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Zum Stand der Zensur als Mittel gegen politische Opposition

Hadmut
27.3.2016 12:08

Oh, ich habe gegen Facebooks “Gemeinschaftsstandards” verstoßen… [Update]

Ich hatte doch vorgestern den Artikel „Tod eines Bäckers” geschrieben und darin die politisierten Methoden eines Gymnasiums kritisert. (Und viele lobende Zuschriften bekommen, keine einzige negative.)

Ein Leser, der das Gymnasium kennt, schrieb mir dazu:

Ich […] kenne die Schule […] und wollte mit Deinem Beitrag eine größere Gemeinde erreichen. Dies ist gelungen, Dein Beitrag wurde sehr positiv aufgenommen, jedoch hatte vor wenigen Minuten Facebook wegen “Verstosses gegen die Gemeinschaftsstandards” den Link gelöscht.

Ich glaube nicht, dass ich mir mit meinem Artikel irgendwelche rechten Positionen oder Hetze vorwerfen lassen müsste. Eigentlich war und bin ich überzeugt, das Gegenteil geschrieben zu haben, nämlich – kurz gesagt – dass Grundrechte wie Meinungsfreiheit als Lehre aus dem Nationalsozialismus entstanden sind und verhindern sollen, dass dies wieder passiert. Ich dachte eigentlich, mit diesem Artikel Rechte kritisiert zu haben – und solche, die sich für links halten, sich aber derselben Methoden bedienen.

Und natürlich habe ich die SPD kritisiert. Und den Verfall der Schulbildung.

Das führt inzwischen schon zur Zensur. Dinge, die der Bürger nicht mehr wissen darf und soll. (Vergleiche auch meinen Artikel zur Problematik der Vor- und Nachzensur bei digitalen Medien.)

Ich denke, damit ist (bzw. wäre, wenn mir noch jemand den Link dazu schickt und man sich das mal anschauen kann) der Nachweis erbracht, dass die Facebook-Filterung einer politischen Zensur dient und hinter Maas’ Aktionen nicht etwa ein Kampf gegen Volksverhetzung steckt, sondern jede Abweichung von SPD-Positionen zu unterdrücken.

So hat’s bei Stalin und Mao auch angefangen.

Meine Bitte an die Leser: Sammelt und dokumentiert solche Fälle. Es ist ungemein wichtig aufzuzeigen und nachzuweisen, was da an politischer Zensur abläuft.

Update: Ein Leser berichtet, dass auch Verlinkungen auf diesen Brief an den WDR-Intendanten Tom Buhrow auf Facebook gelöscht werden.

Es verfestigt sich immer mehr der Eindruck einer politischen Zensur.