Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

#MeToo – warum ich es nicht glaube

Hadmut
26.10.2017 21:08

Ich melde hiermit Zweifel an der #MeToo-Kampagne an, die durch die Medien getrieben wird.

  1. Ein viel zu offensichtlicher Vorwand, um schon wieder mal endlos und ununterbrochen über Frauen – und nur über Frauen – zu reden, obwohl es aktuell keinen besonderen Grund gibt, über Frauen zu reden. Erfolge? Nein. Super Erfindungen? Nein. Frauen zum Mond geflogen? Auch nicht. Krieg gewonnen? Meines Wissens nicht. Geburtenrate verdreifacht? Nein. Neue DAX-AG aus Frauen? Ich glaube nicht. Wolkenkratzer von Frauen gebaut? Nöh. Frauenfußball? Aktuell gerade Uähhh.

    Die haben ein Problem. Man muss und soll ständig über Frauen reden, um sie im Gespräch zu halten (Poststrukturalismus, Diskursblabla und so weiter), aber sie haben gerade keinen Anlass. Also müssen sich Frauen gerade mal wieder als unterdrückte Opfer darstellen. Mehr ist gerade nicht drin und sonst wäre gar nichts.

  2. Es ist viel zu offenkundig, dass es eine Kampagne ist, und die Medien damit Politik machen und erziehen wollen. Dass das Thema als Pflichtübung in Nachrichtensendungen und Talkshows gedrückt wird. Glaubwürdigkeit der Medien gleich Null.
  3. Es ist viel zu offensichtlich anlass-orientiert. Man braucht immer irgendwelche Promi-Fälle, mal war es Brüderle, dann dieser Harvey Weinstein, neulich die Nummer mit Chebli. Wer erst einen Anlass braucht, um sich mal wieder zu erinnern, kann nicht so schwer getroffen sein.

  4. Bei Vergewaltigungsvorwürfen viele frei erfunden. Manche Polizisten gehen von einer aufgeklärten Quote von falschen Vorwürfen von deutlich über 70% aus.

    Und das bei Risiko. Wer behauptet, von der Person x vergewaltigt worden zu sein, der stößt erhebliche Ermittlungen an und veranlasst, dass x sich verteidigt und seinerseits Aufklärung betreibt, dazu kommen Laboruntersuchungen, DNA-Tests, Überwachungskameras, Zeugenvernehmungen, Gerichtsverhandlungen, und, und, und.

    Aber zu behaupten, dass einem vor 20 Jahren mal einer unter den Rock gegriffen hat, ist völlig risikolos. Das kann kein Mensch nachprüfen, will auch keiner, hat nämlich keiner Zeit oder Anlass dazu, geht auch strafrechtlich nicht, weil verjährt. Da kann man einfach irgendwas behaupten.

    Wenn aber die Lügenquote schon bei hohem Risiko so hoch ist, wie hoch ist sie dann erst, wenn gar kein Risiko besteht und man das einfach so behaupten kann?

  5. Schon mal aufgefallen, wieviele Ex- und Möchtegernpromis damit plötzlich aus ihren Löchern kommen, um endlich mal wieder vor die Kamera oder in die Zeitung zu kommen?

  6. Man muss sich mal klarmachen, was manche da für Vorwürfe erheben.

    Mir hat einer ans Bein gefasst.

    Und mir hat einer an den Hintern gegriffen.

    Noch kleiner hattet Ihr es nicht mehr?

    Was meint Ihr wohl, wie oft Männern im Gedränge irgendwo hingegriffen wird. Machen wir deshalb eine Lebenskrise draus?

    Es gibt eine ganze Menge echte Vergewaltigungen. Es gibt Raubüberfälle. Leute werden auf der Straße beraubt, niedergeschlagen, niedergestochen, niedergeschossen. In manchen zivilisationslosen barbarischen Ländern (inzwischen auch Großbritannien) ist es inzwischen üblich, Frauen Säure ins Gesicht zu schütten. Es gibt Krieg, Leute sterben, andere bekommen gerade Beulenpest oder Ebola, wieder andere überleben Erdbeben und Waldbrände kaum.

    Und dann kommen unsere Schneeflöcken und heulen einen, weil ihnen vor 20 Jahren mal einer irgendwohin gefasst hat. Uhuhuuuu, ich armes Opfer, ich bin berührt worden.

    Warum stellt eigentlich keiner die Frage, ob die noch alle Kirschen auf der Torte haben? Ob die nicht eher auf die Couch des Psychiaters als der Talkshow gehören? (OK, ich geb’s zu, ist fast das gleiche.)

    Warum stellt sich keiner die Frage, ob die meisten dieser #MeToo-Tröten nicht einfach nur dokumentieren, dass sie nicht zivilisationsfähig sind und kaputterzogen wurden?

  7. Irgendeine beschwerte sich fürchterlich, weil ihr irgendwer angeboten hatte, sie könne sich „etwas dazuverdienen”.

    Gleichzeitig heißt es aber immer, Prostition sei ein so normaler Beruf, man müsse die Sexworkerinnen achten und respektieren und so weiter. Und die würden das alle aus eigener Entscheidung machen, und wieder mal ein Interview mit einer Ex-Prostituierten, die sich das Studium damit finanzierte und zur Erkenntnis kam, wieviel sie dabei gelernt hat und was für arme Schweine Männer doch seien.

    Äh, ja was denn nun eigentlich? Isses nu schlimm oder isses nicht schlimm, Geld für’s Bumsen angeboten zu bekommen?

    Mir als Mann passiert das immer wieder mal, dass mir irgendwer kommerzielle Liebesdienste anbietet. In Berlin, Kurfürstenstraße, da muss man auch aus harmlosen Gründen (Möbelhaus, Theater, Geschäfte) mal hin, da werde ich als Mann auf 100 Metern mindestens fünfmal angequatscht. Ich war 1999 auf einer USA-Reise in Las Vegas (Prostitution erlaubt), und da bekam ich auf dem Strip (die Hauptstraße) alle 3 Meter Werbekärtchen mit den Vorzügen und Preisen zugesteckt. (Wir haben die dann in der Reisegruppe alle gesammelt und abends im Hotel damit Nutten-Quartett gespielt. So in der Art von 80C – 80-Doppel-D sticht…)

    Wenn mir als Mann soviel öfter kommerzieller Sex angeboten wird als Frauen, warum sitze ich dann nicht als armes Opfer in der Talkshow? (Denen hätte ich noch was zu erzählen. Damals bei der Bundeswehr…)

  8. Verblüffend häufig wird das als Ausrede genommen, warum man da und dort nichts geworden ist.

    Ja, da hatte ich eine Rolle oder ein Praktikum in Aussicht, aber nachdem mir der Chef in die Bluse geschielt hat, und da habe ich das lieber abgesagt.

    Könnte das vielleicht sein, dass man die Rolle oder das Praktikum nicht bekommen hat, weil man zu doof oder eine andere schlicht besser war, oder man sich überforert fühlte, und man sich selbst und anderen das im Nachhinein so zurechtredet? So als positive Substitution?

  9. Ich mache den Beruf seit 25 Jahren. Und seit ich von der Uni weg bin, ist mir kein einziger Fall so einer sexuellen Belästigung oder Tatscherei bekannt geworden. In Medien, Presse, Politik wird es so dargestellt, als kämen Frauen keine 3 Meter weit, ohne titten-und-arsch-begrapscht zu werden. An den Universitäten habe ich Fällen sexueller Belästigungen durch Professoren erfahren. Aber seit 1998 bin ich von der Uni weg und in der Industrie, war in diversen Firmen, und mir ist nicht ein einziger Fall bekannt geworden, ich habe auch nie gesehen, dass irgendwo eine Frau begrapscht oder in dieser Weise angelabert worden wäre.

    Genau so eine Story ist auch, dass Frauen in Bewerbungsgesprächen ständig gefragt würden, ob sie schwanger sind oder werden würden, und dann den Job deshalb nicht bekämen. Mir ist nicht ein einziger Fall bekannt, in dem eine Frau danach gefragt würde, und kannte die Personaler ja immer persönlich. Erstens waren da fast immer auch Frauen dabei, zweitens wissen die immer sehr genau, was man alles nicht fragen darf, und halten sich daran. Schon weil jemand das Gespräch auf Handy aufnehmen könnte. Ich habe auch mit diversen Personalern schon darüber gesprochen, die sagten mir alle, dass solche Fragen ausgeschlossen wären und ihnen kein einziger Fall bekannt wäre, in dem sowas gefragt worden wäre.

    In der Zeitung schreiben lässt sich das leicht. Papier ist geduldig. Und dass linker Aktivismus Feindbilder braucht und sie sich notfalls selbst macht, ist bekannt.

  10. Was mir gerade in der Causa Sawsan Chebli so auffiel: Die beklagte sich ja, dass jemand sagte, sie wäre jung und hübsch. (Wieviele Frauen würden sich das wünschen…). Mal abgesehen von der Frage, warum sie sich nicht einfach über das Kompliment freut und fertig, ob das nicht eher auf enorme psychische Probleme oder andersherum verlogene Rhetorik schließen lässt:

    Die Frau läuft herum, als hätte sich sich ein Viertel Pfund Schminke ins Gesicht appliziert und ne Stunde vor dem Spiegel verbracht, um sich „hübsch” zu machen. Dazu noch Schmuck, Haare gemacht, teure Klamotten. Wer sich so umständlich und ausführlich schminkt und aufdonnert, und sich dann beschwert, als „hübsch” tituliert zu werden, der ist für mich ein Lügner. Das ist wie klingeln und sich dann beschweren, dass einer aufmacht.

    Warum eigentlich schminken sich so viele Frauen so monströs?

    Stellt Euch mal vor, ich würde mich jeden Morgen eine Stunde lang anmalen, bevor ich ins Büro gehe, mich mit Tand und Tünnef behängen, die Haare mit einer Flasche Haarspray aufbrezeln, micht bunt anziehen wie ein Clown, um dann auf hohen Absätzen arschwackelnd durch die Firma zu stacksen. Und mich dann beschweren, weil mir irgendwann mal einer kollegial sagte „Danisch, Du siehst bescheuert aus!” und daraus ein Opferdrama machen.

    Was würdet Ihr dazu sagen?

    Warum läuft eine Sawsan Chebli in Kriegsbemalung und nicht wie ein normaler Mensch herum? Und beschwert sich dann über adäquate Reaktionen? Musste der Mann nicht angesichts ihrer Bemalung sogar annehmen, dass sie zur Kategorie „begging for compliments” gehört?

  11. Mich stört auch diese Doppelmoral, diese Doppelstandards. Erinnert mich immer an die Raucher: Andere vollzuqualmen ist für die selbstverständlich, aber wehe der sagt was, dann heißt es „aggressive Nichtraucher” und „kann man auch freundlich sagen”.

    Es gibt eben nicht nur die verbale Kommunikation, und Feministinnen beschweren sich ja auch gerne darüber, wenn Männer gucken und Frauen „mit den Augen ausziehen”.

    Dass aber die sexuelle Kommunikation – es gibt eben doch Biologie und sekundäre und tertiäre Geschlechtsmerkmale, die man herausstellt – da fast immer von der Frau ausgeht, wird überhaupt nicht berücksichtigt. Affenweibchen signalisieren den Paarungswunsch durch den knallroten Arsch. Viele Tierarten arbeiten mit Pheromonen, dazu mit Gehabe wie Paarungstänzen.

    Jetzt kommt da eine angedackelt, die sich von oben bis unten künstliche Paarungssignalverstärker umhängt. Die Lippen signalrot anmalt (Evolutionsbiologen halten das für die Darstellung geschwollener, stark durchbluteter, feuchter, paarungsbereiter Schamlippen), das gepushte Dekollete herausstellt (Evolutionsbiologen halten es für den durch den aufrechten Gang erforderlich gewordenen Ersatz für das präsentierte nackte Hinterteil), dazu auf Stöckeln mit dem Becken wackelt, und sich obendrein noch mit Parfüm irgendwo im Bermudadreieck zwischen heiße Verführung, Achtung-jetzt-komm-ich und Nuttendiesel geduscht hat, und jeden Anwesenden mit der chemischen Keule erschlägt. Ich stand schon mit Frauen in Fahrstühlen, da haben mir die Augen getränt und die Lunge Atemnot vorgeschützt, weil der körpereigene Giftgasalarm anschlug. Es gibt Firmen, die verbieten Mitarbeitern aufdringliche Parfüms.

    Und dann besitzen die die Frechheit zu behaupten, die sexuelle Anmache ginge vom Mann aus.

    Feministinnen nennen das gerne Victim Blaming, weil Frauen sich ja für sich selbst oder nur für bestimmte Leute hübsch machen würden. Sich so wohlfühlen würden. Natürlich. Denn die verhasste Biologie und die Evolution sorgen dafür, dass „wohlfühlen” heißt, alles für den größtmöglichen Paarungserfolg getan zu haben, das bestmögliche getan zu haben, um bis zum Abend schwanger zu sein.

    Ich habe ja mal in München gearbeitet. Oktoberfest geht mir fürchterlich auf den Wecker, aber eins muss man denen lassen: In München auf dem Oktoberfest und auch sonst vor und in den Clubs laufen unglaublich viele bildhübsche junge Frauen herum, und im Gegensatz zum Berliner Pöbel machen die sich nicht gezielt hässlich, sondern hübsch. Und eine hübsche Frau in einem guten (!) Dirndl ist einfach ein Superbrüller. Das ist optimal. So wie die Burschen mit den strammen Wadeln. Das ist nämlich der traditionelle Heiratsmarkt (Schleife der Schürze links oder rechts…).

    Das ganze dreht sich aber ins Gegenteil, wenn die in den zwei Wochen während der Wies’n im Büro alle mit Dirndl herumlaufen, sich dann auch noch gerne vornüberlehen und man von morgens bis abends nur immer und überall nicht mehr so junge und nicht mehr so feste, aber sehr üppige und hochgebundene Titten vor Augen geführt bekommt. Insbesondere, wenn man wie ich 1,70 groß ist und die alle mit 12cm-Absätzen rumlaufen. Nach 3 Tagen geht einem das ziemlich auf den Keks. Aber dass da im Prinzip fast die ganze Müncher Weiblichkeit im Dauermodes sexueller Aufdringlichkeit ist, sieht man da gar nicht. Es heißt immer, es ginge alles von den Männern aus. Und wehe, es macht dann mal einer eine Bemerkung über das Dirndl oder schaut gar in die Auslage.

    Fragt mal Frauen, warum sie sich aufdonnern, bevor sie

  12. Bei manchen sieht man den blanken Neid. Wie, die kommt schon wieder ins Fernsehen? Das kann ich viel besser…
  13. Es gibt so einen alten Spruch: Das Schlimmste an der sexuellen Belästigung ist, dabei übergangen zu werden.

    Stellt Euch mal vor, Ihr seid eine Frau, aber jetzt nicht so das Supertopmodel. Jetzt sagen ganz viele um Euch herum, oh, ich werde so oft von Männern angemacht, ständig gucken sie mir auf den Arsch und in den Ausschnitt, ständig habe ich eine Hand hier und da.

    Wollt Ihr Euch dann echt blamieren, indem Ihr sagt „Nee, das ist mir noch nie passiert…”?

    Was glaubt Ihr wohl, wie die fiesen Weiber in ihrer Studenbissigkeit und Gemeinheit übereinander herfallen, wenn eine sagt, sie wird nicht angemacht.

    Denkhilfe: Frauen täuschen auch routinemäßig den Orgasmus vor.

  14. Es gab, gerade auch im Fall Harvey Weinstein, einige Frauen, die ihn in Schutz genommen haben. Und einige, die sagten, das fänden sie nicht so schlimm, das nähmen sie in Kauf, weil ihnen das immer noch viel lieber ist als nicht angeflirtet zu werden. Sei halt so. Sie kämen damit zurecht.

    Die werden geteert und gefedert, gevierteilt und gebraten.

    Erstens zeigt das, wie stark die unter Druck stehen, sich als Opfer darzustellen, zweitens zeigt es, wie unglaubwürdig das alles ist, weil politisch.

  15. Auch bemerkenswert: Egal, wieviele Vergewaltigungsfälle es von Migranten gibt, man darf nichts sagen, wäre sofort rassistisch, stereotyp oder islamophob oder sowas. Stichwort: Domplatte Köln zu Silvester.

    Alle paar Jahre aber ein einzelner Brüderle oder Weinstein, und das reicht dann, um alle weißen Männer in Sippenhaft zu nehmen.

  16. Einer meiner gruseligsten Besuche bei feministischen Konferenzen war der bei der Piratinnenkon.

    Da habe ich unter anderem einer Zeremonie beigewohnt (und den Groll der Feministinnen auf mich gezogen, weil ich mich der Teilnahme widersetzt und nur zugesehen und zugehört habe), die mich massiv an extreme Sekten, Stasi und Scientology erinnert hat.

    Alle Leute (hauptsächlich natürlich Frauen, aber auch ein paar Männer) mussten sich zufällig mit Fremden zu Dreiergruppen zusammensetzen und dann ihr Erlebnis von der Sexuellen Belästigung der Frau durch den Mann erzählen und von den anderen bewerten lassen.

    Die haben nicht gefragt, ob man belästigt wurde oder sich belästigt gefühlt hat, die Aufgabe war strikt, ein solches Erlebnis vorzutragen und von den anderen beiden bewerten zu lassen. Wehe dem, der sich widersetzt.

    Das interessierte die überhaupt nicht, ob es wahr ist. Jeder wurde darauf eingeschworen, jederzeit eine solche Story parat zu haben, glaubwürdig zu erzählen und sich als armes Opfer zu präsentieren. Genau wie in den Gender Studies, die ja auch nur aus endlosen Rabulistik- und Rhetorikübungen bestehen, die Frau in wirklich jedem x-beliebigen Thema als Opfer zu präsentieren. Hochwasser? Windrad? Waldbrand? Egal. Alles frauendiskriminierend.

    Das ist ein regelrechtes Initiationsritual: Wer sich nicht zum Opfer bekennt, gehört nicht zur Gemeinschaft, wird ausgestoßen. Wie ein Tribe-Zeichen. Der Tribalismus führt dazu, dass die alles tun, um sich den Gruppenritualen zu unterwerfen.

    Genau das gleiche findet dann auch im großen Maßstab auf Twitter und Facebook statt, wie etwa bei #Aufschrei: Die bösartigen Weiber kontrollieren und mobben sich gegenseitig, damit auch wirklich ja jede ihre Missbrauchslegende publiziert und sich zum Opfertum bekannt hat. Im Prinzip der gleiche Mechanismus, nach dem deutsche Schulkinder auf dem Schulhof nicht mehr deutsch sprechen, sondern diese Kanaksprech übernehmen, um sich in die Gruppe einzuordnen, und dann tatsächlich so tun, als könnten sie nicht deutsch.

    Die Glaubwürdigkeit solcher Glaubensbekenntnisse ist gleich Null.

  17. Eine der zentralen Figuren im der Harvey-Weinstein-Medienkampagne ist Ahsley Judd. Schaut Euch mal deren seltsame feministische Rede (erträglicher in der Star Trek-Edition) an.

    Wer glaubt der noch irgendwas?

  18. Es gibt auch andere Doppelmaßstäbe.

    Viele Frauen haben mir erzählt, berichtet, geschrieben, dass an deutschen Universitäten die wüsteste und gewalttätigste Belästigung meist von Lesben ausgeht. Gerade die Gender-Bibliotheken, die nur für Frauen zugänglich sind (oder waren, keine Ahnung, ob es die noch gibt), seien übelste Jagdreviere grober Lesben, die keinerlei Hemmungen hätten. Diverse Frauen schrieben mir, sie würden grundsätzlich nur in Bibliotheken oder Bibliotheksbereiche gehen, in denen es viele Männer gibt. Weil sie sich nur da sicher vor sexueller Belästigung fühlten.

    Nur: Das wird völlig ignoriert. Guckt Euch mal Ellen DeGeneres (Lesbe) und Katy Perry an:

    Zweifellos sexuell. Aber niemand findet etwas dran.

    Und jetzt stellt Euch das gleiche Bild, den gleichen Tweet, mit einem Mann vor, der Katy Perry in den Ausschnitt staunt. Für Fortgeschrittene: Stellt Euch Donald Trump, Harvey Weinstein oder Rainer Brüderle vor. Was da los wäre.

    Wenn Sexuelle Belästigung so selektiv und Feindbild-orientiert beklagt wird, ist das für mich nicht glaubwürdig.

    Hier in Berlin bekommen Leute ab und zu mal ein Messer in die Rippen oder den Rücken, wenn sie sich beispielsweise gegen Taschendiebe wehren.

    Stellt Euch vor, einer sagte, dass ihn das Messer im Rücken nur dann stört, wenn der Täter weiß war. In anderen Fällen wäre das nicht der Rede wert.

    Was würdet Ihr denken?

Und das waren jetzt nur die Gründe, die mir spontan und auf Anhieb einfielen.

Aber Presse und Fernsehen fressen das alles völlig kritiklos und präsentieren es uns als selbstverständliche Wahrheit.

Und die Leserschaft und Zuschauerschaft fällt widerstandslos darauf herein.