Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Die erzkonservativen Grünen

Hadmut
8.6.2018 23:26

Ein Leser sprach mich an.

Ich hatte den Gedanken zwar schon mehrfach angesprochen, etwa dass es widersinnig ist, Deutschlands CO2-Abdruck reduzieren zu wollen und gleichzeitig unbegrenzten Zuzug zu verlangen. Aber nicht so explizit ausargumentiert. Ein Leser sprach mich deshalb darauf an. Deshalb will ich das nochmal ausformulieren.

Ist Euch schon mal aufgefallen, dass sich die Grünen diametral selbst widersprechen?

  • Was Migration, Gender, Drogen und so weiter angeht, schimpfen sie enorm auf alles, was irgendwie „konservativ” wäre und meinen marxistisch, man müsse alles zerstören, weil erst aus der totalen Zerstörung das Paradies von selbst erwachse. Man müsse sich von allem Gewohnten trennen, dürfe nichts erhalten, jede Perversität als gleichwertig anerkennen. Man müsse progressiv sein, jegliche Veränderung sei gut, man dürfe nicht nach Qualität fragen, alles, was anders ist, sei gut.
  • Geht’s aber um Natur, dann sind sie auf einmal Urkonservativ und wollen die Natur erhalten, mit Gewalt zurück in die Ur-Zeit vor allem menschlichen Einfluss. Jede Veränderung wird abgelehnt.

Man müsste einfach mal anfangen, den Grünen ihren eigenen Rhetorik-Schrott vorzuhalten.

  • Jeden Grünen, der Natur erhalten will, grundsätzlich als konservativ-reaktionär beschimpfen.
  • Umweltverschmutzung darf nicht mehr so benannt werden, weil der Diskurs Stereotype und Vorurteile gegen Andersartige schürt.

    Plastikmüll darf nicht als Müll bezeichnet werden, weil damit ausgrenzende Wertungen reproduziert werden. Wir müssen das als alternative Bepflanzung bezeichnen und dafür sorgen, dass der Sprachgebrauch bei Behörden, in Grundschulen und so weiter durchgesetzt wird.

    Plastik ist progressiv!

  • Es ist erwiesen, dass in Afrika und vielen islamischen Ländern mehr Plastikmüll herumliegt als bei uns. Plastikmüll abzulehnen ist daher rassistisch, islamophob, fremdenfeindlich und zeugt von einer rechtsradikalen Ablehnung fremder Kultur.
  • Das konservative Bild grüner, reiner Wiesen mit Sonnenblumen beruht auf kulturell anerzogenem stereotypisierten patriarchistischem Kitsch. Der Diskurs muss unterbrochen werden.
  • Gärten sind frauenfeindlich und müssen überwunden werden. Sie brauchen Vollzeitpflege und sind deshalb nicht frauengeeignet, weil sie auf Halbtagsstellen, Erziehugnszeiten und so weiter keine Rücksicht nehmen.
  • Neuste soziologische Studien haben ergeben, dass die Mehrheit der Bevölkerung die Vorstellung des Gärtners mit einem älteren, weißen Mann verbindet. Die Genderforschung belegt, dass die weit überwiegende Mehrheit der Grünflächen, Bäume, Stadtbegrünungen von Männern angelegt und deshalb sexistisch-frauenausgrenzend ist. Deshalb müssen sie abgeschafft werden.
  • Viele Migranten aus Afrika und den arabischen Ländern sind höhere Temperaturen gewohnt und frieren bei uns bitterlich.

    Die Klimaerwärmung muss Teil einer Willkommenskultur sein, die dazu dient, Migranten ein Signal des Entgegenkommens, der Integration zu senden.

  • Der Kampf gegen Klimaerwärmung ist rassistisch und kolonialistisch.

    Neueste soziologische Erkenntnisse belegen, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Hautfarben und Durchschnittstemperaturen in den Ländern besteht. In kalten Ländern wie den skandinavischen Ländern oder Kanada besteht eine Bevölkerung mit weißer Haut und heller Haarfarbe, während in heißen Ländern farbige oder schwarze Menschen leben.

    Das Festhalten an niedrigen Temperaturen ist deshalb Ausdruck weißen Kolonialismus und weißer Kulturdiktate, Ausdruck der „White Supremacy“ und der Verachtung gegenüber Ländern mit anderen Hautfarben.

    Überkommene Werte wie das Festhalten an Temperaturen, die an weißen industrialisierten Rassen ausgelegt sind, müssen überwunden und die kulturellen Werte anderer Kulturkreise über die der Weißen gestellt werden.

    Das Ablehnen von Wüsten und Trockenheit ist deshalb als Volksverhetzung zu verfolgen.

  • Wir brauchen eine Bundesbeauftragte für Temperaturänderungen und Temperaturänderungsbeauftragte in allen Betrieben und Universitäten.

    Ein Grundrecht auf Erwärmung muss im Grundgesetz festgeschrieben werden.

  • Temperaturen müssen täglich neu verhandelt werden.

Wenn Ihr also das nächste Mal auf Grüne trefft, immer an mein Blog denken. Lebenshilfe in allen Lagen.