Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Deutscher Linksextremismus

Hadmut
23.2.2015 20:32

Da schwirrte heute eine Meldung herum:

Seit Monaten ist die Gefahr durch Rechtsextremismus Dauerthema in Politik und Medien. Eine Studie der FU Berlin habe nun aber ergebenm, dass ein erstaunlich großer Teil der Deutschen linksextremistisch sei, auch Gewaltbereitschaft ist signifikant gegeben. Zitat:

Die von Linksextremisten verübten Gewalttaten haben nach Einschätzung der Wissenschaftler in den vergangenen Jahren stark zugenommen, insbesondere die Konfrontationsgewalt gegen tatsächliche oder vermeintliche Rechtsextremisten. Von den Sicherheitsbehörden veröffentlichte Daten ergeben eine für die Forscher erstaunliche Differenz zwischen politisch „links“ und politisch „linksextrem“ motivierten Gewalttaten. Etwa 30 bis 40 Prozent der Gewalttaten werden von sogenannten nichtextremistischen Linken verübt, darunter zahlreiche Brand- und Sprengstoffdelikte und Körperverletzungen. Die Wissenschaftler plädieren dafür, bei den Gewalttaten nicht mehr zwischen politisch „links“ und politisch „linksextrem“ zu differenzieren, sondern die Gewalttaten – anders als bisher geschehen – insgesamt darzustellen und aufzuschlüsseln.

Quellen: FU Berlin, DW, Welt.

Interessante Frage, wie weit unsere Parteien und Medien davon durchzogen sind.

75 Kommentare (RSS-Feed)

Sebastian
23.2.2015 20:50
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Bitter nötig:

https://mainstreamsmasher.wordpress.com/2013/12/12/nwo-padophilen-und-kannibalenpartei-die-grunen-zeigen-ihre-ganze-perversitat-kinder-sind-nicht-nur-fi-fleisch-sonder-auch-fressfleisch/

Grüne machen in Östereich ein Video in dem sie blonde kleine Kinder kochen.

Jaja ist nur Satire und schon älter ..nur…

@ Hadmut

Du müsstet ja mittlerweile am Besten wissen dass das keine Satire mehr ist….


JochenH
23.2.2015 21:09
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Ich habe das bei den Piraten live miterlebt mit Linksextremen. Die machen eigentlich genau das, was sie den Rechten vorwerfen. Also Ausgrenzen, Diffamieren, Verleumden, Anwenden von Gewalt mit der Begründung, dass der Gegner minderwertig sei.

Dazu kommt noch ein Hass auf alles Deutsche, das erklärt auch den Jubel über möglichst große Zuwanderung von Armutsflüchtlingen wie jüngst aus dem Kosovo und die Begeisterung über Roma, die hierher kommen. Es ist schlicht ein Mittel, die deutsche Kultur auszumerzen.


Heinz
23.2.2015 21:32
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OT: Tippfehler: “nun aber ergebenm” –> ergeben


Gedöns
23.2.2015 21:47
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Interessante Frage, wie weit unsere Parteien und Medien davon durchzogen sind. //
Die Regierung ist davon durchzogen, weshalb so etwas wichtig ist:
http://www.buergerrecht-direkte-demokratie.de/linksextremismus/
Aber seit bekannt ist, daß man damit sogar Vizekanzler werden kann, werden die Versager eben hellhörig:
http://sciencefiles.org/2015/02/23/das-versagersyndrom-studie-uber-linksextremismus/


peter
23.2.2015 22:08
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Fx
23.2.2015 22:18
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Würden diese Studienergebnisse alle stimmen, bestünde die Bevölkerung ungefähr zu 50:50 aus Links- bzw. Rechtsextremisten. Ich frage mich nur, wer dann die Parteien im Bundestag gewählt haben soll, die ja fast alle für sich in Anspruch nehmen, der politischen Mitte anzugehören.

Ich denke, das hängt auch mit dem zunehmend engeren Korridor zusammen, der noch als tolerabel, zur Mitte gehörig, “normal”, “politisch korrekt” etc. eingestuft wird. In meinen Augen ist diese Studie jedenfalls Unsinn.

Übrigens: wer als Peigda-Sympathisant nicht will, dass er als rechtsextrem eingestuft wird, sollte sich davor hüten auch auf der anderen Seite allzu schnell mit dem Extremisten-Stempel zu arbeiten. Ich als Linker habe mich z.B. auch stets von dem Reflex mancher Linker gehütet, AfD und Pegida gleich als Nazis zu diffamieren. Solche Etiketten werden viel zu schnell angehängt.


tuka
23.2.2015 22:19
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@JochenH: Es ist schlicht ein Mittel, die deutsche Kultur auszumerzen.

Ähm. Nein. Beweis: Die linken Mechanismen gibt es nicht nur in Deutschland.

Die Zerstörung der Wirtschaft, der Kultur, der Sprache, der Familie, der Gesellschaft, der Sexualität ist Grundprinzip der Kommunistischen Weltrevolution.

Zitat aus dem Kommunistischem Manifest: “Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten und Absichten zu verheimlichen. Sie erklären es offen, daß ihre Zwecke nur erreicht werden können durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnungen. ”

Inhalt des kommunistischen Manifests ist zum Beispiel die Idee mit der Bourgeoisie (dem oberen Mittelstand) gemeinsam das Kleinbürgertum (also die einfachen Angestellten, die kleinen Handwerker und Selbständigen) auszurotten und erst danach die Bourgeoisie.

Inhalt des kommunistischen Manifests jegliches freies Denken und die Denkfähigkeit selbst auszurotten. “Aber streitet nicht mit uns, indem ihr an euren bürgerlichen Vorstellungen von Freiheit, Bildung, Recht usw. die Abschaffung des bürgerlichen Eigentums meßt. Eure Ideen selbst sind Erzeugnisse der bürgerlichen Produktions- und Eigentumsverhältnisse, wie euer Recht nur der zum Gesetz erhobene Wille eurer Klasse ist, ein Wille, dessen Inhalt gegeben ist in den materiellen Lebensbedingungen eurer Klasse.”

Ideen aus dem Manifest etwa die Zerstörung von Nationalstaaten “Die Arbeiter haben kein Vaterland.”

Über Feminismus: “Aber ihr Kommunisten wollt die Weibergemeinschaft einführen, schreit uns die ganze Bourgeoisie im Chor entgegen. Der Bourgeois sieht in seiner Frau ein bloßes Produktionsinstrument. Er hört, daß die Produktionsinstrumente gemeinschaftlich ausgebeutet werden sollen, und kann sich natürlich nichts anderes denken, als daß das Los der Gemeinschaftlichkeit die Weiber gleichfalls treffen wird.”

Zerstörung von Familien: “Die Familie der Bourgeois fällt natürlich weg mit dem Wegfallen dieser ihrer Ergänzung, und beide verschwinden mit dem Verschwinden des Kapitals.”


Fx
23.2.2015 22:24
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@Sebastian Also bitte! Die Grünen sind zwar Extremisten, aber doch keine Linken. Das besagt ja auch diese Studie, derzufolge sich die angeblichen Linksextremisten am seltensten unter CDU- und Grünen-Anhängern finden! 😉


Fx
23.2.2015 22:25
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Ich will weder wirkliche Nazis, noch gewaltbereite “Antifas” verteidigen, aber die sind doch wohl eher ein Randproblem. Für derzeit viel gefährlicher halte ich z.B. Transatlantik-Extremisten oder Radikal-Überwacher.


Jens
23.2.2015 22:40
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Also quasi nicht-extremistische Linkisten, oder wie?


Svenska
23.2.2015 22:57
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KillingTime
23.2.2015 23:09
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@JochenH

[quote]Es ist schlicht ein Mittel, die deutsche Kultur auszumerzen.[/quote]

Nein, das ist nicht das Entscheidende.

Linke und insbesondere Linksextremisten hassen den Begriff der Identität, vermutlich, weil sie selber keine haben. Darum hassen sie auch den Begriff des “Deutsch-seins”, die deutsche Kultur. Sie wissen gar nicht, was das ist. Das erkennt man gut daran, wenn dich jemand fragt, was “deutsche Kultur” ist. Du kannst dann an mit Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit annehmen, einen Linksextremisten vor dir zu haben.

[quote]Jubel über möglichst große Zuwanderung von Armutsflüchtlingen[/quote]

Dieser Jubel lässt sich sehr einfach erklären. Linke und insbesondere Linksextremisten stehen per Definition für völlige Gleichschaltung und Gleichmacherei. Erst, wenn es allen Menschen genau so schlecht geht, wie ihnen selbst, haben sie ihr Ziel erreicht. Darum benötigen sie Armutsflüchtlinge. Einmal wegen dem statistischen Schnitt, und zum Zweiten, weil sie wissen, dass es ihrem Land und der Bevölkerung schadet.


thogo
23.2.2015 23:11
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Was ist den die in der Studie zitierte “Konfrontationsgewalt”? Wenn ich jemanden öffentlich auslache weil er meiner Meinung nach strunzdumme Thesen vertritt?

Ich meine ihr dürft mich ja auch auslachen da ich den in der Studie zitierten Thesen der Linksextremen durchaus eine gewisse Zustimmung entgegenbringe (entnommen aus dem FU-Link), z.B.:

Ich die aktuelle Politsimulation nicht für eine Demokratie halte. Eine Spezialität des Blogs hier ist doch der Genderwahn der sich wie Krebs in diesem Staat ausbreitet. Gehört das also doch zur Demokratie?

Ich sehe das aktuelle Primat noch bei der Wirtschaft (aber vielleicht gehts ja doch zu den Feministen über) und nicht bei den gewählten Politikern. Die sind nach meiner Meinung doch noch der Wirtschaft etwas zu hörig.

Ich halte nicht nur “die Linke”, sondern jeden Bürger (NSA etc.) für überwacht.

Den Begriff “Reformen” (wie in Hartz-IV Reform etc.) verbinde ich auch nicht wirklich mit der Verbesserung der Lebensbedingungen. Und ich bin nach diversen Blicken in Geschichtsbücher durchaus davon überzeugt das Revolutionen die Gegebenheiten so durcheinanderwirbeln das die Karten neu gemischt werden und sich verkrustete gesellschaftliche Verhältnisse verändern (ob sie dann besser werden ist eine andere Frage, sie werden halt erst mal anders).

Ist es dann “Konfrontationsgewalt” wenn ich entsprechenden Zweiflern auch ab und an mit diversen tagesaktuellen Hinweisen zu meinen Thesen konfrontiere.

OK, bin ich halt Linksextremist in den Augen dieser FU-Sozialwissenschaftler. BTW – da könnt ihr mich auch einen Trottel nennen weil ich Lebenszeit in dieses Pamphlet von der FU investiert habe. Wobei – lustig war es zu lesen. Ich gehe aber davon aus das die das wirklich meinen und das kein Undercover – Coup vom Titanic-Magazin ist?

Ich meine, nur weil eine Uni wie die FU eine Studie herausgibt die einer Postille wie der “Welt” oder gar der DW gefällt muß sie ja nicht besonders gehaltvoll sein.


quer
23.2.2015 23:26
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Wenn die “Antifa” bzw. SA gegen Pediga u.ä. gewalttätig “demonstriert”, dann müßte bei korrekter Berichterstattung davon die Rede sein, daß linke Kräfte gegen Demonstrations- und Meinungsfreiheit gewalttätig vorgegangen sind. Entspräche der Wahrheit. Aber die ist Gift.


petpanther
24.2.2015 0:56
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Wir haben den schon in der Presse und in den Regierungsebenen. Von den Unis ganz zu schweigen.

Das geht nicht mehr lange gut.


Andy
24.2.2015 1:13
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Aus der Studie aus peter’s Beitrag…

“Dogmatismus beschreibt im Anschluss an die von Adorno und seinen Mitarbeitern benutzte F-Skala eine autoritäre Einstellung, die sich durch “closed mindedness” (Borniertheit) auszeichnet. Closed mindedness wiederum basiert auf einer breiten Basis von Unkenntnis und darauf, dass die entsprechenden closed minds nicht einmal im Traum darauf kämen, an einer ihrer schlecht bis gar nicht fundierten, von anderen übernommenen und rein affektiv getragenen Positionen zu zweifeln.”

Diese closed mindedness trifft man übrigens nicht nur bei den Etiketten links und rechts an, sondern fast bei jeder Thematik. Dieses Verwirren mit Fakten wird allerseits nur sehr ungerne gesehen…


Wolf
24.2.2015 1:42
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@ Hadmut

Mal wieder Zeit zum lachen…oder gruseln…je nachdem…

https://www.youtube.com/watch?v=HwF9SFaKy6U


sodale
24.2.2015 2:55
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Rechts (nationalistisch oder neoliberal):
Recht des Stärkeren

Links:
(traditionell) Recht des Stärkeren
(idealistisch) Recht des Schwächeren

Geschmackssache.

Recht des Menschen?


Erna
24.2.2015 6:04
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Ja, bei ~1100 Fällen im Jahr ist auch dem Laien offensichtlich, dass ein großer Teil der Bevölkerung “linksextremistisch” ist. Ganz klar.
Und alles ist davon durchzogen!


pex
24.2.2015 7:58
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Eine ziemlich effektive Strategie ist, den politischen Gegner in die Gewalt zu drängen. Und wenn der sich standhaft weigert, gewaltsam zu werden, dann hilft man eben nach, und sorgt beispielsweise in deren Demos selber für Gewalt, die dann auf den Gegner zurückfällt.

Es gibt aber auch eine modernisierte Fassung dazu. Passend zur Political Correctness definiert man den Begriff der Gewalt neu. Wer lautstark schimpft, der tut meinen Ohren Gewalt an. Wer gegen mich demonstriert, der verhindert gewaltsam, dass ich über die Strasse gehen kann. Nichts als Gewalt, wohin in sehe, und alle auf der falschen Seite (d.h. nicht auf meiner).

Das geht dann weiter ins Privatleben, um mal zum roten Faden unter Hadmuts Themen überzuleiten :). Vielleicht bereue ich heute das, was ich gestern zuliess oder gar dank anderer Stimmung selber wollte. Früher lernte man draus (oder auch nicht), schimpfte wahlweise über andere oder sich selbst. Heute definiere ich einfach, dass derjenige mir Gewalt angetan habe, und deshalb mit staatlicher Gewalt gegen ihn vorgegangen werden müsse.

Im Endergebnis wird damit eine faktisch immer friedlichere Gesellschaft in der Wahrnehmung immer mehr von Gewalt durchsetzt. Weil sich der Begriff ändert, nicht die Sache.


WikiMANNia
24.2.2015 8:37
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@Fx

Ich als Linker habe mich z.B. auch stets von dem Reflex mancher Linker gehütet, AfD und Pegida gleich als Nazis zu diffamieren. Solche Etiketten werden viel zu schnell angehängt.

Ich denke, dieses Etiketten-Verteilen ist in Deutschland (leider) üblich.

@tuka
Danke für die Gegenrede. Viele können immer noch nicht über den Tellerrand schauen und bemerken, dass in den Nachbarländern ähnliche Entwicklungen wie bei uns stattfinden.

@KillingTime

weil sie wissen, dass es ihrem Land und der Bevölkerung schadet

Ich halte das für eine unzulässige Verallgemeinerung.
Es gibt von Manfred Kleine-Hartlage im Internet Vorträge zum Thema “Warum ich kein Linker mehr bin”, darauf wiederum basiert der Artikel
http://de.wikimannia.org/Linke_Ideologie

Kleine-Hartlage sagt:

Grob gesagt gibt es zwei Sorten von Linken: die Betrogenen und die Betrüger. Die Betrüger konzentrieren sich an den Schaltstellen der gesellschaftlichen Macht. An die kommt man nicht heran, die verdienen auch viel zu gut an ihrem Betrug; es sind Profiteure der organisierten Lüge. An die Betrogenen kann man sehr wohl herankommen.

Ich denke, das trifft es ganz gut. Die meisten Linken dürfen Sozialromantiker sein, die eher nur irgendwelchen schönklingenden Parolen von einer Schönen Neuen Welt nachplappern, sich aber noch nie ernsthaft Politansatz konsequent zu Ende gedacht haben. Das sind eher Verführte, denn wissende Täter.


Dirk S
24.2.2015 8:39
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@ tuka

> Die linken Mechanismen gibt es nicht nur in Deutschland.

Ich würde sagen, diese Mechanismen gibt es in jedem reichen, westlichen Land. Aus meiner Sicht hängt es damit zusammen, dass wir im Westen das Indiviuum überbetonen (da leistet die Werbung ganze Arbeit: “Unser Produkt ist nur für dich!”) und die Gemeinschaft (aller Individuen) verachten, bzw. verächlich machen lassen. Dadurch verbleiben die meisten in ihrer kleinen Wohlfühlblase und lassen nichts, was nicht gefällt, an sich ran. Mit dem Ergebnis, dass die Gesellschaft zerfällt und kleine, eigentlich nicht mehrheitsfähige Gruppen, den Ton angeben (weil Sendungsbewusstsein). Zusätzlich kommt immer mehr das Verhalten auf, möglichst viel von der Gemeinschaft (soweit noch existent) zu nehmen und möglichst wenig zu geben. Wobei das nicht nur materiell gemeint ist. Und damit gewinnen langsam die linken Zersetzungsmechnismen an Bedeutung, weil sie die Entsolidarisierung der Gesellschaft fördern. Denn eine solidarische Gesellschaft benötigt eine gemeinsame Identität, was im Prinzip die Nation ist. Zerstört man die Nation, so zerstört man die Solidarität der Gesellschaft und schafft eine Masse von wehrlosen Individuen, die leicht zu unterdrücken ist. Daher sind linke Diktaturfreunde auch immer Gegner der Nation als Institution.
Anzumerken ist natürlich, dass auch die Institution der Nation eine Menge Missbrauchspotential beinhaltet. Aber ein Volk, dass sich als Nation sieht, kann diesen Missbrauch bekämpfen und in die Schranken weisen (Franzosen / Schweizer).

Schrankenlose Grüße,

Euer Dirk


Chefredakteuer vom Dienst
24.2.2015 8:53
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Wieviele Menschen haben Linksextremisten umgebracht?
Wieviel Menschen haben Rechtsextremisten umgebracht?
Da führen eindeutig die Rechten. Irgendwo gab es mal dazu eine Statistik, waren glaube ich über 100 Fälle. Linke:0

Seltsam, sonst zerreist er jeden Scheiss der von seiner Lieblingshassuni veröffentlicht wird sofort in der Luft, jetzt kommt so eine halbgare Meldung daher die ideologisch in sein Weltbild passt ohne dass er draufloskeift. Das zeigt nur eines: dass du völlig verbohrt bist und nicht mehr rational argumentieren kannst, so kommen mir auch die ganzen Artikel hier vor, Ferndiagnose Verfolgungswahn.


Hadmut
24.2.2015 13:18
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@Chefredakteur: Die RAF hat ziemlich viele Leute umgebracht. Und wer brandstiftet oder Steine auf Polizisten wirft, nimmt Tote mindestens billigend in Kauf.

Es gibt keine Regel dass man gut ist, weil jemand anderes noch schlechter ist.


Hadmut
24.2.2015 21:18
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@Chefredakteuer vom Dienst:

> Seltsam, sonst zerreist er jeden Scheiss der von seiner Lieblingshassuni veröffentlicht wird sofort in der Luft,

Nimm zur Kenntnis, dass ich nicht denselben Fehler machen will, den viele machen, nämlich eine Meldung danach zu beurteilen, von wem sie kommt.

> Das zeigt nur eines: dass du völlig verbohrt bist

Nein. Es zeigt das Gegenteil.

Wäre ich verbohrt, würde ich Meldungen danach bewerten, von wem sie kommen und grundsätzlich alles von den Berliner Unis als falsch hinstellen. Das tue ich aber nicht.

Die Dialektik kannst Du Dir sparen.

Und vom „Chefredakteur vom Dienst“ bist Du mit der Denkweise auch weit entfernt.

(Hätte ich den Artikel verrissen, hätte er geschrieben, dass ich verbohrt bin, weil ich es sogar dann verreise, wenn es meine Sichtweise bestätigt.)


Dirk S
24.2.2015 8:56
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@ thogo

> Was ist den die in der Studie zitierte “Konfrontationsgewalt”? Wenn ich jemanden öffentlich auslache weil er meiner Meinung nach strunzdumme Thesen vertritt?

Wohl eher, wenn du bei einer Demo mit Steinen und Molotovcocktails schmeißt. Oder aber andere Menschen im Sinne der “Guten Sache” zusammenknüppelst. Oder wenn du aus Bäumen deinen Darm auf den Castor entleerst.

> Eine Spezialität des Blogs hier ist doch der Genderwahn der sich wie Krebs in diesem Staat ausbreitet. Gehört das also doch zur Demokratie?

Gender als Theorie bzw. als Interessengruppe gehört schon zur Demokratie, so wie jede Interessengruppe, sogar auch Spinner wie die von der Antifa oder den Neonazis. Nur: Demokratie bedeutet auch, dass jede Interessengruppe die Mehrheit überzeugen muss. Und das schaffen diese kleinen lauten, hysterischen und radikalen Gruppen eigentlich nie, sie bzw. ihre Positionen sind nicht mehrheitsfähig. Dass die soviel Einfluss bekommen, das ist bedenklich. Auch die Nazis hatten ’33 keine Mehrheit.

> Ich halte nicht nur “die Linke”, sondern jeden Bürger (NSA etc.) für überwacht.

Natürlich, du bist aus deren Sicht (genauso wie ich) nicht vertrauenswürdig. Eigentlich ist für die niemand, außer sie selbst, vertrauenswürdig. Du hast eigene Vorstellungen und Interessen? Damit bist du schon mal ein Gegner, über den alles in Erfahrung gebracht werden muss, mit allen Mitteln. Klingt paranoid, so richtig nach Behandlungsbedarf? Ja, ist es auch, nur leider haben sich die Dinge so verselbstständigt und die Überwacher haben soviel Macht (und Wissen) angesammelt, dass das Beenden schon fast unmöglich geworden ist. Und welcher Politiker möchte gerne die Verantwortung für einen “verhinderbaren” Terroranschlg an die Hacke genagelt bekommen? Richtig, keiner. Es herrscht Angst und Angst macht leicht herrschen.

Unbeherrschbare Grüße,

Euer Dirk


Emil
24.2.2015 9:24
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Konnte man gestern auch wieder beobachten:

Verletzte nach Pegida-Demonstrationen in Frankfurt, Hannover und Leipzig

http://www.huffingtonpost.de/2015/02/23/pegida-frankfurt-hannover-leipzig-auschreitungen_n_6740656.html

Aber Hauptsache der “Kampf gegen Rechts” wird weiter staatlich gefördert.


EinInformatiker
24.2.2015 10:30
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Konfrontationsgewalt” ist es

(Tote gibt es ja noch nicht, Verletzte selten, insbesondere allerdings häufiger durch die Antifa verletzte Polizisten)

wenn die sog Antifa (mit Rückendeckung (oder auch Seite an Seite) von Parteien und sämtlichen gesellschaftlichen Gruppen (Kirchen, Gewerkschaften usw.)) angebliche Rechte, bzw. jeden der eine von der Einheitsmeinung abweichende Meinung kundtut, mit Gewalt blockiert oder akustisch stört. Konkret also durch Sitzblockaden oder den Versuch (durch die Polizeikette) zu Demo-Teilnehmern vorzudringen, den Ablauf einer ordnungsgemäß angemeldeten Demo verhindert oder stört. Staat und Presse stützen diese links-basierte Gewalt im Prinzip offen, indem sie sie nicht thematisieren.
Was ist daran so schwer zu verstehen?


Cargo Cult Science
24.2.2015 10:32
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Die Wortschöpfung ›Konfrontationsgewalt‹ erinnert mich an den ›diskursorientierten Linksextremismus‹, der bis ca. 2008 mal eine Kategorie in Verfassungsschutzberichten war:

»…gibt es eine Vielzahl von Netzwerken und Medien, die den Zusammenhalt innerhalb der Szene und die Verbreitung …extremistischer Ziele vorantreiben. Insbesondere soll durch eigene Medien eine Gegenöffentlichkeit zur bürgerlichen Medienwelt geschaffen werden.« ( http://www.juramagazin.de/217309.html )

Das Prinzip scheint auf Wandlungsfähigkeit hin konstruiert zu sein; was spräche denn bspw. gegen die Kategorie eines diskursorientierten Antifeminismus, wenn jemandem dies zwecks Stigmatisierung via VS-Bericht notwendig erscheint?

Ich halte die derzeit herrschende Nomenklatura für weitestgehend ideologiefrei – was nicht heißt, daß sie Ideologien nicht für ihre Zwecke zu nutzen weiß. Ich glaube bemerkt zu haben, das ›normverletzendes‹ Theoretisieren eher links, und ›normverletzendes‹ Handeln eher rechts klassifiziert wird. Rechte sind Schläger, Linke sind Aufwiegler. Und so wird einerseits linke Gewalt verharmlost, rechte Diskurse hingegen werden als reines Täuschungsmanöver abgetan. Und so muß man sich mit den Texten von Sarrazin, Eva Herman oder aus der ›Jungen Freiheit‹ nicht auseinandersetzen. Die sind rechts und Rechte sind doof. In diesem Sinne braucht man nur jemanden im rechten Lager zu verorten, und schwupps erübrigt sich ein sachbezogener Diskurs und rechtfertigt Angriffe.

Andererseits können linke Theorien der größte Bullshit sein, ohne daß daran Anstoß genommen wird. Ich denke da z.B. an ›Rassismus ohne Rasse‹ oder den ›erweiterten Rassismusbegriff‹. Wo bleibt der Erkenntnisgewinn, wenn ich Sonne, Mond und Sterne unter Meteoriten subsummiere? Was bedeutet Trunksucht ohne Schnaps?

Damit aber nicht genug: »Das Syndrom ‘Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit’ beinhaltet der Definition nach folgende Elemente: Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Homophobie, Abwertung von Obdachlosen, Abwertung von Behinderten, Islamophobie, klassischer Sexismus, Etabliertenvorrechte, Abwertung von Langzeitarbeitslosen.« [Heitmeyer via Wikipedia; ich wußte gar nicht, daß Soziologen befugt sind, Krankheiten (Syndrome) zu definieren…]

Derartiger Theoriemüll ist zwar sinn- aber nicht zwecklos: Die Definition unentgrenzter Kampfbegriffe ermöglicht es, ggf. jeden in die rechte Ecke zu stellen. Im Umgang mit PEGIDA konnte man diesen Mechanismus beispielhaft studieren. Selbst ur-linke Kapitalismuskritik ist rechts, wenn man nur laut ›Antisemitismus‹ und ›Querfront‹ brüllt,wie bei Occupy Deutschland zu beobachten war.

Meine Hypothese ist, daß ›Links‹ und ›Rechts‹ heute keine Schubladen für Weltanschauungen sind, sondern Kategorien für ziemlich variable Klischees. Inhaltliche Auseinandersetzungen wären da eher kontraproduktiv. Der Vorteil für die Herrschenden liegt im Nichteingreifenmüssen; das spart Kosten und die demokratische Fassade bleibt sauber, weil die Drecksarbeit ggf. nicht die Polizei, sondern der sich für links-autonom haltende Pöbel macht.


JochenH
24.2.2015 11:48
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Da meine Frau Chinesin ist, kenne ich auch deren Kultur gut. Mao hatte den Kommunismus mit Gewalt durchgesetzt. Da gab es dann Rede- und Denkverbote aller Art, aber viel soziale Gerechtigkeit (800 Millionen gleicharme Menschen). Sein Nachfolger Deng wird heute noch mit dem Spruch zitiert, dass “eine Katze Mäuse fangen muss, es aber gleich ist, ob diese schwarz, grau, oder getigert sei”. Damit meinte Deng, die Wirtschaftskennzahlen sollten besser werden, aber nicht durch die Indoktrination mit kommunistischer Ideologie, sondern durch pragmatische Wahl der geeigneten Mittel.

Meine Frau ist immer wieder überrascht, dass wir Deutschen ausgehend von einer Deng-ähnlichen sehr erfolgreichen Vorgehensweise nun umgekehrt Versatzstücke des Maoismus in unser System implementieren. Also aus ihrer Sicht gehen wir genau den umgekehrten Weg wie die Chinesen.


Gedöns
24.2.2015 11:56
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@Erna
„Ja, bei ~1100 Fällen im Jahr ist auch dem Laien offensichtlich, dass ein großer Teil der Bevölkerung “linksextremistisch” ist. Ganz klar.
Und alles ist davon durchzogen!“//

Es gibt Extremismus (Gewalt anwenden bzw. gewaltbereit zu sein) und Radikalität (gewaltige gesellschaftliche Umbrüche in kürzester Zeit herbeiführen wollen, wobei auch der Mensch eine totale Wandlung erfahren soll). Extremismus ist meist nur die Spitze des Eisbergs von Radikalität. Tatsächlich sind die links-grünen Parteien linksradikal und haben auch keinerlei Lust sich vom Linksextremismus zu distanzieren („Der schwarze Block gehört zu uns!“). Sie werden von ca. 20% der Bevölkerung gewählt – häufig genug in der Annahme, man würde den „Fortschritt“ wählen. Rechtsextremisten sind nicht politisch (radikal) verwurzelt – die NPD schafft es kaum in die Parlamente. Deshalb will man (neuen) konservativen und liberalen Kräften, die also alles andere als radikal sind, in völliger Verlogenheit einen Radikalismus andichten.
Verheerend ist natürlich tatsächlich dabei gewesen, daß die radikalen Kräfte der Finanzoligarchie selbst von einer „Liberalisierung der Finanzmärkte“ gesprochen haben. Tatsächlich sind sie aber – wie überhaupt die zügellosen Globalisierer – als Rechtsradikale zu bezeichnen; mit Durchgriff bis in die SPD hinein, wie wir wissen. Und weil die Globalisierer, die Rechtsradikalen also (nichts liegt ihnen ferner als auch eine parallele soziale Globalisierung), für ihre ökonomischen Zwecke jegliche Individualität, ja die Identität des einzelnen Menschen hinsichtlich Kultur/ Traditionen, Sprache, Familie bis hin zur Sexualität brechen wollen, gibt es eine unheilvolle Symbiose von Rechts- und Linksradikalen.
Sehr schön ist das in diesen Worten ausgedrückt:
„Und schließlich stehen alle Länder und politischen Kräfte unter der Fuchtel einer ökonomischen Logik, die auf Angleichung und Standardisierung der Individuen, Staaten und Kulturen drängt. In der international agierenden Finanzindustrie hat sie einen besonders häßlichen Ausdruck gefunden. Man muß darauf setzen, daß die klügeren Kräfte auf der Linken begreifen, daß sie zur Zeit als Funktionsgrößen eines seelenlosen wie unsozialen Globalismus agieren, und ihr Handeln ändern.“
http://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2015/die-gewoehnliche-seele-hat-sich-durchgesetzt/
Für viele wird es dadurch natürlich immer schwieriger, sich politisch einzuordnen; aber neue konservative und liberale Kräfte bekommen Zulauf z.B. sogar auch von Wählern der Linken.
Im klassischen und unverfälschten Sinne hat man Radikalität und Extremismus beim Islam („friedliche“ Islamisierung der westlichen Gesellschaften, als gewaltigen gesellschaftlichen Umbruch) und dem „Islamismus“ (40 Tausend gewaltbereite Muslime allein in Deutschland) nebeneinander vorliegen. Die Ablehnung eines „Islamismus“ allein greift also zu kurz und die Linksradikalen setzen voll und ganz und mit fliegenden Fahnen, ja geradezu rassistisch, auf (radikale) Islamisierung – schon wegen ihres traditionellen Christenhasses und den Islam kann man ja sowieso nicht dem „bösen weißen Mann“ zuordnen. Hier kommt also eine dritte Komponente der o.g. Symbiose, der man sich immer weniger erwehren kann, hinzu – es sind die Fliehkräfte Europas.
Manche mögen ja ob einer „neuen Epoche der Menschheit“ (freilich ohne Russland, China, Indien …!) frohlocken – es sieht aber mehr und mehr nach einem völligen geistig-moralischen Scheitern der Postmoderne aus.


Frank
24.2.2015 12:54
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@tuka

Die Nationen, Gesellschaft, Sprache, Familie, Sexualität,Werte, Traditionen wird ja nicht von der Kommunistischen Weltrevolution zerstört -sondern systematisch von den Eliten hinter den Politschauspielern.
Und wenn wir mal davon ausgehen das Jene die
das Kapital haben auch Jene sind die die Uhren stellen, sind daß keine Kommunisten!
Im real existierenden Sozialismus sind mir alle Kader uns Funktionsträger eher als durch und durch konservativ in Erinnerung, irgendwelche spinnerten Experimente warn den Teufel -alles sollte schön ordentlich und diszipliniert nach Plan A ablaufen.
Eigentlich wars sowas wie National Sozialismus ohne Marktwirtschaft- durchorganisiert Jugendorganisationen, Einheitspartei, Einheitspropaganda, Einheitsgewerkschaft, keinerlei Zuwanderung, selbst die Armee marschierte im Stechschritt…
Und der Kommunismus wurde ständig in die Zukunft verschoben -wie die “Mission Mars “,die auch niemals stattfinden wird.


Sebastian
24.2.2015 14:28
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@ Hadmut

Die erste Generation hat keine Zivilisten umgebracht….nur 5 USSoldaten die hier nichts zu suchen hatten und in Vietnam Krieg geführt haben.

Schon von dem Kinderschänderskandal in England gehört?

Die Spuren führen, unter Anderem, bis nach Berlin in die Politik, Wirtschafts, IT, Homo und BDSM Szene.

Diesmal gibt es Namen, Bilder, Adressen, Telephonnummern, Emailadressen.

Du kommst doch aus Berlin oder?

Einer der Hauptorganisatoren ist ein [Hinweise auf Täter redaktionell rausgenommen, ich kann hier im Blog keine Beschuldigungen identifizierbarer Personen zulassen. Mir sagen die Angaben zwar nichts und ich weiß nicht, wer gemeint ist, aber grundsätzlich sind die Angaben geeignet (und gedacht), eine Person eindeutig einzugrenzen. Sowas geht gar nicht. Wer mir Informationen zukommen lassen will, kann das gerne per E-Mail tun, aber auf keinen Fall öffentlich als Blog-Kommentar! H.D.]


Hadmut
24.2.2015 20:53
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@Sebastian:

> Die erste Generation hat keine Zivilisten umgebracht….nur 5 USSoldaten die hier nichts zu suchen hatten und in Vietnam Krieg geführt haben.

Ich weiß jetzt nicht, worauf Du Dich beziehst und unterstelle mal, Du meinst die RAF.

US-Soldaten sind auch Menschen, egal ob sie in Vietnam waren oder nicht. Niemand hat das Recht, nach eigenem Gutdünken Leute zu exekutieren und sich als Rächer oder Richter aufzuspielen. Sowas ist Mord und sonst gar nichts.

> Schon von dem Kinderschänderskandal in England gehört?

Ja.

> Die Spuren führen, unter Anderem, bis nach Berlin in die Politik, Wirtschafts, IT, Homo und BDSM Szene.

Davon habe ich noch nichts gehört. Im Gegenteil, in der Presse war von ganz anderen Hintergründen die Rede. „Homo” würde ich sowieso nach meinem derzeitigen Wissensstand nicht glauben, weil die Täter – soweit berichtet wurde – überwiegend männlich waren, die Opfer jedoch – angeblich – hauptsächlich weiblich. Passt ja dann wohl nicht.

Oder hast Du dazu irgendwelche Quellen?

> Die Spuren führen, unter Anderem, bis nach Berlin in die Politik, Wirtschafts, IT, Homo und BDSM Szene.

Würde mich interessieren. Bitte mehr Info, aber auf nicht-öffentlichem Weg.

> Du kommst doch aus Berlin oder?

Nein. Ich wohn bloß gerade da.

Die Hinweise würden mich brennend interessieren, aber man kann das hier nicht so publizieren, dass da jemand ohne Belege an den Pranger gestellt wird.


Christian
24.2.2015 14:47
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Zitat:
Die Linke ist eine Kirche. Und als solche gleicht sie nicht den aus dem Christentum entstandenen und daher irgendwie für den freien
Willen offenen Kirchen, sondern sie gleicht dem Islam.
Wie der Islam hält sie sich nämlich geküsst von einem Gott, der im Besitz des Guten und der Wahrheit ist.
Wie der Islam erkennt sie nie ihre Schuld und Fehler an. Sie hält sich für unfehlbar, bittet nie um Entschuldigung.
Wie der Islam fordert sie eine Welt nach ihrem Bilde, eine auf den Versen ihres Propheten Karl Marx aufgebaute Gesellschaft.
Wie der Islam versklavt sie ihre eigenen Anhänger, schüchtert sie ein, lässt sie verblöden, auch wenn sie intelligent sind.
Wie der Islam akzeptiert sie es nicht, dass du anders denkst, und wenn du anders denkst, verachtet sie dich. Sie verleumdet dich,
macht dir den Prozess, bestraft dich, und wenn der Koran oder vielmehr die Partei ihr befiehlt, dich zu töten, erschießt sie dich.
Wie der Islam, schließlich, ist die Linke antiwestlich.
Der Sozialismus gründet sich auf Kollektivismus. Der Kollektivismus lehnt den Individualismus ab. Und wer immer den Individualismus
ablehnt, der lehnt die westliche Kultur ab.
Oriana Fallaci, Die Kraft der Vernunft, Berlin 2006, S. 254.


JochenH
24.2.2015 15:58
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Die Antifa erfüllt zunehmend eine Aufgabe, der im 3. Reich die SA nachgegangen ist. Das ist gewissermaßen die Drecksarbeit auf der Straße, also massives Belästigen von der Linie abweichender Gruppierungen.

Der Vergleich mit SA ist natürlich nicht fair, aber ich sehe diese Rolle zunehmend. Früher war es nur die NPD, jetzt ist es Pegida, dann auch gerne mal die AFD, die im Fadenkreuz der Antifa stehen. Im Wahlkampf in Hamburg kam es vielfach zu tätlichen Übergriffen und Sachbeschädigung durch Antifaschisten gegen die AFD.

Aus meiner Sicht müsste es kollektive Empörung quer durch alle Parteien gegen dieses Vorgehen geben, aber es gab gar nichts. Noch nicht einmal eine empörte und betroffene Claudia Roth, die sonst bei jeder Gelegenheit aktiv wird.


Hadmut
24.2.2015 20:58
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@JochenH: Ja.

Den Vergleich mit der SA hatte ich ja neulich schon in dem (bis auf weiteres zurückgezogenen) Blog-Artikel über diese Vergiftungs-Schein-Satire zur Antifa-Finanzierung gezogen.

Es ist wirklich auffällig, wie sehr die Antifa der SA ähnelt.


JochenH
24.2.2015 16:01
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@Chefredakteur: mein erster Chef war Prof. Beckurts, damals Forschungschef bei Siemens. Der wurde per Autobombe “hingerichtet”. Zählt das dann nicht als Ermordung? Was ist mit den Mauertoten?


Hadmut
24.2.2015 20:59
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@JochenH:

> Der wurde per Autobombe “hingerichtet”. Zählt das dann nicht als Ermordung?

Guter Punkt.

> Was ist mit den Mauertoten?

Guter Punkt.


tuka
24.2.2015 16:10
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@Frank “sondern systematisch von den Eliten hinter den Politschauspielern.”

Ich habe mich verschrieben. In meinem Text schrieb ich von Mittelstand (also Mittelgroße Unternehmen), meinte aber Mittelschicht.

Wo wir heute von Eliten reden, hat man früher von Bourgeoisie gesprochen. Der oberen Mittelschicht. Nicht unbedingt reich, aber so wohlhabend, dass Einkommen nicht mehr die größte Sorge ist.

Die Weltrevolution wird getragen von der Bourgeoisie, die zuerst das Kleinbürgertum zerstört. Übersetzt in heutiger Sprache: Die Elite macht dem kleinem Mann, dem deutschen Michel, das Leben zur Hölle. Erst wenn der kleine Mann völlig verarmt, verblödet und durchideologisiert ist, dann wird auch die Elite zerstört. Und wenn dann die ganze Welt in Trümmern liegt, dann erst kommt die kommunistische Revolution wie Phönix aus der Asche.

Als das Manifest geschrieben wurde, gab es in Deutschland noch kein Proletariat. Deutschland war ein industrielles Entwicklungsland. Es gab auch kaum Bourgeoisie. Beides musste sich erst entwickeln. Sozialistische “Elitenförderung” (genauer: Die Förderung ihrer Elite) war daher von Anfang an Wesensmerkmal der Marxisten.


Juergen Sprenger
24.2.2015 16:28
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@Hadmut 13:18 24.2.2015

Wenn Du schon Terroristen heranziehen mußt um wenigstens ein paar Opfer auflisten zu können hier mal die Gegenüberstellung aus Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Opfer_der_Roten_Armee_Fraktion

http://de.wikipedia.org/wiki/Todesopfer_rechtsextremer_Gewalt_in_Deutschland

Wobei noch anzumerken ist, daß auch die RAF durch Geheimdienste zumindest beeinflußt, wenn nicht sogar teilweise gesteuert war:

http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Urbach

Bei den Opfern Herrhausen und Rohwedder könnte es auch sein, daß es bei denen nur nach RAF aussehen sollte. Man kann vermuten, daß sich Rohwedder der allgemeinen Korruption bei der Treuhand in den Weg zu stellen versuchte und deshalb entsorgt werden mußte.

Seine Nachfolgerin Birgit Breuel war da schon einschlägig belastet und arbeitete so weiter, wie man es schon aus ihrer Vergangenheit kannte. Zum Beispiel aus der Gassmann Affäre, bei der es um die rechtzeitige Pleite von Hanomag ging. Die Staatsbürgschaften für die Kredite von Hanomag bei der Bank ihrer Familie drohten auszulaufen bevor Hanomag endgültig pleite war.

Hier noch einer, der seit Jahren vergeblich versucht Licht in das Dunkel um die Beteiligung von Geheimdiensten bei der Ermordung seines Vaters durch die RAF zu bringen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Buback

Dasselbe gilt auch für den NSU, bei dem man meiner Meinung nach getrost davon ausgehen kann, daß Verfassungsschutz und BND ihre Finger mit im Spiel hatten.


Hadmut
24.2.2015 21:03
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@Juergen Sprenger:

Oh, ja, klar, linke Standardrhetorik: Alles ist erlaubt und gut, solange man nur immer einen Schlimmeren hat, auf den man zeigen kann.

Man darf umbringen, wen man will, solange man imm schön mitzählt und in der Bilanz hinten bleibt.


Zaphod B
24.2.2015 16:55
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“Die RAF hat ziemlich viele Leute umgebracht.”
Nicht dass ich den RAF Terror in irgendeiner Weise für gut heiße oder rechtfertigen möchte aber im Vergleich zu den über hundert Toten aufgrund rechtsextremer Gewalt ist die Zahl der RAF Opfer überschaubar siehe z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Opfer_der_Roten_Armee_Fraktion oder auch andere Quellen falls Wikipedia “zu links” sein sollte

Die RAF hat sich bekanntermaßen Mitte der 90er aufgelöst. Das letzte bekannte Opfer ist der GSG9 Beamte, der 1993 bei der missglückten Verhaftung zweier RAF Terroristen bei einem Schusswechsel umkam. Seither sind mir keine weiteren Opfer der RAF bekannt.

“Und wer brandstiftet oder Steine auf Polizisten wirft, nimmt Tote mindestens billigend in Kauf.”
Wer Asylantenheime oder Wohnhäuser von Ausländern anzündet, Leute mit ausländischen Äusseren durch die Straßen hetzt tut dies ebenfalls!

“Es gibt keine Regel dass man gut ist, weil jemand anderes noch schlechter ist.”
Das ist wohl richtig.

Ich will keineswegs linksextreme Gewalt kleinreden. Krawalle, wie sie alljährlich in Hamburg und Berlin stattfinden sind ebenso inakzeptabel wie Krawalle und Gewalttaten anlässlich von Demonstrationen tatsächlicher oder vermeintlich rechter Gruppierungen oder nach Fussballspielen.

Egal aus welchem Anlass – es gibt grundsätzlich keine Rechtfertigung für Krawalle, gewaltsame Ausschreitungen oder mutwillige Sachbeschädigungen. Gewalttäter und Krawallmacher gehören juristisch belangt – egal ob von links, rechts oder einfach nur Fussballrowdies!

“Interessante Frage, wie weit unsere Parteien und Medien davon durchzogen sind.”

Seit der Rot-Grünen Bundesregierung gehören die Grünen eigentlich eher zum bürgerlichen Polit-Establishment. Zwar geben die sich nach außen immer noch als “linksalternativ”. Im Grunde weiß aber jeder, dass die auf ihre eigene Art teilweise noch spießbürgerlicher unterwegs sind als die CDU. Die ganzen Linksextremen und Chaoten aus den Anfangszeiten wurden schon vor langer Zeit rausgemobbt.
Ähnlich verhält es sich bei den Jusos und den Linken. So mag zwar noch der eine oder andere Kontakt zu einigen Antifa und Autonomen-Vertretern bestehen aber eigentlich sind die sich eher spinnefeind.

Allein die Interessen sind doch sehr unterschiedlich:
Vertreter des linksalternativen Politestablishments wollen Wahlen gewinnen, ein Mandat erringen, Karriere im Politikbetrieb machen. Mit Krawallen und Körperverletzung funktioniert das nicht so gut. Zumindest nicht bei Wahlen, die noch als demokratisch gelten sollen.
Antifa, Autonome und andere Linksextreme wollen sich mit Rechten, Polizisten und wem auch immer prügeln, ihren eigenen Verschwörungstheorien nachgehen und gegen alles protestieren was nach Staat, Bürgertum, Recht und Ordnung aussieht.

Was die Medien anbelangt, so muss man insbesondere dem ÖR ganz klar eine ebensolche Blindheit gegenüber linker Gewalt attestieren, wie diese es gegenüber dem Verfassungsschutz hinsichtlich rechter Gewalt tun.

Meiner Ansicht nach ist jedoch der massive Medienrummel hinsichtlich Rechtsextremismus und Rechtspopulismus eher einer Art von pawlowschen linken Beißreflex als irgendeiner linksextremen Medienverschwörung geschuldet. Denn im gleichen Maße wie noch vor den NSU-Morden seitens des rechts-konservativen Lagers die Gefahren des Rechtsextremismus heruntergespielt wurden, spuckten die linken Medien Gift und Galle und umgekehrt.
Der Skandal um die NSU-Morde bestätigte schließlich all diejenigen in den Medien, die schon immer vor den Gefahren von Rechts warnten (Wehrsportgruppe Hoffman, Münchener Attentat, etc).

Ein Problem, dass ich sehe ist, dass ebenso wie hier z.T. nicht mehr zwischen Linken und gewalttätigen Linksextremen unterschieden wird auch in Medien und Teilen der Politik keine Unterscheidung mehr zwischen Rechtspopulisten (wie z.B. Pegida) und rechten Gewalttätern getroffen wird.

Denn mit Populisten – egal ob von links oder rechts – muss eine demokratische Gesellschaft umgehen können. Für Gewalttäter und Krawallmacher ist die Polizei und Justiz zuständig.


Hadmut
24.2.2015 21:07
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@Zaphod B.:

Noch einer, der glaubt, er könne Mord, Gewalt und Terror legitimieren und rechtfertigen, indem er auf schlimmere zeigt.

Jeder, der irgendwo ein Geschäft oder ein Auto anzündet oder Flaschen oder Steine nach Polizisten wird, nimmt billigend in Kauf, dass es Tote gibt. Und es wird nicht besser dadurch, dass man hier nicht gezielt einzelne erschießt, sondern das in der Statistischen Masse versteckt.

Und es wird auch nicht besser, nachdme die Presse nur noch selektiv berichtet.


EinInformatiker
24.2.2015 17:09
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Also ich habe den Begriff “Konfrontationsgewalt” nicht geprägt und werde den auch nicht benutzen. Ich habe den nur interpretiert. Für mich ist das keine “Konfrontationsgewalt” (ich bin mir jetzt gar nicht sicher ob das nicht auch wieder ein verharmlosender Neusprech ist, denn warum sollte eine offizielle Studie überhaupt ein reales Problem ansprechen), sondern staatlich gebilligtes i.a. nicht geahndetes kriminelles Verhalten. Dafür bräuchte es kein Kunstwort, sondern nur die Anwendung von Gesetzen. Aber der Staat ist halt mit der Ideologie dieses kriminellen Pöbels bis aus weiters verfilzt. Das und nicht diese Kriminellen ist auch das eigentliche Problem. Aber eine solche Erkenntnis würde solche Studienersteller natürlich überfordern.


EinInformatiker
24.2.2015 20:10
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Interessante Frage, wie weit unsere Parteien und Medien davon durchzogen sind.

Sind sie: http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/akademikerball-gegner-josef-s-urteil-rechtskraeftig-a-1019114.html#ref=plista

Zu einem Jahr Freiheitsstrafe war Josef S. wegen seiner Beteiligung an Krawallen gegen den rechten Akademikerball verurteilt. Nun ist das Urteil rechtskräftig. Thüringens Ministerpräsident erklärt sich mit dem Studenten solidarisch.
………..
Auf Einladung von Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) und seiner Amtsvorgängerin Christine Lieberknecht (CDU) war S. am Dienstag gemeinsam mit seinen Eltern in der Thüringer Staatskanzlei zu Gast. “Mir ist es wichtig, dass junge Menschen nicht wegsehen, wenn es gilt, nationalistischen und faschistischen Umtrieben in Europa entgegenzutreten”, sagte Ramelow …

Also vor 40 Jahren und vielleicht sogar noch vor 12 Jahren hätte ich mich vielleicht auch solidarisiert (obwohl anläßlich Akademikerball vielleicht nicht aber das linke Herz hat immer hoch geschlagen, trotz gleichzeitiger Vernunftgeleitetheit). Aber als verantwortlicher Politiker? Jedenfalls zeigt sich die Verbundenheit der Politik immer offener. In der Presse wird die Antifa mittlerweile auch schon als Ordnungsmacht gegen “Rechts” gelobt. Hab ich auch erst vor wenigen Wochen zum ersten mal gelesen. Die Dinge entwickeln sich.


Juergen Sprenger
24.2.2015 20:26
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Nach der Infografik aus dem Artikel in Die Welt scheint man bei denen als Linksextremist eingestuft zu werden, wenn man Befürworter direkter Demokratie ist:

http://img.welt.de/img/deutschland/crop137728696/0429407143-ci16x9-w780/DWO-IP-Linksextreme-Aufm.jpg

Ich wußte ja gar nicht, daß ich in der Schweiz in einem linksextremen Land lebe – geradezu einer sozialistischen Volksrepublik.


michael
24.2.2015 21:00
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“Etwa 30 bis 40 Prozent der Gewalttaten werden von sogenannten nichtextremistischen Linken verübt”
Krieg ist Frieden – oder Goebbels 2.0 …


Leon
24.2.2015 21:02
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OT; Artikelempfehlung: Gutachter verreißen Gesetzentwurf zur Frauenquote http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/gutachter-verreissen-gesetzentwurf-zur-frauenquote-13443363.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Nach Auffassung des Gutachers Torsten von Roetteken, Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht Frankfurt, gehen diese Pläne schon von der „rechtlich und politisch falschen Annahme“ aus, dass der öffentliche Sektor eine geschlechterparitätische Besetzung von Stellen und Ämtern erreichen müsse. „Dieses Ziel ist offensichtlich verfassungswidrig und mit dem vorrangigen Recht der Europäischen Union unvereinbar“, schreibt er. Insgesamt seien die Entwürfe „technisch schlecht gemacht und enthalten zum Teil in sich widersprüchliche Regelungen“.


dentix07
24.2.2015 21:14
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“Eine Studie der FU Berlin….”!
Echt?
Ausgerechnet an einer Uni die, neben Bielefeld, die wohl linkste der Republik ist (HU spielt als “Elite-Uni” in einer anderen Liga!)?
Oder hat sich seit meiner Studienzeit dort so viel verändert?
@ Chefredakteur vom Dienst
“Wieviele Menschen haben Linksextremisten umgebracht?
Wieviel Menschen haben Rechtsextremisten umgebracht?
Da führen eindeutig die Rechten. Irgendwo gab es mal dazu eine Statistik, waren glaube ich über 100 Fälle. Linke:0”
Waren Lenin, Stalin, Mao, Pol Pot, Castro, Che Guevara … keine Linksextremisten?
Opfer der braunen Sozialisten: rd. 20 Millionen!
Lenin: (russische Revolution/russischer Bürgerkrieg): ca. 10 Millionen!
Stalin: 30 Millionen!
Mao: 70 Millionen!
Pol Pot: 2 Millionen!
Castro: unbekannt
Che Guevara: unbekannt

Fehlen noch die Toten aus Polen, Rumänien, der Tschecheslowakei, Jugoslawien (Tito), Ungarn, …..! (Aber die machen den Kohl auch nicht mehr fett! – Ja, das ist (beinahe) geschmacklos!)

In der Gesamtstatistik des 20. und 21. Jahrhunderts führen die linken Extremisten!

@ Frank
“Die Nationen, Gesellschaft, Sprache, Familie, Sexualität,Werte, Traditionen wird ja nicht von der Kommunistischen Weltrevolution zerstört -sondern systematisch von den Eliten hinter den Politschauspielern.”
Das ist das was einem Kommunisten erzählen: Hinter allem steckt der böse Kapitalist!
Damit bist Du schon auf kommunistische Propagande hereingefallen!
Aus welchem politisch-ideologischen Milieu stammen z.B. Ulla Schmidt, Joschka Fischer, Jürgen Trittin, Antje Vollmer, Barosso, Malmström etc.?
“Eigentlich wars sowas wie National Sozialismus ohne Marktwirtschaft…”
Nationaler und Internationaler Sozialismus sind gleich! Der einzige Unterschied ist die Farbe des getragenen Lacks!
Wie Kurt Schumacher sagte: “Kommunisten sind nur rotlackierte Faschisten!”, gilt auch: “Faschisten sind nur braunlackierte Sozialisten!”, bzw. wie ich es formuliere: Ob Rot, Grün*, Lila** oder Braun! Unter dem Lack herrscht derselbe (totalitäre) Geist!

* Beide Grün! Das politisch-ideologische und das religiös-ideologische!
** Auch Gender (Lila) ist nicht weiter als eine Ausgeburt sozialistischen (totalitären) Denkens! (Was beim nationalen Sozialismus der Jude, beim internationalen der Klassenfeind: Bürgertum, Reaktionäre, Kapitalisten, Ausbeuter etc., ist bei Gender “der Mann”!)

Nicht umsonst ist eines DER Ziele von Sozialisten der “neue (sozialistische/kommunistische) Mensch”!
(Warum fallen mir da nur die Umerziehungsattitüden der Grünen (Veggie-Day, Anti-Rauch-Kampagnen, Öko-Strom…) und der Genderistas (gendergerechte Sprache, Quoten, frühkindliche Sexualkunde, etc. ein?)
Sozialismus ist nur möglich mit einem (wie es Michael Klein ausdrückte) Zombie! Bloß fehlen diesem alle Eigenschaften die man gemeinhin mit einem Menschen (!) verbindet!
Mit dem Menschen wie wir ihn kennen und sehen ist Sozialismus nicht möglich!
Ergo: Wo Sozialismus funktioniert, sind die Teilnehmer keine Menschen (mehr)!


Linke Extremisten? So viele kann es, zumindest bei Demos, nicht geben, sonst wär das hier nicht nötig:
http://blog.fefe.de/?ts=aa155382


Fredi
24.2.2015 21:59
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Thomas
24.2.2015 22:09
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Die ausufernde Lancierung von Berichten über Links- und Rechtsextremismus hat in erster Linie den Charakter eines Stöckchenwurfs, das all diejenigen mit einem noch verbleibenden, politischen Restinteresse apportieren sollen, um ja nicht ihre Aufmerksamkeit den relevanten Themen widmen zu können.

Links- und Rechtsextreme mögen zwar überwiegend unappetitliche Zeitgenossen sein – geschenkt. Darüber hinweg ist es aber trotzdem ratsam, eine Tatsache nicht aus den Augen zu verlieren:

Es sind weder schwarz vermummte, nächtliche Sonnenbrillenträger, noch bebomberstiefelte Alopezieleider, die das Geld der Steuerzahler aus Inkompetenz oder Eigeninteresse zum Fenster herauswerfen, ihn in nutzlose Kriege verwickeln, die er auch ganz abseits ethischer und rechtlicher Erwägungen niemals wollte, und mit vorgeschobenen Moralismen für einen stetigen Zufluss vermeintlicher “Fachkräfte” zwecks Lohndrückung sorgen.

Jeder, der bei sich eine Schnittmenge mit der Regierungskritik entdeckt, die vom Parteienkartell und seiner Propagandaabteilung regelmäßig als tendenziell “rechtsradikal” diskreditiert wird, sollte sich, wie Fx sagte, aus diesem Grund hüten, als Retourkutsche zum Rundumschlag mit der analogen “Linksextremismus”-Keule auszuholen.

Es ist ein nur Ablenkungsmanöver von wichtigeren Themen. Er würde damit nur über genau das Stöckchen springen, das die Etablierten ihm vor die Nase halten. Ein gutes Beispiel für den Erfolg dieser Strategie ist das gegenseitige Opferaufrechnen, das hier in einigen Kommentaren durchscheint.

Ich denke auch nicht, dass die wirklichen Machthaber überzeugte Linke sind.

Im Gegenteil: Sie dürften die vorgetragenen Absichtsbekundungen Linker, wie rechtlichen Egalitarimus, ökonomische Gleichverteilung, Faschismuskritik, Solidarität, Pazifismus und dergleichen sogar insgeheim ablehnen, weil sie sich selber für besonders “elitär” und moralisch unfehlbar halten.

Die tatsächlichen Konsequenzen der zeitgenössischen, linken Politik decken sich aber mit ihren eigenen Absichten und das ist der Grund, warum diese so aggressiv protegiert wird.

Toleranz: Anerziehung einer “Duldungsstarre” gegenüber jeglichen politischen und wirtschaftlichen Missständen

Solidarität: Beteiligung anderer Menschen an der Finanzierung der Folgen eigener Fehlentscheidungen

Feminismus: Lohndrückung durch verstärkte Konkurrenz, erhöhtes Steueraufkommen durch eine größere Anzahl von (Lohn)Steuerzahlern, leistungslose Beteiligung an von anderen Menschen erwirtschafteten Ressourcen (“Partizipation ohne Kontribution”)

“Antirassismus”: Einwanderung a) zur Lohndrückung durch verstärkte Konkurrenz und b) zur Konsumsteigerung (Ob dieser vom Konsumenten selbst oder durch Sozialleistungen vom Steuerzahler finanziert wird, ist für den Verkäufer unerheblich: Aus diesem Grund werden auch ökonomisch unproduktive Einwanderer gefördert und diese konsumieren wirklich, da sie im Gegensatz zu den Einheimischen, die nur alle Jubeljahre ihre kaputte Waschmaschine ersetzen, noch nicht “saturiert” sind.)

“Antifaschismus”: undifferenzierte Diffamierung der Person von Kritikern durch Moralismen erspart die Sachauseinandersetzung mit dem Inhalt der Kritik

Die Liste ließe sich nahezu beliebig weit fortsetzen…

Kurzum: Politische Linke sind nicht die Urheber der aktuellen Misstände, sondern nur die “nützlichen Idioten” einer sehr heterogenen Gruppe von Verursachern.

Diese Gruppe folgt aber selber keiner konsistenten, politischen Ideologie, sondern agiert rein opportunistisch. Das Maximum eines handlungsleitenden Prinzips, das dort zu entdecken wäre, ist die rücksichtslose Eigennutzmaximierung.

Die perspektivische Einengung auf Linke adressiert keine Ursachen, sondern nur Symptome des Problems und schadet der Sache daher eher, als dass sie ihr nützt.

(Zum Thema Heterogenität: Der Manager eines transnationalen Konzerns, der für mehr “Fachkräfte” trommelt, um Lohnkosten zu senken, der Bundestagsabgeordnete, der Parteikarriere macht, indem er sich stromlinienförmig der herrschenden Meinung anpasst, und der Soziologieprofessor, der sich zwecks Einkommensaufbesserung, Drittmitteleintreibung oder Erweiterung seiner Publikationsliste als “Mietmaul” betätigt, verfügen alle über höchst unterschiedliche Hintergründe, sind aber alle drei Teil des Problems.)


Christian
24.2.2015 22:34
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Rechtsextreme Morde, linksextreme Morde…. ich denke, man sollte unbelastet von ideologischen Scheuklappen immer die Frage stellen, wem’s wirklich nützt. Und dann tiefer graben. Irgendwann kommt dann die Wahrheit ans Licht.
NSU? Im besten Fall von bundesdeutschen Institutionen gedeckt, im schlechtesten Fall…. https://www.youtube.com/watch?v=H-LSYSl8qOs
War es vielleicht wie beim Oktoberfest? Aber wie war es da? http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.terrorismus-historiker-darum-plante-mein-vater-das-wiesn-attentat.ecdd3bfd-97f0-4f0d-92f8-578c01748cad.html
Oder bei Herrhausen? http://friedensblick.de/9724/ermordete-die-rote-armee-fraktion-raf-alfred-herrhausen-wirklich/
Noch gibt es Menschen, denen man zuhören kann. Wie lange noch? https://www.youtube.com/watch?v=tO8OkrOxNOA
LG
C


Frank
24.2.2015 23:12
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@dentix07

>Fischer, Trettin, Vollmer <
DIE LUSCHEN BESTIMMEN wos langgeht -darf ich lachen?
Für die Handvoll Multimilliardäre, deren Familien seit mindestens hundert Jahren die Geschicke der Welt lenken, sind das nur nützliche Idioten,die fallen für jene Superreichen doch in die selbe finanzielle Kategorie wien Wanderarbeiter aus Bangladesch!
Billig zu kaufen und glauben zum Teil sogar an den Scheiß.
Wer schiebt den mit Stiftungen jede zerstörerisch destruktive Grütze an, die ansonsten mangels Unlogik und Finanzen eingehen würde wien Pflänzchen ohne Wasser? Fischer? Wohl kaum!
Wer das Kapital hat hat die wirkliche Macht -auch wenn man für uns Doofis die Matrix prächtig schmückt.


Norbert_G
24.2.2015 23:19
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Zur linken Gewalt gibt es hier ein einsames Projekt, das bei weitem nicht vollständig ist:
http://bibliolinx.wikispaces.com/Todesopfer+linker+Gewalt

So enthält es z.B. nicht den Fall Gerhard Kaindl (REP). Der wurde 1992 in Berlin in einem China-Restaurant von einer Gruppe türkischer AntiFa-Aktivisten erstochen.
Der 22jährige Sandro Weilkes wurde 1995 von linken Jugendlichen erschlagen.
Pim Fortuyn, ein konservativer homosexueller Politiker, wurde 2002 von einem militanten “Tierrechtler”, die auch zur linken Szene gehören, erschossen.
(Soviel nur auf die Schnelle ergoogelt.)


EinInformatiker
25.2.2015 9:22
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@ Ausführungen von Thomas

Man kann das auf eine Kurzformel bringen: Das einzige was die linke Ideologie von der herrschenden Ideologie derjenigen die die Fäden ziehen (nach außen hin) unterscheidet ist der “Free Lunch”. Die die Fäden ziehen wissen das. Die Linken wähnen sich hingegen, weil der Free Lunch nicht existiert, im Kampf gegen die Drahtzieher. In Wahrheit sind sie nützliche Idioten, die am Ende der Transformation beseitigt werden (sofern sie zu nichts nutze sind, denn in einem totalitären System benötigt man dann keine Krawallmacher mehr). Denn natürlich ist Merkel nicht links. Die linke Ideologie ist nur das nützliche Vehikel für den Transformationsprozeß der modernen Massengesellschaft. Als Vehikel hat diese Ideologie allerdings alle slternativen Reflexionen über Gesellschaft geächtet und auch das Grundgesetz bereits weitgehend außer Kraft gesetzt.


JochenH
25.2.2015 11:04
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Ich denke, die Antifa ist derzeit willkommen bei den Mächtigen, weil sie gegen die “richtigen” Gegner vorgeht, also Bürgerprotest erstickt wie Pegida oder AFD. So läßt man sie wohlwollend gewähren, was in Analogie zum “gerechten Volkszorn” des dritten Reiches steht. Ich sage “in Analogie”, weil es natürlich immer noch schwer vergleichbar bleibt. Auch die Namensgebung erinnert daran wie zB das Bündnis “Dresden Nazifrei”. Früher gab es im 3. Reich “Dresden Judenfrei”. Also gleicher Namen, nur der entrechtete Feind ist ausgetauscht.

Eigentlich passt alles zusammen, die Parteien ziehen am gleichen Strand, abweichende Meinungen werden nicht zugelassen in der Presse und wenn doch irgendwas abweicht, hat man noch die Straßenkämpfer der linken Chaoten. Aus Sicht der Regierenden eine ideale Situation, um ungestört machen zu können, was man will.


Ein Hesse
25.2.2015 11:08
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Dieser Welt-Artikel ist für mich ein neuer Tiefpunkt der politisch-korrekten Berichterstattung. Berichterstattung ist vielleicht das falsche Wort, vielleicht wäre Treibjagd passender.

http://www.welt.de/regionales/nrw/article137801102/Wer-kennt-die-Frau-mit-dem-Auschwitz-Shirt.html

Steinewerfen auf Andersdenkende ist in Ordnung! Fachkräfte, die “Juden ins Gas” brüllen: kümmert keine Sau! Aber wage es nicht, ein Shirt mit dämlichen Aufdruck zu tragen (sofern der Aufdruck nicht linksgrün korrekt ist)!

Ansonsten: Klasse Blog, Hadmut!


Linksgewinde, rechts eingedreht
25.2.2015 15:22
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Jetzt wird Gegen-Propaganda gemacht weil die Linken in Griechenland im Aufwind sind. Da will nat. jeder weiteren Auftrieb abwürgen, sonst könnte ja das tumbe Volk mal aufwachen und merken wie es verarscht wird.
“Böse” Linke, “gewaltbereit”,… hahnebüchener Unsinn. Verglichen mit den rechten Schlägertrupps sind das Waisenkinder. Ich sag nur NSU vom Staat gedeckt, waren nat. alles Ermittlungs”pannen”,….

Was “Linke” über diesen plumpen Blödsinn denken (Anmerkungen lesen):
http://www.nachdenkseiten.de/?p=25186#h02


El_Mocho
25.2.2015 16:02
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@ Thomas

Walter Benn Michaels spricht von linken und rechten Neoliberalen, wobei der Unterschied darin liegt, dass erstere sich für Linke halten.

„It is neoliberalism, not racism or sexism (or homophobia or ageism) that creates the inequalities that matter most in American society; racism and sexism are just sorting devices. In fact, one of the great discoveries of neoliberalism is that they are not very efficient sorting devices, economically speaking. If, for example, you are looking to promote someone as Head of Sales in your company and you are choosing between a straight white male and a black lesbian, and the latter is in fact a better salesperson than the former, racism, sexism and homophobia may tell you to choose the straight white male but capitalism tells you to go with the black lesbian. Which is to say that, even though some capitalists may be racist, sexist and homophobic, capitalism itself is not.2

http://newleftreview.org/II/52/walter-benn-michaels-against-diversity


Sebastian
25.2.2015 21:29
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@ ein Hesse

Ich hab kommentiert:

Cool wo gibts das?

Aber wenn Anne Helm….naja.

Auch ein Hesse.


Hannes
26.2.2015 10:53
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Unabhängig von der Bewertung, hat sich mal jemand die Mühe gemacht die angebliche Zahl der Todesopfer rechtsextremer Gewalt in Deutschland zu verifizieren? Laut wikipedia geht die Bundesregierung in 1990-2011 von 60, die Amadeu Antonio Stiftung von 184 Fällen aus. Allein die Diskrepanz sollte Anlass zu Zweifeln geben.
Gerade unter dem Gesichtspunkt, dass jedes noch so vermeintliche rechtsradikale Verbrechen direkt medial groß aufgezogen wird (bsp. Bahray in Dresden), kann als weiteres Indiz für Zweifel herangezogen werden.

Die Kriterien für eine derartige Einordnung werden auch bis auf’s absurde ausgereizt. Motivation ist bei einem Mordverfahren durchaus relevant, aber z.B. zu sagen der Täter hat NPD gewählt, ergo ist sein Opfer automatisch eines rechtsextremer Gewalt wäre so, wie jemanden der von einem Alkoholiker erschossen wurde, als Alkoholtoten zu zählen.

Außerdem fehlt der Kontext zur Kriminalstatistik, wenn die Zahl im Rauschen verschwindet, ist das zwar kein Trost für die Betroffenen, aber auch kein Argument für irgendwas.


Norbert_G
26.2.2015 10:54
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Ein guter Beitrag, warum man sich nun soviel mit Linken und anderen Minusseelen befassen muß:

http://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2015/die-gewoehnliche-seele-hat-sich-durchgesetzt/


Ingo5
26.2.2015 14:24
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“Ein Geisterfahrer? Hier sind Hunderte!” – irgendwie seid ihr schon wieder lustig.

Abgesehen davon ist die Zahl der rechten und linken Gewalttaten mit je zwei bis drei Fällen in ganz Deutschland pro TAG nicht so viel, um ein wirklich dringendes Problem darzustellen. Schön ist es nicht, aber man muss auch mal Dimensionen einschätzen können.


JochenH
27.2.2015 11:49
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@Hannes: Ich weiß auch nicht, wo die rechtsextremen Opfer herkommen sollen. NSU hat Leute ermordet, aber das war nur ein Kern von 5 Personen und davon steht glaube ich nur Beate Zschäpe vor Gericht.

Rechtsextreme bringen ansonsten wenig auf die Beine, die NPD kommt öfter mit knapp 10 Leuten, die dann von der Gegendemo drangsaliert werden, andere Gruppierungen sind zu klein, um aufzufallen.

Bleiben die “Nazis” von AFD oder Pegida, aber die bringen sicher keine Leute um.

Woher kommen also die Opfer des Rechtsextremismus?


EinInformatiker
27.2.2015 18:50
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Woher kommen also die Opfer des Rechtsextremismus?

Das frage ich mich auch immer: Vor Jahren als ich noch meinte: “Kinderschänder Eier ab und Glatzköpfe Rübe ab”, da taten die auch kaum jemand was. Es war mal die Rede von Inder durch die Straßen jagen und auch mal ein Todesfall meine ich. Fand ich auch schlimm und habe ich damals weil uninformiert völlig falsch eingeschätzt (u.a. kam ich nicht auf die Idee dass da auch was getürkt sein könnte), aber es war halt die Aversion gegen das Auftreten der Springerstiefel. Und damals hielt ich eben die linken Krawalle durch die Polizei angemessen behandelt. Bei NSU weiß man nicht ob es ein False Flag ist (nur das es Opfer gab steht fest). Seit ca 5 Jahren entgeht mir wohl nichts mehr, Und mir ist keine politisch motivierte Gewalt von Rechten bekannt. Nicht einmal von rechten Delikten hört man was, obwohl doch jedes einzelne für eine Sondersendung nach der Tagesschau gut wäre.


JochenH
28.2.2015 11:59
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@EinInformatiker:
Wir haben ja öfter hier ähnliche Gedanken, diesmal auch. Ich habe auch den Eindruck, dass es “Gewalt von Nazis” fast gar nicht gibt. Der NSU reduziert sich auf Beate Zschäpe,die einfach und platt eine Mörderin ist, meinetwegen auch rechts.

Die “Rechten2.0” sind in der nach links gerückten Republik eher die Normalbürger, aus Sicht der Piraten zB Liberale wie ich. Es gibt zwar diese Statistiken von wegen erhöhte Vorfälle in Asylheimen, aber da sind die selbst induzierten Vorfälle (Brände durch Unachtsamkeit im Küchnebereich, interne Übergriffe) nicht rausgerechnet. ZB wird auch der Dresdner Mord an Khaled hartnäckig als Beispiel genommen, dass sich in Dresden Asylbewerber wegen der rassistischen Stimmung nicht mehr auf die Straße trauen, dabei kam die Gefahr vom Mitbewohner.

Derzeit tritt linke Gewalt als Verstärkung der Staatsgewalt auf, rechte Gewalt sehe ich auch nicht mehr, kenne auch keine aktuellen Beispiele.


EinInformatiker
1.3.2015 16:18
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@JochenH

> Derzeit tritt linke Gewalt als Verstärkung der Staatsgewalt auf, rechte Gewalt sehe ich auch nicht mehr, kenne auch keine aktuellen Beispiele.

Ich kenne auch keine offiziellen Beispiele. Aber es gibt das folgende Phänomen. Ein guter Bekannter (nicht gerade unbedarft) erzählte mir, in einer hitzigen Diskusssion dass es Übergriffe von Deutschen Jugendlichen auf Moslems gaben soll. Ich habe eigentlich recht ruhig gemeint, dass ich so etwas aus der Presse nicht kenne (und dass die doch jeden solchen Vorfall ausschlachten würde). Aber er blieb dabei, dass er das privat erfahren habe. Mein Insistieren auf Beweisen (sowie meine Behauptung, dass ich umgekehrt zahllose Übergriffe der anderen Art jederzeit belegen könne, denn zumindest die Polizeiberichte sind noch nicht gänzlich getürkt) führte dazu, dass das Gespräch schließlich kritisch zu werden drohte. Natürlich will ich nicht ausschließen, dass es den ein oder anderen Idioten auf deutschnationaler Seite gibt der sich unflätig benimmt, aber gravierend kann das i.s . nicht sein. Dass Deutsche Rassisten oder Fremdenfeinde sein sollen oder dass “Rechte” eine übergebührliche Gefahr darstellen ist eine reine Konstruktion (*), der auch kritische Geister kaum im gebührenden Maße entkommen. Recht ist ein rotes Tuch. Ich habe ja in anderen Kommentaren die Ursache dafür darzustellen versucht. Freilich, obwohl mir die Ursache dieses Rechts-Bias schon seit Kindertagen bewußt ist, bin auch ich ihm mal mehr oder weniger stark erlegen.

(*) Diese Konstruktion nimmt bisweilen drastische Konturen an. So z. B. als Gauck in seiner Weihnachtsansprache (12 oder 13) sich nicht scheute zu verkünden: “Gewalt bereite uns auch Gewalt .. gegen Leute mit schwarzen Haaren und … “. Obwohl das Umgekehrte der Fsll ist. Dieses System benötigt ganz offensichtlich aus irgendeinem Grund, der auch mir letztlich nicht klar ist, solche Lügen gegen die eiheiumisch Bevölkerung.


EinInformatiker
1.3.2015 16:21
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Sorge bereite uns auch Gewalt .. gegen Leute mit schwarzen Haaren und …”

´hat der Gauck natürlich so ähnlich gesagt.


JochenH
1.3.2015 22:16
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@EinInformatiker
Das Problem ist ganz klar, dass im Bewusstsein der meisten Deutschen die Gefahr von uns ausgeht. Ich habe das neulich erlebt im Gespräch mit einem Polen. Ging um Russland und alle haben ihm versichert, dass Deutschland niemals Polen angreifen würde, er müsse sich da keine Sorgen machen! Der konnte nicht begreiflich machen, dass er NULL Angst vor uns hat, sondern vor den Russsen. Dann wurde ihm freundlich gesagt, dass unsere Presse hier einseitig gegen Russland berichtet und Russland müsse man heute noch dankbar sein für die Befreiung von den Nazis und die Befreiung Polens.

Grundsätzlich kriegen wir eingebleut, dass Asylanten uns Muslims Angst vor uns haben. Es ist aber umgekehrt, die sind impulsiver und aggressiver. Das ignorieren wir völlig.

Selbst die Tatsache, dass Khaled aus Dresden von Mitbewohnern getötet wurde, wird ignoriert, statt dessen auch heute noch der Mörder zitiert mit seiner Angst vor Pegida und gewalttätigen Deutschen.


JochenH
2.3.2015 12:56
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Liest wohl keiner mehr mit, außer uns Beiden! Aber heute wird auf Twitter ein Artikel verlinkt, der genau zum Thema passt. Es geht um den “Extremismus der Mitte”. http://www.berliner-zeitung.de/meinung/kolumne-zu-antisemitismus-extremismus-der-mitte,10808020,30002104.html

Hier wird die Tatsache, dass es in Berlin ungemütlich wird für Juden völlig faktenfrei verknüpft mit der Aussage, dass der Extremismus aus der Mitte der Gesellschaft kommt.

In Wahrheit ist es genau umgekehrt: die Gebiete mit hohem Anteil an Normalbürgern zeigen wenig bis keine Übergriffe gegen Ausländer, Juden etc.

Sarazzin schreibt, dass Wahrheiten durch Wiederholung geschaffen werden. Viele glauben nun an diese Artikel, weil sie immer wieder neu geschrieben werden. Beweise braucht es nicht.


EinInformatiker
2.3.2015 19:45
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@JochenH

Also wenn ich geschrieben habe, dass ich nicht weiß was die Beschuldigungen des normalen Deutschen als rechts, extrem oder fremdenfeindlich usw. soll, so heißt das nur, dass es halt keine naturwissenschaftlich technisch valide Erklärung gibt. Es gibt schon viele Erklärungen und es wird schon einen Grund haben, der recht gemein ist und uns noch viele unangenehme Überraschungen bringen wird. Ich sehe diese (gezielten) Verfälschungen keineswegs gelassen. Wie tief das geht, was dahinter steckt oder ob es eher eine Massenpsychose ist, bleibt aber weiter unklar.


JochenH
3.3.2015 18:52
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Meine Frau ist wie gesagt Chinesin und empfindet die deutsche Kultur als sehr positiv. Deutsche Produkte sind in China sehr begehrt und man hat großen Respekt vor uns.

Sie versteht das noch weniger, dass wir uns nun Heerscharen verarmter Menschen aus aller Welt ins Land holen und dann auch noch denken, dass die irgendwann unsere Gesellschaft verbessern.

Aus meiner Sicht gibt es viele linke Gruppierungen in Deutschland, die einfach meinen, dass Deutschland durch die 12 Jahre Nazizeit jedes Recht auf Existenz verloren hat. Das sieht man jedes Jahr wieder, wenn teilweise sehr hämisch die Bombardierungen Dresdens gefeiert werden, für die sich selbst Engländer heute noch schämen.

Mir persönlich ist das auch nicht gleichgültig, war einer der Gründe, mich letztes Jahr in eine sehr friedliche Region Deutschlands zu begeben, in der ich den Rest meines Lebens verbringen werde.


Bern
4.3.2015 12:23
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An Jochen H
:Der NSU reduziert sich auf Beate Zschäpe, die einfach und platt eine Mörderin ist, meinetwegen

Und das meinen Sie ernst? So einfach ist das also.