Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Flug 4U9525: Die geschmacklose Widerlichkeit der Alice Schwarzer

Hadmut
28.3.2015 21:14

Ich hatte mich eigentlich dafür entschieden, zum German Wings Flugzeugunglück nichts zu schreiben, zumal mir da auch nichts einfiel, was angemessen und wichtig gewesen wäre.

Aber was zuviel ist, ist zuviel.

Das Hetzblatt „EMMA” besitzt die widerliche Geschmacklosigkeit, den Vorfall um den German Wings-Flug 4U9525 als Gelegenheit zu missbrauchen, eine „Frauenquote fürs Cockpit” zu fordern, indem sie einen Artikel der „Linguistin Luise Pusch” (als ob eine Linguistin auch nur irgendetwas von dem, was da ablief, beurteilen könnte) abdruckt:

Amoktrips sind Männersache. Und die Lufthansa hat 94 Prozent männliche Piloten. Das sollte sie ändern, meint Luise Pusch. 14 der 16 im Airbus zerschellten “Schüler” sind Schülerinnen und die zwei “Lehrer” sind Lehrerinnen. Die Opfer sind überwiegend Frauen, die Täter sind männlich.

und

Die Selbstmordquote, so hörte ich bei meinem Radio- und TV-Marathon seit der Katastrophe in den französischen Alpen, ist bei Männern viermal so hoch wie bei Frauen. Die Lufthansa könnte also das Risiko, dass ihre Piloten das Flugzeug zu Selbstmord und vielfachem Mord missbrauchen, mit jeder Frau, die sie zur Pilotin ausbilden, ganz erheblich reduzieren.

Amokläufe und so genannte Familienauslöschungen, die gern zu „erweitertem Selbstmord“ und „Mitnahme-Selbstmord“ verharmlost werden, sind Verbrechen, die nahezu ausschließlich von Männern begangen werden. Für Amokflüge, die offenbar häufiger vorkommen, als der Öffentlichkeit bewusst ist, gilt dasselbe.

Die Lufthansa sucht verzweifelt nach Maßnahmen, um Katastrophen wie die mutmaßlich durch ihren Germanwings-Co-Piloten verursachte in Zukunft auszuschließen oder wenigstens unwahrscheinlicher zu machen. Auf das Nächstliegende – Frauenquote im Cockpit erhöhen – kommt niemand. Wieso nicht? Es wird derselbe blinde Fleck sein, der aus den beiden getöteten Lehrerinnen aus Haltern „Lehrer“ und aus den 14 getöteten Mädchen und zwei Jungen „16 Schüler“ macht.

Widerlich.

So widerlich, dass sogar Focus über die schiere Widerlichkeit berichtet, auch SPIEGEL hat es inzwischen. Inzwischen soll’s wohl eine Glosse sein (wer schreibt Glossen über 150 Tote?), aber hinterher schreien sie alle gern »Satire« oder sowas.

Ich habe lange überlegt, ob man dazu überhaupt noch etwas schreiben oder das für sich stehen lassen soll. Aber ich habe mich entschieden, es doch zu kommentieren.

  1. Was wäre an der Sache anders gelaufen, wenn der Flugkapitän, der auf Toilette war, eine Frau gewesen wäre? Nichts.

  2. Eine Koinzidenz ist noch keine Korrelation, und eine Korrelation noch keine Kausalität.

    Wie kann man aus einem Fall folgern, dass das männertypisch wäre? Früher hieß es auch, Männer würden verkehrsgefährdender fahren. Seit Frauen aber ebenfalls hochmotorisierte Fahrzeuge fahren, fahren sie auch mindestens genauso gefährlich und rücksichtslos. Ein Fall zeigt nicht, dass es mit Männern zu tun hat, genausowenig wie es mit der Schuhgröße oder der Haarfarbe zu tun hat.

    Im Gegenteil: Frauen sind von Depressionen doppelt so häufig betroffen wie Männer.

    Dass es weniger Abstürze von Frauen gibt, liegt schlichtweg daran, dass es viel weniger Pilotinnen gibt. Die Geschichte der Luftfahrt ist eine Männergeschichte, Männer haben es erfunden und entwickelt, sie fliegen die Dinger. Natürlich gab es ein paar Frauen wie Amelia Earhart oder auch Beate Uhse. Aber die Art und Weise, wie man so drei, vier Namen immer wieder hervorzerrt (wie in der Informatik Ada Lovelace und Grace Hopper oder in der Physik Marie Curie oder Lise Meitner), während das Fach an sich von tausenden Männern aufgebaut und vorangetrieben worden war, zeigt eigentlich nur die Geringfügigkeit weiblicher Beiträge. Zu sagen, dass Frauen die besseren Pilotinnen seien, weil sie zur Luftfahrt im Cockpit und der Entwicklung kaum etwas beitragen und sich auf Cabin Crew konzentrieren, und deshalb weniger Flieger crashen, ist eine Unverschämtheit.

    Wieviele Männer gibt es, die tagtäglich als Piloten weltweit gute Arbeit leisten und Passagiere sicher ans Ziel bringen? Das Flugzeug ist das sicherste Verkehrsmittel. Wieviele Fälle gab es, in denen tollkühne und exzellente Piloten Passagiere gerettet haben? Wird halt nicht so oft in der Presse ausgewalzt, wenn nichts passiert ist. Und selbst wenn: Einer der bekanntesten Fälle, in denen ein Pilot durch exzellentes Können Passagiere gerettet hat, war etwa die Notwasserung im New Yorker Hudson durch Chesley B. Sullenberger. Und? Hat man damals gefordert, mehr Männer in die Cockpits zu setzen, weil die so tolle Notlandungen schaffen? Nein, natürlich nicht, weil’s Schwachsinn wäre. Schwachsinn zugunsten von Männern würde man sofort erkennen. An Schwachsinn zugunsten von Frauen hat man sich so gewöhnt, dass man ihn schon für normal hält.

    Vor einigen Jahren gab’s mal den Fall, bei dem eine Lufthansa-Copilotin bei der Landung durch Seitenwind mit der Flügelspitze über den Boden schrammte, herrje, sie war auch noch hübsch und blond, und der – männliche – Kapitän retten musste, indem er übernahm, die missglückte Landung abbrach und sofort durchstartete? Eigentlich sagt der Vorfall gar nichts, schon gar nicht über Geschlechter, denn Landungen bei starken Seitenböen sind nunmal gefährlich und können schiefgehen, dass der Kapitän mir Erfahrung hat als der Erste Offizier liegt in der Natur der Sache, und dass der Kapitän im Notfall übernimmt und man in solchen Fällen durchstartet, ist Routine und Vorschrift. Sollte man daraus folgern, dass Frauen Landungen vermurksen und Männer sie retten (so wie rückwärts einparken, nur größer), und folgern, dass immer mindestens ein Mann im Cockpit sitzen muss? Natürlich nicht, weil es Blödsinn wäre.

  3. Wie kommen die überhaupt darauf, dass Frauen keine erweiterten Suizide vornehmen oder planen würden?

    Ich habe mal ein Jahr lang die Vorratsdatenspeicherung bei einem Provider beaufsichtigt und beauskunftet. Darunter gab’s auch einige Fälle von – angekündigtem – erweitertem Suizid. Die Leute wollen noch irgendwelche letzten Statements abgeben, und es ist für sie oft wichtig, das irgendwie anzukündigen, weshalb sie das häufig unter Pseudonym irgendwo posten.

    Ich hatte einen Fall, in dem ein Mann sich mit einer Bombe in die Luft sprengen wollte (samt der Bank, die ihm einen Kredit verwehrt hatte), der Rest waren alles Frauen.

    Frauen nehmen häufig keine Fremden, sondern ihre Kinder und gelegentlich Verwandte mit in den Tod. Sehr häufig eben Kinder oder Babys, die völlig wehrlos und von ihnen abhängig sind, weil sie sich einbilden, dass ohne sie sowieso kein wertvolles Leben mehr möglich sei und man die Kinder vom Übel erlösen müsse (sog. pseudoaltruistischer erweiterter Suizid).

    Nur: Darüber wird kaum berichtet. Und wenn, dann heißt es, die arme Frau war so verzweifelt, dass sie ihre Lieben … blablabla. Wenn Frauen morden, wird es anders wahrgenommen, anders darüber berichtet. Wenn mal wieder in der Zeitung am Rande erwähnt wird, dass man irgendwo im Gebüsch oder im Müll einen Säugling gefunden hat, der noch am Tag seiner Geburt erstickt wurde, passiert gar nichts, oder es heißt, man müsse die Situationen von Frauen verbessern, damit sie nicht so verzweifelt sind. Da ist dann immer die Gesellschaft dran schuld, nie die Frau selbst. Gab’s da nicht mal eine, bei der sie so irgendwie ein Dutzend Kinderleichen fanden, im Tiefkühler und in Blumentöpfen? Sowas wird nicht wahrgenommen.

    Man müsste echt mal vergleichen, wieviele Leute im Durchschnitt durch männliche und weibliche Selbstmörder draufgehen, natürlich einschließlich solcher Kindermorde.

  4. Begehen Frauen Straftaten, heißt es sofort, das liege am Umfeld, man müsse dringend deren Situation verbessern. Hier jedoch fragt man nur, warum der allein im Cockpit sitzen durfte.

    Ist nicht umgekehrt der Umstand, dass Amokläufe fast immer von Männern begangen werden, nicht ein Indiz dafür, dass Männer gesellschaftlich in der schwierigeren Situation sind? Dass sie häufig Familien ernähren, Häuser abbezahlen und Frauen aushalten müssen?

    Männer leisten mehr Überstunden, haben mehr Stress, stehen unter höheren Einkommensdruck. Es hieß irgendwo, der German-Wings-Pilot hätte (mit 27!) gerade zwei Autos bestellt, Audi. Eins für sich, eins für die Freundin. Männer stehen oft unter erheblichem Erfolgs- und Zahlungsdruck, um überhaupt eine Frau abzubekommen.

    Warum also bringt man das übliche Opfergejammer nicht mal zugunsten von Männern und zieht aus den Vorgängen die Schlussfolgerung, dass Männer es schwerer haben und es gesellschaftliche Veränderungen zugunsten von Männern geben muss?

  5. Auch so eine Dreistigkeit ist die Behauptung, dass Männer Täter und Frauen Opfer seien, am Beispiel der Schulklasse.

    Erstens wäre die Frage, wieviele Menschen da insgesamt umgekommen sind, und nicht bloß eine Betrachtung von 18 von 150 Leuten. Wenn ich im Businness-Flieger sitze, dann sind da vornehmlich Männer, die von Termin zu Termin hetzen.

    Die zweite Frage ist, wie es überhaupt kam, dass unter 16 Schülern und 2 Lehrern nur 2 Schüler männlich sind. Hieß es nicht, die Plätze seien ausgelost worden? Was ist denn das für eine komische Verlosung, bei der fast nur Frauen gewinnen? (Ging mir vor ein paar Tagen schon durch den Kopf, war mir aber zu pietätlos, direkt darüber zu schreiben.) Anscheinend werden die da bevorzugt.

    EMMA meint, die Männer seien Täter und die Frauen Opfer. Man könnte es auch andersherum formulieren: Die Männer arbeiten, bis sie ausbrennen, und die Frauen machen Urlaub.

    Was kommt als nächstes? Berge sind frauendiskriminierend, weil in der Schulklasse mehr Frauen gestorben sind?

  6. Das Absurdeste, was mir je in einem Flugzeug passiert ist, war mit einer Pilotin.

    Ich mag zwar das Fliegen sehr, noch mehr Heli als Flugzeug, aber irgendwie haben bei mir Zeit und Geld nie für Pilotenscheine und die nötige ständige Nutzung gereicht. (Zumal ich den persönlichen Ehrgeiz hätte, ein richtiger Pilot mit Erfahrung und nicht nur einer mit Lizenz und Mindeststundenzahl zu sein.) Ich bin bisher aber immer nur als Passagier mitgeflogen. Zwar hatte ich mal eine Probeflugstunde auf einem Heli, und bin den auch in der Luft ganz ordentlich geflogen, geradeaus, im Kreis und so, hovern und landen hab ich innerhalb der 3 Minuten, die ich dafür zum probieren hatte, nicht hinbekommen. Aber ein Flugzeug habe ich noch nie gesteuert. Im Bekanntenkreis hieß es mal, da gäb’s eine mit Pilotenschein und wenig Geld, die immer auf der Suche nach Leuten sie, die gern mal mitfliegen und dafür ein paar Kröten mitbezahlen. Sofort mitgeflogen, auf dem Kopilotenplatz einer kleinen viersitzigen Cessna.

    Irgendwann wurde es dem Typen, der als Dritter noch dabei war und auf der Rückbank saß, speiübel und der fing nach einer Weile an zu reihern wie bescheuert, und hatte keinen Beutel dabei. Herrlich. Und das in so einer knallengen Cessna.

    Was macht die Tussi von Pilotin?

    Meint, sie müsse sich jetzt mal um den Typen kümmern. Sagt zu mir, ich soll mal fliegen, schnallt sich ab, dreht sich rum und krabbelt über die Sitzlehne zu dem Typen nach hinten, um den zu versorgen. Und ich sitze ohne jede Einweisung, nur mit ein paar dünnen theoretischen Vorkenntnissen und ohne Vorwarnung in der Cessna und soll das Ding fliegen, bis die den Typ auf der Rückbank da wieder trockengelegt und frisch gewickelt hat.

    Nun gut, das war bei gutem Wetter, bester Sicht, nahezu Windstille und einfachem Geradeausflug nicht schwer, das Ding neigt dazu, einfach geradeaus weiterzufliegen, und mit den Instrumenten kam ich auch soweit klar. Aber die Situation läuft meinen Vorstellungen von Aufgaben und Pflichten eines Piloten fundamental zuwider.

    Das habe ich aber nicht nur nie vergessen, ich habe auch den Beschluss gefasst, niemals wieder mit dieser Frau zu fliegen. Und habe es auch nie wieder getan.

    Wenn’s jetzt also heißt, Frauen seien qua Geschlecht die Universallösung aller Cockpit-Probleme und Charakterschwächen, rollen sich mir die Zehnägel.

  7. Schon die Denkweise an sich ist eine Sauerei.

    Als noch keiner wusste, woran es lag, schimpften schon alle auf den 25 Jahre alten Airbus, wie könnte man so alte Kisten fliegen, und Lufthansa spare an der Wartung. 25 Jahre ist für ein Flugzeug kein Alter, und mir ist ein 25 Jahre altes Flugzeug – so gewartet – grundsätzlich lieber als ein ganz neues Modell. Und bislang ist kein Hinweis auf irgendein technisches Problem bekannt geworden.

    Nach derzeitigem Wissensstand hat ein Mensch durchgedreht, und sofort kommen welche um die Ecke, die meinen, das läge am Geschlecht. Weil Männer generell Amokläufer und Frauen Engel seien. Hieß es nicht mal, der Feminismus wolle gegen »Stereotypen« und »Vorurteile« ankämpfen?

Die Sache ist auch kein Einzelfall.

Ein Leser wies mich heute auf diesen Fall hin:

Das Magazin Brand Eins – im Vorstand nur Frauen – berichtet über Wirtschaft und dabei hauptsächlich über Männer. Eine Leserin beschwerte sich darüber, dass sei frauenunterdrückend oder sowas.

Anstatt sich aber – wie politisch heute üblich – dafür zu entschuldigen, erklärte Brand Eins, dass sie das Geschlecht nicht interessiere, und sie auch kein Quotenmagazin seien, sondern sie über interessante Personen schrieben. Und wenn das hauptsächlich Männer wären, dann sei das eben Spiegel der Gesellschaft. Man könnte auch umformulieren: Sie schreiben, wie es ist, und so ist es eben. (Gibt’s heute im Journalismus ja kaum noch.) Und ja, sie könnte ja mal 50 intelligente Frauen vorschlagen (da kam aber wohl nichts).

Gab dann Mini-Shitstorm. Es wird gar nicht erwartet, dass die noch die Wahrheit schreiben, sondern die Darstellung soll – realitätsunabhängig – auf Quote hinauslaufen, ein Diktat, dem sich offenbar auch viele Medien – freiwillig oder unfreiwillig – unterzogen haben.

Und so soll hier eben auch – auf der Basis von Betroffenheit, Entsetzen und 150 Leichen – verbreitet werden, dass Männer ja nur Massenmörder und Frauen die besseren Piloten seien, und dass die Luftfahrt nur noch mit Frauen im Cockpit zu retten wäre (wo sollen die eigentlich alle herkommen?). Wahrscheinlich kommt man an diese »besseren« Pilotinnen in nennenswerter Zahl dann auch nur, wenn man wie bei der Bundeswehr die Anforderungen drastisch senkt, bis auf Null. Wenn die dann die Pilotenausbildungen so umbauen, wie sie das bei der Informatik versuchen und teils schon geschafft haben, würde das bedeuten, dass Navigation und Technik rausfallen, und dafür die Soziologie des Funkverkehrs auf dem Plan steht, weil Frauen ja kommunikativer seien.

Da frag ich mich: Welche Arschlöcher geben so einer Person auch noch so viele Fördergelder und laden sie in Talkshows ein?

164 Kommentare (RSS-Feed)

Nix gegen Quotenfrauen. Ich will 50% Quotenfrauen aufm Bau.


Hadmut
28.3.2015 21:24
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Es gab kürzlich einen spannenden Bericht über die Leute, die für den Umbau des Stromnetzes auf erneuerbare Energien die Masten und Überlandleitungen aufbauen.

Nur Männer. Die Reporter haben sie nach dem Frauenanteil gefragt. Da haben die nur gelacht und Null gesagt, bei dem Job liese sich da keine blicken.


JochenH
28.3.2015 21:26
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Es gibt einfach Grenzen, wo Gender haltmachen muss. Sitzt in einem Aufsichtsrat statt einem abgehalfterten Politiker eine Frau gleicher Qualität, macht das wenig aus.

Aber für Piloten gelten sehr harte Ausbildungsregeln. Das schaffen einfach nur wenige. Nun kann man durch Quote diesen Standard aushebeln und da sich nur wenige Frauen dafür interessieren, brauchen die dann Förderkurse, so wie in der Schule, wo jeder seinen Abschluss kriegt, auch wenn er nicht lesen kann.

Ergebnis wäre, dass Fachleute feststellen, dass einzelnen Piloten gar nicht fliegen können. SIe würden bei den Einzelfällen das Geschlecht nicht nennen dürfen, wenn doch, wäre das ihr “Todesurteil”.

Wo soll das hinführen? Einfach alle Qualifikationen abschaffen und jeder macht das, was ihm Spaß macht? Das wäre so ähnlich wie in der Piratenpartei, wo dieses System auch grob gescheitert ist.
Wenn ihr etwas Lustiges wollt, hier der Artikel von der Mitmach-Airline: http://www.christopherlauer.de/2014/01/13/fiktion/
Ein Auszug daraus:
“Außerdem war es unfair, dass nur Piloten Flugzeuge steuern durften, denn es gab ja mit Sicherheit auch viele Passagiere, die das eigentlich auch ganz gut könnten, aber halt nicht durften, weil bei anderen Airlines waren die Einstiegshürden ja auch so hoch und der Auswahlprozess so elitär.”


Michael
28.3.2015 21:35
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Mir kommt gerade eine Horrorvorstellung: Weibliche Piloten im Cockpit und ein weiblicher Fluglotse (Wird da eigentlich eine Frauen-Quote gefordert?). Die Kommunikation kann ja nur in die Hose gehen, bei den kommunikativen Geschlecht. *brrr* Schüttel.


Morpheus
28.3.2015 21:43
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Bei diesem Emma Artikel, den ich vor einigen Minuten entdeckt habe, musste ich auch erst mal den Kopf Schütteln. Ich finde den Artikel als Pietätlos.
Die Forderung hätte man auch ohne Bezug auf diese Unglück formulieren können.

Zur Vollständigkeit soll aber noch erwähnt sein dass die Autorin Luise F. Pusch wohl den “Vorspann” zum Artikel nicht selbst verfasst hat sonder die Emma Redaktion da zusätzlich noch Schärfe hinzugewürzt hat.

Trotzdem finde ich es stossend dass der Mann als Übel des ganzen hingestellt wird und als Lösung natürlich die Frauenquote präsentiert wird, als ob damit allem Übel dieser Welt begegnet werden kann.

Eine Quote ist Lebensgefährlich, da um sie zu erreichen, zwangsläufig die schlechter Qualifizierte Frau bevorzugt werden muss.

Am widerlichsten finde ich, dass nicht mal die Leichen geborgen worden sind, es nicht mal einen Vorläufigen Untersuchungsbericht gibt, aber schon das Unglück politisiert wird.


[…] Flug 4U9525: Die geschmacklose Widerlichkeit der Alice Schwarzer […]


Leon I
28.3.2015 22:18
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‘Piloten von Passagierflugzeugen’ sind das beste Argument gegen die Frauenquote.

Ich will vom fachlich versiertesten, nervenstärksten und überhaupt geeignetsten Homo sapiens geflogen werden, den man für diese Aufgabe überhaupt kriegen kann – schließlich will ich den Flug überleben.
Schlitz oder Schniedel interessieren mich dabei überhaupt nicht. Im Gegenteil: jedes sachfremde Auswahlkriterium senkt meine Überlebenschancen.


Bzzz
28.3.2015 22:23
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Weiß man eigentlich schon, wer die Restchen in diesem Gebirge einsammelt? Männer? Frauen? Andersartige? Männer wären ja schlimm, selbst da drängeln die sich vor, dabei könnten sich Frauen da so gut beweisen. Frauen wäre aber auch schlimm, denn dann müssten ja wieder Frauen aufräumen, was Männer verursacht haben.
Ich fänd Roboter ja prima. Welche, die an einem Hightech-Bundeswehrstandort in Deutschland von Frauen geplant, konstruiert und auch bedient werden. Und vielleicht von Gesche mit attraktiver Glitzerfolie…ach, zuviel des Guten.


Hanna Reitsch
28.3.2015 22:27
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Hätten wir mehr Frauen im Cockpit, hätten wir zudem die Luftschlacht von England gewonnen, Stalingrad aus der Luft versorgen und die alliierten Bomber über den deutschen Innenstädten abschießen können.

Die EMMA hatte schon vor vielen Jahren Leni Riefenstahl auf ihr Cover gehievt. Und zwar nicht mit anderen Nazis zusammen, wie DER SPIEGEL es mit unserer Frau Merkel machte. DER SPIEGEL ist männlich und somit patriarchalisch, wie zugleich dieser sexistische Schmähartikel über EMMA beweist.

Frauen waren und sind schließlich immer nur ein unschuldiges Opfer von Männern!! Frauen sind per se die besseren Menschen. Wir Feminazis haben immer Recht!


Blindtrampel
28.3.2015 22:34
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Habe eine gewagte These zu dem Fall: hat der Pilot möglicherweise Psychopharmaka zu sich genommen? Das kennt man aus den USA, dass bei Amokläufen die Täter fast immer unter dem Einfluss von irgendwelchen Psychopillen stehen. Auch auf den Killer von Winnenden trifft das zu. Das wäre mal eine interessante Diskussion, fällt aber wie immer aus, die Pharmaindustrie ist ein zu großer Werbekunde. Stattdessen wird überall sonst nach Gründen gesucht (Beziehungskrise, Killerspiele, etc), dass sind aber allerwelts Probleme.


Hadmut
28.3.2015 22:39
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So gewagt finde ich das nicht.

Wenn der Depressionen hatte, könnte es durchaus sein, dass der irgendwelche Aufputschmittel oder Stimmungsaufheller bekommen hat, das wäre sogar naheliegend (und gleichzeitig krankgeschrieben war, weil nicht flugtauglich). Und wenn der sich dann die halbe Packung eingeworfen hat, fand der das vielleicht richtig und konsequent, mal die Wand zu besuchen.


Jens
28.3.2015 22:39
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Mir kommt gerade eine Horrorvorstellung: Weibliche Piloten im Cockpit und ein weiblicher Fluglotse (Wird da eigentlich eine Frauen-Quote gefordert?). Die Kommunikation kann ja nur in die Hose gehen, bei den kommunikativen Geschlecht. *brrr* Schüttel.

Vorhin im Usenet gelesen:

Wie ist denn die Philosophie bzw. die Praxis bei einem Notruf?
Communicate kommt ja ganz am Schluß, andererseits dauert so eine
Notlage ja eine ganze Zeit, und man möchte vielleicht den Traffic
weggeräumt haben. Setzt man den Mayday nur ab, wenn man auch Zeit für
die Antwort hat, oder gibt es sowas wie “LH-4711 Mayday and shut up”,
damit der Fluglotse einem nicht die Hucke vollabert?

Wenn man den US-Funkverkehr als repräsentatives Beispiel
nimmt, findet man bei LiveATC.net genügend Mitschnitte aus
der Praxis. Auch nur der Anschein einer Notlage führt bei
den meisten Lotsen erkennbar dazu, dass sie sich den Crews
unterordnen und in erster Linie eine unterstützende Rolle
einnehmen.

Das könnte mit “einfühlsamen Kommunikationsgenies” tatsächlich anders aussehen.


Alex
28.3.2015 22:52
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Das wären dann aber fieso physische, also biologistische Erklärungsversuche/ -fragesetellungen.

Daber war ER einfach BÖSE.


Heinz
28.3.2015 22:55
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> unter 16 Schülern und 2 Lehrern nur 2 Schüler männlich sind

Die beiden Lehrer waren übrigens auch weiblich.

Ich weiß nicht, ob es gut ist über den Schwachsinn in der Emma zu schreiben – dadurch werden die im Zweifelsfall nur bekannter.


Marcus Junge
28.3.2015 22:57
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Bitte nicht kritiklos der Lügenpresse erliegen. Es ist die Vermutung, daß wegen der Klopfgeräuschen an der Tür, der Copilot allein war. Das ist nicht belegt, es kann ja wohl auch jemand anders klopfen, wenn da nach Minuten des stetigen Sinkflugs der Boden immer näher kommt. Die Lügenpresse hat das gewaltig aufgebauscht, aus Vermutungen und Arbeitstheorien die letztgültige Wahrheit gemacht und leider sind massenhaft Leute dem schon erlegen. Dazu gehört auch der gesamte Komplex um den Selbstmord. Bisher ist das Kaffeesatzleserei.

Nicht grundlos sind Pilotenvereinigung, Ermittler oder jene die sich von den Medien einfach wirklich nicht mehr verarschen lassen wollen, auch nicht wenn wegen 150 Toten die Sondersendungen nicht abreißen und “sie jetzt gefälligst unglaublich betroffen sind und unsere Geschichte glauben”, gegen diese “unangreifbare Wahrheit” aufgestanden.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/03/28/germanwings-absturz-ermittler-schliessen-technischen-defekt-nicht-aus/

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/03/27/germanwings-absturz-der-fall-ist-laengst-nicht-aufgeklaert/

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/03/28/germanwings-absturz-piloten-verbaende-fuerchten-um-unabhaengigkeit-der-ermittlungen/

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/03/28/germanwings-absturz-die-gesicherten-fakten-eine-spurensuche/

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/gerhard-wisnewski/germanwings-absturz-der-moerder-ist-wieder-mal-der-tote.html;jsessionid=41E8ADCC9DAF189FA1EE75803CF09AFE

Wer sich da durchkämpft und nicht mit “Ihh, die Seite / Autor les ich nicht” ankommt, wird wohl die eine oder andere Lücke in der veröffentlichten Darstellung der Ereignisse anerkennen müssen.

Ansonsten:

http://www.wiedenroth-karikatur.de/02_WirtKari150327_Flugzeug_Absturz_Unglueck_Frankreich_Ursache_Vermutung_TCP_Oeldaempfe_Nervengift_Aerotoxisches_Syndrom_Suendenbock_Copilot.html

http://www.wiedenroth-karikatur.de/02_PolitKari150327_Flugzeugabsturz_Bundesregierung_Merkel_Schnelldiagnose_Terror_ja_nein_MH-17_4U9525_Germanwings.html


Hadmut
28.3.2015 23:15
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@Marcus Junge:

Sorry, wenn ich das mal so direkt sage, aber der Kopp-Artikel ist substanzloser Bullshit. Da wird allein durch polemische Rhetorik agitiert, aber keinerlei greifbare Kritik geäußert. Alles, was die als Zweifel anführen, halte ich für massiv falsch. Beispiel: Warum geht ein Pilot schon nach 20 Minuten Flug pinkeln? Ganz einfach: Weil die Piloten oftmals schon den vorherigen Flug gemacht und direkt im Flieger sitzen geblieben sind, und weil sie vor bzw. zwischen den Flügen mit Planung, Funk, Checklisten usw. sauviel zu tun haben. So ein Blödsinn!


Mike
28.3.2015 23:03
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Was den hohen Anteil von Mädchen in der Schülergruppe angeht, würde ich vermuten, dass das damit zu tun hat, dass Jungen erfahrungsgemäß eher den mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweig, Mädchen eher den neusprachlichen Zweig des Gymnasiums wählen. Nur so erhält man Spanisch als 2. bzw. 3. Fremdsprache. Genau dieses Verhalten mag aber dann auch mittelfristig zur Folge haben, dass es auch in Zukunft weniger Pilotinnen geben wird, was die Pusch natürlich nicht kapiert.


The Bachelor
28.3.2015 23:13
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Hmmm… ja, warum wundert mich das irgendwie nicht.
Traurig. Die Frau ist in bester Gesellschaft mit Ines Pohl, Chefredakteurin der TAZ.

Schrieb sie in einem TWEET:
“fast scheint es,als könnte Deutschland endlich die dringende Sehnsucht erfüllen, auch mal eine Katastrophe für sich zu beanspruchen #U49525”
https://twitter.com/inespohl/status/580658341283778561

Ekelhaft, dass diese “Menschen” in steuerfinanzierten Sendungen wie Presseclub, Hart aber Fair, Jauche TV usw. auftreten.


Philipp
28.3.2015 23:24
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>>Habe eine gewagte These zu dem Fall: hat der Pilot möglicherweise Psychopharmaka zu sich genommen?
>>>>So gewagt finde ich das nicht.

Ja. Soweit mir bekannt, müssen Depressive, wenn sie das erste Mal Anti-Depressiva nehmen, vom Psychater/Psychotherapeuten genauer beobachtet werden, da in dieser ersten Phase suizidale Gedanken noch da (und stark) sind, aber die Patienten “lebendiger” und “aktiver” werden, und dann evtl. vorhandene Suizid-Pläne wirklich ausführen könnten.

Zugespitzt ausgedrückt: Anti-Depressiva beseitigen den inneren Schweinehund, der einen davon abhält, sich das Messer an die Schlagader zu setzen… oder ein Flugzeug in den Boden zu Rammen.


Caless
28.3.2015 23:35
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Weil die Piloten oftmals schon den vorherigen Flug gemacht und direkt im Flieger sitzen geblieben sind, und weil sie vor bzw. zwischen den Flügen mit Planung, Funk, Checklisten usw. sauviel zu tun haben. So ein Blödsinn!

Ack!


Butterbrot
28.3.2015 23:45
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Morpheus
29.3.2015 0:05
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Vielleicht nochmal kurz zum eigentlichen Absturz.

Bisher sind so gut wie alles nur Vermutungen und erste Schlüsse. Es gibt nicht mal einen Vorläufigen Untersuchungsbericht noch einen Zwischenbericht, gar nichts. Die Staatsanwaltschaft ist da quasi hingegangen und hat sich irgendwelche Sachen zeigen lassen und ermittelt jetzt aufgrund dieser Informationen.

Es ist zwar sehr wahrscheinlich das die Abläufe so geschehen sind, dennoch warte ich da lieber auf den vorläufigen Untersuchungsbericht.

In diesem Falle wird ein solcher Bericht bestimmt schneller als üblich erscheinen, ich schätze mal so 2-4 Monate. Der Definitive Bericht in diesem Fall wahrscheinlich erst so in 1-2 Jahren. Dann gibt es auch ein Transscript nachzulesen was alles gesagt oder gehört wurde auf dem Voice Recorder.

Dort kann man dann auch die Gründe und Rückschlüsse der Ermittler lesen und aufgrund der Daten seine eigene Schlussfolgerung ziehen.


Stephan Fleischhauer
29.3.2015 0:09
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Dass sie häufig Familien ernähren, Häuser abbezahlen und Frauen aushalten müssen?

Hübsche Klimax.

14 der 16 im Airbus zerschellten “Schüler” sind Schülerinnen und die zwei “Lehrer” sind Lehrerinnen. Die Opfer sind überwiegend Frauen, die Täter sind männlich.

Gab’s noch weitere täter?


Rechnungsprüfer
29.3.2015 0:30
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Das schlimme an der Pilotinnenquote, der Spruch hätte auch von ProfX oder von den übliche feministischen Aufschreihälsen kommen können. War eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann die erste so was äußert.


die grafenburger
29.3.2015 0:44
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warum so wenig Frauen Pilotinnen werden?

Darum:

http://www.lufthansa-pilot.de/ausbildung/finanzierung/finanzierung.php


Manfred P.
29.3.2015 1:03
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@ Blindtrampel

Das mit den Psychopillen finde ich auch nicht abwegig. Manche drehen ja schon am Rad, wenn sie nur Alkohol getrunken haben, was auch auf das Gehirn wirkt. Nicht umsonst ist auch Alkohol im Flugverkehr strengstens verboten – was nicht heißt, dass das nicht auch mal vorkommt.

Die Psychopillen wirken ja erwiesenermaßen auf die Hirnchemie ein, sie werden ja mit diesem Ziel gegeben.

Dass da Instabilitäten in der Psyche auftreten könnten, selbst wenn sie nur vorübergehend sind, finde ich alles andere als abwegig.


@Marcus Junge
– “Wie kann er angesichts der Dramatik des Geschehens einfach ruhig und gleichmäßig weiteratmen?”
Hmh, vielleicht weil er es wollte. Sind Amokläufer dabei nicht immer etwas ruhig? Was soll er sonst machen? Schreien und Tanzen: Ich bring mich um, ich bring mich um? Das würde ich deutlich seltsamer finden.
– “Warum wählt der Co-Pilot einen acht Minuten langen Sinkflug als Selbstmordmethode, statt die Maschine schnell zum Absturz zu bringen?”
Damit die Passagiere es nicht gleich mitbekommen? Was will ich mit 150 Leuten vor der Cockpittür? Vielleicht bekommen sie die doch irgendwie auf…
– “Warum hört man die Passagiere angeblich erst kurz vor dem Aufprall schreien?”
Weil es kein extremer Sinkflug war… Siehe oben…
– “Warum sollte der Flugkapitän bei einem Zweistundenflug schon nach 20 Minuten zur Toilette gehen? Normalerweise bekommen die Passagiere auf einem Zweistundenflug niemanden aus dem Cockpit zu Gesicht.”
Was? Was fällt dem ein auf Toilette zu gehen. Gibst ja gar nicht… Was für eine blöde Frage. Wer weiß auch, was sein nächster Flug wäre?
– “Dasselbe gilt auch für die Flugbegleiter.”
Vielleicht wollten die nicht die Passagiere beunruhigen? Könnten die Flugbegleiter helfen?
Der Kopp-Verlag sucht sich zu jedem Ding eine Verschwörungstheorie. Wird leider unglaubwürdig, weil abgenutzt.
Und zu den “Deutschen Wirtschaftsnachrichten” schreibe ich lieber nichts. Wer sich durch Kopp-Verlag und DWN durchkämpft, wird wohl die eine oder andere Lücke deren Darstellung der Ereignisse anerkennen müssen.


DarkynanMP
29.3.2015 1:10
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Fast genau die Hälfte waren Männer. Ich mag diesen Schwarzer-Scheiß nicht, wenn Kleinkinder im Spiel sind.
Die soll sich an Erwachsenen austoben – Kinder haben mit ihrem Hirnschiß noch nichts zu tun.


KillingTime
29.3.2015 1:15
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Ich fände es gut, wenn mehr Frauen im Cockpit sind. Frauen wirken schon durch ihre Anwesenheit beruhigend auf aufgebrachte und wütende Männer (außer sie sind schuld an dem Problem).

Allerdings sollten sie höchstens Copilot sein – wir wollen doch die herrschende Ordnung nicht zerstören. 😉


Hadmut
29.3.2015 11:02
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> Frauen wirken schon durch ihre Anwesenheit beruhigend auf aufgebrachte und wütende Männer (außer sie sind schuld an dem Problem).

Hast Du eine Ahnung. Das kenne ich anders.

Häufig sind Männer, wenn sie alleine sind, ganz vernünftig und umgänglich, aber dann in Begleitung ihrer Frau extrem aggressiv und streitsüchtig (gegenüber anderen).


Manfred P.
29.3.2015 1:23
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Wie oft hat es in der Geschichte der Fliegerei Piloten gegeben, die sich mit dem vollbesetzten Flugzeug umgebracht haben? Mir ist kein einziger Fall bekannt, und ich bin leidenschaftlicher Gucker von “Air Crash Investigation”.

Ich habe im Gegenteil öfter von Fällen gehört, wo Starfighter-Piloten umgekommen sind, weil sie das Flugzeug noch in unbesiedelte Flächen lenken wollten, obwohl sie sich mit dem Schleudersitz hätten retten können. Aber sie haben ihr Leben geopfert, damit unbeteiligte Zivilisten nicht zu Schaden kommen.

Dieser Heldenmut bleibt aber gerne unerwähnt, denn es würde ja den ungezügelten Hass auf anständige Männer schmälern. Lieber die Opferpose einnehmen, und darüber schwadronnieren, dass arme, unschuldige Opfer-Lehrerinnen von einem Mann kaltblütig ermordet wurden. Ja, bestimmt hat er extra mit seiner Aktion gewartet, bis zwei Lehrerinnen unter den Passagierinnen waren, damit er sie kaltblütig mit in den Tod reißen kann *facepalm*

Ein treffenderer Name für “Emma” wäre sicher “Die Stürmerin” – auch ein Julius Streicher hätte diesen Abgrund menschlicher und charakterlicher, ekelerregender Widerwärtigkeit kaum unterbieten können.

Und jetzt reden die sich raus mit einer “Glosse” – am Arsch. Als ob das jemand glaubt. Ich bin angewidert und könnte kotzen.


Manfred P.
29.3.2015 1:24
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Sorry, meinte natürlich Opferinnen.


Flash
29.3.2015 1:39
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Da wir jetzt schon Amelia Earhart, Beate Uhse und Hanna Reitsch (die war auf jeden Fall die Extremste von allen, nämlich Tespilotin beim Göring umme Ecke!! Auch Sturzkampfbomber hat die getestet!) genannt haben, sollten wir auch an Elly Beinhorn denken, die auch nicht gerade von pappe war unhd mit ihrer messerschmidt ganz ordentliche Flüge hingelegt hat. Bernd Rosemeyer war sicher ganz glücklich mit Elly, nur hat der sich dann totgefahren.


Bärle
29.3.2015 5:06
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Bärle
29.3.2015 5:43
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horsti
29.3.2015 8:31
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Guter Kommentar, Hadmut.
Immerhin hat sich die OMMA mit ihrer Quotenforderung lächerlich gemacht, ein Eigentor. Vielleicht bräuchten wir aber ‘ne Quote bei Linguisten? 😉


Lercherl
29.3.2015 8:59
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Mit der Pilotin ist es auch nicht gut ausgegangen:

http://www.ntsb.gov/_layouts/ntsb.aviation/brief.aspx?ev_id=20001212X18632


Gorgo
29.3.2015 9:52
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Manchmal sind drastische Worte angezeigt: Das ist journalistische Leichenfledderei!


Daniel
29.3.2015 9:54
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[…] dass unter 16 Schülern und 2 Lehrern nur 2 Schüler männlich sind.

Es war ein Spanisch-Kurs. Und in der üblichen Sprachenfolge an Schulen NRW ist Spanisch meist die sogenannte “dritte freiwillige Fremdsprache”, welche als Wahlpflichtfach ab der 8., 9. oder 10. Klasse angeboten wird. In Haltern kann man in diesem Bereich zwischen Französisch, Latein, Spanisch oder Russisch wählen. Da die freiwillige dritte Sprache aber im Wahlpflichtbereich II angeboten wird, konkurriert sie mit anderen nichtsprachlichen Fächern, z.B. im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich (Mathematik/Informatik und Biologie/Chemie), im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich (Politik/Wirtschaft) und im künstlerischen Bereich (Kunst). Diese Information kann man der Webseite des betroffenen Gymnasiums in Haltern entnehmen.

Bei der Aufstellung und diesem für NRW-Schulen ziemlich großen Angebot im Wahlpflichtbereich ist es anzunehmen, dass freiwillig wählbarer Unterricht in einer dritten Sprache hauptsächlich von Mädchen belegt wird. Für Jungen steht mit Mathematik, Informatik, Biologie, Chemie, Politik und Wirtschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit ein viel interessanteres Angebot bereit. Ich wette, dass dort der Mädchenanteil umgekehrt ist. Bei einem Schulausflug dieser Kurse findet man wahrscheinlich nur zwei, drei Mädchen.


patzer
29.3.2015 9:57
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https://www.youtube.com/watch?v=_PNFsDPKSz0

Mal in Ruhe anhören.Ist lehrreich und jeder kann seine eigenen Schlüsse ziehen.


petpanther
29.3.2015 10:04
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http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:1zTKZichS6gJ:www.independent.co.uk/student/istudents/white-men-should-never-hold-elected-positions-in-british-universities-again-10138945.html+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

Passend zu den feministischen Emma Antifa Faschos.

“Weisse Männer sollten nie wieder gewählte Positionen an britischen Universitäten halten.”

Im Independent und ausdrücklich von einem britischen Journalisten geschrieben.

Weiß noch jemand wie man einen Webcache permanent speichert?.


staats.buerger
29.3.2015 10:16
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Frau Puschs Schlussfolgerung basiert auf einem Musterbeispiel für “ecological fallacy”, Punkt, Aus, Ende.


Stefan S
29.3.2015 11:09
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>Und wenn der sich dann die halbe Packung eingeworfen hat, fand der das
>vielleicht richtung und konsequent, mal die Wand zu besuchen.

Keine Ahnung, was der Effekt einer halben Packung ist. Aber es bedarf keiner Überdosierung. Es steht auf den Beipackzetteln von ziemlich vielen Antidepressiva, daß sie das Suizidrisiko erhöhen (speziell am Anfang der Einnahme). In klinischen Settings bekommt man als schwer Depressiver deshalb häufig anfangs eine Kombination aus Antidepressivum + Beruhigungsmittel.

Einer der irritierendsten Effekte von dem Zeug ist BTW, daß sie so etwas wie Empathie ziemlich killen[1]. Man funktioniert unter dem Krams wieder etwas besser, aber ich würde den Effekt weder als “stimmungsaufhellend” noch als “aufputschend” bezeichnen. Man funktioniert, aber es ist einem alles egal. Daher kann ich mir tatsächlich Auswirkungen wie gesteigerte Wahrscheiblichkeit eines erweiterten Suizids unter AD gut vorstellen.

[1]Wirkungen sind extrem individuell; gibt viele Leute, die diesen Effekt nicht hatten, für mich war es der Grund, derartige Medikamente wieder abzusetzen.


NonKon
29.3.2015 11:10
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Dieser Emma Artikel ist der größte Schwachsinn den ich jemals gelesen habe! Schwarzer und Pusch stehen in einer Reihe mit Bomben Uschi und Mutti: Verlogen, karrieregeil, dumm und korrupt weil eitel, eitel und nochmal eitel. Kurz: Eine Schande für das gesamte Geschlecht!


KillingTime
29.3.2015 11:31
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@Hadmut

> Häufig sind Männer, wenn sie alleine sind, ganz vernünftig und
> umgänglich, aber dann in Begleitung ihrer Frau extrem aggressiv
> und streitsüchtig (gegenüber anderen).

Männer müssen ihre Frauen beschützen und den Alphastatus wahren, darum treten sie gegenüber anderen Männern dominant auf. Wenn sie aber allein sind und aufgebracht oder ärgerlich (z.B. weil gerade was mit der Technik nicht läuft), wirkt die Anwesenheit einer Frau beruhigend und deeskalierend.

Nicht nur, dass der Mann sich in Anwesenheit einer Frau keine Blöße geben will (die Frau würde seine Souveränität anzweifeln), das Ganze lässt sich sogar neurophysiologisch erklären: bei Männern ist im Gehirn die selbe Region sowohl für Gewalt/Aggression wie auch für Sexualität zuständig, und die Anwesenheit der Frau, welche natürlich nicht nur als “Mensch, in Klammern W”, sondern vor Allem als sexuelles Wesen wahrgenommen werden muss, vermag die männliche Aggression entsprechend zu “kanalisieren”, zu entschärfen.


Küstennebel
29.3.2015 11:37
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Philipp
28.3.2015 23:24
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>>Habe eine gewagte These zu dem Fall: hat der Pilot möglicherweise Psychopharmaka …>>

Da muss man aber aufpassen. Es gibt komplette Verschwörungstheorien aus den Reihen der Anti-Psychiatriebewegung, die auch durch bekannte Glaubensgemeinschaften geprägt sind und sehr aktiv über das Netz ihre Propaganda streuen.

Da gibts ne Menge Behauptungen, die einfach nicht zutreffend sind. seltene Nebenwirkungen werden da gerne aufgeblasen.


KillingTime
29.3.2015 11:49
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@Hadmut

Ach ja, und eins noch: Frauen wirken nur dann als Aggressionsbremse, wenn sie sich in die Arbeit des Mannes nicht einmischen, sondern ihn “machen” lassen.

Und genau diesen Mechanismus versuchen die Feministen zu zerstören: indem sie Frauen in Männerberufe drücken, und den Männern damit die Möglichkeit nehmen, sich vor den Frauen zu präsentieren. Der Mechanismus funktioniert nämlich nicht mehr, wenn Frauen als “gleich” angesehen werden.


kardamom
29.3.2015 12:06
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@ petpanther:

Weiß noch jemand wie man einen Webcache permanent speichert?

ich mach das mit:
https://archive.org/web/


der eine Andreas
29.3.2015 12:25
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@petpanther:
http://web.archive.org/web/20150328024157/http://www.independent.co.uk/student/istudents/white-men-should-never-hold-elected-positions-in-british-universities-again-10138945.html

Bevor das Original “vorsichtshalber” im Orkus entsorgt wurde, wist die wayback-Maschine schon mehrfach! angeschmissen worden 🙂
http://web.archive.org/web/*/http://www.independent.co.uk/student/istudents/white-men-should-never-hold-elected-positions-in-british-universities-again-10138945.html

Ein webbasiertes Speichern des google-cache scheint nicht möglich zu sein, da hilft dann nur lokales Speichern oder pdf-Druck/Screenshoot und upload an geeigneter Stelle 🙂


EinInformatiker
29.3.2015 12:37
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Also ich hör ja als Verbindung zur Außenwelt nur WDR. Und da habe ich den Abschaltknopf immer parat weil ich weiß wann und wo ich lebe und es nicht immer aushalte. Das hier hätte ich ohne den Blog jetzt nicht mitbekommen. Der WDR hält sowas vielleicht nicht für berichtenswert. Soweit dazu.

Zur Thematik Frauen (

“Wenn Frauen morden, wird es anders wahrgenommen, anders darüber berichtet”

. würde ich aber sagen, dass Frauen natürlich keine Heiligen sind und juristisch natürlich rechtmäßig zu behandeln, aber sie machen m. E. alles was sie machen letztlich anders als Männer. Wenn Frauen also morden, dann morden sie anders. Und das sollte man dann auch nicht verwischen. Wie soll ichs ausdrücken?: Mord bleibt Mord, aber wenn man so tut als ob Frauen wie Männer morden dann macht man etwas gleich, was nicht gleich ist. Und das lehne ich in Bezug auf Männer und Frauen durchweg ab.


ich
29.3.2015 12:52
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Interessante Details liefert auch [einmal wieder]
das Studium der Webseite der unsaeglichen „Linguistin Luise Pusch”
und all der Damen die dort unterstuetzend taetig sind fuer selbige:

http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographieforschung/beruehmte-frauen-beitraegerinnen/

Ich hab mir die Muehe gemacht und bis zum Ende alle durchgesucht.

Es ist _nicht eine_ Frau in dieser Liste welche eine Ausbildung oder
ein Studium vorweisen koennte das eine Teilnahme an
der Konstruktion oder dem Bau eines technisch so komplexen
Gegenstandes wie eines Flugzeugs befaehigen wuerde.

Wie ich vermutet habe, eine Ansammlung von Schein”akademikerInnen”
der uebliche Sorte: Germanistik, Lehrer, Poltitologie, Philosophie,
Musik..etc….was zu beweisen war.


baumbaron
29.3.2015 13:12
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Zu diesem Machwerk der Linguistin Luise Pusch habe ich gestern das einzig Richtige gelesen: wenn du diesen Unsinn liest, könnte es passieren, dass dein Verstand um Hilfe schreit! Weit schlimmer ist, dass man in der Vita dieser 70-jährigen, der nicht einmal die Weisheit des Lebensalters daran hinderte dieses in jeder Beziehung unterirdische Machwer zu veröffentlichen, heißt, sie würde als Sprachwissenschaftlerin von Ministerien und Unternehmen in Sachen Sprache beigezogen.
Wann endlich beginnt die Sprachwissenschaft, sich von solchen Exemplaren deutlich abzugrenzen.


yasar
29.3.2015 13:22
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Daß Sprachzüge an Gymnasien mädchendominiert sind, ist Tatsache. Hier z.B. italienische mit 20 Mädchen und 1 (in Worten EIN) Junge. Dafür gibt es im NWT-Zug (naturwissenschaft und technik) unter 30 Jungs nur 2 Mädchen. der Musikzug ist mit 8:2 auch mdchendominiert.

Daher ist es naheliegend, daß, wenn man zufällig Sitze verlost, dies die Situation in der Sprachklasse widerspiegelt und damit die Jungs nciht benachteiligt werden müssen, um deutlich mehr Mädchen als Jungs mitzunehmen.

Ach ja: Emmy Noether würde mir noch einfallen.


Masochist
29.3.2015 13:35
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@Hadmut
> Häufig sind Männer, wenn sie alleine sind, ganz vernünftig und umgänglich, aber dann in Begleitung ihrer Frau extrem aggressiv und streitsüchtig (gegenüber anderen).

Das ist auch ausgiebig untersucht und der Hauptgrund, warum Armeen gemischte Einheiten vermeiden. Männer treffen in ihrer Anwesenheit unvernünftige Entscheidungen, entweder zum Schutz der Frau oder, um sich als männlich zu gerieren.
Ich finde andererseits nicht von der Hand zu weisen, dass Männer häufiger _erweiterten_ Suizid begehen. Dein Beispiel 3. ist da nicht sehr überzeugend, denn die ganzen Frauen, die du erlebt hast, hatten sich ja offenbar mitgeteilt und wollten den den Erfolg nicht, geschweige denn noch andere mitnehmen.
Die Frage ist halt, ob Frauen diesen “Vorteil” im Cockpit nicht durch allgemein geringere psychische und physische Belastbarkeit wettmachen. Was Emma natürlich nicht erwähnt: die wenigen Pilotinnen fliegen wiederum kaum Langstrecke, sondern pendeln maximal innereuropäisch (ich glaube, es gab sogar mal eine Doku über _die_ LH-Langstrecken-Copilotin, weil die Exotenstatus hat). Außerdem müssten die Anforderungen gesenkt werden, um mehr Frauen zu bekommen.

Ebenso gut könnte man fragen, ob nicht ein Pilot/eine Pilotin ein unnötiges Risiko darstellt, der/die schon zwischen Barcelona und Düsseldorf aufs Klo muss.

Ein Tiefschlag ist auch, dass ein Mann mit 27, unverheiratet und mit gerade mal ein paar tausend Euro Brutto im befristeten Arbeitsverhältnis für seine Freundin ein Auto bestellt. WTF?

Off Topic, weil ich bislang nicht wusste, wie unterhaltsam die Emma ist: wwww.emma.de/artikel/ask-alice-warum-ist-mein-freund-nicht-feministisch-318481

“…Er unterstützt mein Studium und ihm gefällt die Idee, dass wir später beide arbeiten werden (beide als Programmier/in).”

Warum nur habe ich das Gefühl, dass der Freund schon Programmierer ist, und die Unterstützung finanzieller Natur? Ach ja genau, ich hatte so eine Kommilitonin (Juristin), der ihr Freund monatlich ein paar hundert Euro per Post geschickt hat. Dem hat sie kurz vor dem Examen gesagt, dass ihr klar geworden sei, dass er, als Veranstaltungstechniker, ihr nichts bieten kann.


Hadmut
29.3.2015 13:43
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> Dein Beispiel 3. ist da nicht sehr überzeugend, denn die ganzen Frauen, die du erlebt hast, hatten sich ja offenbar mitgeteilt und wollten den den Erfolg nicht, geschweige denn noch andere mitnehmen.

Ja, klar, Frauen meinen das nie ernst.

Wenn man mit der Haltung herangeht, ohne die Fälle überhaupt zu kennen, gibt man das Ergebnis der Überlegung schon vor.

> Außerdem müssten die Anforderungen gesenkt werden, um mehr Frauen zu bekommen.

Wahnsinn.

> Ebenso gut könnte man fragen, ob nicht ein Pilot/eine Pilotin ein unnötiges Risiko darstellt, der/die schon zwischen Barcelona und Düsseldorf aufs Klo muss.

Nein. Es gab heute irgendwo die Meldung, dass auf dem Voice Recorder zu hören war, dass er sagte, dass er es zwischen dem Flug Düsseldorf-Barcelona und dem Rückflug nicht geschafft hatte, Zeit für die Toilette zu finden. Wenn der schon Stunden bei der Arbeit war und keine Pause hatte, dann darf der auch mal pinkeln gehen.

Außerdem ist das Blödsinn. Denn bei Langflügen müssen die ja auch mal. Wenn’s da kein Risiko sein soll, kann es auf Kurzflügen nicht anders sein. Man kann nicht sagen, dass ein Pilot, der mal muss, auf Kurzstrecken ein Risiko, auf Langstrecken aber normal sei. Sowas halte ich für dumm.


Frank
29.3.2015 14:11
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Mit atemberaubender Geschwindigkeit wird hier auf hauchdünnem Eis die endgültige Erklärung durchgedrückt.
Selbstmord Kamikaze basta!
Bei der Maschine in der Ukraine, die letzten Sommer abgestürzt ist, vertröstet man uns auf diesen Oktober…
Das sich nach nem Unglück mehr als ein Dutzend Crews weigern zu fliegen hört man sonst nie -die Erklärung das die über fünf Ecken den Copiloten kannten und deshalb zum Fliegen zu betroffen waren… na ja
Der Flugschreiber soll gefunden worden sein -aber ohne Datenträger???
Und immer wenn die Faktenlage dünn ist wird Dick mit Emotionen gearbeitet -gilt ja schon als Pietätlos überhaupt noch irgendwas zu fragen.


Alex
29.3.2015 14:12
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> Ach ja: Emmy Noether würde mir noch einfallen.
Unterstehe Dich. Emmy Noether war in erster Linie Mathematiker. Mit Frauendummheit hat die nix am Hut.


Bärle
29.3.2015 15:26
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Mal vom Himmel auf den Boden:
Im IC haben die Zugführer ein mobilies Urinal dabei. Sobald sie pissen wollen, vermilchen sie die Trennscheibe zum dahinterliegenden Frontabteil. Das vermilchen der Trennscheibe dient auch dazu, den Passagieren im Falle eines männlichen Selbstmörders auf dem Gleis, den Anblick des Gemetzels zu ersparen.


Küstennebel
29.3.2015 15:30
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baumbaron
29.3.2015 13:12
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Zu diesem Machwerk der Linguistin Luise Pusch habe ich gestern das einzig Richtige gelesen: wenn du diesen Unsinn liest, könnte es passieren, dass dein Verstand um Hilfe schreit! Weit schlimmer ist, dass man in der Vita dieser 70-jährigen, der nicht einmal die Weisheit des Lebensalters daran hinderte dieses in jeder Beziehung unterirdische Machwer zu veröffentlichen, heißt, sie würde als Sprachwissenschaftlerin von Ministerien und Unternehmen in Sachen Sprache beigezogen.
Wann endlich beginnt die Sprachwissenschaft, sich von solchen Exemplaren deutlich abzugrenzen.

Das frage ich mich auch. In einschlägigem Blogs von Linguisten liest man dann auch solche Kompromissdinger oder irgendwelche entschuldigenden Erklärungen warum die immer mitmachen.

Aber eigentlich ist es ganz einfach: Die müssen mitmachen, weil es sich sonst negativ auf die Chancen der Berufsentwicklung auswirkt.

Dabei ist das Gendern die Spitze der Sprachinkompetenz. Denn Sprache kolportiert eben nicht das Mann – Frau Verhältniss, sondern das Verhältniss des Denkens und das wollen sich die Feministinnen auch zu Nutze machen. Die haben nämlich alle Literatur der letzten Jarhzehnte gelesen und glauben mit der Veränderung von Sprache, mit dem bekannten Neusprech, das neue Denken in die Wege leiten zu können und machen damit an jeder Stelle das Denken ohne ihre feministische Ideologie unmöglich. Weil das Gendern mit den Begrifflichkeiten bereits die Spaltung in den Kopf bringt. Die wissen genau was sie tuen und jeder, der da mitmacht, sollte sich mal Klemperer durchlesen und könnte zu dem Ergebniss kommen das da eine Ideologie dasselbe fabriziert wie radikale Neoliberale, die die Armen als Täter darstellen, wie die Nazis, die die Juden (ihre Opfer) als Täter darstell(t)en, wie die Rassisten, die z.B. die Schwarzen als Täter darstellen oder eben die feministinnen, die im Sinne desselben Verhältnisses Opfer und Täter verdrehen wollen und sich als Opfer stilisierend zum Täter erklären können ohne schlechtes Gewissen. Das ist im Kern ein Rassismus, der letztlich sagt, das die Frau das bessere Wesen wäre, das im Sinne der Freiheitsbesttrebungen als Sklaven gehalten wurden, was aber so pauschal einfach nicht stimmt. […könnte man mehr schreiben, aber wird zu lang]

Jedenfalls aus diesem Rechtfertigungsprinzip heraus gehen Feministinnen und damit der von diesen aus der Taufe gehobene Genderismus daher und erzählt in bester sklaven-Befreiungsideologie das Recht der Frauen heute Täterinnen zu sein, während der Mann jetzt buße tuen müsste.

Um das aber in die Köpfe der normal denkenden Menschen zu hämmern, dafür mißbraucht man die Sprache, so wie Klemperer das auch beschrieben hatte, wie es die Nazis taten.

Das erfolgt teilweise bewußt (wie Militärs das machen) teilweise unbewußt, wie sich z.B. Ärzte oder auch Metzger – (ist das nicht gelegentlich dasselbe !hahaha! SCNR) – sich von dem Leiden der Menschen / des Tiers distanzieren müssen, um ihre Arbeit machen zu können und das schlägt sich oft auch in der Sprache nieder.

Bei Feministinnen ist Sprach(verwirrung)mißbrauch aber bewußtes Werkzeug die eigene Ideologie durchzusetzen, indem das Denken umgekehrt erst durch die Ideologie infiltriert wird, indem man die feministischen Meme am Denken vorbei den MEnschen einschleust. Das funktioniert eben auch wunderbar durch die Moralisierung und Opferstilisierung. Da wird dann jeder Anteil, den man den armen leidenden Frauen zuteilt, ein Opfer der Männer bzw. Gesellschaft für die Frauen (damit sogar quasi einem religiösen Ritual gleichkommend.).

Am Ende haben alle Menschen nicht mehr das neutrale Denken der normal geschlechts-neutralen Sprache im Sinn, sondern schon von Geburt an bzw. vom Schulbesuch an das feminisierte Denken im Kopf, das dann erst die Grundlage für die Wahrnehmungsverzerrung legt: Ja stimmt, früher war das alles eine einzige Frauenunterdrückung. Die Sprache ist ein Mem, wie ein Virus agiert sie als Uboot das Denken zu verändern. Wer am Ende nur noch die Sprache des Feminismus denkt, wird auch nicht mehr alternative Gedankengänge führen können.

Das ist hier im Blog sicher mehr oder weniger bekannt. Mir fällts an dieser STelle grad noch mal ein zu schreiben.

Es sollte die Sprache neutral bleiben, damit wir alle alles denken können. Denn Meinungsfreiheit ist auch die Freiheit die Sprache nach eigenem Ermessen zu verwenden.

Sprachverbote sind Denkverbote! Sprachverbote erzeugen mit der Zeit Denkunfähigkeit – Am Ende kommt es zu einem vorauseilenden Gehorsam, weil die Alternative zu Denken gelähmt ist.

MFG


Rechnungsprüfer
29.3.2015 16:20
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wenn man hier die Diskussion verfolgt, dann kann man zu dem Schluss kommen, dass eine Frauenquote (mit gesenkter Anforderung) unweigerlich zu mehr Flugunfällen kommen würde.
Eigentlich der beste Beweiß, wie gefährlich Quoten sind.


Schwärmgeist
29.3.2015 16:56
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Schön, daß die “Emma” hier mal so in aller Deutlichkeit gelassen als widerliches Hetzblatt bezeichnet wird, denn das ist sie wahrlich.

Ich kann nur jedem (die “Emma” würde bestimmt “jedeM” schreiben, so wollen wir das von den Grundschülern sehen!) dazu raten, sich einmal mit emma.de ein paar Stunden zu vermiesen, um sich ein eigenes Urteil zu bilden. Man könnte meinen, das sei geschmacklose, irgendwie schräge Satire, aber das ist bitterer Ernst noch unter — ja, das ist offenbar möglich — “Bild”-Niveau. Volksverhetzung ist strafbar, Geschlechterverhetzung offenbar nicht.

Zu dem dämlichen Kommentar von Frau S. sage ich mal nichts.


Blindtrampel
29.3.2015 18:57
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@Küstennebel
haben Sie dazu einen oder mehr links?

Meine Überlegung kam aus einer anderen Ecke. Immer wieder mal ist zu lesen, dass die Natur gute Medikamente liefert, die den industriellen überlegen sind. In Studien werden bei Depressionen Rauschpilze eingesetzt. Das Psilocybin verschafft den Patienten ein intensives spirituelles Erlebnis, anschließend sind viele schlagartig geheilt. Einfach so, zu unschlagbar niedrigen Kosten. Das funktioniert bei Alkoholismus wohl auch ganz gut (der eine schwere Erkrankung ist, bei der es nach der herrschenden Lehrmeinung eben keine Heilung gibt, einmal Alki, immer Alki – so lehren es die AAs). Es erfolgt durch die halluzinogenen Pilze angeblich oft eine komplette Heilung, die Betroffenen krempeln ihr Leben komplett um. Niemand begeht einen 149fachen Massenmord oder fährt verkehrtrum auf die Autobahn, oder wirft sich vor den Zug, was ja alles offenbar bei den Pharmaka öfter mal passiert. Engke könnte heute noch Bällen hinterher hechten, wenn er nur Rauschpilze bekommen hätte – das behaupte ich hier mal, bis zum Beweis des Gegenteils.

Der Skandal ist hier eigentlich der, dass es keinen “Aufschrei” bei Wissenschaftlern und Ärzten gibt (bezgl der Legalisierung, diese Pilze sind nach wie vor verboten). Alle sind seltsam gleichgeschaltet und konformistisch auf Regierunslinie geeicht, keiner schert aus..

Ich glaube mittlerweile, dass Menschen, die keine Drogenerfahrungen haben, oft auch kein Bewusstsein haben, nur so ein “Rumpfbewusstsein”. So kommt mir das jedenfalls vor. Die ganze Propaganda in dem Bereich ist glaube ich eine gesellschaftliche Katastrophe. Uns wird ständig das Drogenelend präsentiert, aber dass Bewustseinsveränderung das normalste (und vermutlich auch notwendig für geistige Gesundheit) ist, kommt in unserer ach so rationalen Kultur nicht vor. Und wenn, dann nur in Form der dumpfesten aller vorhandenen Drogen..

Ein anderer Punkt, hat der behandelnde Psychiater (_in??) eigentlich einen “Kunstfehler” begangen? Oder können nur “richtige” Ärzte Kunstfehler begehen..


T-34
29.3.2015 19:20
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Herrlicher Kommentar!! Kann ich nur voll und ganz zustimmen. Frauen haben irgendwie einen Heiligenschein für so gut wie alles, vor allem bei Delikten, Äusserungen, etc. die gestezlich nicht verfolgt und bestraft werden, moralisch jedoch höchst fragwürdig sind. Frauen tragen selten etwas zur familiären oder gesellschaftlichen ‘Gesamtsituation’ und ihrer Verbesserungen bei, sind jedoch mit nichts zufrieden und stellen ständig Forderungen. Jeder der etwas fordert, muss sich dies im Normalfall ‘verdienen’, d.h. jemanden etwas leihen oder irgendetwas tun, das seine Forderung rechtfertigt. Bei Frauen beschränkt sich dies jedoch meistens auf das öffnen ihrer Schenkel, oder wenn’s hochkommt etwas Hausarbeit. Dass der Mann 8-10 Stunden am Tag arbeiten geht und die Existenzgrundlage einbringt, wird dagegen als selbstverständlich von diesen ‘Gleichberechtigungsfanatikerinnen’ angesehen. Hätten wir einen Kanzler, müsste sich dieser sicherlich wesentlich schärferen Fragen und Kritiken stellen als Frau Merkel mit ihrem Alles-ist-doch-gut-Rentner-Kaffee-und-Kuchenklatschgelaber!! Nicht, dass das etwas ändern würde, aber lieber werde ich von einem Arschloch belogen, als von dieser alten hinterfotzigen Schachtel! Ein weiterer Grund für eine grosse Mehrzahl von Männern in Positionen mit grosser Verantwortung, grossem Druck und mentaler Belastung ist, dass Frauen unter grosser Belastung schneller die Kontrolle über sich verlieren. Mal ganz davon abgesehen halte ich die Amok-Piloten-Story für eine riesige, unverschämte und unverantwortliche LÜGE! Dass die zweite Blackbox angeblich noch nicht gefunden wurde (und auch nie gefunden werden wird), ist kein Zufall. Denn der wahre Grund für den abrupt eingeleiteten Sinkflug soll hier offensichtlich verschleiert werden. Deswegen hat man die Speicherkarte in der Nacht geborgen, mit Peilsender und entsprechender Ausrüstung sicher kein grosses Problem, und sich eine Story zurechtgelegt, die ohne den zweiten Flugschreiber auskommt. Da es dutzende von Sichtungen mehrerer französischer Kampfjets und auch eines italienischen zur Absturzzeit am Absturzort gab, ist der Absturz und dessen Vertuschung auf irgendetwas militärisches zurückzuführen. Vielleicht ein tödliches Flugmanöver oder ein Abschuss wegen eines Terroranschlags an Bord. Es gibt mehrere Augenzeugen, die Rauch aus der Maschine kommen gesehen und eine Explosion gehört haben. Helikopter haben beim Anflug diverse Wrackteile weit vor der eigentlichen Absturzstelle gesichtet, die nur den Schluss zulassen, dass sie bereits vor dem Aufschlag beschädigt wurden und abgefallen sind. Die gesamte Berichterstattung der widerlichen und verlogenen Medien lässt nur den Schluss zu, dass etwas mit allen Mitteln vertuscht werden soll. Welchen anderen Grund kann es geben, wenn sich die Ursachenforschung nun auf einen Menschen, den angeblichen Selbst- und Massenmörder, den Co-Piloten beschränkt und alle oben genannten harten und nicht einfach zu ignorierenden Beweise verschwiegen und unterdrückt werden. Dies sind Augenzeugenaussagen, das wertvollste und vertrauenswürdigste Beweismittel überhaupt, oder hat die Presse und die Medien bereits herausgefunden, dass es sich hierbei ausnahmslos um halluziierende, verrückte, halbblinde, drogenabhängige und notorisch lügende Verbrecher handelt?? Nicht einmal die grosse und ernstzunehmende Gefahr giftiger Gasentwicklungen in Cockpits durch Weichmacher in Triebwerksölen wurde erwähnt, obwohl wenige Wochen vorher noch Dokumentationen genau darüber gesendet wurden, zb. N24! Auch gibt es die Möglichkeit der Kontrollübernahme per Fernsteuerung durch Germanwings selbst, natürlich nur in Notfällen. Warum wusste man so früh, dass es keine Überlebenden gab, obwohl noch gar keine einzige Rettungscrew an der Absturzstelle war. Und warum konnte ein terroristischer Hintergrund so früh ausgeschlossn werden, wenn man doch keinen Kontakt zur Crew hatte?? Wäre ich ein Angehöriger, wäre mein Hass auf diesen Staat und seine Politiker, die längst total verkommenen Medien und all diese endlosen und offensichtlichen Lügen unermesslich! In diesem Sinne, möge Gott den Angehörigen etwas Trost schenken in Zeiten wie diesen.


Manfred P.
29.3.2015 19:35
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>Ach ja genau, ich hatte so eine Kommilitonin (Juristin), der ihr Freund monatlich ein paar hundert Euro per Post geschickt hat. Dem hat sie kurz vor dem Examen gesagt, dass ihr klar geworden sei, dass er, als Veranstaltungstechniker, ihr nichts bieten kann.

Würd ich nie machen. Ein Bekannter hat mal seiner Alten beim Studium geholfen, weil die am Abkacken war. Er hat sich freigenommen, um ihr zu helfen, da haben seine Eltern die Unterstützung gestrichen, die ja für SEIN Studium gedacht war. Dann hat er seine Eltern auf Unterstützung verklagt und gewonnen.

Er sie also durch’s Studium geschleift, und als sie es geschafft hat, hat sie ihn vor die Tür gesetzt. Tja, so kann’s laufen.

Man ist immer zuerst für das eigene Leben verantwortlich.


Christian
29.3.2015 19:44
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Was aber Hoffnung macht (in dem Emma-oh-Emma-Artikel) sind die Leserkommentare – bis auf wenige durchgehend ablehnend – von Männern wie Frauen. 🙂
Schee Sonntag
Christian


EinInformatiker
29.3.2015 22:27
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Bei Feministinnen ist Sprach(verwirrung)mißbrauch aber bewußtes Werkzeug die eigene Ideologie durchzusetzen, indem das Denken umgekehrt erst durch die Ideologie infiltriert wird, indem man die feministischen Meme am Denken vorbei den MEnschen einschleust. Das funktioniert eben auch wunderbar durch die Moralisierung und Opferstilisierung. Da wird dann jeder Anteil, den man den armen leidenden Frauen zuteilt, ein Opfer der Männer bzw. Gesellschaft für die Frauen (damit sogar quasi einem religiösen Ritual gleichkommend.).

Ich weiß nicht wie das funktioniert, bei mir hat das schon vor 40 Jahren nicht funktioniert. Ich hab das alles immer nur für unverschämtem Stuss gehalten und das auch so gesagt. Das Problem sind also nicht die Feministinnen oder deren Fähigkeiten zur Sprachverwirrung sondern die Feiglinge die sich gegen diesen Stuss nicht zur Wehr gesetzt haben. Ich erinnere mich durchaus (mir fallen spontan so einige Situationen ein, sogar anläßlich Präsentationen mit Kunden), dass oft betretenes Schweigen herrschte, wenn ich einfach den gängigen Stuss laut und logisch zur Sprache gebracht habe. Ich ahnte damals freilich nicht, dass sich der Stuss zum totalitären Irrenhaus ausweiten würde.


WikiMANNia
30.3.2015 0:13
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@JochenH

Ergebnis wäre, dass Fachleute feststellen, dass einzelne Piloten gar nicht fliegen können. SIe würden bei den Einzelfällen das Geschlecht nicht nennen dürfen, wenn doch, wäre das ihr “Todesurteil”.

Wo soll das hinführen? Einfach alle Qualifikationen abschaffen und jeder macht das, was ihm Spaß macht?

Wenn ich es richtig sehe, läuft das mit Susanne Baer im Bundesverfassungsgericht in letzter Konsequenz aber genau darauf hinaus…


Wildlife
30.3.2015 1:33
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zqu74
30.3.2015 2:27
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Langsam glaube ich, dass es wohl tatsächlich genetische Ursachen haben muss, dass Frauen schlechter rechnen und schlechter logisch denken können.

Bei einer Frauenquote im Cockpit dürfte es zunächst nicht unwahrscheinlicher sein, dass auch eine Frau mal auf Toilette gehen muss. Wäre nun im vorliegenden Fall der 1. Pilot aufgrund von Quotenregelungen eine Frau gewesen und wäre diese auf Toilette gegangen, dann hätte halt nun ein weiblicher Pilot vor der verschlossenen Cockpit-Tür gestanden. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein weiblicher Pilot die verschlossene Cockpit-Tür hätte öffnen und den Selbstmörder hätte überwältigen können, halte ich ebenfalls nicht für höher. Der konkrete Vorfall wäre mit einer Frauenquote somit nicht verhindert worden.

Zu bedenken ist zudem, dass Frauen für Selbstmorde oft auch einfach nur zu dämlich sind und in der Statistik der Selbstmordversuche vor den Männern liegen. Auf 100.000 Einwohner versuchen in Deutschland gemäß Wikipedia ca. 137 Frauen im Jahr einen Selbstmord, wovon ca. 6 Frauen erfolgreich sind. Hingegen versuchen “nur” ca. 127 Männer im Jahr einen Selbstmord, wovon jedoch ca. 19 Männer erfolgreich sind. Frauen haben somit offenbar nur nicht die geeigneten Mittel zur Verfügung, um erfolgreich zu sein, versuchen es aber nicht seltener als Männer.

Vertraut man nun aufgrund von Quotenregelungen mehr Frauen ein für einen Selbstmord erfolgversprechendes Mittel wie ein Flugzeug an, bei dem es (anders als z.B. bei Schlaftabletten) erheblich unwahrscheinlicher ist, dass man einen Selbstmordversuch überlebt, könnte das auch dazu führen, dass die ansonsten erfolglose Selbstmörderin nunmehr mit ihrem Versuch plötzlich erfolgreich wird.

Geht man weiter davon aus, dass man für die Erreichung einer Frauenquote die Einstellungsvoraussetzungen ähnlich wie bei der Bundeswehr für Frauen quasi auf nahe Null reduzieren müsste, dann würde dieses zudem zu einer Absenkung der durchschnittlichen Qualität der Piloten und somit zu einer Erhöhung der Absturzgefahr führen. So haben Frauen eher Probleme mit dem räumlichen Vorstellungsvermögen. Auch haben sie allgemein weniger Interesse an Flugzeugen, Technik, Physik und Mathe und können daher in Krisensituationen mangels richtigem Interesse an den Grundlagen der Fliegerei vermutlich auch eher weniger gute Lösungsansätze entwickeln. Zudem scheuen Frauen auch eher die Übernahme von Verantwortung und Entscheidungen, die in einem Krisenfall aber getroffen werden müssten. Bei weniger geeigneten Personen besteht daher auch eher die Gefahr, dass diese mit dem Leistungsdruck bzw. dem Job überfordert sind.

Und schließlich ist nicht zu vermeiden, dass Personen, die im Verdacht stehen, ihren Job nur aufgrund von Quoten erhalten zu haben, eher zum Gespött der anderen werden. Und Mobbing im Job könnte möglicherweise eine nicht zu unterschätzende Ursache für einen Selbstmordversuch sein. Gerade Mobbing im Job könnte dazu führen, dass man von der Gesellschaft gefrustet ist und andere mit in den Tod nehmen möchte.

Ob daher
– eine Frauenquote zu einer Verringerung oder
– aber zu einer Erhöhung der Absturzgefahr führen würde oder
– aber die Gefahr eines Suizidabsturzes ohnehin so gering ist, dass keine hinreichenden Prognosen möglich sind
kann kein Mensch seriös beantworten.

Das trauen sich wohl nur ideologisch vollkommen verblendete Milchmädchen zu, weshalb derartige Berechnungen ja auch zu recht Milchmädchenrechnungen heißen.

Es sind nämlich erstaunlich oft Frauen, die Zusammenhänge und Folgen ihrer Forderungen schlicht nicht abschätzen können und trotzdem vollkommen schmerzbefreit glauben, komplexe Vorgänge mittels einfacher Betrachtungen bzw. Berechnungen erklären zu können. Man kann einer Frau daher noch so oft erklären, dass die geforderten Frauenförderungen nicht zu mehr Akzeptanz von Frauen in der Gesellschaft, sondern eher zum genauen Gegenteil führen werden. Wenn dann Männer künftig bei jeder Frauenbeförderung nur noch abfällig von einer Vaginabeförderung sprechen werden, dann werden die Frauen dieses wieder nur als weitere Bestätigung der Frauendiskriminierung sehen und gar nicht erkennen, dass sie es selbst waren, die mit der Frauenquote eine wesentliche Ursache für die Nichtrespektierung der Leistungen der Frauen gesetzt haben, weil das Umfeld fortan immer vermuten wird, dass die Beförderung nur aufgrund des Geschlechtes und nicht aufgrund von Leistungen erfolgte. Und man kann eigentlich auch nur noch mit dem Kopf schütteln, dass Frauen es offenbar tatsächlich nicht überblicken können, dass ihre bloße Existenz nicht ausreicht und sie aufgrund der hohen Risiken erheblich mehr anbieten müssen, damit Männer noch an Ehe und Kindern interessiert sind. Und statt die Ursache der vollkommen logischen Konsequenzen in der fehlenden eigenen Leistungsbereitschaft zu erkennen, werden auch hier wieder die Fehler nur bei den Männern erkannt, die für eine feste Beziehung angeblich zu unreif seien. Dass auch Beleidigungen (“unreif”) nicht das taugliche Mittel für eine Zielerreichnung sind, überblicken Frauen offenbar ebenfalls nicht.


Küstennebel
30.3.2015 3:15
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Blindtrampel
29.3.2015 18:57
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Ich hab da selbst keine Linksammlung zu, aber einen guten recht fundierten Einstieg in dieses Themengeflecht bietet

http://de.wikipedia.org/wiki/Mem

Frau Birkenbiehls Vortrag gibt das Konzept gut laientauglich wieder. Sie unterstreicht auch primär das es sich um eine Kommunikationstheorie handelt.

V. F. Birkenbiehl Vortrag

http://de.wikimannia.org/Sprachverschwurbelung

Victor Klemperer “Die Sprache lügt nicht”

http://neusprech.org/

nochmal aktuelle Beispiele, was Sprachmanipulation meint. Man kann ja auch einfach mal einen Text in unflätiger Sprache lesen und versuchen nicht an unflätige Sachen zu denken, oder eine total sexualisierte Sprache sich vorstellen, dann versuchen nicht an Sex zu denken.

Das schließt sich also völlig aus! Genauso wird die eigentliche neutrale Sprache durch das Gendern erst zu dem, was die Genderisten angeblich aus der Sprache löschen wollen – Eine Geschlchtssensible Sprache.

Erst das Gendern macht sie dazu. Vorher konnte ich alles denken, über Geschlechter. Durch das Gendern denke ich immer an die Spaltung zwischen Mann und Frau und Genderismus. Es wird automatisch zum Problem aller gemacht, was diese Ideologen auf den Weg bringen wollen.
__

Die Sprache und das Denken ist ein lebendiger Körper, der davon lebt, das Gedankenaustausch stattfindet und sich die Welt in den Köpfen aller Individuuen jederzeit neu denkt und erfindet und kommuniziert.

Wenn aber totalitäre Denkansätze auftreten wollen sie die Sprache beherrschen weil sie wissen, das das ein Zugang zum Denken ist, genauso wie der Mund der Zugang zum Körper ist, ist der Gedanke ein Zugang zum denkenden Geist und entwickelt sich, wenn das Denken mit diesem Gedanken “schwanger” geht. Daraus erwächst zumeist etwas.

Wenn das Individuum zum denken neigt, wird aus diesem Gedanken etwas entstehen, wenn der Rezipient nur abgepeichert – konsumiert – was er hört, dann wird so zumindest ein Teil des Denkens okkupiert, genauso wie die Landnahme in ihrem Haus durch einen ungebetenen Gast. Dieser Gast trägt eine bestimmte Kleidung, hat eine bestimmte Art und so sind auch Gedanken fremder Denkart “Besucher” mit einem wirksamen Geflecht aus benachbarten Gedanken und wirken wie die Schaffung einer Möglichkeit aber auch wie die Besetzung von alternativen Denkansätzen.

Das hat auch mit Wahrnehmung etc. zu tun.

Ich hoffe das ist irgendwie für den Einstieg brauchbar, ka bin sicher nicht der beste Erklärer.

MFG


_Josh
30.3.2015 5:05
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@T-34: Erst unterlag ich ja der Versuchung, Dir auf Dein sinnfreies, aberwitzig bösartiges und frauenfeindliches Gesabbel ernsthaft zu antworten.

Dann jedoch, bei der Korrekturlesung meines eigenen Geseiers hier in Hadmuts Webformular dachte ich mir Wenn ein Wixer dieser üblen Speiart nicht einmal den Anstand hat, sein Gefasel in einer Weise zu strukturieren, die es einem geneigten Leser gestattet, diesen Unfug auch nur halbwegs schmerzfrei zu widerlegen, dann spricht dies ja selbst für sich.

Insofern:

1. Überwinde und aufarbeite doch erstmal, warum Dich und Deine Anwesenheit kein normaler Mensch erträgt, schon gar nicht eine Frau.

2a. Lies und bilde Dich.

2b. Lies mal was über das Thema Der Absatz im Aufriss der Zeit, warum es ihn gibt und überhaupt.

Unter uns: Du bist für Männer das, was Linguistin Luise Pusch für das Weibsvolk — eine fremdschämbare Schande.


der eine Andreas
30.3.2015 7:22
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“Anders das Wort Sex. Es sieht aus wie eine Kurzform der Wörter “sexual-“, “sexuell”, “Sexualität”, in Wirklichkeit ist es aber, wie auch die englische Aussprache mit stimmlosem “S” verrät, eine Kurzform für sexual intercourse, zu deutsch Geschlechtsverkehr, also für eine Unterabteilung des Gesamtbereichs Sexualität.”

“Mit anderen Worten: Das Wort Sex ist die Kurzformel für die männliche Sicht des Geschlechtsverkehrs, sei dieser Verkehr nun der Frau aufgezwungen oder nicht.”

Woher DAS stammt?

Natürlich der neueste “Erguss” der Frau Pusch:
http://www.emma.de/artikel/linguistin-luise-pusch-ueber-sex-taeter-266127

P.S.
Bei der EMMA geht es genauso weiter:
http://www.emma.de/artikel/shitstorm-wg-pilotinnen-quote-318657

Beispiel (in den Kommentaren) von der EMMA-Red.:”Hinweis: 50% Frauanteil reduziert die Einstrittswahrscheinlichkeit dieses Unfalls um 50%.”
Würde natürlich nur klappen, wenn KEINE Frau Selbstmord begehen würde, wie z.B. hier:
http://www.focus.de/panorama/welt/verabredung-zum-suizid-drei-frauen-begehen-auf-campingplatz-gemeinsam-selbstmord_id_3579333.html


Beipflichter
30.3.2015 8:30
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@EinInformatiker

“die Feiglinge die sich gegen diesen Stuss nicht zur Wehr gesetzt haben”

Ich werde das immer wieder auftischen, selbst wenn hier einige oder alle kotzen müssen: –
Die Bundesdeutschen waren, sind und werden immer sein, ein Arschkriechervolk, wie es im Buch steht. – Und da die rezente, von oben oktroyierte Arschkriechdirektive eben “Sozialismus, Ökologismus, MuKu-ismus und Feminismus” heisst, bricht ein veritables Wettarschkriechen aus, wer sich diesen “hehren, heiligen Prinzipien” am servilsten unterwerfen kann. Mit einer pitbullhaften Verbissenheit wird all dieser Dummfug durchgepeitscht, egal, welche desaströsen Konsequenzen das hat. – Hauptsache die braven Hundchen haben willig alle Stöckchen geschnappt, die man ihnen zugeworfen hat, und die sie freudig schwanzwedelnd ihren “Diskurshoheiten” und “PC-Hohenpriestern” apportieren dürfen.


Christian
30.3.2015 9:25
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@T-34
Zitat: Dies sind Augenzeugenaussagen, das wertvollste und vertrauenswürdigste Beweismittel überhaupt
Korrektur: In der Strafprozessordnung sind Zeugenaussagen nach Urkunden- und Sachbeweisen das schwächste Beweismittel, da Zeugen IMMER dazu neigen, imaginiertes, tatsächlich erlebtes und durch Hörensagen ergänztes zu vermischen. Daher gilt der Sachbeweis IMMER als der entscheidendere (vor Gericht). Was ja nicht gegen die Grundtendenz Deines Artikels spricht, der zu Recht darauf hinweist, wie hier mit gewissen Sachbeweisen umgegangen wird…. (was wiederum historisch gesehen prominente Vorläufer hat – aber da möge jeder selber gucken, äh, guggeln).
So, jetzt aber zur Arbeit – guten Start
Christian


Coyote38
30.3.2015 10:00
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[quote] “Wahrscheinlich kommt man an diese »besseren« Pilotinnen in nennenswerter Zahl dann auch nur, wenn man wie bei der Bundeswehr die Anforderungen drastisch senkt, bis auf Null. Wenn die dann die Pilotenausbildungen so umbauen, wie sie das bei der Informatik versuchen und teils schon geschafft haben, würde das bedeuten, dass Navigation und Technik rausfallen, und dafür die Soziologie des Funkverkehrs auf dem Plan steht, weil Frauen ja kommunikativer seien.” [/quote]

Es gibt bei der Bundeswehr (bzw. der LUFTWAFFE) genau -1- (in Worten: EINE) Jet-Pilot/in.
Und das Mädel wurde (nachweislich) “mit aller Gewalt” durch sämtliche Prüfungen “getragen” … in TOTALER Unabhängigkeit der von ihr erbrachten Leistungen.
KEIN männlicher Flugschüler mit einem solchen Leistungsprofil würde a) die Ausbildung “überleben” oder b) gar am Ende noch die “Pilot Wings” erhalten.


der eine Andreas
30.3.2015 10:28
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Jetzt dreht die EMMA total ab.
http://www.emma.de/artikel/frauenquote-fuers-cockpit-318639?page=9#comment-23431

“Der nächsten Selbstmörder könnte ein Flugzeug auch gegen ein Kernkraftwerk fliegen lassen” LinEma 29.03.2015, 19:16 Uhr


Hadmut
30.3.2015 10:51
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> “Der nächsten Selbstmörder könnte ein Flugzeug auch gegen ein Kernkraftwerk fliegen lassen” LinEma 29.03.2015, 19:16 Uhr

…oder in die EMMA-Redaktion…


Beipflichter
30.3.2015 11:07
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Ganz davon abgesehen, dass mir die Schtory vom pööösen Selbstmörder immer suspekter wird, sind die noch pöööser-pööööseren Kernkraftwerke gegen solche Attacken gewappnet. – Denn die Erbauer werden sich auch mal was beim Konzipieren einer solchen Anlage gedacht haben, waren vielleicht nicht ganz so grenzdebil und infam, wie die Emma-“Redakteusen”.
Das ist übrigens immer der gleiche Fehler aller Dummköpf.Innen und Drecksack.Innen, dass sie alle anderen für noch blöder und noch fieser halten als sie selber sind.


Hadmut
30.3.2015 11:20
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> Ganz davon abgesehen, dass mir die Schtory vom pööösen Selbstmörder immer suspekter wird,

Bisher hat noch niemand die Plausibilität in Frage stellen können.

Selbst wann es nicht glaubt: Man nehme einfach mal zum Zwecke des Disputs für den Augenblick an, es wäre genau so gewesen, wie sie jetzt sagen. Was hätte dann anders verlaufen müssen und wo unterscheiden sie sich davon?

Mit geht das sowas von auf den Wecker, wenn die Leute irgendetwas in Frage stellen, nur weil ihnen das Ergebnis nicht gefällt und ohne auch nur den geringsten Ansatzpunkt oder Hinweis zu liefern.


Frank
30.3.2015 11:49
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@Coyote38

Die BW Jet Einzelpüppi sieht man dafür bei jeder zweiten Werbekampagne draufgängerisch in die Kamera blicken.
Hauptsache die Medienmatrix funktioniert und wäscht uns die Hirnchen.
Weils grad passt -habe Gestern mit meinen Kindern X-Men2 gesehen.
Machen wir öfters, auch im Kino ertrag ich fast nurnoch Kinderanimations oder eben Superheldenfilme – da die von vornherein nicht den Anspruch haben die Realität darzustellen.
Was fällt mir auf?
Die Kampfpiloten in den zwei F-16 Jägern die den Heldenjet abfangen sollen sind natürlich -(Nein, keine Schwarzen,die müssen sich mittlerweile auch in der pc Schlange anstellen) FRAUEN- die mit energischem Stimmchen zur Landung auffordern!
Auch bei der AirForce werden wohl die Männer knapp -im Film…


Frank
30.3.2015 12:00
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@Hartmut

Es geht nicht darum ob daß Ergebniss nicht gefällt sondern warum nach zwei Tagen schon ALLES klar ist!
Nur wegen dem Voic Rekorder und was man da in die Geräusche interpretiert?
Vielleicht sollte man sich ja ausnahmsweise an die Übliche Prozedur halten und wenigstens waren bis die Blackbox gefunden und ausgewertet ist -ja wo ist die eigentlich?
Kann ja nun nicht Kilometerweit vom Jet liegen wenn der als Ganzes runtergekommen ist.
Bei Tudge biste ja auch nich sofort auf die schönste Erklärung aufgesprungen -warum darf man sich jetzt keine Zeit nehmen?


Hadmut
30.3.2015 12:24
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> Bei Tudge biste ja auch nich sofort auf die schönste Erklärung aufgesprungen -warum darf man sich jetzt keine Zeit nehmen?

Wo habe ich gesagt, dass man sich keine Zeit nehmen dürfte?

Bei Tugce gab es eine Story ohne Belege, die nicht plausibel war, dafür ein Video, was klar dagegen sprach.

Hier gibt es eine plausible Story, die – zumindest laut Berichten – vom Voice Recorder getragen wird, und bisher keinerlei greifbarer Hinweis, dass es andere Ursachen gehabt haben könnte.

Ich sehe nicht, dass ich mich hier anders verhalte als bei Tudce, sondern mich an meinem Verstand und meiner Plausiblitätsprüfung orientiere. Und die hat einmal gegen, und hier eben für die kolportierte Version gesprochen.

Stets das Gegenteil von dem anzunehmen, was berichtet wird, hat ja nichts mit Verstand zu tun, sondern ist eine spezifische Form von Dummheit.

Sowohl bei Tugce, als auch beim German Wings-Fall sehe ich die starke Tendenz, die Realität verleugnen und einfach das sehen zu wollen, was dem Weltbild entspricht. Bei Tugce wollte man den Engel sehen, der sie nicht war, und jetzt will man nicht wahrhaben, dass es solche Leute gibt.

Immer hirnlos davon auszugehen, dass Berichte stets falsch sind (die Presse ist übrigens auch nicht so zuverlässig, dass man sich darauf verlassen könnte, dass sie falsch berichtet) und damit automatisch das Gegenteil wahr, ist völlig bekloppt.

Ich bin gerne bereit, über jede alternative Erklärung nachzudenken. Nur: Mir fällt zu dem, was ich an Informationen habe, keine andere Erklärung ein, und es hat auch keiner eine geliefert. Das Geraune geht mir auf den Wecker.


zqu74
30.3.2015 12:42
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@Hadmut
Ich glaube, es sagt auch keiner, dass es nicht so gewesen sein kann, wie die Presse berichtet. Vielleicht ist es auch die wahrscheinlichste Variante.
Aber es gibt schon noch ein paar Punkte, die irgendwie merkwürdig sind.

– Wenn der 1. Pilot tatsächlich den Co-Pilot aufgefordert haben soll, dass dieser die Tür aufmacht und sogar versucht haben soll, die Tür aufzubrechen, so müssten das die Reisegäste in den ersten Reihen eigentlich mitbekommen haben, so dass es mich doch wundert, dass diese erst kurz vor dem Aufprall lauter geworden sein sollen.
– Kann man wirklich ein normales Atmen auf einer Aufnahme hören, wenn das Flugzeug selbst doch vermutlich einen lauteren “Grundton” erzeugt (ok, vielleicht hatte der Co-Pilot noch seine Kopfhörer mit Mikro auf)?
– Wieso wird der Flugdatenschreiber nicht gefunden bzw. vor allen Dingen wieso wird jetzt schon in der Presse berichtet bzw. vorgebaut, dass dieser möglicherweise nie gefunden werden wird.
– Wieso wird der Allgemeinheit immer schon so schnell eine Story präsentiert und wieso hat die Presse so viele angebliche Informationen (vgl. auch Tu?çe). Es wirkt dadurch halt alles immer ein bisschen so, als würde man der Allgemeinheit sagen, was diese glauben soll.

Wie gesagt, wahrscheinlich entspricht die verbreitete Geschichte über den erweiterten Suizid ja der Wahrheit bzw. ist auch die naheliegendste Variante. Doch haben der Staat und die Presse durch ihr Verhalten in den letzten Jahren selbst schuld, dass man diesen irgendwie kaum noch ein Wort glaubt bzw. sich immer auch fragt, ob die verbreitete Geschichte tatsächlich stimmt.


Hadmut
30.3.2015 12:54
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> so müssten das die Reisegäste in den ersten Reihen eigentlich mitbekommen haben, so dass es mich doch wundert, dass diese erst kurz vor dem Aufprall lauter geworden sein sollen.

Ich glaube nicht, dass Leute in so einer Situation schon schreien. Ich glaube eher, dass da Totenstille herrschen würde. Stilles Entsetzen und Starren.

> Kann man wirklich ein normales Atmen auf einer Aufnahme hören, wenn das Flugzeug selbst doch vermutlich einen lauteren “Grundton” erzeugt

Haben sie erklärt. Man hört es nicht oder kaum auf der Originalaufnahme, aber sie können die so präzise nach verschiedenen Geräuschen filtern, dass das geht. Zumal sie mehrere Mikros im Cockpit haben, und man über die Differenzen viel machen kann. Ja, sowas geht, insbesondere bei mehreren Mikros an verschiedenen Stellen. Sogar in der Atemmaske ist ein Mikro. Und den Kopfhörer kann er ja aufgehabt haben, Mikro direkt am Mund.

> Wieso wird der Flugdatenschreiber nicht gefunden

Was hat das mit der Ursache des Absturzes zu tun? Hast Du mal Bilder gesehen, wie es da aussieht? Den braucht’s nur in den Backofen gehauen zu haben, schon ist der kaum noch zu finden.

> Wieso wird der Allgemeinheit immer schon so schnell eine Story präsentiert und wieso hat die Presse so viele angebliche Informationen

Weil der Umsatz macht, der die Story als erster hat, und so viele Leute bestechlich sind.

Es ist völlig richtig der Presse zu misstrauen.

Im Fall Tugce war die Story aber rein presse-gemacht. Hier ist sie das eher nicht. Beachtlich ist nämlich auch, dass die Informationen hier eher von ausländischen Medien kommen und die Deutschen nur abschreiben. Die sind dort zwar auch nicht unbedingt besser, aber haben andere Interessenlagen.

Außerdem sehe ich nicht so ganz die Motivation für einen Fake.

Dass man technische Defekte vortäuscht, um einen durchgedrehten Piloten zu vertuschen, könnte ich mir vorstellen. Aber den negativsten Fall vorzugaukeln um technische Probleme zu vertuschen, wäre ja widersinnig.


zqu74
30.3.2015 13:55
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Naja, ich könnte mir schon vorstellen, dass es für das allgemeine Vertrauen in die “Luftfahrt” schon irgendwie besser wäre, dass ein Flugzeug nicht aufgrund von Mängeln oder Verschleiß abgestürzt ist.

Würde sich nämlich z.B. herausstellen, dass aufgrund eines Ausfalls der Technik das Flugzeug nicht mehr zu steuern gewesen ist oder vielleicht eine Scheibe im Cockpit Risse hatte und geplatzt ist, würde das für das Vertrauen in Lufthansa/Germanwings wahrscheinlich erheblich katastrophaler sein, als wenn man wie jetzt davon ausgehen kann, dass so etwas kaum vermeidbar ist und somit schlicht Pech für die Gäste war.


Hadmut
30.3.2015 14:02
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> Würde sich nämlich z.B. herausstellen, dass aufgrund eines Ausfalls der Technik das Flugzeug nicht mehr zu steuern gewesen ist

Stellte sich die Frage, warum der Copilot dann seelenruhig da sitzt, den Kapitän nicht ruft und auf Funksprüche nicht reagiert.

> vielleicht eine Scheibe im Cockpit Risse hatte und geplatzt ist,

Stellte sich die gleiche Frage, zumal die Tür nicht luftdicht ist. Bei Druckabfall hätte sich der Pilot sicher anders angehört.

Außerdem sinken Flugzeuge bei Druckabfall nicht in 8 sondern in 2 Minuten auf 3000 Meter. Die müssen da sehr viel schneller nach unten.

Übrigens atmen Piloten in solchen Notfällen dann auch nicht ruhig.


zqu74
30.3.2015 14:37
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> Stellte sich die Frage, warum der Copilot
> dann seelenruhig da sitzt, den Kapitän
> nicht ruft und auf Funksprüche nicht reagiert.

Das ist dann ungefähr die gleiche Frage, weshalb die Gäste so ruhig geblieben sind, wenn doch der Pilot die Cockpit-Tür aufzubrechen versuchte.

Was sich tatsächlich auf den Voice-Recorder befindet, wissen wir zudem nicht. Wir haben nur das, was uns darüber berichtet wird. Und wie der Fall Tu?çe zeigt, muss das nicht unbedingt das sein, was der Aufnahme tatsächlich zu entnehmen ist. Uns bleibt somit nur das Vertrauen darauf, dass die Angaben über den Inhalt tatsächlich richtig sind.

Ich will auch überhaupt nicht wirklich ernsthaft anzweifeln, dass die offizielle Story die wahrscheinlich richtige Story sein dürfte. Es liegt mir daher eigentlich auch fern, etwaige Alternativgeschichten auszudenken oder verteidigen zu wollen. Man wundert sich trotzdem nur ein wenig über manche Dinge, was aber auch schlicht nur Ausdruck eines inzwischen sehr gewachsenen Misstrauens gegenüber Staat und Presse sein könnte.

Und den staatlichen Stellen bzw. Geheimdiensten traue ich inzwischen sehr vieles zu, was mir vor Jahren noch vollkommen unvorstellbar erschien.


Hadmut
30.3.2015 16:41
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> Das ist dann ungefähr die gleiche Frage, weshalb die Gäste so ruhig geblieben sind, wenn doch der Pilot die Cockpit-Tür aufzubrechen versuchte.

Quark. Denn ein Pilot muss in einer Notlage reagieren und agieren, das ist bei Passagieren nicht der Fall. Außerdem weißt Du ja gar nicht, was sie getan haben, außer dem berichteten Umstand, dass sie erst zum Schluss geschrieen haben.

Ich halte es für völligen Blödsinn, die Reaktion von passiven Passagieren auf so eine Situation mit der eines ausgebildeten Piloten in einer Notsituation zu vergleichen. Man kann sich auch irgendwelchen Quatsch einreden.


Schwärmgeist
30.3.2015 15:13
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@zqu74

> Auf 100.000 Einwohner versuchen in Deutschland gemäß Wikipedia ca. 137 Frauen im Jahr einen Selbstmord, wovon ca. 6 Frauen erfolgreich sind. Hingegen versuchen “nur” ca. 127 Männer im Jahr einen Selbstmord, wovon jedoch ca. 19 Männer erfolgreich sind.

So will ich das haben, fundiert und mit Zahlen, sehr schön. Ich war nämlich die ganze Zeit am Überlegen … Was Gemüts- und Stimmungsschwankungen, allgemeine depressive Großwetterlagen, Geisteszustände, die nicht mehr so ganz koscher sind, wie etwa Hang zu Pseudowissenschaften und allerlei Esoterischem, Spirituellem, da liegen Frauen meiner Meinung nach ein gutes Stück vorn. Nun will ich keinen Geschlechterkampf fördern, ich mag ja Mann wie Frau gleich gern, da hasse und liebe ich sie alle gleich, aber die Verbindung Frau und Depression scheint mir etwas ausgeprägter.


Küstennebel
30.3.2015 15:28
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> Wieso wird der Flugdatenschreiber nicht gefunden

Was hat das mit der Ursache des Absturzes zu tun? Hast Du mal Bilder gesehen, wie es da aussieht? Den braucht’s nur in den Backofen gehauen zu haben, schon ist der kaum noch zu finden.

Bischen simpel selbst gerechnet, da kam ich auf mehrere Millionen Joule, noch mal sicherheitshalber gegoogelt, 1,3 Gigajoule Aufprallenergie des Flugzeugs. geschätzte 70.000 Kg Startmasse, bekannt sind ca. 700 kmh Aufprallgeschwindigkeit.

Verglichen mit TNT soll das etwa 0,3 Tonnen Bombe TNT entsprechen.

Da bleibt halt auch von einem hinten reingebautem Datenrekorder nix mehr übrig.

Vor allem wenn man bedenkt, das ein provozierter Frontalaufschlag etwas anderes ist als eine Bruchlandung, bei der ein Pilot alles tut, damits nicht zum schlimmsten kommt und mit allen Boardmitteln die Geschwindigkeit noch drosselt so gut es geht.

Finde den Link nicht mehr, aber das kann oder sollte jeder Interessierte selbst noch mal checken. Hier sind ja technikaffine unterwegs, die das eigentlich alles können müssen – schließlich ist das Unterrichtsstoff der 8ten Klasse ;-).

MFG


Frank
30.3.2015 15:30
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@Hadmut

Soweit ich mich erinnere hast Du die ersten Zweifel am TudgeEngel lange VOR dem Video geäußert.
Da war Anfangs auch nicht viel mehr als das Gefühl das die Story ZU glatt ist,also auch nur auf den Wecker gehendes Geraune -und Du lagst richtig!
Und nurmal als Beispiel -2010 ist ne A319 von Gemanwings im Landeanflug fasst gecrasht weil die Piloten im Cockpit kurzzeitig das Bewusstsein verloren hatten -Abgase in der Luft.
Ein Bewusstloser atmet sowas von
ruhig.
Und das sich reihenweise Crews weigern zu fliegen hab ich vorher nie gehört.
Ein durchgeknallter Kamikaze ist dann sicher für alle die sauberste Lösung.
Wie gesagt -kann ja durchaus so gewesen sein,mich stört die Geschwindigkeit wie das als Bastalösung aufgestellt wird.


Hadmut
30.3.2015 16:49
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@Frank:

> Soweit ich mich erinnere hast Du die ersten Zweifel am TudgeEngel lange VOR dem Video geäußert.
> Da war Anfangs auch nicht viel mehr als das Gefühl das die Story ZU glatt ist

Und Du meinst, deshalb soll ich das jetzt bei jeder Story so machen.

Bei Tugce sagte mir die Lebenserfahrung, dass das so nicht gewesen sein kann.

Beim German Wings-Fall sagte mir meine Lebenserfahrung sowas nicht, ich habe nämlich keine Lebenserfahrung im Cockpit. Woher soll ich da Zweifel nehmen?

Ich finde an dem Fall auch nichts, was mir unrund erscheint. Ich kann mir doch jetzt nicht irgendwas aus den Fingern saugen, nur um dem Ruf des Blogs gerecht zu werden. Warum sollte das nicht so gelaufen sein wie berichtet? Ich sehe da für mich derzeit keinen Ansatzpunkt für Zweifel. Was vielleicht auch daran liegt, dass ich Laie bin. Aber ich sehe halt keinen Ansatzpunkt.

Bei Tugce hatte ich auch so eine Vorstellung, wie das wohl gelaufen sein könnte. Die habe ich hier nicht. Mir fällt derzeit kein alternatives Szenario ein, das zu den Vorgängen und dem Ergebnis passen würde. Und ich habe auch nirgends eine gelesen.

Mein „Tugce-Warn-Radar” (wenn Du Dich schon auf diesen Fall beziehst), würde mich hier eher vor den Zweiflern als vor der Story warnen.

Ich bin gerne bereit, alles anzuzweifeln und abzuklopfen. Aber nicht mit leeren Händen und völlig ohne jeden Ansatzpunkt. Dann wäre ich nämlich Spinner und nicht Kritiker.


Schwärmgeist
30.3.2015 16:48
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Ich nehme das mit dem Amokselbstmord auch mal so als gegeben hin, wüßte aber schon gerne, was der Stimmenrekorder aufgenommen hat. Wenn es wirklich nur das Atmen des Co-Pilots sowie Gepolter gegen die Tür war, dann bleibt die Frage, warum der Pilot nicht von außen versucht hat, die Notfallentriegelung per Code auszulösen. In dem Fall hätte nämlich im Cockpit ein Signal zu hören gewesen sein müssen. Das habe ich jetzt auch nur so gelesen, natürlich wußte ich vorher auch nicht, wie kompliziert Cockpittüren inzwischen sind. Vielleicht ist der Co-Pilot ohnmächtig geworden, und der Pilot hat in seiner Panik bei dem Versuch versagt, die Notfallentriegelung auszulösen. Die hätte der Co-Pilot, wenn ich richtig informiert bin, zwar ebenfalls ablehnen können, aber dann herrschte wenigstens Gewißheit, daß er bei Bewußtsein war. Noch gibt’s da Futter für VTs, und ich verstehe nicht, warum es nicht schlichte Aufklärung darüber gibt, was auf der Aufnahme zu hören gewesen sein müßte und was dann tatsächlich drauf war. Hier versagt irgendwie auch die Berichterstattung.


Hadmut
30.3.2015 16:52
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@Schwärmgeist: Das haben doch nun wirklich alle Zeitungen ausgebreitet: Man kommt von außen nicht rein, auch nicht mit Super-Code, wenn der drinnen alle 5 Minuten lock drückt. Gerade das gilt ja als ein Hinweis darauf, dass der eben nicht bewußtlos war.


Schwärmgeist
30.3.2015 17:03
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Genau so habe ich das eben nicht verstanden. Ich habe das hier gelesen: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/absturz-in-den-alpen/germanwings-absturz-so-funktioniert-eine-cockpit-tuer-13506964.html .

Daraus: “Das Szenario, das im Falle des Germanwings-Flug passiert sein könnte, ist folgendes: Der Pilot, der wieder ins Cockpit hinein will, versucht diesen zu kontaktieren. Zunächst per Telefon, dann per “Buzzer“, also Raute-Taste auf dem Zahlenfeld. Doch in beiden Fällen kommt keine Antwort. Dann gibt es eine strenge Abfolge von Schritten, um im Notfall ins Cockpit zu gelangen. Erstens muss man einen Zahlencode eingeben. Dieser Notfallcode dient hauptsächlich der Identifikation. FÜR DREISSIG SEKUNDEN ERTÖNT FÜR DIE PILOTEN DANN EIN SIGNAL, um anzuzeigen, dass sich die Tür gleich automatisch entriegelt. Und zwar für genau fünf Sekunden. Solange ein Pilot diese Notfall-Entriegelung nicht bewusst durch einen Tastendruck ablehnt, kann man von außen ins Cockpit gelangen.”

Von diesem Signal ist aber nirgends die Rede.

P. S. Geht hier eigentlich auch Kursivschrift?


Hadmut
30.3.2015 17:07
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> P. S. Geht hier eigentlich auch Kursivschrift?

Ja.


Schwärmgeist
30.3.2015 17:10
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Und noch mehr Futter für die VTler: Durch fehlerhafte Software bedingte Sinkflüge sind beim Airbus wohl nicht auszuschließen: http://diepresse.com/home/panorama/welt/4690011/Computerfehler_LufthansaAirbus-begann-Sturzflug .


Schwärmgeist
30.3.2015 17:15
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@Manfred P.

> Wie oft hat es in der Geschichte der Fliegerei Piloten gegeben, die sich mit dem vollbesetzten Flugzeug umgebracht haben? Mir ist kein einziger Fall bekannt, und ich bin leidenschaftlicher Gucker von “Air Crash Investigation”.

Ich kann man an einen Flug der Egypt Air erinnern. Abgehoben in New York, 30 Minuten später im Atlantik verschwunden. Das war wohl so ein Fall. “FAZ.NET” hat auf die schnelle ein halbes Dutzend mögliche Fälle der letzten 20 Jahre zusammengetragen. Wir sprechen hier also über extrem seltene Ereignisse. Noch viel unwahrscheinlicher, als mit dem Flieger abzustürzen, ist also ein Selbstmordpilot an Bord.

Fast möchte man sagen, die Männer haben sich alles in allem ganz gut bewährt, wohingegen keine Daten darüber vorliegen, wie die Sache sich mit Quotenpilotinnen gestaltet hätte.

Verdammt, ich wollte nicht auf die Schwarzer eingehen, jetzt tue ich es doch … Nun denn.


Schwärmgeist
30.3.2015 17:35
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Kursiv geht also. Das ist gut. Und wie? Muß ich da nach WordPress-Hilfe guhgeln? Hab ich gemacht und nix gefunden.


Frank
30.3.2015 17:39
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@Hadmut

>Und Du meinst, deshalb soll ich das jetzt bei jeder Story so machen. <

Nöö-verlangt niemand, is ja Dein Blog.
Nur vielleicht nicht Leute, die die erstbeste offizielle Blitzverlautbarung (ohne ordentliche abschließende Untersuchung) nicht für der Weisheit letzten Schluss halten,
damit abbügeln daß Dir das auf den Wecker geht.


tuka
30.3.2015 18:23
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@Küstennebel: “Bischen simpel selbst gerechnet, da kam ich auf mehrere Millionen Joule, noch mal sicherheitshalber gegoogelt, 1,3 Gigajoule Aufprallenergie des Flugzeugs. geschätzte 70.000 Kg Startmasse, bekannt sind ca. 700 kmh Aufprallgeschwindigkeit. Verglichen mit TNT soll das etwa 0,3 Tonnen Bombe TNT entsprechen. ”

So kann man das aber nicht rechnen. In dieser Rechnung wird unterstellt, dass die gesamte Masse des Flugszeugs auf den Datenschreiber einwirken. Tatsächlich ist aber der Flugschreiber selbst Teil der Gesamtmasse. Daher müsste man rechnen rechnen wie groß die Masse des Flugschreibers ist, zuzüglich etwa Objekte die zum Crashzeitpunkt auf den Flugschreiber einwirken (Gepäck, Flugzeugteile), abzüglich einer etwaigen Geschwindigkeitsverringerung aufgrund der Pufferwirkung des Flugzeugscrashs.

Wenn Du hier (*) mal guckst, wirst Du feststellen das es bei allen Flugunfällen der letzten Jahrzehnte nur genau zwei Gründen gab, dass der Flugschreiber nicht gefunden wurde: 1. Das Flugzeug selbst wurde nicht gefunden oder geborgen (zu hoch oben auf einem Berg oder zu tief im Wasser) 2. Der Flugschreiber ist im WTC verbrannt.

Eine vergleichbare Einschlagswucht wie beim Germanwings-Flug dürfte es beim Flug 93 (das vierte Flugzeug von 9/11, welches auf freiem Feld einschlug) gegeben haben. Auch dort gab es praktisch kein identifizierbares Wrack mehr und der Flugschreiber wurde trotzdem gefunden und ausgewertet.

(*) http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_unrecovered_flight_recorders


Kuno
30.3.2015 20:01
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@ Schwärmgeist: Der Schalter blockiert nicht nur die Tür, sondern schaltet auch das Zahlenfeld ab.


Manfred P.
30.3.2015 20:06
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@Frank

>Ein Bewusstloser atmet sowas von ruhig.

Dagegen spricht, dass der Sinkflug mit Sicherheit nicht vom Autopiloten eingeleitet wurde. Ein Schulfreund meines Chefs fliegt für Air Berlin, auf der Boeing 737, und meinte, während des Flugs wird gechillt und Zeitung gelesen, da der Steuercomputer der einprogrammierten Route folgt.

Manuell werden nur noch Starts und Landungen geflogen.

Ich bezweifle, dass man einen kleinen Abstecher in die Alpen auf Bodenhöhe einprogrammiert hat.

Dagegen spricht auch, dass Bewusstlose meistens nicht den Lock-Schalter für die Tür bedienen, wenn sie mit dem Notfallcode geöffnet wird.

Wie Hadmut schon sagte: Für Kritik und Zweifel muss man Anhaltspunkte haben. Einfach zu leugnen, ohne was zu verstehen, ist eben kein Ausweis besonderer Geistesgröße oder Kritikfähigkeit, sondern meistens einfach nur Blödheit.


Schwärmgeist
30.3.2015 20:12
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@Küstennebel

> Bischen simpel selbst gerechnet, da kam ich auf mehrere Millionen Joule, noch mal sicherheitshalber gegoogelt, 1,3 Gigajoule Aufprallenergie des Flugzeugs. geschätzte 70.000 Kg Startmasse, bekannt sind ca. 700 kmh Aufprallgeschwindigkeit.

> Verglichen mit TNT soll das etwa 0,3 Tonnen Bombe TNT entsprechen.

Die kinetische Energie eines Körpers, die hier in “Zerstörungsenergie” umgewandelt wird, ist nach Newton proportional zu seinem Gewicht und sogar quadratisch proportional zu seiner Geschwindigkeit. Wie soll man es Nichtphysikern erklären: Verdoppel ich die Geschwindigkeit eines Körpers, vervierfacht sich seine kinetische Energie. Vervierfache ich sie, komme ich schon auf einen Faktor von 16, bei einer Verachtgfachung (dieses Flugzeug war etwa 8mal so schnell wie ein Auto bei 100 km/h) auf 64. Dann wiegt so ein Flugzeug natürlich sehr viel mehr als ein Auto. Zudem haben Autos Knautschzonen und stabiles Blech, ein Flugzeug kennt sowas nicht und ist sogar ganz im Gegenteil auf Leichtbauweise ausgelegt, weil man ja Sprit sparen will.

Der langen Rede kurzer Sinn: Wenn so ein Pappgeschoß mit 700 oder 800 Sachen frontal in eine Bergwand kracht, dann bleiben nur noch handtellergroße Fetzen übrig. Da kann man von Glück sagen, wenn überhaupt noch irgendein Rekorder gefunden werden kann und der dann auch noch funktioniert.


Frank
30.3.2015 20:20
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@Küstennebel

Nach der Theorie der totalen, totalen, totalen Zerstörung hätten die den Voic Recorder aber auch nich auswerten können -ist somit gestrichen.


Schwärmgeist
30.3.2015 20:36
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Noch was Technisches: Seiten-Refresh funktioniert hier irgendwie nicht richtig. Ich klick hier einen Link an und bekomme von Firefox eine definitiv nicht aktuelle Version angezeigt. Bin ich das Problem, oder war’s der Platten- und OS-Putz? Hat das noch jemand beobachtet?

Oder liegt’s an WordPress? Man kann doch in HTML auch irgendwas am Refresh-Reload-Kram drehen. Sorry, bin seit Jahren raus aus der Web-Entwicklung, deshalb kann ich jetzt nicht die richtigen Stichwörter liefern. Aber auch da gab’s jede Menge Ärger mit PHP, weil es das per Standardeinstellungen vergurkt war.


Hadmut
30.3.2015 20:42
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> Ich klick hier einen Link an und bekomme von Firefox eine definitiv nicht aktuelle Version angezeigt.

Einen Fehler will ich nicht ausschließen. Aber einen etwas konkreteren Hinweis bräuchte ich schon. Gut möglich, dass beim Umkopieren und der Umlaut-Reparaturaktion was schief gelaufen ist.


Schwärmgeist
30.3.2015 20:50
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Ich werd’s mal versuchen zu protokollieren. Irgendwas stimmt hier nicht. Kann aber auch sein, daß ich das Problem bin. Werde mal mit Chrome gegenchecken.


Schwärmgeist
30.3.2015 21:18
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21:15 Auf den Beitrag “Die geschmacklose Widerlichkeit” gagangen, letzter Beitrag “Kursiv geht also” (meiner).

21:16 Ctrl+F5. Jetzt ist alles da.

Sieht mir nach einem Caching-Problem aus. Ich hatte PHP-Caching immer abgeschaltet, keine Ahnung, wofür das gut sein soll. Weg damit. Wie ist Dein Setting?


Schwärmgeist
30.3.2015 21:18
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Moderierst Du eigentlich, oder sollte ein Beitrag sofort da sein?


Hadmut
30.3.2015 22:53
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> Moderierst Du eigentlich, oder sollte ein Beitrag sofort da sein?

Ich moderiere.


Gedöns
30.3.2015 21:26
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@der eine Andreas
„ “Der nächsten Selbstmörder könnte ein Flugzeug auch gegen ein Kernkraftwerk fliegen lassen” LinEma 29.03.2015, 19:16 Uhr “
Das dürfte dann ja Deutschland nicht mehr betreffen, aber zum Beispiel den Iran (die Grünen, insbesondere Frau Roth, befürworten ja die dortige friedliche Nutzung der Kernkraft).
Na ja, mal abgesehen davon – ich würde begrüßen, wenn es immer so weiter mit den „politisch korrekten“ geht:
http://www.freiepresse.de/POLITIK/DEUTSCHLAND/Strafanzeige-gegen-Claudia-Roth-artikel9153768.php


Schwärmgeist
30.3.2015 21:36
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21:35 Letzter Kommtar “Ich’s mal versuchen”. Von danisch auf danisch gegangen.

Jetzt versuch ich’s mal ohne Ctrl mit F5, keine Ahnung, ob das einen Unterschied macht …


Schwärmgeist
30.3.2015 21:38
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Jetzt hat’s geklappt. Komisch. Meine beste Vermutung wäre PHP-Caching. PHP baut einen Cache auf, und es ist nicht klar, wann der invalidiert wird. Den kann man aber abschalten. Hat zwar mehr Server-Last, aber was bringt ein Cache, der eh nicht funktioniert.


Schwärmgeist
30.3.2015 21:53
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Alice zeigt sich sehr uneinsichtig. Sie schreibt aktuell noch immer von “den Tätern”. Ich dachte, es gibt eigentlich nur einen, und noch nicht einmal das ist sicher? Mit dem Zählen hat se’s auch nicht so, die Alice. Ich hatte schon manchmal überlegt, mich bei emma.de anzumelden, um den Tanten da mal den Pelz zu waschen. Aber ich stünde wohl als Mann auf verlorenem Posten … Man muß seine Möglichkeiten auch irgendwann mal realistisch einschätzen. Eine Frechheit, was Frau Schwarzer schreibt, und das weiß sie auch.


Kuno
30.3.2015 22:04
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@ Schwärmgeist:

> Und noch mehr Futter für die VTler: Durch fehlerhafte Software bedingte Sinkflüge sind beim Airbus wohl nicht auszuschließen: http://diepresse.com/home/panorama/welt/4690011/Computerfehler_LufthansaAirbus-begann-Sturzflug .

Es war weder eine fehlerhafte Software noch ein Computerfehler, das Flugzeug hat das gemacht was es sollte, nur das es falsche Eingangswerte bekam.
Nachzulesen hier: http://www.bfu-web.de/DE/Publikationen/Bulletins/2014/Bulletin2014-11.pdf;jsessionid=37487BE9F186AE33CD630789E7A2BAB8.live1041?__blob=publicationFile Seite 20ff


Gedöns
30.3.2015 22:09
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Also, es sollten immer drei im Cockpit sein: Sunnit, Schiit (jeweils nano – also Naher Osten und Nordafrika) und dazu noch ein Tschetschene (Idealbesatzung für Multikultis – wir brauchen noch mehr!)

Aber mal im Ernst: Depression gibt es wohl häufig nicht allein – es heißt manisch-depressiv (oder früher: „himmelhoch jauchzend – zu Tode betrübt“). Es könnte ja auch sein, daß der Copilot gerade eine manische Phase hatte: „Mein Augenleiden wird wohl meine Pilotenkarriere beenden – aber vorher zeige ich es allen, was ich ganz alleine als Fliegeraß so kann. Ich zeige den Passagieren die mir gut bekannten Alpen und lege dann eine Bilderbuchlandung – mit Beifall von den Passagieren – hin. Den Piloten muß ich natürlich dabei aussperren.“ Quasi kein Pausenriegel („wenn´s mal wieder länger dauert“) zu Hand.
Ich selbst glaube diese Variante überhaupt nicht – aber vielleicht könnte sie ja andere irgendwie trösten.


Schwärmgeist
30.3.2015 22:23
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@zqu74

> Würde sich nämlich z.B. herausstellen, dass aufgrund eines Ausfalls der Technik das Flugzeug nicht mehr zu steuern gewesen ist oder vielleicht eine Scheibe im Cockpit Risse hatte und geplatzt ist, würde das für das Vertrauen in Lufthansa/Germanwings wahrscheinlich erheblich katastrophaler sein, als wenn man wie jetzt davon ausgehen kann, dass so etwas kaum vermeidbar ist und somit schlicht Pech für die Gäste war.

So sehe ich das nämlich auch. Es gäbe schon ein Motiv, technische Probleme, auch die mit der Cockpittür zu verschleiern. Als ich zum erstenmal von der Selbstmordthese hörte, da dachte ich mir, das ist ja fein für die Lufthansa, denn jetzt ist sie technisch exkulpiert.

Ein Selbstmörder am Knüppel, das läßt sich wesentlich besser als bedauerlichen, aber nicht auszuschließenden Einzelfall verkaufen als technische Mängel beim Airbus. Hadmut hatte in die andere Richtung vermutet, aber ich finde es so sehr viel bequemer für Airbus und für die Lufthansa. Man hat einen Sündenbock, und gut ist. Daß diese neuen Airbusse hochgezüchtete Fly-by-wire-Maschinen sind, in denen der Mensch kaum noch was zu sagen hat, das kann man so schön übertünchen.

Ich weiß nicht, was im Cocpit geschah. Ich bin geneigt, die Selbstmordgeschichte zu glauben, aber ich will Beweise, verdammich nochmal, und die gab es bisher nicht, erst recht, seit ich gelesen habe, wie diese neuen Cockpittüren funktionieren. Da stimmt doch irgendwas nicht.


Schwärmgeist
30.3.2015 23:06
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@Kuno

> Es war weder eine fehlerhafte Software noch ein Computerfehler, das Flugzeug hat das gemacht was es sollte, nur das es falsche Eingangswerte bekam.
Nachzulesen hier: http://www.bfu-web.de/DE/Publikationen/Bulletins/2014/Bulletin2014-11.pdf;jsessionid=37487BE9F186AE33CD630789E7A2BAB8.live1041?__blob=publicationFile Seite 20ff

Das ist ja dann die theoretische Frage, ob man die Sensoren oder die Software dafür verantwortlich macht. Den Absturzopfern dürfte es herzlich egal sein, ob die Sensoren oder die Software ihren Tod begünstigt hat. Eine gute Software muß natürlich auch mit fehlerhaftem Sensoren-Input klarkommen. Ich kann mich ja auch nicht damit rausreden, daß der 3rd-Party-Kram scheiße war – testen muß ich schon selbst. Ich mag auch 3rd Party nicht besonders; ich würde am liebsten alles selbst schreiben, vom MBR bis zu meiner Lieblingssprache, aber so alt werde ich nicht. 😉 tl;dr Falsche Sensoren sind keine Ausrede.


Frank
30.3.2015 23:17
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@Manfred P

Leugnen bedeutet wider besseres Wissen absichtlich Anderes zu behaupten -kannst Du schonmal streichen.
Und Blödheit ist eher bei Denen anzutreffen die blind die erstbeste Version nachplappern.
Bewustlosigkeit war nurn Beispiel, gibt auch andere Möglichkeiten wo der irre Kamikaze für alle die beste Variante wäre.


Schwärmgeist
30.3.2015 23:30
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> Ich moderiere.

Schwer zu glauben. Meine Kommentare trudeln hier teils sofort ein. Hast Du denn nie was zu tun, mußt Du nie ins Kino oder sowas?


Hadmut
31.3.2015 0:28
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> Hast Du denn nie was zu tun, mußt Du nie ins Kino oder sowas?

Ich hab sogar viel zu tun. Aber oft am Rechner. Und selbst wenn ich unterwegs bin, finden sich immer mal ein paar Minuten, um das Blog per Handy zu moderieren.

Kino habe ich mir ziemlich abgewähnt. Das Verhältnis von Eintrittspreis und Zeitaufwand zu gebotener Qualität stimmt da nicht mehr.


Schwärmgeist
30.3.2015 23:51
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Nur mal so als Gedankenanstoß: Nehmen wir mal an, die Selbstmordsache stimmt, aber die Superdupercalifragilisticcockpittür von Airbus hat gerade in diesem heiklen Moment nicht funktioniert, weil der notöffnende Pilot an dieser Wissenschaft gescheitert ist, weil’s einfach zu kompliziert war? Glaubt Ihr, daß Airbus oder der Türdesigner sowas zugeben würde?


WikiMANNia
31.3.2015 0:12
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@Hadmut:

Ich glaube nicht, dass Leute in so einer Situation schon schreien. Ich glaube eher, dass da Totenstille herrschen würde. Stilles Entsetzen und Starren.

Stimmt! Laut geschrieen wird in solchen Situationen nur in Hollywood-Filmen…


WikiMANNia
31.3.2015 0:17
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Dass man technische Defekte vortäuscht, um einen durchgedrehten Piloten zu vertuschen, könnte ich mir vorstellen. Aber den negativsten Fall vorzugaukeln, um technische Probleme zu vertuschen, wäre ja widersinnig.

Doch! Genau das macht Sinn! Es geht (für Versicherungen) um hohe Schadenersatzforderungen, für Fluggesellschaften und Flugzeughersteller steht viel auf dem Spiel. Da macht es sehr viel Sinn, es auf einen Pilotenfehler zu schieben. Das hat mir ein Pilot so erklärt. Der Pilot ist das schwächste Glied in der Kette. Ein Herstellerfehler wäre fatal für den Flugzeughersteller, ein Wartungsfehler fatal für die Fluggesellschaft. Da ist es für (fast) alle am Besten, wenn der Pilot schuld ist.


Küstennebel
31.3.2015 0:21
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tuka
30.3.2015 18:23

Frank
30.3.2015 20:20

@Frank und Tuka, Schwärmgeist hats wunderbar erlkäutert.

Ich hab vorher schon geahnt, das da was potentiert, weshalb ich das ergebniss nicht so sauber raus bekam.

Insofern muss man einfach noch mal auf sich wirken lassen, was bei einem KFZ passieren würde, das mit 700 KMH vor eine BetonWand fährt, oder einem das von einem LKW in ein Stauende gedrückt wird.

Das aber ist noch GAR NIX gegen ein Flugzeug, das selbst schon 70 Tonnen wiegt und mit 700 Kmh vor eine Mauer fliegt.

Es ist die Summe der Situation, die das Auffinden der Teile schwer macht denke ich.

Ausserdem versuchte ich im ersten Beitrag dazu auch klar zu machen, das diese Lastwirkungen sicher die Obergrenze dessen was für einen Absturz eingeplant ist und in Summe Datenrecorder mitsamt Schutz-Hülle ja schon zerbröselt hat. Vielleicht findet man noch Daten vielleicht auch nicht.

@Schwärmgeist

ka obs Sie interessiert, aber das gute alte BBCodeXtra Addon tuts


Hadmut
31.3.2015 0:39
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> Insofern muss man einfach noch mal auf sich wirken lassen, was bei einem KFZ passieren würde, das mit 700 KMH vor eine BetonWand fährt,

Stimmt jetzt so auch wieder nicht.

Denn was reinhaut ist nicht die Geschwindigkeit, sondern die Bremsbeschleunigung, und die hängt eben auch von der Länge der »Knautschzone« ab, weil die den Weg bestimmt, innerhalb derer man von voller Geschwindigkeit auf Null gebremst wird.

Wer vorne im Cockpit sitzt, hat natürlich eine ganz schlechte Position.

Wer aber hinten sitzt (wo auch die Rekorder eingebaut sind) könnte also – theoretisch – die ganze Flugzeuglänge als Knautschzone und damit als Bremsweg haben, und damit – theoretisch – sogar deutlich geringere Maximalwerte haben als mit dem Auto gegen die Wand.

Das gibt aber zwei andere Probleme:

  1. Ich habe keine Ahnung, wie steif so ein Flugzeug ist und inwiefern es als Knautschzone dient. Immerhin hat es das Flugzeug in kleine Brösel zerrissen, das Flugzeug hat also durchaus sehr viel Energie strukturell aufgenommen. Optimal wäre aber, wenn das Flugzeug am Stück bleibt und in der Länge zusammengedrückt wird wie eine Cola-Dose, auf die man drauftritt.
  2. Ein Flugzeug in Längsrichtung zusammenzustauchen wird – wie man auch gesehen hat – zum Zerbrechen führen und es damit strukturell zerreissen und alles zerfetzen, was drinnen ist. Scharfe Teile, Quetsch- und Querbewegungen, herumfliegende Trümmer könnten da durchaus gefährlicher sein als die Bremsbeschleunigung durch den Aufprall selbst. Auch bei Autounfällen werden Leute oft durch herumfliegende Teile, eindringende Teile und Zerquetschen der Zelle stärker verletzt als durch die reine Aufprallbeschleunigung.

Roland K.
31.3.2015 1:23
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Möglicherweise bin ich nicht gut genug informiert, aber mir fällt folgendes ein: Wird nichts über die Meldungen des Autopiloten berichtet? Ein Airbus hat so was wie eine Art “Selbstschutz”, sprich, der Autopilot meldet sich (auch akustisch), wenn der Flieger in Gefahr ist,beispielsweise gegen einen Berg zu fliegen. Hab davon nichts gelesen. Das müsste auch vom Voicerecorder zu hören sein. Ist die Stimme des Piloten identifiziert oder ist das bisher nur Theorie?


Schwärmgeist
31.3.2015 2:04
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@Hadmut

> Denn was reinhaut ist nicht die Geschwindigkeit, sondern die Bremsbeschleunigung, und die hängt eben auch von der Länge der »Knautschzone« ab,

Und das von Dir, Hadmut, ich dachte, Du seist ein Naturwissenschaftler. Das einzige, was da richtig reinhaut, ist die Aufprallgeschwindigkeit, aber hallo! Wenn der L. denn ein Selbstmörder war, dann hat er auch nicht mehr gebremst. Ich tröste mich mit dem Gedanken, daß die Passagiere einen schnellen Tod hatten. Ich glaube, so viel haben die nicht mehr mitgekriegt, vielleicht für eine Zehntelsekunde, und dann war gut. Unsereiner quält sich über die Jahrzehnte und ist hinterher auch keinen Deut schlauer.


Hadmut
31.3.2015 2:10
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> Das einzige, was da richtig reinhaut, ist die Aufprallgeschwindigkeit, aber hallo!

Herrje, muss man denn alles erklären? Manche Leute wollen aber auch mit Gewalt alles falsch verstehen.

Es geht um die Abbremsbeschleunigung beim Aufprall.

Nicht Geschwindigkeit tötet, sondern die Bremsbeschleunigung beim Aufprall. Ganz wichtig im Fahrzeugbau.


der eine Andreas
31.3.2015 7:10
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Quote-Luise schlägt zurück!

Auch Heise nahm sich des Themas EMMA und Piloquote an:
http://www.heise.de/tp/artikel/44/44524/1.html
“Feministisches Hijacking”

Entsprechend der Qualität der Forderung von Luise gab es auch die Kommentare.

Nun hat Luise Angst:
http://www.duckhome.de/tb/archives/13450-Ungebremster-Frauenhass-im-Telepolis-Forum.html

“So, Und nun lese man mal in den Kommentaren nach, was sich da an Hass auf Frauen, und ganz speziell auf Feministinnen entlädt. Das macht einem richtig Angst. “


Kuno
31.3.2015 8:28
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@ Schwärmgeist

> Eine gute Software muß natürlich auch mit fehlerhaftem Sensoren-Input klarkommen.

Wie, jetzt soll die Software auch noch hellseherische Fähigkeiten haben?

Im konkreten Fall von Bilbao, waren 2 von 3 AOA Sensoren eingefroren, dummerweise auf dem fast gleichen Wert. Sie Software vergleicht die Werte der 3 Systeme und wenn 2 identische Werte und das 3.System einen abweichenden Wert liefert, geht man davon aus, das der abweichende Wert der falsche ist. Das ist halt die Systemphilosophie und wenn die nicht greift sitzen da halt noch welche im Cockpit die eingreifen können.

Wenn die dann aber auch noch Fehler machen wird es äußerst kritisch.

Ich verweise da auf das Vorkommnis mit einem Emirates A340-500 in Australien, da hatte die Besatzung sich bei der Eingabe der Startmasse um 100 Tonnen vertan (zu wenig angegeben) und auf Grund dieser Werte hat der Computer die Werte für den Start berechnet, Ergebnis Flugzeug war zu langsam beim Startversuch und zu weit auf der Startbahn um den Start abzubrechen. Die Besatzung griff ein setze Maximumpower überrollte das Bahnende und zerstörte diverse Lampen und Antennen von Landesystem und verursachte einen massiven Schaden am Flugzeug.

Wie soll also eine Software Fehler korrigieren, wenn sie falsche Inputs bekommt?


der eine Andreas
31.3.2015 8:28
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Geschwindigkeit/Beschleunigung/Aufprall:

Hach, wurde das nicht schon anlässlich 9/11 zigmal durchgekaut?
Trotzdem immer wieder schön:
https://www.youtube.com/watch?v=Nl8xTqTUGCY
https://www.youtube.com/watch?v=KiMyiFuoan8

@Schwärmgeist:
Bitte spring vom 5m-Brett
a) ins Wasser
b) auf der anderen Seite auf den Betonboden

Deine Aufprallgeschwindigkeit ist gleich.
Die Schmerzen erklären Dir dann die Naturwissenschaften 🙂


Kerstin
31.3.2015 8:34
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Vorab, ich bin eine Frau und heiße nicht nur so!

Diese Auswüchse von Feminismus, Genderirrsinn, Männerhass….haben wir einer linksgrünen Politik zu verdanken, die wir selber “gewählt” haben (Ich nicht!) Bitte nicht jammern, das wird noch schöner und das Wahlverhalten des deutschen Volkes ändert sich nicht, schauen Sie sich die Wahlergebnisse in Hamburg an.

Die Frau hat sich in ihrer Opferrolle gut und bequem eingerichtet und es gibt noch viele andere Gruppen, die diese Opferrolle beanspruchen und daraus unermesslich profitieren, gegen den weißen, deutschen, steuerzahlenden, pflichtbewußten, braven Mann!


yasar
31.3.2015 9:43
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> Nicht Geschwindigkeit tötet, sondern die Bremsbeschleunigung beim Aufprall. Ganz wichtig im Fahrzeugbau.

Das sieht man auch, wenn man sich die Entwicklung des Autombils anschaut. Ganz früher haben die die Kisten “sehr” stabil gebaut. Wenn man damit gegen einen Mauer gefahren ist, haben dei Autos nur “leichte Dellen” gehabt. Allerdings haben das die wenigsten Insassen überlebt.

Erst als die Autos “weicher” wurden, stiegen die Überlebensschancen für die Insassen. Da ist das Auto dann zwar öfter ein “Totalschaden”, aber der Insasse nicht so häufig tot.

Aber daß manche Stoßstangen inzwischen so “weich” sind, daß sie beim leichtesten touchieren schon “zerbröseln” ist imho schon wieder fast zuviel.


Schwärmgeist
31.3.2015 9:51
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> Nicht Geschwindigkeit tötet, sondern die Bremsbeschleunigung beim Aufprall. Ganz wichtig im Fahrzeugbau.

Okay, soweit keine Einwände. Wollte Dich aucht nicht prinzipiell falsch verstehen. Hast ja recht.


Frank
31.3.2015 10:14
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Also den Voic Recorder hamse SOFORT gefunden, blitzschnell ausgewertet, Klopfen, ruhiges Atmen -und schon konnte der französische Staatsanwalt nicht mehr an sich halten und kündete die endgültige Wahrheit.
Den Flugschreiber hats atomisiert -ist aber mittlerweile auch unwichtig, fragt eh keiner mehr.
Wir wissen ja alles!


Manfred P.
31.3.2015 10:46
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@Frank

Der Kommentar mit der Doofheit war allgemein gemeint, nicht speziell auf Dich bezogen.

Ich hatte da jemand bestimmtes aus meinem Bekanntenkreis im Sinn, der ständig alles anzweifelt, aber nicht die geringste Ahnung von Naturwissenschaft hat, und seine Zweifel gar nicht begründen kann. (Z.B. meint er, die Mondlandung sei ein Fake. Wenn ich ihm auseinandersetze, warum eine Verschwörerbegründung physikalisch falsch ist, versteht er es nicht und meint, ich sei Teil einer weltumspannenden Verschwörung von jüdischen Physikern (zu der auch Nicht-Juden gehören – die werden aber von Juden kontrolliert), die ein falsches Bild der Wissenschaft propagiert, um die Öffentlichkeit zu unterjochen.)

Oder Leute, die nicht glauben wollen, dass Stahl seine Tragfestigkeit verliert, lange bevor er an die Schmelztemperatur gelangt, was seit Jahrzehnten in deutschen Bauverordnungen berücksichtigt wird, lange, lange, lange vor 9/11.

So etwas gibt es öfter – bitte nicht persönlich nehmen.


patzer
31.3.2015 11:05
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Schwärmgeist
31.3.2015 11:12
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@Kuno

> Wie, jetzt soll die Software auch noch hellseherische Fähigkeiten haben?

Nee, ich bin Informatiker, und wenn ich eins gelernt habe, dann ist es, daß es die perfekte Software nicht gibt. Man kann sich alle nur erdenkliche Mühe geben, fehlerfreie Software zu schreiben, ich bilde mir ein, meine Software ist gar nicht mal schlecht, aber am Karfreitag den Dreizehnten kracht’s halt mal, das kann niemand verhindern. Mich würde auchmal interessieren, was die in der Avionik so für Prüfmechanismen haben. Aber wenn ich dann schon lesen muß, daß so ein Airbus gerne mal in den Sinkflug geht, weil er von Sensoren falsch gefüttert wird, dann frage ich mich natürlich, wie’s bei Airbus eigentlich um die Sicherheit bestellt ist. Boeing ist natürlich noch übler, aber wir jammern hier auf hohem Niveau.


Schwärmgeist
31.3.2015 11:25
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Die Presse sieht immer nur die stattgefundenen Abstürze. Die Abstürze, die infolge immer besserer Technik VERHINDERT wurden, die sieht man nicht, und die machen auch keine Schlagzeile.


Schwärmgeist
31.3.2015 11:57
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@yasar

> Aber daß manche Stoßstangen inzwischen so “weich” sind, daß sie beim leichtesten touchieren schon “zerbröseln” ist imho schon wieder fast zuviel.

Rund um die Stoßstangen hat sich ja längst eine Mafia gebildet, die das als auskömmliche Einnahmensquelle für sich enztdeckt hat. Man dutscht ein anderes Auto an, und sofort sieht man sich einer Rechnung von 6.000 Euro gegenüber. Wenn man das Pech hatte, einen Cayenne anzuditschen, weil der mal wieder genial falsch parkte, wachsen die Rechnungen ins Uferlose. Was bin ich froh, daß ich jetzt seit einem Jahrzehnt kein Auto mehr fahre. Es ist doch nur noch Abzocke, und jeder gegen jeden.


der eine Andreas
31.3.2015 12:17
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@Frank: (und ebensolche):

Hört doch bitte ENDLICH auf mit euren BLÖDEN Verschwörungstheorien.

Schlimm genug, dass wahrscheinlich ein Selbstmörder 150 andere Menschen mit in den Tod gerissen hat, aber dieses elendige huabuah, aba, aba, Vertuschung, Auftrag von Merkel und so weiter nervt gewaltig.

Wenn ihr mit der Realität nicht klar kommt, setzt euch bitte eine Marktkauftüte auf den Kopf, zieht sie ganz weit runter, schleicht in den Keller und heult oder wimmert. Aber bitte bleibt fern von Computern und ähnlichem Kram.

Achtung 5 MB: http://media.columbian.com/img/croppedphotos/2015/03/25/France_Plane_Crash.JPEG-02e_1.jpg

Bitte sucht dort und in den wahrscheinlich einem Dutzend weiteren erforderlichen Bildern vom Absturzort nach dem Flugschreiber. Bitte beachten, dass er sich auch in die Erde gebohrt haben könnte.


Hadmut
31.3.2015 12:22
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> Hört doch bitte ENDLICH auf mit euren BLÖDEN Verschwörungstheorien.

Mir geht’s auch auf den Geist. Vor allem weil ja überhaupt keine, wirklich gar keine Substanz dahinter ist. Bequem zuhause auf dem Sofa hocken, Bilder im Fernsehen gucken und meckern, dass die da am unzugänglichen Steilhang bei schlechtem Wetter den Flugschreiber noch nicht gefunden haben.

> Wenn ihr mit der Realität nicht klar kommt, setzt euch bitte eine Marktkauftüte auf den Kopf, zieht sie ganz weit runter, schleicht in den Keller und heult oder wimmert. Aber bitte bleibt fern von Computern und ähnlichem Kram.

Dieser Empfehlung schließe ich mich an.

Realitätswahrnehmung am eigenen ideologischen Weltbild ausrichten ist eine Form von Dummheit.


Schwärmgeist
31.3.2015 12:46
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Ich bin nun auch kein Freund von VTs, ja, die Amis waren auf dem Mond, Napoleon war in Moskau, aber diese Geschichte stinkt doch zum Himmel. Was verschweigt die Lufthansa?


der eine Andreas
31.3.2015 14:09
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@Schwärmgeist:
“Was verschweigt die Lufthansa?”

Andreas Lubitz hieß in Wirklichkeit Andrea und war eine der ersten Quoten-Pilotinnen, was denn sonst?

Hast Du schon mal bei der BFU gesehen, wie lang die Zeiträume zwischen Geschehen und Abschlussbericht sein können?

Was soll die LH denn sagen, solange der FDR noch nicht gefunden wurde?

Soll es von der LH einen Liveticker analog zum Lokus-Fokus geben?


Küstennebel
31.3.2015 14:52
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Hadmut
31.3.2015 12:22
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Ich sehe eines der größten Probleme der VT Entstehung darin, das die Leute verlernt haben, anzuerkennen und laut zu sagen:

ICH WEISS ES NICHT!

ICH WERDE ES NIE WISSEN KÖNNEN!

Sicher, ein Thema abschließen zu können, ist toll. Dann kann man Schublade zu machen, muss nicht mehr mit dem Ungewissen einer offenen Frage leben.

Eine VT ist es, dann eine Vorurteilsschublade zu bedienen, um sich von dieser Anspannung des Ungewissen zu befreien. Bezahlen müssen diese Vorurteile dann andere, denen man die Schuld in die SChuhe schiebt.

Aber die eigenen Grenzen anerkennen, das ist nicht einfach.

Welchen Nutzen bringt es sonst noch wenn man sich auf eine VT einläßt?

Man kann sich zum erlauchten Kreis der Erleuchteten hinzu zählen. Man wird zum aufgeblasenen Egozentriker. Kann mit seinem “Wissen” über die Zusammenhänge und Dinge “mitreden”. VT bringt Leben in die Bude derer, die glauben, keinen ausreichenden Anteil am Leben zu haben.

Muss doch nicht sein.

In diesem Sinne plädiere ich auf mehr Bescheidenheit und weniger Verschwörungs-Vorurteile. Die Menschen sind besser als ihr Ruf und die Institutionen auch.

Einfach nur erkennen und anerkennen: “Sorry, hier sind meine Grenzen, da kann ich nicht mitreden. Weiß ich nicht.”

Das läßt auch mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben. Familie, Haus und Auto waschen.

MFG


Frank
31.3.2015 16:01
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Hör bitte auf zu schreiben, es nervt, meine Migräne…
Seit wann geht’s hier um persönliche Befindlichkeiten, entweder man diskutiert,lässt es oder geht ins Katzenforum.
Wenn Euch die Geräusche reichen -bitteschön -ich hätte gern so ne unverschämte Unglaublichkeit wie ne vorschriftsmäßige Untersuchung, mehr nicht.
Und ne VT hab ich nochgarnicht rausgeholt sondern drauf hingewiesen das es EVENTUELL auch anders sein könnte.
Das gleich wieder Aluhüte, Mondlandung, Juden kommen ist Bezeichnend.
Ebenso daß die 150 Toten benutzt
werden das jede weitere Frage als Unanständig gilt.


Hadmut
31.3.2015 17:47
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> Hör bitte auf zu schreiben, es nervt, meine Migräne…

Warum liest Du es dann?

Fehlt mir gerade noch, dass ich mir von irgendwem das Schreiben verbieten lasse, weil es dem nicht passt. Macht halt Dein eigenes Blog auf und gestalte es so, wie es Dir gefällt.


Frank
31.3.2015 18:53
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@Hadmut

Du hast es nicht verstanden.
Das war ne Anspielung auf das mir entgegengebrachte unsachliche Gejammer.
Ja -hätte ich vielleicht in Zeichen setzen solln.


Manfred P.
31.3.2015 20:34
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@Frank

Musst Dir den Schuh ja nicht anziehen. Statt auf Mondlandung und “jüdische Weltverschwörung” einzugehen, hättest Du ja auch die Hypothese mit der Bewusstlosigkeit des Co-Piloten untermauern und die Gegenargumente (Autopilot, Lock-Schalter) entkräften können.

Jeder denkende Mensch wird im Lichte neuer Informationen seine Hypothese ändern.

Wir alle sind auf Medienberichte angewiesen, da wir keine Experten im Untersuchen von Flugunfällen sind. Bis jetzt aber habe ich keine Inkonsistenzen der Informationen erkennen können, die tröpfchenweise hereingekommen sind, auch nicht mit der Selbstmordhypothese.

Kann natürlich sein, dass Informationen, die nicht zu dieser Hypothese passen, rausgefiltert werden – aber das wird man so ohne weiteres nicht nachweisen können, jedenfalls auf keinen Fall durch die Lektüre von Internetseiten.

>-ich hätte gern so ne unverschämte Unglaublichkeit wie ne vorschriftsmäßige Untersuchung, mehr nicht.

Welche Anhaltspunkte hast Du, dass die Untersuchung nicht vorschriftsmäßig durchgeführt wird?


Frank
31.3.2015 20:47
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Etwas OT -sind ja Osterferien, also läuft bei uns der nächste Kinderfilm -Die fantastischen Vier 2.
Was fällt dem geübten Auge auf?
US Offiziere sind entweder schwarz oder Modellpüppis, die man sofort flachlegen möchte.
Wenn man das hundertmal gesehen hat wirds unhinterfragt Realität.
Propaganda überall,Gehirnwäsche…


Frank
31.3.2015 23:11
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@Manfred P

Ich hab mir den Schuh wohlweislich nicht angezogen und bin bewusst nicht auf die hingeworfenen Knochen Jüdische Weltverschwörung,Mondlandung, 9/11 eingegangen.
Meine Meinung hierzu tut nämlich beim aktuellen Fall nix zur Sache.
Ich hab mich auf Entkräftung von offensichtlichen Irrtümern wie der atomisierten Blackbox beschränkt -der Voic Recorder ist ebenfalls im Heck verbaut und da haben sie ja SOFORT (am ersten Tag, am zweiten verkündet?) klarste Aufnahmen von Atemgeräuschen analysiert.
Und da ich keine Anhaltspunkte habe ob diese Untersuchung nicht vorschriftsmäßig geführt wird (bis aufs den redseligen Staatsanwalt) warte ich erstmal entspannt auf daß Ergebnis, eh ich mich in den “Dieses Schwein von einem Copiloten” Lynchmob einreihe.


EsEf
1.4.2015 0:18
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Zum Thema Psychopharmaka …

Das Zeug (SSRI) ist nicht nur beim einstellen ziemlich heikel, sondern vor allem beim absetzen. Ich habe da 2 Menschen im Freundeskreis, die haben mit diesen Medikamenten ziemlich böse Erfahrung gemacht und nach ein bisschen Recherche scheinen das keine Einzelfälle zu sein.

Tatsache ist, daß SSRI (Selektive Serotonin Reuptake Inhibitors) einen ganzen Rattenschwanz von üblen Nebenwirkungen haben. Eins der häufigsten ist das “Careless Syndrome”, das das Mitgefühl stark herabsetzt und einen Menschen auf diese “alles egal” Stimmung bringt. Die Medikamente kriegen auch US-Soldaten im Einsatz, damit sie unter Stress und PTSD weiter funktionieren und als Nebeneffekt zu besseren Killern werden.

Seltenere Nebenwirkungen – vor allem beim einstellen und absetzen sind:
– plötzlicher Herztod
– Panikanfälle
– Schlafstörungen
– Schweißausbrüche
– Aggressivität
– erhöhte Suizidgefahr
– sexuelle Dysfunktionalität (die permanent werden kann)
– usw.

Ich habe die Beipackzettel von einigen dieser SSRIs noch. Steht alles drauf. Mag sein, daß die Nebenwirkungen selten auftreten – aber bei der immer häufigeren Vergabe treten auch die Nebenwirkungen häufiger auf.

Da gibt’s ca. 5000 gesammelte Fälle:
http://ssristories.org/old/index1.php

Zwei Dokumentationen über die Auswirkungen von bestimmten Psychopharmaka:
https://www.youtube.com/watch?v=26e5PqrCePk
und
https://www.artimus.se/whocaresinsweden.php

Daß die Verteufelung von Psychopharmaka teilweise von Psychiatriegegnern kommen, mag stimmen, aber es gibt durchaus handfeste, seriöse Forschungen, die die Gefahren dieser Medikamente beschreiben und auch die Vertuschung der Nebenwirkungen durch die Pharmakonzerne belegen. Seit neuestem scheinen unabhängige Forschungen zu belegen, daß zumindest SSRI keine signifikant bessere Wirkung als Placebos haben und die “seltenen” Nebenwirkungen vor allem bei Jugendlichen wesentlich häufiger auftreten als bei Erwachsenen. Gerade in den USA werden Kinder und Jugendliche teilweise schon ab dem Kindergarten mit dem Zeug gedopt. Das passiert vor allem in der Mittelschicht – und aus der kommen auch fast alle Amok-Läufer.

Komplexes Thema, in das man zur Einarbeitung schon etwas Zeit investieren muß.


Hadmut
1.4.2015 1:06
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@EsEf:

Könnte aber zum Fall passen. Stand nicht irgendwo, dass sie Medikamente beim Copiloten gefunden haben? Vielleicht hatte ein Arzt ihm die verschrieben und ihn genau deswegen krank geschrieben.

Die Kombination aus Careless und erhöhte Suizidgefahr würde das genau erklären.

Es schreien zwar gerade alle „Monster”, aber vielleicht war der gar nicht so böse, vielleicht ist es ein Pharma-Skandal.


Heinz
1.4.2015 6:56
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> Daß die Verteufelung von Psychopharmaka teilweise von Psychiatriegegnern kommen

Spätestens seit Mollath sollte man Psychiatriegegner nicht so leicht als Spinner abtun.


Fx
1.4.2015 12:09
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Jan Böhmermann (@janboehm) setzt noch einen drauf 😉

“Wenn Hitler eine Frau gewesen wäre, wären nicht so viele Menschen gestorben und die Nazizeit wäre auch nicht so schrecklich gewesen. #emma”


Fx
1.4.2015 12:18
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Und Alice Schwarzer setzt noch einen drauf!

“Es kann der Konsum von Porno- und Gewaltfilmen eine Rolle spielen. Wobei das auf ‘fruchtbaren’ Boden fallen muss: Verunsicherung, Isolation etc.”

Ja, is klar. Dann kann man eigentlich nur noch Heilige ins Cockpit lassen – oder natürlich Frauen…

http://www.aliceschwarzer.de/artikel/alice-schwarzer-gewalt-geschlecht-318663


Fx
1.4.2015 12:35
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Oooops. Jetzt, nachdem ich die Worte der Schwarzer etwas auf mich wirken ließ, wird mir plötzlich schlagartig klar, woher das schwere Atmen im Cockpit kam…


Gedöns
1.4.2015 12:57
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@Fx
Hmm, normalerweise müsste der Feminismus der neuen Kennzeichnungspflicht für Satireprodukte nachkommen:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/eu_plant_kennzeichnungspflicht_fuer_satireprodukte
Aber das erübrigt sich mittlerweile, weil der untergegangene Feminismus/ Genderismus seit heute zur Fortsetzung des Kampfes unter der Bezeichnung „Bewegung 1.April“ in den Untergrund gegangen ist.


Küstennebel
1.4.2015 15:49
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Tatsache ist, daß SSRI (Selektive Serotonin Reuptake Inhibitors) einen ganzen Rattenschwanz von üblen Nebenwirkungen haben. Eins der häufigsten ist das “Careless Syndrome”, das das Mitgefühl stark herabsetzt und einen Menschen auf diese “alles egal” Stimmung bringt. Die Medikamente kriegen auch US-Soldaten im Einsatz, damit sie unter Stress und PTSD weiter funktionieren und als Nebeneffekt zu besseren Killern werden.

Was für ein Schwachsinn.

PTSD ist eine normale Indikation für die Verabreichung von SSRI. Normal ist im Krieg nix, aber im Prinzip sind PTSD Patienten nicht mehr Diensttauglich und werden freigestellt, ehe sie diese Medikation bekommen.

Was Piloten und Soldaten bekommen sind Amphetaminderivate, die sind dafür da das Soldaten ihren Dienst länger durchführen können, konzentrierter sind etc. Darum werden Amphetaminderivate auch bei Konzentrationsstörungen eingesetzt (nicht nur bei Kindern.)

Das angebliche Careless Syndrome ist völliger Blödsinn. Natürlich sind schwer depressive Menschen völlig von der Rolle und kümmern sich um fast nix mehr. Denen ist schlicht alles egal weil sie Depressiv sind und nicht weil sie Medikamente bekommen dagegen.

Serotoninwiederaufnahmehemmer machen eher warmherzig, kommunikativer, kuschelfreundlich.

Alleine an der Dummheit und Plumpheit dieser Argumentationen kann man den VT-Charakter erkennen!


Küstennebel
1.4.2015 15:54
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Link vergessen

http://de.wikipedia.org/wiki/Serotonin#Stimmung

Wäre das SSRI so brandgefährlich, das letztlich als Wiederaufnahmehemmer nur dafür sorgt das im synaptischen Spalt am Ende mehr Serotonin vorhanden ist als NATÜRLICHERWEISE stellt sich doch die Frage, wieso unser Gehirn den mörderischen Stoff Serotonin überhaupt braucht …

Völliger Humbug also das SSRI Aggressiv machen sollen, dieser Wirkstoff bewirkt das genaue Gegenteil.

MFG


Christian
1.4.2015 17:20
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Zuviele Vermutungen und voreilige Schlüsse. Vielleicht wird ein Fachmann wie Haisenko in einigen Wochen/Monaten das Ganze mal so zusammenfassen, dass es auch der Laie versteht. Solange es massenmedial verwurstet wird, ist immer Vorsicht angebracht bzw. die Interessenlage von Schreibern und Finanzierern zu beachten. Gut möglich, dass sich erst in ein paar Monaten herausstellt (oder nie), dass es ganz anders war. Oder im Sande verläuft. S. MH 17, Tugce etc. Frei nach Bukowski würde ich sagen: Das herrschende Narrativ ist immer das falsche.
LG
C


ste
12.4.2015 0:03
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Da der Aufprall diskutiert wurde, etwas Anschauungsmaterial:

F4 mit 800km/h gegen die Betonwand:
https://www.youtube.com/watch?v=DYb8Ynyx5Rc