Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Müllpresse: Die Kampagnenhelfer der Maria Furtwängler

Hadmut
13.7.2017 9:11

Macht Euch klar, was die Presse von heute ist:

Leser schrieben mir, dass da gerade die Sau durch’s Dorf getrieben wird. Die Kampagne von Furtwänger, über die ich gestern berichtet habe (und die eigentlich Null Informationswert hat, weil jeder, so sogar das Podium, sagte, dass da eigentlich überhaupt nichts Neues dabei und alles schon bekannt ist) wird gerade durch praktisch alle Medien getrieben. „Frau“ muss heute gar nichts neues bringen. Wiederholung des Bekannten reicht.

Und sie kam damit nicht nur gestern in den Nachrichtensendungen (ich hab’s mir nicht gemerkt, aber mindestens dreimal habe ich Berichte darüber gesehen, obwohl es ja keine Nachricht war), sondern wird auch durch die Presse getrieben: ZEIT, SPIEGEL, Deutschlandfunk, BILD, Tagesspiegel.

  • Wie so oft berichten alle gleichzeitig, synchron, wie auf Befehl, obwohl da gar nichts war.
  • Es wird völlig kritiklos, wie auf Kommando, einfach durchgereicht, was politisch vorgegeben ist, man könnte fast sagen, was das Politbüro diktiert.
  • Ich habe da bisher keinerlei Kritik gesehen oder gehört. Es wird einfach blind durchgereicht, was vorgesetzt wird.
  • Wenn’s politisch korrekt ist, wird es sofort durchgepumpt. Alles, was nicht politisch korrekt ist, wird blockiert.
  • Null Hirn, Presse als tumbe Kopierstation. Durchreichen von Meldungen, wie bei Agenturmeldungen.
  • Autoren, soweit erkennbar, nicht nur, aber fast nur Frauen. Bei Emotionalgepumpe immer dabei.

Überlegt Euch mal, wer da gekommen und wer berichtet hätte, wenn eine Studie ergeben hätte, dass Frauen nicht diskriminiert oder sogar Männer diskriminiert würden. Ausgerechnet die, die immer so laut tröten, dass sie als vierte Gewalt für die Demokratie wichtig und erforderlich wären, reichen völlig blind und gehorsam jeden Brei weiter, der ihnen politisch vorgesetzt wird.

Wer kauft diesen Pressemüll eigentlich noch?

Wer glaubt denen noch irgendetwas?

Nachtrag: Ein Leser schreibt mir, dass ein Verweis auf meinen Artikel von gestern abend bei ZEIT Online als Kommentar nicht durchgelassen wird. Leute, was erwartet Ihr von unserer Presse, vor allem dem Schundblatt ZEIT noch? Diversität? Mehr als die diktierte Einheitsmeinung? Ausgeschlossen. Ihr bekommt nur das zu sehen, was ihr glauben sollt.

Und gerade erst vor einem Monat sprach mich auf der Netzwerk-Recherche-Konferenz ein leitender Redakteur – ich glaube der ZEIT – an, warum ich die Presse so kritisch sähe, sie würden sich doch solche Mühe geben, gut und ausgewogen zu berichten.

Update: Inzwischen schrieb mir der Leser, dass der Kommentar mit einiger Verzögerung doch freigeschaltet wurde.