Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Hormone

Hadmut
17.1.2015 0:26

Interessante Sendung über die Wirkung von Hormonen. Auch bezüglich Sexual- und Partnerschaftsverhalten („Gender“).

(Würde mich nicht überraschen, wenn sich irgendwann mal beweisfest herausstellen würde, dass Feminismus auf einer Hormonstörung oder Vergiftung, etwa durch Weichmacher aus Kunststoffen, beruht.)

27 Kommentare (RSS-Feed)

Nennen wir im Frauenhausblog “Weibergülle”: http://evoandproud.blogspot.ru/2012/08/what-you-dont-know-can-hurt-you.html

Vielleicht ist das die Ursache für Otzenknechterei und biestige Frauen.


Joe
17.1.2015 3:56
Kommentarlink

Die großflächige Massenbehandlung mit Östrogenen findet statt. Ich glaube, ich muß niemandem erklären, auf welche Weise.


Egal, Hormone oder falsch verdrahtet, Hardware bleibt Hardware. Und Programme in Kalk gemeißelt sind wie Hardware. An der Stelle scheint es kein Lernen zu geben. Viel Verhalten ist fest, so wie fünf Finger.

Carsten

Wenn man nicht mehr weiterweiß
Kommt man mit Verschwörungsscheiß


Olivetti
17.1.2015 4:12
Kommentarlink

Feminismus, verursacht durch in Dildos enthaltene Weichmacher. YMMearlyD…


Sten Berg
17.1.2015 9:33
Kommentarlink

Nu zur Info: wer die Welt mit Hormone/Chemie erklärt wird von den Genderisten als Nazi erkannt. Ein Nichtnazi erklärt die Welt mit Sozialpsychologie in Form von reinen Informationen, die wiederum das Betriebssystem(BASIC) bestimmt. D.h. nüchtern nichts anderes, dass die Genderisten die virtuelle der realen Welt vorziehen. Daher ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass bei denen alles geht, wie in der virtuellen Welt die Physik, die Chemie, die Biologie gar nicht existiert und daher beliebig geändert werden kann. Dementsprechend ignorieren sie die Gründe für Verliebtsein, die Liebe, den Hass, die Wut, die Interesse, den Hunger, das Sattgefühl, das Müdewerden, geschlechtsspezifische Unterschied etc. pp.
Ich persönlich denke, dass solche Leute immer geben wird… wie Einstein so schön sagte: Das Wissen ist beschränkt, die Phantasie nicht.
Das Gleichsein z.B. klingt immer schön. Jeder ist gleichwertig, jeder kann das gleiche wie der andere. Naturwissenschaftlich betrachtet geht das nur, wenn alle gleich schlecht werden. Eine Tatsache, von den Genderisten auch nichts wissen wollen. Bei ihnen kann jeder gleichstark sein. Für viele Frauen ist das Mannsein dank dem Feminismus das Erstrebenswerte: Kurze Haare, Jeans, rumzicken, befehlen, etc. pp. Sogar Gewalt! Es ist lustig und zeigt von Stärke, wenn eine Frau schlagen kann, oder noch besser, mit Waffen umzugehen weiß. Bei Männer natürlich nicht, obwohl sie es besser können.
Inzwischen, mit einer Geburtsrate der deutschen Frau von einem einzigen Kind, kann man feststellen, dass die Frauen so langsam beim Gebären „gleichstark“ werden wie die Männer. Gleichsein ist toll.


quer
17.1.2015 11:38
Kommentarlink

Im Bio-Unterricht der 50’er Jahre wurde auch die Fortpflanzung der Säugetiere angesprochen. Natürlich auch die Erkenntnis, daß auch der Mensch und die Primaten dieser Spezies angehören. Grundsätzlich spielt in dieser Gruppe bei der Partnerwahl und Selektion der Hormonspiegel eine Rolle. Und nur dem Menschen ist eigen, daß er nicht dem biologischen Zwang unterliegt, regelmäßig für Nachwuchs zu sorgen (müssen), wie etwa eine Katze.

Die erhaltenen Urinstinkte des Menschen sorgen aber dafür, daß er in der Lage ist, blitzartig abzuschätzen, ob ein möglicher Partner über die interessante DNA verfügt, um sich mit ihm paaren zu sollen/können. Dies zu erkennen, löst der jeweilige Hormonspiegel aus, den der andere unbewußt wahrnehmen kann. Das ist in der Regel recht zuverlässig.

Es heißt nicht zufällig, daß man „sich gut riechen kann“, daß „die Chemie stimmt“. Das trifft dann zu, wenn die Informationen den Partner ungefiltert und unverfälscht auf natürlichem Weg zur Verfügung stehen.

Seit dem Erscheinen der Pille ist es möglich, in den Hormonhaushalt einzugreifen und Zustände vorzutäuschen, die realiter nicht gegeben sind. Wenn in einer solchen Situation suchende Frauen und Männer aufeinandertreffen, so werden beide in ihrer Wahrnehmung getäuscht. Wenn dann der Normalzustand wieder eingetreten ist, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit eine „Enttäuschung“ angenommen werden. Das bedeutet die Erkenntnis, in seiner Partnerwahl danebengegriffen zu haben, weil die DNA wohl doch nicht geeignet erscheint, möglichen Nachwuchs zu wollen. Man kann sich plötzlich „nicht mehr riechen“, was wörtlich zu nehmen ist. Die „Chemie stimmt nicht“ und wird nie stimmig werden. Folge: Scheidung.

Seit Ende der 60’er Jahre ist nicht ohne Grund die Scheidungsrate signifikant gestiegen. Ausgelöst durch Vorspiegelung falscher Tatsachen durch „befreite“ Frauen.

Bedeutet: Wer sich als junger Mensch auf die Partnersuche begibt, sollte peinlichst darauf achten, Menschen zu begegnen, welche im Augenblick des Zusammentreffens sich in einem unverfälschten Zustand befinden. Wer frühzeitig feststellt, daß z.B. eine Frau in dieser Phase verhütet, sollte eine erneute Begegnung auf den Zeitpunkt verschieben, bis sie es geraume Zeit nicht mehr tut. Wenn’s dann immer noch „funkt“, kann das Vorhaben mit hoher Wahrscheinlichkeit glücken. Weil man dann weiß, wen man vor sich hat.


yasar
17.1.2015 15:21
Kommentarlink

Der Direktlink, damit man auch später noch an das Video kommt:

http://medien.wdr.de/m/1420562885/quarks/wdr_fernsehen_quarks_und_co_20150106.mp4


vortex
17.1.2015 17:16
Kommentarlink

@quer

Also die Pille als Signalstörung und somit verantwortlich für gescheiterte Beziehungen? Könnte was drann’ sein, aber ich erkläre mir die gestiegenen Scheidungszahlen eher damit das Gesetze geändert wurden. Gelegenheit macht Diebe, und vergleichbare Zerwürfnisse zwischen den Geschlechtern gab es schon vor der Erfindung der Pille.
Ich glaube kürzlich hat die Japanische Regierung geschiedenen Frauen Anspruch auf die Rente des Mannes gegeben. Ergebnis; die Zahl der Scheidungen von Pärchen im gehobenen Alter ist steigend.

” Wenn’s dann immer noch „funkt“, kann das Vorhaben mit hoher Wahrscheinlichkeit glücken. Weil man dann weiß, wen man vor sich hat.”

Generell ein guter Tipp denke ich.


vortex
17.1.2015 17:27
Kommentarlink

Als Ergänzung:

http://www.diepensionierung.ch/news/zeitungsartikel/andere_laender,_andere_sitten__in_japan_ohne_frau_und_arbei.html

Die armen Arbeitsgäule. Am Ende ist der Grund warum sie sich kaputt gemacht haben weg. Ob vor oder nach der Menopause, der Hauptgrund für Scheidungen ist der gleiche wie für die Heirat, und zwar Geld. Die alten Römer wussten schon warum sich Materialismus aus dem Wort Mater ( Mutter ) ableitet.


Joe
17.1.2015 17:48
Kommentarlink

Seit Ende der 60’er Jahre ist nicht ohne Grund die Scheidungsrate signifikant gestiegen. Ausgelöst durch Vorspiegelung falscher Tatsachen durch „befreite“ Frauen.

Die Scheidungsrate ging nach oben, weil mit der feministischen Reform des Scheidungsrechtes nach amerikanischem Vorbild (“no-fault divorce”) die Schuld am Scheitern einer Ehe automatisch dem Mann zufällt und für eine Frau das Heiraten und anschließende Verlassen einer Ehe durch den Staat mit einem massiven wirtschaftlichen Gewinn belohnt wird. Besonders schön kann man das bei Promi-Ehen sehen.

Mit Verhütungsmitteln hat das nur insofern was zu tun, daß seitdem durch Versprechen von Verhütung und anschließendes heimliches Weglassen derselben gezielt Unterhaltstatbestände generiert werden können (Unterhaltsfalle).

Bedeutet: Wer sich als junger Mensch auf die Partnersuche begibt, sollte peinlichst darauf achten, Menschen zu begegnen, welche im Augenblick des Zusammentreffens sich in einem unverfälschten Zustand befinden.

Unsinn. Genetische Kompatibilität ist zwar nett für gesunden und kräftigen Nachwuchs, hat aber rein gar nichts mit dem Verhalten bezüglich finanzieller Bereicherung auf Kosten eines anderen zu tun. Sobald durch Staat und Gesellschaft die entsprechenden Anreize gesetzt werden, werden sie auch genutzt, ganz gleich, ob es da um Steuersparmodelle geht oder lebenslangen “nachehelichen” Unterhalt.

Ehescheidungen werden zu 80 % von Frauen beantragt, weil sich daraus ein wirtschaftlicher Vorteil ergibt (nämlich in der Regel die Konsequenz, nie wieder arbeiten gehen zu müssen).

Die Idee, als Mann unter 70 zu heiraten, kann daher locker als wirtschaftlicher Selbstmord betrachtet werden. Der ungeschützte Verkehr mit einer Frau in ihrer fruchtbaren Phase birgt ein ähnliches Risiko, völlig egal ob es “funkt” oder sonstwas.


quer
17.1.2015 18:06
Kommentarlink

@vortex,

gesetzliche Erleichterungen haben nichts mit den unverrückbaren hormonellen Gegebenheiten zu tun. Der gemachte Fehler kann nur leichter behoben werden.

Die Beachtung biologischer Tatsachen vermeidet (fast) alles.


vortex
17.1.2015 19:56
Kommentarlink

@quer

Ich habe auch nicht versucht die Hormonelle und gesetzliche Ebene miteinander zu vermischen. Ich halte es nur für wahrscheinlicher das die Scheidungsrate eher wegen Opportunität nach oben geschnellt ist.
Joe hat das schön zusammengefasst.

“Die Beachtung biologischer Tatsachen vermeidet (fast) alles.”

Diese biologischen Tatsachen sind aber sehr schwer auszumachen. Ich für meinen Teil weiß jetzt keine Methode um die “sichere Wette” auf die richtige Frau abzuschließen.

Ich wünsche einen schönen Abend an alle Lesenden


quer
17.1.2015 22:43
Kommentarlink

“….biologischen Tatsachen sind aber sehr schwer auszumachen.”

@vortex,

auf der bewußten Ebene ganz sicher nicht. Wer nach der beschriebenen Methode vorgeht, wird von seinen unbewußten Eindrücken zielgerecht gesteuert. Das hat die Natur so eingerichtet, weil sie auf Fortpflanzung mit der richtigen Genmischung aus ist. Die eigentliche Bestimmung der Natur.

Natürlich gibt es aus dieser Sicht mehrere “Modelle”, welche infrage kommen. Äußere Eindrücke wie “Schönheit” oder “Intelligenz” befördern zusätzlich Entscheidungen. Entscheidend für Dauerhaftigkeit und sich einander ertragen können ist und bleibt aber “sich riechen können”

Vor Jahrzehnten habe ich meine Frau frei von Chemie kennengelernt. Trotz zwischenzeitlich angewandter Chemie, ist diese Beziehung trotz vieler Krisen immer noch fest. Im Freundeskreis ist es genau so.

Was die Partnerwahl betrifft, kann man ebenso auch auf der Freundschaftsebene beobachten. Zwischen Männern und Frauen können auch Freundschaften nur funktionieren, wenn dieses Anziehungsmerkmal gegeben ist. Anderes wirkt ebenso abstoßend, wie ein Humanimplantat. Nur dafür gibt es kein Medikament. Lange Freundschaft zwischen Ehepaaren geht nur so. Wenn nur eine Person davon abweicht, ist es mit der Verbindung schnell vorbei.

Alle Argumente @Joe bestätigen dies, weil von Anbeginn auf Täuschung basierend.


vortex
18.1.2015 0:27
Kommentarlink

@quer

Was das Kennenlernen angeht ergeben deine Aussagen vollen Sinn. Beim Auseinander gehen kann man auch mit deiner Theorie arbeiten, und sie hat gewiss ihren Platz. Ich habe die Links gerade nicht parat, aber die Römer ,und schon davor die Babylonier, hatten in ihren späteren Zeiten Scheidungsregelungen die von den “Altvorderen” gerügt worden sind. Die gleichen Effekte wie die heutigen traten dort ein.

-geringe Geburtenrate
-Niedergang des Militärwesens
-gelebte Polygamie
-innere Unruhe
-Bruch mit der alten Ordnung
-Scheidungsgesetze
-steigende Inkompetenz der Eliten

Ich denke das hat mit der Wohlstandssituation zu tun. Drei bis vier Generationen nach den “goldenen Jahren” geht eine Gesellschaft unter. Wenn ( fast ) alles gemütlich und sicher ist verlangen Frauen Teilhabe am öffentlichen Leben ( Ämter, Arbeit, Gehör ) und sind im Zuge dessen nicht mehr von ihren Vätern/Ehemännern abhängig. Ohne äußere Zwänge ( Kälte, Hunger und andere Not ) und mit der Möglichkeit für sich selbst zu sorgen lehnt sich die Waagschale dann zu ungunsten der Ehe. Zumal die Scheidung für viele Frauen einen gewichtigen Finanziellen Anreiz hat. Das passiert nur in “Hochkulturen”, in Ländern in denen man um das Überleben kämpfen muss ist es als Frau wesentlich einfacher durchzukommen wenn sie Heiratet ( in denen Scheidungen keinen Finanziellen Nutzen für die Frau hat ). All das ist schon lange vor den hormonellen Manipulationen präsent gewesen. Außerdem wage ich zu bezweifeln das der Mensch wie die Schwäne dafür geboren ist vier Jahrzehnte Monogam zu leben ( eher sieben Jahre ).

Und kann sich die Hormonlage, wegen der man sich so gut riechen kann, nicht auch auf natürliche Weise verändern und somit eine Beziehung zerstören? Wie gesagt deine Theorie halte ich für valide, aber sie erklärt nur ein Mosaikstück der zwischengeschlechtlichen Geschehen.

“Anderes wirkt ebenso abstoßend, wie ein Humanimplantat”

Du meinst ein Spenderorgan macht dich “unattraktiv” wegen der Störung des Hormonhaushaltes? Wenn dem so ist ist das rasend interessant, wenn nicht habe ich den Teil nicht verstanden.


Joe
18.1.2015 4:56
Kommentarlink

Alle Argumente @Joe bestätigen dies, weil von Anbeginn auf Täuschung basierend.

Bei weiblicher Partnersuche ist immer Täuschung im Spiel. Oder glaubst du, unsere Weibchen malen sich erst seitdem an, seit sie hormonelle Kontrazeptiva nehmen? Wann wurden nochmal die fürchterlich unbequemen hohen Schuh-Absätze erfunden?

Das “schwache” Geschlecht hat ganz natürlich Strategien auf Basis von Täuschung, Hinterlist und Tücke entwickelt und sich damit gegen andere Weibchen (sog. NAWALTs) im Genpool erfolgreich durchgesetzt. Natürlich wird die Existenz sog. NAWALTs von unseren Girls immer wieder behauptet, aber auch das ist nur eine weitere evolutionär bedingte Irreführungsstrategie. 🙂


quer
18.1.2015 10:11
Kommentarlink

@vortex,

Alle Theorie und Praxis in Sachen hormongesteuerter Mensch, geht immer vom Ideal aus, bzw. dem, was normal ist, also der Norm entspricht. Dem Menschen steht es frei, auch gegen seine Natur zu handeln, um vordergründige Befriedigung zu erhalten.

Wenn man jemanden kennenlernen will, ist die Grundregel/Grundidee eine dauerhafte Beziehung. Davon weicht ein kurzes sexuelles Abenteuer ab und ist deshalb außer der Norm.

Das hormongesteuerte Bedürfnis, einen Partner kennenzulernen, dient dem Fortpflanzungstrieb der Natur.

Man kann das alles durch Handlungen und Wünsche übertönen und/oder ignorieren. Damit geht aber die Unverbindlichkeit einer Beziehung einher. Wer also keine Kinder haben möchte oder will, dem kann das wurscht sein. Allerdings wird er dann möglicherweise ohne Verbündeten und unbefriedigt dastehen, weil gegen seine Natur gehandelt.

Die Norm der menschlichen Art ist die richtige Partnerwahl zum Erzeugen von Nachwuchs und Sicherstellung langfristiger “Brutpflege”

Abweichung und “Übertreibungen” trifft beide Geschlechter gleichmäßig. Auch diese dienen (hormonell) dem Zweck, Gene weitergeben zu wollen. Man nennt das Untreue, Seitensprung, Kuckuckskinder u.v.m. Es kommt also auf die Charakterstärke an, um sich diesem zu entziehen.

Die hormonelle Grundstruktur von Menschen ändert sich nie. In einer Partnerschaft werden Absenkungen eines Levels als Gleichklang gesehen. Das erklärt, warum auch alte Ehepaare Händchen halten können/wollen.

Das willkürlich suggerierte Bedürfnis von Frauen, grundsätzlich an allem und jedem “gleichberechtigt” teihaben zu wollen, hat einen klar politischen Hintergrund: Er soll Frauen von ihrer natürlich vorgegebenen Aufgabe ablenken. Es ist der einzige und wirksamste Weg, die letzte Bastion des Widerstands gegen Totalität zu schleifen: Die Familie. Und wer sich nicht an die naturgegebenen Regeln als Mensch hält, trägt (ungewollt) dazu bei.
Fehlende (hormonelle) Anziehungskraft hat den gleichen Abstoßungseffekt wie eine Organtransplantation. Ersteres ist medikamentös nicht zu heilen, Abstoßung von Organen dagegen, schon.


quer
18.1.2015 10:14
Kommentarlink

PS: Ein Fehler:

“Fehlende (hormonelle) Anziehungskraft hat den gleichen Abstoßungseffekt wie eine Organtransplantation. Ersteres ist medikamentös nicht zu heilen, Abstoßung von Organen dagegen, schon.”

Dieser Satz sollte nach dem vorletzten Absatz stehen.


Sten Berg
18.1.2015 11:11
Kommentarlink

@ vortex

Was viele z.B. gar nicht wissen, ist, dass die Enthaltsamkeit und das Zölibat Elemente aus der römischen Kultur sind. Letzteres ist z.B. bei den Protestanten, Orthodoxen und Juden gar nicht der Fall. Das Zölibat hat man schon von den Legionären Roms gefordert. Sie durften in ihrem Dienstzeit von 25-Jahren nicht heiraten. Bekannt ist darunter die Geschichte von Valentin von Terni, der Soldaten dennoch ehelichte, von dem der Valentinstag beruht. Verhütungsgeschichten aus Rom gibt es zahlreiche. Interessant ist einfach, dass die Stadt Rom ihre größte Ausdehnung in Zeiten Augustus hatte: Nach Schätzungen eine Bevölkerungszahl von 1,0 bis 1,5 Millionen Bürger. Danach ging es immer mehr bergab. Starke Bevölkerungsrückgänge und von Arbeitskräftemangel in der Stadt sind Geschichten vom Hadrian und Marc Aurel schriftlich überliefert. Beide Kaiser aus dem zweiten Jahrhundert. Im dritten Jahrhundert beginnt ein Novum: Man brauchte als Legionär nicht mehr römischer Bürger zu sein. Im vierten Jahrhundert immer mehr gefördert. Im 5. Jahrhundert waren Römer in der Armee schon eine Randgruppe. Luxus und Dekadenz kann man getrost als Mythenbildung beschreiben, denn darin lebten etwa höchstens 1.000 Personen von einer Bevölkerung des Imperiums von 50 bis 80 Millionen Menschen. Wenn schon, dann war Dekadenz ein Elitenproblem, die allerdings schon eh und je gab. Die „Dekadenz“ machte Rom nicht nur groß, sondern, siehe ihre monströse Bauwerke, sogar ewiglich. Wenn jemand über Rom schwärmt, dann doch meist wegen ihre Bauwerke.
Kinderlosigkeit war nicht nur eine Erscheinung der in luxuslebenden Menschen, sondern aller. Auch in den Provinzen. Aus irgendeinem Grund machten die Germanen damals das Spiel nicht mit. Es ist überliefert, dass in ihrer Kultur nur ein Mann von Bedeutung war, wenn er zahlreiche Erben nachweisen konnte.(u.a. Tacitus)

Hier eine Auflistung schriftlicher Hinterlassenschaften:
http://www.tagesspiegel.de/politik/geschichte/die-geschichte-kindergeld-im-alten-rom/1312878.html

Die Christen, irgendein Papst war das, begannen im 4. Jahrhundert an, die Enthaltsamkeit als das Verhütungsmittel aller zu verkaufen. M.E. christlicher Marketing um die Wünsche der Bürger zu entsprechen, was dem Zeitgeist entsprach, da kaum jemand keine bis wenige Kinder haben wollte. Andere Verhütungen – vielleicht sogar, im Gegensatz zu heute, aus guten gesundheitlichen Gründen – waren unter den Christen verpönt. Im 11. Jahrhundert gab es dann die Aufforderung des Zölibats für Priester.

Ich werde nicht klug daraus, weswegen die Römer in Zeugungsstreik gingen. Aber es ist vermutlich davon auszugehen, dass man genauso abgestraft wurde wie heutzutage. D.h., dass aus der politischen, juristischen und letzten Endes aus betriebswirtschaftlichen Kalkül heraus Kinderzeugung unsinnig war. Heutzutage muss man damit rechnen, dass ein Kind bis zum Alter von 30 Jahren einen nur kostet. Eltern werden für Kinderhaben bestraft, die Kosten verursachen natürlich die Kinder nicht selbst, sondern diverse Nutznießer. Andere Erwachsene. Nach amtlicher Rechnung etwa 350€ je Monat, das kann also eine Summe von 350*12*30= 126.000€ ergeben! Diese Summe ist realistisch. Wenn man von drei Kinder ausgeht, kann man also von Unkosten um die 1.050€ im Monat ausgehen. Abzüglich Ratenzahlung des Eigentums, bzw. Miete, bleibt doch für den Normalbürger nichts mehr übrig. Ab drei Kinder kann ein Normalbürger auch gleich das Geldverdienen sein lassen. Unter der Berücksichtigung, dass Frauen für Kindergebären jeglichen Freiheiten zusteht, die nur der Erzeuger ausbaden soll, muss man mit weiteren Kosten von 400€ ausgehen! In der Ehe kann man das u.a. mit Steuerklasse 3 zwar etwas kompensieren, aber da die Stabilität der Ehe heutzutage als Merkwürdig beachtet wird, sollte man die Scheidung, sprich Steuerklasse 1, immer mitkalkulieren: 1.400 € Kosten je Monat!!! Das ist finanzieller Selbstmord.

M.E. ist das der Grund für den Untergang Roms, denn bei der Völkerwanderung wird so einiges ausgeblendet. Z.B. die Tatsache, dass die römischen Legionen schon lange vor der Geschichte Westroms mit Germanen gefüllt werden mussten. Oder die Tatsache, dass gerade die Westgermanen für ihre Wanderungen von den Römer, u.a. auch von römische Bürger der Provinzen, bezahlt worden sind. U.a. die Angelsachsen nach Britannien, die Vandalen nach Afrika, die Franken über die linke Seite des Rheins, die Langobarden nach Italien sowie zuvor die Germanen unter Ricimer, bzw. Odoaker. Flüchtlinge von den Hunnen waren die Goten, Vandalen und die Burgunder, sprich die Ostgermanen. In einer Kampfzahl übrigens, worüber Julius Cesar und Augustus noch gelacht hätten. In jegliche Provinz in Westrom war ein Machtvakuum vorzufinden, die von den Germanen wieder ausgefüllt worden sind. Da die Vandalen, die Burgunder, die Odoaker-Germanen, die Goten in einer eher relativ schwachen Zahl umherzogen, hatten ihre Reiche auch kaum einen langen Bestand. Am Ende, eigentlich sogar bis heute, blieben die Franken übrig, da sie das einzige Volk der Völkerwanderschaft war, welches seine Heimat nie aufgab. Sprich, im Gegenzug zu den anderen, waren sie keine umherziehende Teilgruppe eines Volkes. Man geht etwa von 100.000 Personen je Volk(Vandalen, Ostgoten, Westgoten und Burgunder) aus einer Armee von höchstens 30.000 Mann aus. Zur Erinnerung: Arminius musste sich gegen 80.000 Mann, davon etwa 50.000 Römer, behaupten. Im zuvor vorhandenen Pannonischen Aufstand nahmen 90.000 Römer als Legionäre teil. Beides um die Zeitwende unter Augustus. Cesar hatte etwa 60.000 Legionäre als römische Bürger dabei, als er Gallien eroberte.


quer
18.1.2015 11:28
Kommentarlink

@Joe,

Sie haben insoweit recht, daß jenseits der naturgegebenen Steuerung, durch die Weiber noch eins draufgesetzt wird. Bei den Menschen ist es umgekehrt, wie beim Rest der Säugetiere. Balzverhalten (Werbung) ist weiblich. Deshalb sollte jeder Mann zuerst mal nur auf seine hormonellen Instinkte hören und sich nicht blenden oder ablenken lassen. Das hindert nicht, erfreuliche Ausblicke später einzubeziehen und mitzunehmen.


a stranger in a strange world
18.1.2015 14:40
Kommentarlink

Würde mich nicht überraschen, wenn sich irgendwann mal beweisfest herausstellen würde, dass Feminismus auf einer Hormonstörung oder Vergiftung, etwa durch Weichmacher aus Kunststoffen, beruht.

Das halte ich für eher unwahrscheinlich. Die Suffragetten sind schließlich nicht mit Weichmachern in Kontakt gekommen und deren “Argumentation” entspricht ziemlich präzise jener der modernen Feministas.

Ich halte den Feminismus eher für eine Folge der typisch weiblichen Unzufriedenheit, des typisch weiblichen Strebens nach mehr.
Frauen sind in allen Kulturen weltweit und über die gesamte bekannte Geschichte das unzufriedenere Geschlecht.
Wenn sie Mr Right hat, will sie Mr Even Better.
Wenn sie Mr Even Better hat, will sie Mr Perfect …

Und genauso ist es in der Politik. Los ging es mit dem Wahlrecht, weiter mit vollständiger juristischer Gleichberechtigung, gefolgt von Quoten und Frauenbeauftragten sind sie inzwischen bei Gleichstellung angekommen.

Hier findet man das ganze kabarettistisch dargestellt: Bernhard Ludwig aus Wien in seinem Kabarettprogramm »Anleitung zur Unzufriedenheit in der Partnerschaft« https://www.youtube.com/watch?v=QAp7PmrjP7I 🙂


Hadmut
18.1.2015 15:12
Kommentarlink

> Das halte ich für eher unwahrscheinlich. Die Suffragetten sind schließlich nicht mit Weichmachern in Kontakt gekommen

Das bekommt heute jeder ab.

Außerdem ist es wahrscheinlicher, dass es darauf ankommt, ob deren Mütter während der Schwangerschaft damit in Kontakt gekommen sind. So ne Art Contergan reloaded?


a stranger in a strange world
18.1.2015 17:59
Kommentarlink

> Das kommt heute jeder.

Ja, aber das mit den Suffragetten war so um 1900 herum akut. Und damals waren moderne Kunststoffe und ihre Weichmacher noch nicht erfunden.

> Außerdem ist es wahrscheinlicher, dass es darauf ankommt, ob deren
> Mütter während der Schwangerschaft damit in Kontakt gekommen sind.

Interessanter Ansatz. Ich habe allerdings bislang die Auswirkungen der diversen Gestagene, Östrogene und Pseudo-Östrogene eher bei unserem männlichen Nachwuchs vermutet.
Denn, sei es verfälschte Wahrnehmung oder durch mein zunehmendes Alter bedingt, die jungen Männer zwischen 20 und 30 kommen mir mehr und mehr “knabenhaft” vor. Das könnte aber auch an einem höheren Pegel an Stresshormonen bei den Müttern liegen. Zuviele Kortisole bewirken bei vielen Säugern, dass weibliche Kinder vermännlichen und männliche Kinder infantilisieren.
Ich suche morgen mal, ob es dazu Daten für den Homo Sapiens gibt.


vortex
18.1.2015 20:05
Kommentarlink

@a stranger in a strange world

“Ich halte den Feminismus eher für eine Folge der typisch weiblichen Unzufriedenheit, des typisch weiblichen Strebens nach mehr.”

Sehe ich ähnlich. Was in der Höhle vor zehntausend Jahren noch ein nützlicher Überlebenstrieb war ( damals gab es nicht “genug”, da muss frau nehmen was sie kann, statt zufrieden zu sein ) ist heute allerdings schwierig, gelinde gesagt.

@Sten Berg

Historicus ante portas, wow, danke für den ausführlichen Text. Ich vermute das der Zeugungsstreik durch ein soziales Netz ausgelöst wurde ( freies Brot, regelmäßige Mietübernahmen durch Politiker, Sozialgeld, Unterhaltung und Hygiene ). Dieses macht den Mann als Versorger wertloser und begünstigt dann die Jagd auf die 15-20% der Top-Männer. Diese gelebte Polygamie lässt einen großen Haufen Männer übrig die keinen Grund haben in die Gesellschaft zu investieren. Den gleichen Effekt kann man gerade in Hong-Kong und in den Saaten beobachten. Wenn der Mann genügend Ressourcen besitzt haben Frauen kein Problem ihn mit anderen zu teilen.

Bei armen oder weniger kollektivistischen Kulturen ist der Nachwuchs die Altersvorsorge, in Rom ( und bei uns ) hat der Staat sich um die alten gekümmert.


vortex
18.1.2015 20:23
Kommentarlink

@quer

Ja, die oberste Loyalität eines Mannes gilt Allgemeinen seiner Familie, nicht dem Staat. Nur weiß ich nicht zu bestimmen ob die Zerstörung der Familie ein gewollter Vorgang ist, oder ein Nebeneffekt von Sozialhilfe. Da gebe ich der weiblichen Natur die Hauptschuld, denn weltweit kann man beobachten das man Frauen via “Bestechung” ( oder “besserem Angebot” ) davon überzeugen kann den Typen durch big daddy Government auzutauschen. Am deutlichsten sieht man dies in den schwarzen Vierteln in ‘murrica. Materialismus scheint einer der Knöpfe zu sein auf den Frauen am besten anspricht.


quer
20.1.2015 8:38
Kommentarlink

“….ob die Zerstörung der Familie ein gewollter Vorgang ist”

@vortex,
genau das ist es. Alle Sozialisten aller Farben haben das im Visier. Diesmal (Homo, Gender, etc.) ist es härter denn je. Dazu könnte ich einen seitenlangen Artikel schreiben.


Sten Berg
21.1.2015 10:10
Kommentarlink

@ quer

Definitiv. Wie lange haben wir denn über Überbevölkerung geredet? Und es waren die Linken, die gerne darüber panisch erzählten.

Und ich war mal wieder der Spielverderber.

Panischer: Es gibt viel zu viel Menschen auf der Welt….Wir müssen was dagegen tun! Die Erde hält das nicht aus, die bricht gleich in sich zusammen.
Ich: Wieso? Eine deutsche Frau kriegt doch nur ein Kind hin. Die Geburtszahlen sinken. Sie müssten doch gut schlafen können. Auch meine Nachbarstaaten machen das so ähnlich.
Panischer: Denken Sie auch so an die Chinesen? Es gibt inzwischen 1,2 Milliarden Chinesen. Wenn die so weitermachen, dann…
Ich: Die haben bekanntlich seit 1980 die 1-Kind-Politik. Was sollen die denn sonst noch für ihr Interesse tun? KZ gründen? Sowieso werde ich nicht nach Asien fliegen, um gegen ihre Ängste vorzugehen. Das können Sie schön selbst erledigen.
Panischer: Öh, öhm…. Sie sind ein Ignorant!
Ich: Gegen Wahrnehmungsstörungen? Natürlich, was denn sonst.

So funktioniert heute unsere Politik. Das ist bei uns der Stein der Weisen. Es werden Probleme aus dem Nichts erschaffen! Man könnte fast meinen, die Leute haben viel zu wenig zu tun. Ähnlicher Irrsinn mit dem Thema Wasserknappheit in Deutschland, worauf unsere Preise des teuren Trinkwassers immer noch fußt sowie zahlreiche technische Verordnungen. Selbstredend, dass wir bei weitem nicht so viel Wasser gebrauchen, wie es Niederschlagsmenge abzüglich Verdunstungsrate jährlich gibt. Das meiste gebrauchte Wasser fließt wieder in unseren Flüssen hinein…

Und wir sind ja bekanntlich hier, weil die Politik nicht mehr zwischen Männlein und Weiblein unterscheiden kann. Unglaublich, dass das mal früher ein Spruch gegen Spinner war…

Also diese rotgrüne… mir fehlen die Worte.


Küstennebel
22.1.2015 23:48
Kommentarlink

Die Hormone sind zwar ein Problem, aber ein wichtiger Punkt wird in der öffentlichen Diskussion gerne unterschlagen. Die Hormone aus den Weichmachern haben eine viel geringere Wirkungskraft als die Körpereigenen Hormone. Auch ist der menschliche Körper an Hormoneinflüsse aus der Nahrung gewohnt, hat da Spielräume und Anpassungsstrategien – und vor allem werden in unserem Körper vielfache Mengen produziert als sie in der Nahrung und durch Verpackungsmaterialien hineindiffundieren können.

Leider bin ich da nicht der Fachman. Ich beziehe mich und verweise auf die konkreteren Angaben Udo Pollmers, der das Thema letztens kurz abgehandelt hatte.

http://www.deutschlandradiokultur.de/krebsvorwurf-milch-als-gift-von-wegen.993.de.html?dram:article_id=303926