Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Jungsozialisten wollen Menstruationsurlaub

Hadmut
12.3.2018 22:41

Ständig wettern sie gegen Gender Pay Gap,

und jetzt fordern sie die Verstaatlichung aller Großkonzerne und Menstruationsurlaub.

Steht nicht dabei, wie lange. Je eine Woche? Drei? Vier?

Ist ja ein tolles Konzept, Gender Pay Gap zu bekämpfen. Wer würde da noch Frauen auf wichtige Posten setzen wollen? Vorstände, die alle vier Wochen weg sind? Oder sonst was wichtiges?

Irgendwo las ich mal, dass Frauen, die viel Zeit zusammen verbringen, sich über hormonelle Ausdünstungen und Pheromone in ihrem Zyklus synchronisieren, da ging’s aber um Wohngemeinschaften. Gilt das auch für Arbeitskolleginnen? Sind die dann immer alle gleichzeitig weg, samt Vertretungen?

Ein normaler Arbeitsmonat hat gewöhnlich zwischen 20 und 22 Arbeitstagen, abzüglich Jahresurlaub und durchschnittlicher normaler Krankheit. Jeder Tag zusätzlicher Urlaub pro Monat entspricht also mindestens etwa 5% des Einkommens.

Und wie sollte das gezählt und überwacht werden? HR erfasst das in einer Datenbank? Oder gilt der Datenschutz, damit es keiner merkt, dass man alle zweieinhalb Wochen Menstruationsurlaub nimmt, so wie bei manchen schon die siebte Großmutter verstorben ist? Wie weist man den Anspruch eigentlich nach? Und müssen sich Transsexuelle ohne Menstruation diskriminiert fühlen oder vortäuschen?

Irgendwie schafft es die feministische Front, sich permanent selbst lächerlich zu machen.