Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Not für die Welt: Mensch und Müll

Hadmut
7.6.2018 23:15

Über den wahnwitzigen Schaden durch Überbevölkerung.

Manche Blog-Leser werden sich erinnern, ich war vor zweieinhalb Jahren im Paradies, und zwar auf den Malediven. Nur eben nicht auf den teuren Ferieninseln aus den Katalogen, sondern auf einer billigen Einwohnerinsel. Und fand mich in Bergen von Müll.

Allerdings sagte man mir, dass das auf den teuren Inseln auch nicht viel besser sei, da gäb’s dann 100 Meter hübschen Strand, und nebendran läge dann auch der Müll, während auf meiner winzigen Einwohnerinsel der saubere Strand eben nur 30 Meter lang war, aber für die insgesamt 6 Touristen auf der Insel reichte.

Wir waren dann mal mit dem Boot auf so einer ganz einsamen Sandbank, wunderbares Picknick, in der Ferne eine enorme Rauchsäule über dem Meer. Richtung Flughafeninsel, so 20 oder 30 Kilometer entfernt. Ich äußerte die schreckliche Befürchtung, dass da vielleicht ein Flugzeug verunglückt sein müsste. Nöh, sagten die, das sei die Müllinsel zwei weiter westlich, die verbrennen zweimal die Woche den Müll. So, wie auf der Insel, auf der ich war. Da haben sie den meisten Müll an einem Zipfel auf einen Haufen geworfen, mit einem Schaufelbagger umgerührt, und ab und zu einfach angezündet.

Bei uns wollen sie ja jetzt Strohhalme und Plastikgabeln verbieten, um die Welt zu retten. Dabei ist bekannt, dass fast der gesamte Plastikmüll, der im Meer rumschwimmt, aus Asien, Afrika, Südamerika kommt. Die haben dort riesige Slums von unvorstellbarer Größe, die allen Müll einfach in den Fluss oder das Meer werfen.

Schaut Euch mal dieses Video aus Indien an.

Wir züchten immer mehr Menschen, davon Milliarden arbeitslos, nutzlos, sinnlos, nur als Resourcenverbraucher und Müllproduzenten, und wundern uns dann, wenn alles voller Müll liegt. Einfach nur riesigen Mengen von Menschen, die ihr ganzes Leben lang nichts anderes tun, als sich nur mühsam am Leben zu halten und Unmengen von Müll produzieren.

Und dieselben Leute, die für Umweltschutz und gegen Klimaerwärmung (und steigende Mietpreise) trommeln, sorgen dafür, dass sich die Leute weiter vermehren, weil man ihnen Lebensmittel bringt, Asyl gibt, und so weiter. Immer mehr Menschen.

Ein Professor, der auch schon falsch lag, warnt nun – mit meines Erachtens plausiblen Gründen – davor, dass das mit der Menschheit in kürzester Zeit schief geht, weil es viel zu viele gibt.

Der interessante Punkt dabei ist, wo er falsch lag: Er hatte nämlich vorausgesagt, dass es zu Hungersnöten käme. Die Sterberaten sanken aber, weil man mit Kunstdünger und Chemie höhere Erträge erzielte. Vielleicht war aber genau das der Fehler. Vielleicht hätte man genau das nicht tun sollen. Vielleicht sind die heutigen Katastrophen eine Folge dessen, dass man damals zu viele Menschen gerettet hat und die sich dann vermehrt haben.

Vielleicht läge die einzige Rettung darin, die Menschheit wieder unter 1 oder 2 Milliarden zu reduzieren, andere reden von 500 Millionen.

Das beste an der Situation ist immer noch Tschernobyl.

Tschernobyl nämlich zeigt, dass selbst bei radioaktiver Verseuchung die Natur sich in 30, 40, 50 Jahren alles wiederholen kann, wenn der Mensch da erst mal wegbleibt.