Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Ich hab den Beruf verfehlt

Hadmut
26.5.2013 14:49

Flughafenbaustelle hätt ich werden sollen…

10 Kommentare (RSS-Feed)

Hadron
26.5.2013 15:33
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Oder Museumsinsel?
http://www.rbb-online.de/nachrichten/kultur/2013_01/Sanierung_Berliner_Museumsinsel_teurer.html

Es ist wirklich erstaunlich, mit welcher Konsequenz hier in Berlin die Großprojekte vergeigt werden oder bereits fertig geglaubte Projekte erneut zu Millionengräbern werden. Der Hauptbahnhof muss – sieben Jahre nach Neubau – auch schon wieder für ca. 25 Millionen Euro saniert werden.


yasar
26.5.2013 15:40
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Nee, lieber Energieversorgungsunternehmen für den BER. 🙂


Thomas M.
26.5.2013 17:10
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@Hadron:
Vielleicht liegt das daran, dass in Berlin schon überall die Gendertrolle an solchen Projekten mitwirken, die von den Berliner Hochschulen in den Markt statt in die Gummizelle entlassen werden?
*SCNR*


ein anderer Stefan
26.5.2013 18:48
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Ach, da kann man doch alle Großprojekte der letzten Jahre nehmen – Elbphilharmonie, S21. Das ist kein Berliner Spezifikum. Auch weniger große Projekte gehen regelmäßig in die Hose – die Waldschlößchenbrücke in Dresden ist immer noch nicht fertig und hat auch deutlich mehr gekostet. Ein großes Problem ist, dass die Kosten immer öfter politische Zahlen und keine realistischen Kalkulationen mehr sind. Und wenn sich dann ernsthafter Protest erhebt, der zu Verzögerungen führt (wie bei S21), dann ist sowieso keiner Schuld. Das liegt auch daran, dass diejenigen, die auf unkalkulierbare Risiken hinweisen, gerne als Bedenkenträger abqualifiziert werden (ein schönes Beispiel hierfür ist die Asse – dass das Bergwerk ein Wasserproblem hat, ist seit 100 Jahren bekannt.)
Bei S21 ist die Frage eigentlich nur noch, wann die 10-Mrd-Grenze geknackt wird – aktuell steuern sie auf 7 Mrd. zu.


euchrid eucrow
26.5.2013 20:07
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das nimmt ja schon feministische züge an. du willst doch nicht leistungslos zu geld kommen. 😉


HF
26.5.2013 20:18
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Spätrömische Dekadenz, dein Name ist Elbphilharmonie.
Selbst nach der ersten Eroberung Roms glaubten viele, das sei nur ein kleiner Betriebsunfall des Systems gewesen und alles ginge weiter wie bisher. Dabei mehren sich die Anzeichen: Das Strassennetz verfällt, die Wehrpflicht wird abgeschafft, Söldner sollen das Land verteidigen, die Wasserversorgung wird erst privatisiert und dann auf ein Flaschensystem umgestellt, die alten Sitten werden nicht beachtet, seltsame Religionen und Kulte verbreiten sich …


Alexander
27.5.2013 0:33
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Das ist doch in Berlin nichts Neues:
“Die beiden Politiker fragten, was es denn kosten würde, die Ruine wieder aufzubauen. Kampmann sagte, 96 Millionen. Die Senatoren hörten es, wussten, dass man das dem Parlament nicht zumuten konnte und begannen darüber zu streiten, ob der Bau nun weniger als 50 Millionen Mark kosten dürfe oder etwas mehr. Dem Finanzsenator gefiel die Zahl 47 Millionen sehr gut, dem Kultursenator 56 Millionen. Sie einigten sich in der Mitte. Kampmanns Schätzung stimmte, wie sich zeigen sollte. Die Differenz zum anfangs bewilligten Geld musste mühsam beschafft werden. Ihm war das nicht geheuer, er wusste, dass man ihn bei Bedarf zum Sündenbock für die planmäßig ungeplante Kostensteigerung machen könnte. Güntzer riet ihm, “mach das aktenkundig”. Er hat dann wohl einen Brief an die Verwaltung geschrieben, sagt Güntzer.”

Zitiert aus http://www.tagesspiegel.de/berlin/winnetou-kampmann-geb-1927/220854.html


Burkhard Lensing
27.5.2013 8:07
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Wobei es auch ehrliche Projekte gibt. Als Beispiel muss auch hier “Stuttgart 21” dienen. Der erwartete Endpreis stand schon immer im Projektnamen 21 Mrd(zu Anfang D-Mark jetzt Euro).


weisbescheid
27.5.2013 16:34
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>Millionengräber

das ist doch ganz einfach.
Baufirma X geht zum Politiker Y und schiebt einen Koffer voll Geld über den Tisch um den Auftrag zu bekommen.
Nun findet die Ausschreibung statt.
Alle seriösen Anbieter kalkulieren mit, sagen wir, 10 Millionen Baukosten. Bauunternehmer X gibt aber ein Angebot über 8 Millionen ab.
Folge: Bauunternehmer X bekommt den Auftrag.
Der Part des Politiker Y besteht nun darin, wenn der Tag gekommen ist an dem der Mehrbedarf von vielleicht 4 Millionen öffentlich wird seine Hand schützend über Bauunternehmer X zu halten.
Ergebnis: Bauunternehmer X baut das Projekt für 12 Millionen obwohl die Konkurrenz es für 10 gemacht hätte. Politiker Y gibt von seiner Million Bestechungsgeld die Hälfte an seine Partei ab und alle decken sich gegenseitig.
Falls jemand solche Machenschaften aufdecken will findet man ihn dann erhängt im Grunewald.


DerdieBuchstabenzählt
30.5.2013 20:10
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Bin mal gespannt wann die das Ding aufgeben.
Die könnten da doch eine Irrenanstalt einbauen,
oder die Schweden einladen, die können den BER
auseianderkloppen.