Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Ein Land säuft ab – und bekommt Verstopfung

Hadmut
9.8.2017 23:54

Ratet mal, wo sie immer mehr saufen und Drogen nehmen. Und wer.[Drolliger Nachtrag]

Amerika. Eine Studie hat herausgefunden:

Findings In this study of data from face-to-face interviews conducted in 2 nationally representative surveys of US adults, including the National Epidemiologic Survey on Alcohol and Related Conditions (n = 43 093) and the National Epidemiologic Survey on Alcohol and Related Conditions III (n = 36 309), 12-month alcohol use (11.2%), high-risk drinking (29.9%), and DSM-IV alcohol use disorder (49.4%) increased for the total US population and, with few exceptions, across sociodemographic subgroups.

Meaning Substantial increases in alcohol use, high-risk drinking, and DSM-IV alcohol use disorder constitute a public health crisis and portend increases in chronic disease comorbidities in the United States, especially among women, older adults, racial/ethnic minorities, and the socioeconomically disadvantaged.

Hehe. Gerade die Feminismus- und Gender-verhätschelten Gruppen Frauen, Minorities und Unterprivilegierte saufen, dass die Schwarte kracht. Leser aus USA und Kanada haben mir berichtet, dass man die Zunahme im Drogenkonsum schon immer öfter riecht. Einer meinte, dass er auf der Straße bei jedem zweiten riecht, dass er nach Drogen stinkt. Einer aus Amerika berichtete mir, dass selbst in besseren Wohngegenden immer wieder Häuser oder Leute in Autos ganz widerlich nach Drogen stinken.

Immer öfter können Firmen dort ihre offenen Stellen nicht besetzen, und Drogen wären zwar nicht der Hauptgrund, aber doch irgendwo um die 10% herum.

Der Brüller:

Seit Monaten gibt es dort Fernsehwerbung (!) für ein Medikament gegen Opioid-verursachte Verstopfung. 😀 In den Nebenwirkungen heißt es, man könnte davon „Entzugserscheinungen“ bekommen. Stellt Euch das mal vor: Ein Abführmittel, von dem man bei Einnahme (nicht beim Absetzen!) Entzugserscheinungen bekommt. Vermutlich funktioniert es, in dem es direkt die Opium-Wirkung aufhebt, wohl einfach ein Antidot. Macht Euch klar, wieviel Leute das betreffen muss, wenn es sich für die lohnt, das nicht (nur) über die Ärzte, sondern über Fernsehwerbung breit anzupreisen.

Hübsch wäre der Gedanke, dass die Opioid-Konsumenten dieselben sind wie die Alkoholsüchtigen. Allein schon der Gedanke, dass die Gender-Klientel signifikant an Verstopfung leidet, wäre einfach herrlich. Harhar. Deshalb gucken die auch immer so verkniffen.

(Man sollte mal die Polizeimeldungen in der Berliner Presse lesen. Da taucht auch immer öfter auf, dass irgendwelche Leute unter Drogen Auto gefahren sind und dann in Menschen oder U-Bahn-Stationen fahren oder durch die Luft fliegen.)

Nachtrag:

Sie wollen nun herausfinden, warum Frauen jetzt eigentlich so viel mehr saufen. Sie vermuten, dass es mit der beruflichen Veränderung von Frauen zu tun hat. Kaum bekommen die durch die politischen Veränderungen schwierigere Jobs, fangen die das Saufen an, weil sie der Belastung nicht standhalten. (Wobei sie ja meinen, die arbeiten jetzt wie Männer und saufen deshalb auch wie Männer.)

Heißt dann, dass der ganze Gender-Kram über kurz oder lang zu Alkohol-Wracks führt.