchen ohne Brüder nicht größer werden, als solche mit?

Als ich Abi gemacht habe, haben die Jungs, wenn überhaupt, nur alte Schrottkarren bekommen. Ich habe zum Wehrdienst einen alten, schwer verrosteten Toyota bekommen, den ich, solange der noch fuhr, permanent selbst reparieren musste. (Nur an meiner Ex-Schule hat einer einen neuen Porsche bekommen.)

Viele Mädchen haben von ihren Eltern aber nagelneue Autos hingestellt bekommen, und als ich später in der ersten Firma arbeitete, hatte das beste und teuerste Auto nach dem Firmenchef mit seinem Jaguar die kleine Praktikantin. Die hatte reiche Eltern.

Und die sollen alle Hungers leiden, weil deren Eltern lieber Jungs füttern? Selbst wenn die gar keine Söhne haben?