Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Wie die Gender-Korruption Staat, Recht und Hochschulen zersetzt

Hadmut
2.6.2013 15:18

Ein Leser weist mich gerade unter höchstem Blutdruck (der des Lesers, ich bin’s mittlerweile gewohnt) auf eine Gender-Mafia-Ausschreibung an der Uni Tübingen hin:

Die Uni Tübingen hat eine Ausschreibung für eine Professur an der Philosophischen Fakultät (und die Philosophen gehören mit den Soziologen und Literaturwissenschaftlern ja zu den extremsten und korruptesten Gender-Spinnern, Schwindlern und Pseudowissenschaftlern und der Keimzelle dieser Ideologie), in Medien- und Kommunikationswissenschaft.

Dabei fallen zwei Eigenschaften der Ausschreibung ins Auge:

Es ist vorgesehen, diese Professur im Rahmen des 200-ProfessorinnenProgramms des BMBF zu besetzen, so dass sich insbesondere Frauen zur Bewerbung angesprochen fühlen sollen. Die Besetzung der Professur erfolgt vorbehaltlich der Zuweisung der Mittel.

Damit ist die Professur zwar nicht ganz formal, aber faktisch auf Frauen beschränkt, Männer sind ausgeschlossen. Denn würde planungswidrig ein Mann als bester Bewerber dastehen, bekäme man dafür ja nicht die Mittel vom BMBF, und ohne Mittel würde die Professur nicht besetzt – also nicht mit einem Mann.

Das kann aber auch kaum passieren, dass ein Mann als bester Bewerber dasteht, denn die Auswahl erfolgt willkürlich. Die Ausschreibung ist nämlich sowieso unzulässig. Denn wer der beste Bewerber ist, ist ausschreibungs- und verfassungsrechtlich allein am Stellenprofil und den Anforderungen zu messen, die in der Ausschreibung genannt sein müssen. Diese Nennung ist rechtlich zwingend, erstens um spätere Willkür und Ämterpatronage zu vermeiden, zweitens um das alles gerichtlich nachprüfbar zu machen und drittens damit alle Bewerber dieselben Chancen haben, sich gezielt auf das Profil hin darzustellen und zu bewerben.

Da gibt es aber kein Profil. Habil und didaktische Eignung. Von Promotion und Habil ist längst bekannt, dass Frauen die selbst bei völliger Hirnleere und meist sogar noch Jahre vor Fertigstellung der Schrift automatisch bekommen, da gibt es inzwischen genug feministische Titelmühlen. Und was soll „didaktische Eignung” sein?

Es gibt also an dieser Ausschreibung gar nichts, woran man greifbar messen könnte, wer der bessere Bewerber ist. Und damit ist die Ausschreibung unzulässig und fällt schon in den Bereich der Korruption.

Was aber will man dagegen tun?

Letztlich wäre das eine Sache des Verfassungsrechts, weil das massiv gegen Art. 33 Abs. 2 GG und das Verbot der Benachteiligung durch Geschlecht verstößt.

Verfassungsbeschwerde funktioniert aber auch nicht mehr, weil die für Hochschulen und Arbeitsrecht zuständige Verfassungsrichterin die – Lesern des Blogs hinlänglich bekannte – Radikalfeministin Susanne Baer ist, die nicht nur Verfassungsrecht sabotiert, die subversive richterliche Unterwanderung propagiert und gleiche Rechte für Alle rundheraus ablehnt, und damit auch genau solche Verfassungsbeschwerden sofort vernichten wird, sondern die auch in allen drei Staatsgewalten agiert – Exekutive, Legislative/Regierung und eben Rechtsprechung, also auf Gewaltenteilung pfeift. Denn die hat ja gerade in den vergangenen Jahren von der Leyen & Co. beraten und ideologisiert, da wird sie wohl kaum als Richterin ihre eigene Korruptionssuppe für rechtswidrig erklären.

So sieht man, dass da eine Gender-Mafia mit ihren Netzwerken den Staat nicht zerstört, sondern bereits zerstört hat. Der Staat funktioniert nicht mehr.

(Und selbst die „vierte” Staatsgewalt, die Presse, ist massiv unterwandert und sabotiert.)

Nachtrag: Wenn diese Pseudowissenschaftler und Möchte-gern-Philosophen auch nur ansatzweise Ahnung von Wissenschaft und deren verfassungsrechtlichen Grundlagen hätten, dann wüssten sie, was es mit der „Freiheit von Forschung und Lehre” auf sich hat, auf die sich Professoren so gerne berufen, und die nur die allerwenigsten von ihnen kapiert hat. Dann nämlich wüssten sie, dass die Forschung freizuhalten ist von (Zitat BVerfG) jeglicher staatlicher Ingerenz. Und deshalb solche Forschungsgelder, die Vorgaben bezüglich der Stellenbesetzungen machen, verfassungswidrig und unzulässig sind. (Womit wir wieder beim sabotierenden Bundesverfassungsgericht wären.)

Wisst Ihr, was das Beste wäre, was diesen Tübinger Dumpfbacken widerfahren könnte?

Dass sich ein Mann bewirbt, der seine Rechte durchsetzt und sich den ersten Platz im Bewerberumfeld holt. Und dazu rügt, dass diese geschlechtsspezifische Eventual-Einstellung diskriminierend und unzulässig ist. Dann nämlich müssten sie einen Mann einstellen und ihn selber zahlen. Das wäre genau das richtige für Universitätsphilosophiefakultäten. Denn übers Denken erreicht man die schon lange nicht mehr. Die reagieren nur noch auf Schmerz und Geld. Was man nicht im Hirn hat, muss man in der Kasse haben.

Nachtrag 2: Über die 200.000 Euro pro Jahr für den „Bundespräsidenten” Christian Wulff haben sie sich alle aufgeregt. Dass wir da aber 200 Dumpfnüsse auf Steuerzahlerkosten bis ins Grab füttern, stört keinen.

17 Kommentare (RSS-Feed)

Leif
2.6.2013 15:55
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So ist es.

Ich warte auf den ersten Mann, der sich einer Geschlechtsumwandlung unterzieht, um von diesem Gendersumpf zu profitieren… Geht er dann halt als transsexuelle Lesbe^^


O.
2.6.2013 16:06
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Hadmut, das ist bestimmt wieder nur Ironie oder ein Experiment mit soziologisch-psychologischem Hintergrund.
Und Du bist schon wieder drauf reingefallen….


Hadmut
2.6.2013 16:07
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@O.:

Die gesamte Fachrichtung Philosophie ist nur ein ironisches Experiment mit Sozio-Hintergrund. Mit Wissenschaft haben die gar nichts zu tun.

Das einzige, was an denen echt ist, sind Geld und Beamtenstellen, die da hinfließen.


aga80
2.6.2013 16:24
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Langsam habe ich ich immer mehr das Gefühl, das es bei den Gernderisten weniger um Gleichberechtigung, denn eher um Beschneidung von Rechten für Männer geht.

Denn wenn andernorts immer wieder die anonymisierte Bewerbung gefordert wird kann es einfach auch passieren, das ein männlicher weißer, heterosexueller Mann mit Atheistischer Weltanschauung ohne Behinderung sich durchsetzt.


Hadmut
2.6.2013 16:34
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> das ein männlicher weißer, heterosexueller Mann mit Atheistischer Weltanschauung ohne Behinderung sich durchsetzt.

Ja, das sind die neuen Sündenböcke und die Trampelgruppe. Feindbild der Feministinnen.

Im Bundesinnenministerium wurden ja nur religiöse eingestellt.


knallfrosch
2.6.2013 18:20
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@Leif
“Geht er dann halt als transsexuelle Lesbe”

die wirklichkeit hat dich schon überholt. heute ist mensch transsexuell, lesbisch, poly, a-, bisexuell und aromantisch oder biromantisch.

http://lenaschimmel.de/wordpress/index.php/2013/coming-out-etwas-allgemeiner/

ist doch toll, wie diese leute, die doch eigentlich die kategorien scheuen wie der teufel das weihwasser, dann selbst kategorisieren, dass sich die balken biegen.

BTT


O.
2.6.2013 21:51
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@aga80:
Au, interessanter Hinweis… das erinnert mich nämlich gerade an eine Frau, die ich kenne, welche einerseits anonyme Bewerbungen prima findet, andererseits eine Geschlechter- und Migranten- Quote für wichtig hält.
Wie das wohl zusammen passt?


matthie
3.6.2013 1:01
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@knallfrosch

du verstehst das nicht!!! Das ist nicht Kategorisieren, das ist die heteronormative Matrix dekonstruieren! Nur “Hetero” ist konstruiert- alles anderes ist gewür …ääh…Gender.


Joe
3.6.2013 11:20
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Ich finde es recht spannend, beim Zerfall einer Gesellschaftsordnung live dabei zu sein. Das Mindesthaltbarkeitsdatum der Bundesrepublik ist schon seit Jahrzehnten abgelaufen und der ganze korrupte Apparat fault fröhlich vor sich hin. Mal sehen wie lange noch.

Gender ist nicht die Ursache, denn das befällt gesunde Gesellschaften nicht. So riecht halt der üble Gestank, der sich einstellt. Und allerorten sieht man Leute, die sich die Nase zuhalten, um weiter ihre Illusion pflegen zu können.

Wisst Ihr, was das Beste wäre, was diesen Tübinger Dumpfbacken widerfahren könnte?

Dass sich ein Mann bewirbt, der seine Rechte durchsetzt und sich den ersten Platz im Bewerberumfeld holt.

Warum in alle Welt sollte ein intelligenter Mann das tun? Kein guter Wissenschaftler ist auf die sozialistischen Sowjetrepubliken der europäischen Union angewiesen. Deshalb gibt es eben die sog. “Professorinnen” an den sog. “Hochschulen”, die ihre Rolle perfekt ausfüllen: So tun als ob. So sieht das Endstadium nämlich immer aus.


knallfrosch
3.6.2013 11:49
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… achsooooo!


Skeptiker
4.6.2013 0:24
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@Hadmut, ein Zitat, das die ganze Soße so wunderbar zusammenfasst, ist hier (http://www.heise.de/tp/artikel/38/38845/1.html) zu finden:

> “Diese Stelle muss von einer Frau besetzt werden,
> weil das Geschlecht keine Rolle spielen darf.”

Und auf die Gefahr hin, der 250. zu sein, der auf das Interview mit Paula-Irene Villa an gleicher Stelle hinweist (http://www.heise.de/tp/artikel/39/39188/1.html) Da ist dem Anschein auf vergleichsweise engem Raum wirklich **alles** drin, was Du denen immer vorwirfst. Höchst unterhaltsam zu lesen, wenn man von den akademischen Ehren und dem Monatssold dieser Frau absieht.


Fx
4.6.2013 12:58
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Wenn das so weiter geht, können sich ja bald an immer mehr Unis auch Männer auf Professorinnen-Stellen bewerben. Dann sind die Männer nämlich auch Professorinnen, so wie jetzt bereits in Leipzig. Oder habe ich da was falsch verstanden…?

http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/gleichberechtigung-uni-leipzig-nutzt-weibliche-bezeichnungen-a-903530.html


dochpalese
4.6.2013 14:26
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@Fx: Ein nettes ProfessorinnenProgramm, das Sie da haben. Es wäre doch zu schade, wenn es jemand umwirft. *plauz*

So in etwa?


dochpalese
4.6.2013 14:31
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Oder auch: “Bei uns gibt es überhaupt nur Professorinnen, also sehen Sie zu, dass Sie mit Ihrem Genderzeug Land gewinnen.” So kann man Probleme lösen, die es nicht gibt 😉


zuvielnachdenker
4.6.2013 19:30
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http://www.welt.de/vermischtes/article116820012/Maenner-werden-an-Uni-als-Professorin-angesprochen.html

der Irrsinn geht weiter und nimmt immer krankere Formen an.Wir haben echt keine Probleme,nein haben wir nicht.

Man kann gar nicht so viel fressen wie man kotzen möchte.
Brecht?


Micha B
4.6.2013 20:16
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da gerade im TV regelmäßg Einsatzleiter von THW, Feuerwehr etc. zu sehen und hören sind: ich hätte da auch gern eine Quote von mindestens 30%.


Fx
5.6.2013 14:41
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@ Micha B

Auf einen ähnlichen Gedanken kam auch der Blogger Clochard von maennergedanken:

Feministisches Hochwasser

https://maennergedanken.wordpress.com/2013/06/04/feministisches-hochwasser/